Schweiz

Nicht einmal der Gemeindepräsident wusste von der Einbürgerung

Der Bund macht einen der prominentesten chilenischen Politiker zum Schweizer, obwohl dieser nicht alle Kriterien erfüllt. In Eduardo Freis Heimatgemeinde Nesslau ist man überrascht.

1/7 Will es nochmals wissen: Eduardo Frei will am 17. Januar zum zweiten Mal Präsident werden.
Bild: Reuters

   

Rolf Huber, Gemeindepräsident von Nesslau-Krummenau SG, erinnert sich gut an das eine Mal, als Eduardo Frei den Ort besuchte, den seine Urahnen im Jahr 1840 verlassen hatten. Huber amtete als Gemeindeschreiber, als der chilenische Präsident vor 15 Jahren im Führerstand des «Amor-Express» das Toggenburg hochdampfte. Dem Nostalgiezug entstiegen, warf die sechsköpfige Familie Frei beim Nesslauer Schulhaus einen Blick auf ihre Ahnentafel, die zwölf Generationen zurückreicht.

Am Thurweg zeugt ein Gedenkstein vom Besuch des berühmtesten Sohnes des Dorfes. Was bis gestern nur wenige Eingeweihte in den fernen Hauptstädten Bern und Santiago de Chile wussten: Die Inschrift auf grünem Marmor ist einem Neubürger Nesslau-Krummenaus gewidmet. Eduardo Frei, der sich am Sonntag nach mehrjährigem Unterbruch zum zweiten Mal zum Präsidenten seines Landes wählen lassen will, ist vergangenes Jahr Nesslauer, St. Galler und Schweizer Bürger geworden.

Zweifel bei Auslandschweizern

Davon hatte Gemeindepräsident Huber allerdings keine Ahnung, als der TA ihn gestern Morgen anrief. Nach telefonischen Abklärungen beim Zivilstandsamt Toggenburg in Wattwil konnte der hörbar verdutzte Gemeindepräsident bestätigen: «Herr Frei ist im Februar 2009 Bürger von Nesslau-Krummenau geworden.» Und: «Die Gemeinde war nicht involviert.» Die Schweizermacher sassen in Bern beim Bundesamt für Migration (PfM). Genau genommen handelt es sich um eine «Wiedereinbürgerung», so etwas wie eine nochmals erleichterte erleichterte Einbürgerung. In deren Genuss kommen seit rund fünf Jahren Interessierte, bei denen ein Elternteil einen roten Pass hat, die aber ihr Bürgerrecht «aus entschuldbaren Gründen verwirkt» haben.

Bei Eduardo Frei sieht die Sache so aus: Sein Vater, in den 60er-Jahren ebenfalls demokratisch gewählter Präsident Chiles, war zumindest einen Teil seines Lebens Eidgenosse. Kinder von Schweizern können sich neuerdings ohne grössere Probleme einbürgern lassen, sofern sie – so der Wortlaut des Gesetzes – «mit der Schweiz eng verbunden» sind. Präsidenten zweier unterschiedlicher Auslandschweizer-Organisationen in Chile bezweifeln, dass der 67-jährige Frei diese Bedingung erfüllt. Der eine sagt: «Frei hatte überhaupt keine Beziehung zur Schweiz.» Der andere erklärt, der Politiker habe «nie enge Beziehungen» zum Land seiner Vorväter gehabt, ehe er 1995 in offizieller Mission das Land seiner Vorväter besuchte.

Nicht alle Kriterien erfüllt

Als typische Fälle «enger Verbundenheit» nennt das BfM «Personen mit Wohnsitz in weit entfernten Ländern, die in den vergangenen zehn Jahren wenigstens zwei Aufenthalte in der Schweiz hatten, eine Nationalsprache sprechen, gute Kenntnisse über die Schweiz haben und speziell aktiv an Anlässen von Auslandschweizer Vereinen teilnehmen».

Wie viele der nicht sakrosankten Kriterien erfüllt der Neo-Toggenburger Frei? Nicht alle. So sind der Schweizer Botschaft in Santiago nur zwei Schweizreisen bekannt, die einige Jahre zurückliegen: der offizielle Besuch vor 15 Jahren und eine Aufwartung Anfang Jahrtausend beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Und die Landessprache? Frei ist des Italienischen mächtig. Er verfügt über Dokumente, die belegen, dass er drei Jahre in Mailand studierte. Trotzdem richtete er sich 1995 nicht nicht in einer Landes-, sondern in seiner Muttersprache an den Nationalrat. Bei Auslandschweizer-Organisationen ist Frei kein Stammgast. Er pflegt aber Kontakt zum Botschafter in Santiago, was bei der Prüfung des Einbürgerungsbegehrens positiv gewürdigt wurde.

