Schweiz

Land ohne Führung

Von Arthur Rutishauser und Bruno Schletti. Aktualisiert am 03.02.2010 89 Kommentare

Deutschland will die Steuerbetrüger-CD kaufen. Ermittlungen könnten zügig eingeleitet werden. Jetzt kritisieren Persönlichkeiten wie Philippe Gaydoul und Rudolf Friedrich: Dem Bundesrat fehle in der Krise eine Strategie.

1/8 Philippe Gaydoul, Unternehmer
Für Gaydoul ist Liechtenstein mit seinem aktiven Handeln ein Vorbild. «Wir wissen auch, dass wir Probleme haben, versorgen sie aber in der Schublade und hoffen, dass sie verschwinden. Doch irgendwann kommen sie hervor. Vorausschauende Führung sieht anders aus.» Der Bundesrat hätte in ruhigeren Zeiten mögliche Strategien vorbereiten müssen, dann müsste er sich jetzt nur noch für eine davon entscheiden. «Die Schweiz hat keine Strategie», sagt Gaydoul. «Wir sind überrascht und wissen nicht, was zu tun ist. Das merken die anderen. Wenn einer am Boden liegt, schlägt man heutzutage nochmals zu.» Die Schweiz sei das perfekte Opfer. Gaydoul plädiert auf allen Stufen für mehr Selbstbewusstsein: im Bundesrat, aber auch beim Volk. «Es ging uns lange sehr gut. Jetzt haben wir eine Krise, und keiner kann damit umgehen.» Es müssten neue Köpfe in die Politik: Leute, die bereit sind, für das Land zu kämpfen und die Fäden in die Hand zu nehmen. «Aber das Ansehen der Politik ist bald so tief wie jenes der Banken. Da überlegt man sich einen Einstieg zweimal.» (meo)
Bild: Keystone

   
Der eine hat ein zweites Mal telefoniert, der andere gibt im Steuerstreit den Softie: Bundesräte Merz, Burkhalter.

Der eine hat ein zweites Mal telefoniert, der andere gibt im Steuerstreit den Softie: Bundesräte Merz, Burkhalter. (Bild: Keystone)

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Schäubles Tipp

«Im Prinzip ist die Entscheidung gefallen»: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat den Kauf der brisanten Steuersünder-CD angekündigt. Er rät Steuerhinterziehern zur Selbstanzeige.

Im Zusammenhang mit dem von der Bundesregierung geplanten Kauf einer brisanten CD mit Schweizer Bankdaten sagte der CDU-Politiker der «Augsburger Allgemeinen» zufolge: «Ich kann nur jedem, der meint, dass er in der Vergangenheit Steuern hinterzogen haben könnte, den Rat geben, das Angebot in unserer Abgabenordnung zur Selbstanzeige zu nutzen.»

Schäuble verteidigte den umstrittenen Ankauf der Daten: «Die politische Entscheidung über den Umgang mit dem Datenangebot ist im Grundsatz schon vor zwei Jahren mit der Liechtenstein-CD gefallen. Diese Linie behalten wir bei», wurde der frühere Bundesinnenminister weiter zitiert.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble zerstreute gestern die letzten Hoffnungen. «Im Prinzip ist die Entscheidung gefallen», zitierte ihn die «Augsburger Allgemeine». Die Entscheidung nämlich, in der Schweiz gestohlene Steuerdaten zu kaufen.

Aus dem Bundeshaus verlautete einzig, dass Bundesrat Hans-Rudolf Merz und Schäuble ein zweites Mal miteinander telefoniert hätten. Über den Inhalt und das weitere Vorgehen werde Merz am Mittwoch den Bundesrat und dann die Öffentlichkeit informieren. Bundesrat Didier Burkhalter sprach sich dagegen aus, die Verhandlungen um ein neues Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland abzubrechen.

Neue Köpfe braucht die Politik

Vom «Tages-Anzeiger» befragte Persönlichkeiten kritisieren die Landesregierung. «Die Schweiz hat keine Strategie», sagt etwa der Unternehmer Philippe Gaydoul. Niemand wisse, wie mit der Krise umzugehen sei. Es sei an der Zeit, neue Köpfe in die Politik zu holen.

