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Moritz Göldi: «Mutter hatte Tränen in den Augen»

Aktualisiert am 02.03.2010 4 Kommentare

Die Familie des in Libyen inhaftierten Schweizer Geschäftsmanns Max Göldi hat einen eindringlichen Appell an den libyschen Staatschef Muammar Ghadhafi gerichtet. Die Mutter leidet besonders stark.

Max' Bruder Moritz Göldi sagte in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SF, er appelliere im Namen seiner Mutter und der ganzen Familie an die Ghadhafis, «dass sie alles in ihrer Macht Stehende unternehmen, damit das Begnadigungsgesuch Gehör findet.»

«Wir hoffen auf die baldige Freilassung», betonte Moritz Göldi. Dass Ghadhafis Sohn Hannibal am Montag Max Göldi im Gefängnis besucht hat, habe ihn «auf den ersten Blick» sehr gefreut. Dass sei «ein positives Zeichen, dass Libyen bemüht ist, die Verhandlungen weiterzuführen».

Allerdings sitze sein Bruder trotzdem noch immer hinter Gitter. Das sei «überall auf der Welt» eine schwierige Situation. «Wir hoffen immer noch auf eine politische Lösung», betonte Moritz Göldi.

«Mutter hatte Tränen in den Augen»

Besonders schwierig ist die ganze Situation nach seinen Worten für die Mutter, die am Montag 80 Jahre alt wurde. «An ihrem Geburtstag hatte sie Tränen in den Augen», berichtete Moritz Göldi. «Sie kann nicht verstehen, dass Max noch immer nicht daheim ist.»

Max Göldi wird seit Juli 2008 in Libyen festgehalten. Beobachter werteten dies damals als libysche Reaktion auf die vorübergehende Festnahme von Hannibal Ghadhafi in Genf. Am 23. Februar dieses Jahres trat Max Göldi eine viermonatige Haftstrafe wegen angeblicher Visavergehen an.

Das Gesuch für die Begnadigung sowie einen Rekurs gegen Göldis Verurteilung wollten die Anwälte des Schweizers in diesen Tagen bei der libyschen Justiz einreichen. Wann Göldi mit einer Antwort rechnen kann, ist offen. Laut Amnesty International kann das Begnadigungsgesuch jederzeit behandelt werden. (bru/sda)

Erstellt: 02.03.2010, 23:30 Uhr

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4 Kommentare

Michael Meier

03.03.2010, 07:40 Uhr
Melden

@Alfred Klotz: Ihre Beitrag ist total daneben und von mangelnder sozialer Ausprägung getrieben. versetzen Sie sich doch in die Lage der betroffenen Familie. Versuchen Sie doch einen konstuktiven Beitrag zu schreiben. Antworten


Alfred Klotz

03.03.2010, 00:47 Uhr
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Vielleicht begreift auch die Mutter von Herrn Göldi gelegentlich, dass ihr Sohn ein fremdenpolizeiliches Vergehen begannen hat und für die ganze Angelegenheit zusammen mit seinem Arbeitgeber verantwortlich ist und auch natürlich für die Kosten selbstverständlich aufkommen muss. Antworten




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