«Niemanden bevorzugt»

Politiker von links bis rechts kritisieren die Schweizermacher des Bundes. Für Daniel Vischer, Zürcher Nationalrat der Grünen, liegt eine «offensichtliche Gefälligkeit mit fadenscheinigen Argumenten» vor. SVP-Präsident Toni Brunner sagt: «Die Gleichbehandlung wird ausgehebelt, wenn willkürlich hohe Politiker bevorzugt werden.»

Alles sei korrekt verlaufen, beteuert das BfM. «Bei uns ist niemand bevorzugt worden», sagt Helene Kromidakis von der Schweizer Botschaft in Santiago. Sie habe Frei wie andere Gesuchsteller zu einem eineinhalbstündigen Gespräch empfangen. Der Präsidentschaftskandidat habe alle Formulare ausfüllen, Fragen beantworten und für die Prüfung rund 700 Franken bezahlen müssen.

«Ein Akt der Höflichkeit»

Im Toggenburg reibe man sich die Augen, sagt Toni Brunner, der aus der Nachbargemeinde Nesslaus kommt: «Es wäre nur ein Akt der Höflichkeit, wenigstens den Gemeindepräsidenten zu informieren.» Dieser freut sich. «Es ist schön», sagt Rolf Huber, «dass wir einen prominenten neuen Bürger haben.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 12.01.2010, 06:54 Uhr

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28 Kommentare

Alman Miguel

13.01.2010, 19:03 Uhr
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Ich finde es ist eine Schande, diese Nachricht heraus gekommen ist gerade jetzt , wo Herr Frei wahrscheinilch die Praesindentschaft Wahlen in meine Heimatsland nicht gewinen kann . Alles nur Politik , alles nur um mehr Stimmen zu gewinen. Er sucht auch die Unterstuetzung von Linken und Kommunisten, sein Vater haette dass nie gemacht! Ich hoffe Sebastian Piñera wird gewinnen. Antworten


Daniel Henzi

12.01.2010, 22:25 Uhr
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Liebe LeidegenossInnen. Ihr tönt als ob die Schweiz das gelobt Land ist und der Pass der Weg zum Paradies. Reist mal ins Ausland und öffnet Eure Augen und Sinne und Ihr werdet merken, dass es viel mehr gibt, als Ihr denkt und dass ein Schweizerpass nicht das einzige Element der Glückseligkeit ist. Antworten


Alfredo Chenevard

12.01.2010, 20:52 Uhr
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@Geri Mouse. Es gibt anscheinend immer noch Leute die meinen, dass die Schweiz ein sicherer Hafen sei. Das scheint mir so verkehrt wie ein Schweizer als Chilenischen Präsidenten. Antworten


Elmar Hutter

12.01.2010, 20:29 Uhr
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Weshalb gibt es in der Schweiz in einer Zeit des häufigen Wohngemeindewandels noch A- und B- Bürgerklassen? Müsste nicht endlich darüber diskutiert werden, ob ein generelles Schweizer Bürgerrecht anstelle des antiquierten Gemeindebürgerrechts nicht ein Vorteil für das Land wäre? Heute besitzen frisch eingebürgerte Ausländer in den Gemeinden mehr Rechte als zugezogene Schweizer Wehrmänner! Antworten


Geri Mouse

12.01.2010, 18:56 Uhr
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@Dieter Wundrig, bin genau ihre Meinung. Es kann sich nur um solch einen Hintergrund handeln. Da wird ein sicherer Hafen vorbereitet. Man weiss ja nie. In südamerikanischen Ländern wird man schnell vom Guten zum Bösen. Man muss sich nur die Namensliste der frühreren und neuen Präsidenten anschauen und die die im Rennen sind. Antworten


Willi Ammann

12.01.2010, 17:08 Uhr
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Was soll die Aufregung um die Einbürgerung von Hr.Frei? "Frei" ist schliessliche ein uraltes CH-Geschlecht. Dass jährlich tausende Ausländer ohne grossen Bezug zur Schweiz eingebürgert werden stört offenbar viele Kritiker nicht.Es ist anzunehmen dass Frei unsere Infrastruktur/ Sozialwerke nie beanspruchen wird.Zudem könnte nur die Abschaffung der Doppelbürgerschaft solche Einbürgerungen verhindern Antworten


Chenevard Alfredo

12.01.2010, 17:05 Uhr
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Staunen sollte man nicht! Aber ich als Auslandschweizer, geboren in Chile, kann der Schweiz nur wünschen, dass Don Eduardo nicht in der Schweiz in die Politik einsteigt. Antworten