Auch Alt-Bundesrat Rudolf Friedrich vermisst die klare Führung. Seit langem habe die Schweiz ein systembedingtes Problem - eine Regierung, die aus sieben überlasteten Departementschefs bestehe, die keine Zeit für übergeordnete Fragen hätten.

Der ehemalige Präsident der Freisinnigen, Franz Steinegger, sagt, das Bankgeheimnis sei zu lange ein Dogma gewesen. «Aus lauter Angst vor der SVP machte niemand eine saubere Lagebeurteilung.»

«Der kalte Schweiss steht auf der Stirn»

Unter den deutschen Kunden von Schweizer Banken scheint sich Nervosität auszubreiten. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte einen Privatbanker mit den Worten: «Vielen Deutschen steht der kalte Schweiss auf der Stirn.»

Bereits zeichnen sich auch innenpolitische Folgen der neusten Steueraffäre ab. Der grüne Nationalrat Daniel Vischer will mit einer Motion die weitgehende Gleichstellung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung verlangen. Nach Recherchen des «Tages-Anzeigers» entgehen dem Staat jährlich zwischen 5 bis 10 Milliarden Franken an hinterzogenen Steuergeldern. Experten beurteilen diese Zahl als plausibel. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 03.02.2010, 09:51 Uhr

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89 Kommentare

Carlos von Arx

04.02.2010, 15:10 Uhr
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Herr Roland Toussaint, gut gesagt, aber die andere frage ist, warum die Schweizer aus der CH steuerhölle entfliehen ? Wo es doch in der CH so einfach ist, legal nur 10% steuern zu bezahlen dank unseren tiefsatz kantonen. Geschätzt verliert die jährlich CH 5 bis 10 Milliarden an hinterzogenen Steuern. Das ist viel geld. Es sind nicht die Schweizer die 100,000.- verstecken, die sparen max. 500.-. Antworten


Aschi Oiram

04.02.2010, 14:22 Uhr
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Wer fragt führt! Die Journalisten stellen falsche Fragen, die Politiker geben ungültige Antworten. Die Medien sind an der Macht, dank den Banken. Der Staat betrügt kleine und mittlere Steuerzahler, durch Verschwendung. Die Hehler-Banker leisten Beihilfe bei Betrug und Hinterzug. Rote Parteien fördern Staat und Sozialbetrug, Bürgerliche profitieren von "schmutzigem" Geld der "sauberen" UBS, CS. Antworten


Jorge Lugar

04.02.2010, 11:06 Uhr
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Ich lese hier immer, dass die Politiker bei den nächsten Wahlen die Quittung bekommen. Heisst das, man wählt gar nicht mehr oder wo sieht man hier die Alternative? So wie's aussieht ist ja Hans wie Heiri wer gewählt wird, da sitzen ausschliesslich Versager rum, die ihre Klientel bedienen. Fazit: Wir können gar nichts daran ändern . Also warum die Aufregung? mfg eine Milchkuh Antworten


Roland TOUSSAINT

04.02.2010, 10:09 Uhr
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Das Problem mit der CD ist ,dass es Trittbrettfahrern ermöglicht , ähnliche Tricks anzuwenden um schnell Kasse zu machen. Solange der Merkel Clan sich nicht endlich die Mühe gibt nachzuforschen wieso Deutsche aus der Steuerhölle entfliehen wollen, werden ihre Kassen weiter leer bleiben. Mit Fingern auf die Schweiz zeigen, nun gut, niemand ist perfekt, Aber bitte zuerst vor der eigenen Tür kehren Antworten


Jürg Baeder

03.02.2010, 21:46 Uhr
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Und immer wieder merkt man den Grundtenor dieser Welt. Solange die Menschen dieser Welt nicht fähig und willens sind, Ehrlichkeit, Ethik und gegenseitige Achtung als Grundpfeiler der Gesellschaft zu verankern, wird es mit der Welt (den Menschen) nur abwärts gehen. Und wir sehen heute die klare Tendenz zu Anarchie und Chaos, und zwar überall, auch in der Schweiz. Das müsste nicht sein. Antworten


