Schweiz

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Maurer: AKW-Verzicht ist unmöglich

Aktualisiert am 24.05.2011 77 Kommentare

Für Ueli Maurer ist ein Verzicht auf Atomenergie undenkbar. Eine Umstellung auf erneuerbare Energiequellen hätte für den SVP-Bundesrat zu viele negative Folgen.

Eine Katastrophe wie Fukushima sei in der Schweiz nicht möglich: SVP-Bundesrat Ueli Maurer in einer Rede vor dem Schweizer Presseclub in Genf.

Eine Katastrophe wie Fukushima sei in der Schweiz nicht möglich: SVP-Bundesrat Ueli Maurer in einer Rede vor dem Schweizer Presseclub in Genf.
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Stichworte

Blog

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Für SVP-Bundesrat Ueli Maurer steht fest: Ein Verzicht auf Atomenergie ist nicht möglich. Diesen Standpunkt vertrat Maurer an einem Vortag der bundesrätlichen Debatte zur künftigen Energiepolitik vor dem Schweizer Presseclub in Genf.

Eine Atomkatastrophe wie jene in Fukushima sei in der Schweiz nicht möglich. In der Schweiz gebe es keine Tsunamis, sagte Maurer. Die Schweizer Atomkraftwerke müssten sicher sein, und die Verantwortlichen beteuerten, dass die Anlagen sicher seien. Der Versuch, auf Atomenergie zu verzichten, würde laut Maurer viele Probleme verursachen. So zum Beispiel auch in der Klimapolitik.

Wie immer nach einem Unfall habe der Widerstand gegen die Atomenergie nach der Katastrophe in Japan zwar stark zugenommen. Aus Maurers Sicht halten sich Gegner und Befürworter inzwischen aber wieder die Waage.

Neutralität nicht aufgeben

Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) äusserte sich vor dem Presseclub auch zur schweizerischen Neutralitätspolitik. An dieser Besonderheit müsse die Schweiz strikt festhalten.

Als neutrales Land könne die Schweiz Leistungen erbringen, die anderen Staaten nicht möglich seien. Priorität müsse das Humanitäre haben – ein Gebiet, auf dem die Schweizer Kompetenzen akzeptiert seien.

Unbehagen gegenüber Swisscoy-Engagement

Maurer ist überzeugt, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung gegen die Entsendung von Schweizer Soldaten ins Ausland ist. In diesem Zusammenhang gab er auch seinem Unbehagen gegenüber dem Swisscoy-Engagement in Kosovo Ausdruck.

Derzeit sei es zwar wichtig, dieses Engagement weiterzuführen. Die Schweizer Soldaten gäben der Bevölkerung von Kosovo etwas Sicherheit. Man könne aber nicht 20 Jahre so weitermachen. (wid/sda)

Erstellt: 24.05.2011, 17:09 Uhr

77

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

77 Kommentare

Rene R. Meier

24.05.2011, 18:38 Uhr
Melden 43 Empfehlung

Verzicht auf Atomenergie: undenkbar ? Verzicht auf Maurer: denkbar & wünschbar. Antworten


Patrick Witzig

24.05.2011, 18:03 Uhr
Melden 40 Empfehlung

Gut erkannt, Herr Maurer, Tsunamis wirds keine geben, aber wie wärs mit Erdbeben, Dammbrüchen, Flugzeugabstürzen, Terroranschlägen etc? Sorry, hab ganz vergessen, dass wir ja noch die beste Armee der Welt haben, die schützt uns sicher vor sämtlichen Risiken. Und sonst bleibt noch CB, der Übervater der $ünnelipartei, der hält dann schützend seine Hand vors Volch. oder ein Bleimantel ums reduit? mäh Antworten




Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.