Dieter Wundrig

12.01.2010, 16:38 Uhr
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Wieso möchte ein Eduardo Frei,Jahrgang 1942,denn plötzlich ein Eidgenosse sein?Diese Frage sollte man sich stellen.Ich würde in diesem Alter sicher nicht mehr meine "Fahne" wechseln wollen,ausser ich wäre verfolgt.Oder befürchtet er,sofern er wieder gewählt wird,irgendwann das Land verlassen zu müssen!Dann ist auch anzunehmen,ein Konto ist sicher schon in der Schweiz eröffnet.Ist zum nachdenken! Antworten


Max Ruh

12.01.2010, 15:52 Uhr
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Es ist bemühend, wie im Falle von Eduardo Frei die Kritiker sich melden, welche bei etlichen Fussballern, die null Beziehungen zur Schweiz haben, oft beide Augen geschlossen werden. Wer die Selbstbiografie von Eduardo Freis Vater liest, weiss, wie eng die Beziehungen der Familie Frei zur Schweiz waren und sind. Im Hause Frei in Chile wurde damals noch schweizerdeutsch gesprochen. Antworten


Harry Wyder

12.01.2010, 15:43 Uhr
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Ich glaube es kaum.Was haben wir für ein Parlament und Departement,die sich dauernd in Lügen verstricken.Und die beziehen noch hohe Saläre,die vom Steuerzahler beglichen werden müssen.Aber eben,die machen lieber Vorschriften an die sich selber nicht halten müssen.Wenn ein Arbeiter solch missliche Sachen anstellen würde,bekäme er den Blauen Brief!Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auc Antworten


Paul Meier

12.01.2010, 15:32 Uhr
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Die halbe Welt ist am verhungern, Dutzende von Ländern sind in grausame kriegerische Konflikte verstrickt. Arbeitslosigkeit greift weiter um sich und wir haben nichts besseres zu tun, als uns um solch ein Detail zu sorgen, medial und mit unseren Gedanken und unserem Gemüt. Ist doch schön wenn sich jemand, ohne dass es etwas kostet um seine Wurzeln bemüht. Antworten


Urs Vonderlin

12.01.2010, 14:11 Uhr
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Wenn z.B. die folgenden Fragen positiv beantwortet werden können, ist alles in Ordnung: Ist er integriert und beteiligt er sich am Städtlileben? Verhält er sich einwandfrei an seiner Arbeitsstelle? Ist sein Integrationswillen intakt? Sind minimale Deutschkenntnisse vorhanden? Hat er keine Drohungen ausgestossen, für den Fall, dass er nicht eingebürgert werden sollte? usw. Antworten


Paul Wenk

12.01.2010, 12:17 Uhr
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@Charles Dupond und Lukas Kubin: ich verstehe Ihren Aerger und finde es ebenfalls ungerecht, was Ihnen erfahren ist. Zum Glück musste ich in meinem Leben so etwas nicht selber erleben. Trotzdem, verlieren Sie nicht den Mut, für eine noch bessere Schweiz zu kämpfen. Es lohnt sich. Im grossen und ganzen geht es uns im internationalen Vergleich immer noch relativ gut. Antworten


Paul Thürig

12.01.2010, 10:55 Uhr
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Wenn die Zentrale in Bundesbern immer so zügig arbeiten würde,könnte man dort sogar weniger BeamteInnen beschäftigen... Antworten


Andreas Schmid

12.01.2010, 09:56 Uhr
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Immer dieses Bünzli-Gemecker. Als Bürger von Nesslau-Krummenau freue ich mich über den prominenten Mitbürger. Antworten


Philipp Meyer

12.01.2010, 09:41 Uhr
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@ H.-P. Amrein: wurden in der Schweiz schon einmal alle Menschen gleich behandelt? Mein Vater selig pflegte zu sagen: "Vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich - die Armen sind arm und die Reichen sind reich."... Antworten


Alain Burlet

12.01.2010, 09:40 Uhr
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Bevor man sich hier aufregt und voreilige Schlüsse über Gleichberechtigungzieht, sollte man sich zunächst mal genauer informieren, wie es zu diesem Entscheid gekommen ist. Das Gesetz wurde bestimmt 1:1 eingehalten und man hatte die notwendigen Unterlagen zu Verfügung, um Herr Frei einzubürgern. Ich würde es allerdings begrüssen, wenn Bund und Gemeinden etwas besser kommunizieren würden. Antworten


Bernhard Kobel

12.01.2010, 09:33 Uhr
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@Erhard Stuecklin: Wenn ich Sie recht verstehe, sind Sie der Meinung, dass ein Schweizer Vorfahre vor Generationen für die Einbürgerung wichtiger ist als der Tatbweis eines Ausländers, der der sich hier integrieren will, hier arbeitet, Steuern zahlt, konsumiert und eingebürgert wird! Vielleicht sollten Sie mal überlegen, dass die allermeisten Schweizer vor etwa 20 Generationen Ausländer waren. Antworten