Christian Bernhardt

03.02.2010, 19:34 Uhr
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Wäre Deutschland keine Steuerhölle, gäbe es auch keine Steuerflucht. Aber der teure Sozial-Staat Deutschland ist bankrott. Aber Hauptsache schön sozial..... Antworten


Anneliese Leblé

03.02.2010, 14:58 Uhr
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Fragen, Phrasen und Beschuldigungen! Niemand hat eine Lösung parat in dieser Situation. Anprangern kann jeder, besser machen ist viel schwieriger. Der Vergleich zwischen Wirtschaft und Politik hinkt, in der Wirtschaft gibt es keine Demokratie. Darum ist es so unendlich schwer, im Bundesrat und in der Politik überhaupt zu führen. Die Bundesräte tun das, was sie für richtig halten. Antworten


Rüdiger Kraus

03.02.2010, 14:33 Uhr
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Soll das Bankgeheimnis doch gekippt werden für die Ausländer.Dann können unsere Super-Bänker dann mal zeigen,was sie draufhaben.In der Uhrenindustrie sind wir auch nicht auf sowas angewiesen um zu reussieren. Aber für die Schweizer muss das Bankgeheimnis und der Unterschied Steuerhinterziehung/Steuerbetrug bestehen bleiben,denn hier wird glaub ich weniger geschummelt(wir sind der Staat-Style). Antworten


Christian Hauser

03.02.2010, 14:12 Uhr
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Wie soll denn eine Führung in einem demokratischen Umfeld mit derart gegensätzlichen Interessen möglich sein? In einem Unternehmen weist der CEO die Richtung und die ganze Belegschaft hat daraufhin am selben Strick zu ziehen. Wer sich quer stellt, wird rausgeworfen. Im Bundesrat und im Parlament ist jeder ein CEO und das Volk eine Ansammlung von Teil-Belegschaften. Wer stellt denn nun wen raus? Antworten


Andreas D. Meier

03.02.2010, 14:11 Uhr
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Das Bankgeheimnis ist für den Normalbürger eh nur Theorie! Wer kann es sich schon leisten auf die 35%, die mit der Verrechnunggsteuer abgezogen werden, zu verzichten? Wohl alle SVP-Wähler wie es den Anschein macht! Der BR braucht sicher neue Köpfe, das allein wird die Probleme aber nicht lösen! Die Bürgerlichen müssen sich endlich der Realität stellen Steuerkriminelle verdienen keinen Schutz mehr! Antworten


Karin Zink

03.02.2010, 14:11 Uhr
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Steuergerechtigkeit ist messbar: sie ist da am grössten, wo die Steuerflucht am geringsten ist. Was sagt uns das über das perverse Steuersystem Deutschlands?! Antworten


Bruno Schnider

03.02.2010, 14:04 Uhr
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Was wir momentan erleben, ist erst der Anfang: Steuereinnahmen gehen weltweit zurück. Angesichts billigen Geldes wurde jahrelang über den Verhältnissen gelebt. Plötzlich stellt sich heraus, dass aufgeblähte Bürokratien mit hochgefahrenen Sozialleistungen verschiedenster Art auf den Abgrund zufahren. Dies ist das wahre Problem, und es wird noch einiges defter. Andere Führer müssen her! Antworten


majo naef

03.02.2010, 13:47 Uhr
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@adrian strebel genau die SP will das Bankgeheimnis schon lange stürzen aber auch für uns Schweizerbürger. Es ist ihnen nicht gelungen auf legalem Weg. Nun haben sie den indirekten Weg gewählt. Die SP will auch in die EU. Sie arbeiten daran. Das ist ein Linker bedeutet ja - das ist ein Hinterrücksler im Volksmund. Antworten


Joe Schacher

03.02.2010, 13:45 Uhr
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Sicher muss die Schweiz mithelfen, Steuerbetrug zu bekämpfen. auch in der Schweiz wird betrogen. Was ein Rechtstaat nicht sollte, ist gestohlene Daten kaufen. Hier begibt er sich eine schwer kontrollierbare Grauzone. Soll die Schweiz doch Daten der Deutschen Parteien, welche in der Schweiz Gelder gebunkert haben veröffentlichen. Schon morgen kommen die rechtlichen Bedenken für Datenkauf. Antworten


Max Homberger

03.02.2010, 13:36 Uhr
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Wir wählen unser bürgerliches Parlament, dieses wählt seinen bürgerlichen Bundesrat; wir wollen keine politische Führung, Führung überlassen wir den Banken. Antworten


Ursula Herzig

03.02.2010, 13:27 Uhr
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@Edy Gerber: Nicht die Abwahl von Christoph Blocher hat das Elend mitbewirkt, sondern seine Wahl. Er stützt das Bankgeheimnis an vorderster Front und bei ihm sind immer die Anderen schuld. Wie brauchen Wirtschaftsleute und Politiker, die wirklich ethisch handeln wollen, Scheffeln in die eigene Tasche bringt unserer Welt keine wirklichen Gewinne mehr, sondern legitimiert Korruption. Antworten


Andreas Muesel

03.02.2010, 12:55 Uhr
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@Roman Birchler: Darf ich sie daran erinnern, dass auch das Schweizerische Bundesgericht entschieden hat, dass bei Strafverfolgung von Steuerbetrug ggf. gestohlene Daten verwendet werden dürfen. Wo ist der Unterschied zu Deutschland? Oder messen Sie gar mit unterschiedlichem Maß? ... Auch Gruss ... Antworten


Anita von Arb

03.02.2010, 12:55 Uhr
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Das Volk hat den BR nicht gewählt, das waren die Parlamentarier. Aber das erklärt noch nicht, warum der BR Streichelpolitik führt und nur daran denkt, wie es nach Aussen gut aussieht. Der BR interessiert sich nicht mehr für das eigene Volk. Sonst hätte er sich nicht so blamiert. Es ist beschämend, was da ab geht. Langsam verliert das Schweizer Volk den Stolz und das wegen 7 unfähigen Personen. Antworten


Stefano Vitelli

03.02.2010, 12:51 Uhr
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Weshalb sollte es ausgerechnet Blocher richten ? Auch der SVP-Vizepräsident hat jahrelang das Bankgeheimnis unterstützt und ausgerechnet dieser Mann soll nun eine proaktive Strategie fahren sollen ? Ausserdem hat sich auch Herr Blocher in der Tinner-Affäre gegenüber den USA sehr willfährig und unterwürfig gezeigt. Nichts da mit starker Mann im Bundesrat...... Antworten


Reto König

03.02.2010, 12:41 Uhr
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@Edy Gerber: Sie schreiben " Wir wissen genau, dass eine überwältigende Mehrheit des Volkes hinter dem Bankgeheimnis steht". Woher wissen Sie das genau? Ich kann mich an keine entsprechende Abstimmung erinnern. Ich würde es aber sehr begrüssen, wenn es eine solche bald geben würde. Ich begreiffe nicht, wieso man bei Sozialbetrug reklamiert , aber 10 Milliarden hinterzogene Steuern akzeptiert. Antworten


Patrick Zanini

03.02.2010, 12:32 Uhr
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Mein Vorschlag für die perfekte (da glaubwürdige) Besetzung für das Wirtschaftsdepartement: BR Peter Ulrich, Chefbeamter Ullrich Thielemann. Antworten


Rainer Burri

03.02.2010, 12:25 Uhr
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Elitäre, nur studierte Bundesräte, die in der Regel noch nie wirklich geführt haben (ausser z.B. BR Blocher) wurden nie auf ihre Tauglichkeit im Hinblick auf die Führung eines Landes getestet. Es gibt auch kein Evaluationsverfahren. Der Filz, die Lobby, und die Parteizugehörigkeit sind das A und O. Antworten


Peter Müller

03.02.2010, 12:14 Uhr
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Diesen Bundesrat kann ich schon seit zwei oder drei Jahren nicht mehr ernst nehmen. Anstatt dem Ausland mal parole zu bieten wird immer gleich gekuscht. Einfach unsäglich. Das haben wir den Linken, Grünen und vorallem der CVP zu verdanken die starke Bundesräte (wie Blocher) abwählen. Die Schweiz hat nichts verbrochen daher erwarte ich eine starke Haltung gegenüber Deutschland! Punkt! Antworten