Rene Rey

12.01.2010, 09:19 Uhr
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@Lukas Kubin Ich finde es ganz richtig, wenn eine Person, welche Schweizerische Vorfahren hat, schneller eingebuergert wird, als eine nette sicher ganz nette Chinesin. Nicht dass ich etwas gegen Auslaender haette, meine erste Frau kam aus Kanada , und wurde zufolge Heirat auch Schweizer Buergerin. Es scheint mir aber ganz normal, dass Nachkommen von Schweiz. Vorfahren schneller bedient werden Antworten


Ursula Haass

12.01.2010, 09:10 Uhr
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Die Schweiz hält esmit der Einbürgerung so wie mit ihrer Neutralität: nur wenn es ihr in irgendeiner Hinsicht passt und nützt! Da werden alle "gesetzliche Regeln" zum Hohn! Antworten


Dante Eggenberger

12.01.2010, 08:54 Uhr
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Verstehe die Aufregung um dieses Buergerrechtsgeschenk ueberhaupt nicht. Wieso kann man sich nicht freuen, wie der Gemeindepraesi? Kommt deswegen irgend jemand zu Schaden? Ich finde, es gibt viele andere Probleme, deren wir uns ernsthaft und tatkraefitg annehmen muessen. Antworten


Heinz Moll

12.01.2010, 08:41 Uhr
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Eduardo Freys Einbürgerung geht doch in Ordnung. Dass Bund und Kanton die Gemeinde nicht gehörig informiert und angehört haben, ist allerdings ein Toupet. Dieses schwere Versäumnis darf aber nicht unserm neuen Landsmann angelastet werden. Benvenuto, cittadino Frey! Antworten


Peter Keller

12.01.2010, 08:31 Uhr
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Ja so funktioniert eben die Schweiz. TRAURIG Antworten


Peter Loosli

12.01.2010, 08:06 Uhr
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Da fühlt sich jeder in der Schweiz geborene, auchgewachsene und bestens integrierte Secondo verarscht bis zum geht nicht mehr. Wie wohl allgemein bekannt sit, wird in gewissen Gemeinden abgestimmt ob ein Bewerber Schweizer wird. Klopft ein Politiker an, geht`s auch anders. Wie damals Roberto Calvi, der sogenannte Bankier Gottes, in Genf in 2 Monaten eingebürgert. Antworten


Lukas Kubin

12.01.2010, 08:01 Uhr
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Und für die Einreise meiner Ehefrau aus China füllte ich zig Formulare aus, ging von Pontius zu Pilatus, schrieb etliche Briefe, Gesuche und auch Reklamationen, legte insgesamt wohl 2000 - 3000 Franken hin und lebte ein halbes Jahr getrennt von ihr. Und ihre Anstrengungen in Beijing sind da noch nicht mal mit dabei. So funktioniert Gleichbehandlung beim BfM und beim Kantonalen Migrationsamt. Antworten


Hans-Peter Amrein

12.01.2010, 08:00 Uhr
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Im Staate Schweiz scheinen nicht mehr alle Menschen gleich behandelt zu werden. Das ist inakzeptabel! Unserer Staat, vertreten durch den Bundesrat, verliert weiter an Ansehen im In- und Ausland. Das beste wäre wohl, wenn der Bundesrat in corpore zurücktreten und neuen, unverbrauchten Kräften Platz machen würde. Antworten


Erhard Stuecklin

12.01.2010, 07:33 Uhr
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Es ist schon irgendwie penibel.. wenn Menschen mit echten CH-Vorfahren, gebildet und rechtschaffen sind "eingebürgert" werden, wird sowas in negativer Weise hinterfragt! Was ist mit all den Einbürgerungen die täglich vonstatten gehen?Leute die aus wirtschaftlicher Gier unter dem Deckmänteli Flüchtling jahrelang illegal in der Schweiz hausen und zum Dank dann noch den roten Pass geschenkt bekommen? Antworten


Charles Dupond

12.01.2010, 07:15 Uhr
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Wunder uber Wunder! Will ein Auslandnurschweizer, der Jahrzehnte treu Schweizer Volk und Vaterland sogar auch an der Front gedient hat, seine farbige Kernfamilie (Ehefrau und Kinder) einbuergern lassen, muss er sich nicht nur von den Botschaftsgynokratinnen, sondern auch von den Zivilstands"herrinnen" des Heimatkantons bis auf Blut schickanieren und um Tausende erpressen lassen.... Antworten



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