Alexander Daniel

03.02.2010, 12:11 Uhr
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Wer ist in dieser Sache der Hehler? Wenn jemand Informationen über ihm gestohlene Gelder erwirbt, dann ist das doch nicht Hehlerei! Natürlich handelt es sich bei dieser Geschichte um Wirtschaftspionage. Doch ist Spionage tatsächlich unmoralisch, wenn es um Steuergerechtigkeit geht? Unsere Schweizer Politiker sollten besser die Steuerhinterziehung bekämpfen als die Hehlerei der Banken zu schützen Antworten


Eric Greney

03.02.2010, 11:56 Uhr
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Interessant in dieser Affäre ist die Tatsache dass, das Schweizerische Bundesgericht im Oktober 2007 entschied dass, die schweizerischen Steuerbehörden in Steuerstrafverfahren gestohlene Daten verwerten dürfen. Damals kamen CH-Behörden, via Deutschland, in den Genuss von Informationen über Steuer-hinterziehung/betrug. Antworten


Patrick Ryf

03.02.2010, 11:53 Uhr
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Herr Schäuble hat auch mal 100'000.-- Euro in der Schublade (CDU Spendenskandal) vergessen. Es geht hier sicher nicht um Moral, sondern um knallharte Intereseenpolitik. Dass nach einem solchen Angriff auf unseren Rechtsstaat der Bundesrat Burkhalter wie ein treuherziger Hund in die Kamera blickt macht mir Angst. Mit diesen Dienstbücklingen wird unser Land noch gewaltig unter die Räder kommen. Antworten


Ernst Wisler

03.02.2010, 11:44 Uhr
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Die Deutsche Regierung hat gar keine andere Wahl, als die Daten zu kaufen. Sie kann auf keinen Fall die ganze Angelegenheit unter den Tisch wischen. Wie würde wohl unser Land uns Steuerzahler/innen das gleiche Vorgehen plausibel machen? Nur schade, dass offenbar ein gewisser Wohlstand in unserem Land von solchen Machenschaften abhängt. Die Schweiz steckt gegenwärtig in vielen Fällen in der Krise, Antworten


Christine Keller

03.02.2010, 11:40 Uhr
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Neue Köpfe - aber keine Blochers - braucht die Schweizer Politik in der Tat : nämlich solche, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und danach handeln. Jeder Lohnempfänger in der Schweiz muss auf Heller und Pfennig seine Einkünfte gemäss Lohnausweis versteuern, warum hilft der Schweizer Gesetzgeber reichen Ausländern, ihren Fiskus zu bescheissen ? Antworten


adrian strebel

03.02.2010, 11:28 Uhr
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Die Linke hat seit Jahren auf das Problem mit dem Bankgeheimnis hingewiesen, wurde aber immer mit einem lächeln der Bürgerlichen abgetan... Die Thematik nun an den aktuellen Bundesräten aufzuhängen ist unfair. Antworten


Alfred Christen

03.02.2010, 11:27 Uhr
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Aus solchen Vorfällen wählt das Volk hoffentlich demnächst den Bundesrat/rätin selbst Antworten


Piatti Mario

03.02.2010, 11:26 Uhr
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Es ist nun wirklich höchste Zeit dass das Volk die Bundesräte wählt. So darf es wirklich nicht mehr weitergehen. Antworten


Roman Birchler

03.02.2010, 11:25 Uhr
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Der Bundesrat hat seinen Auftrag, wenn sich ein Land wie Deutschland mit Datendiebstahl auf ein und den selben Nenner stellt, dann soll doch der europaeische Gerichtshof entscheiden. Diplomatie ist hier nicht gefragt, strukturiertes Denken und Handeln. Klare Vorlagen schaffen und den Rechtsstaat schuetzen. Das Strafrecht per Dekret sofort schaeften, Datendiebstahl gibt 10 Jahre bedingt.... Gruss Antworten


rudolf wenzel

03.02.2010, 11:25 Uhr
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Denke es ist nun noetig die Personallisten in den div. Firmen, Institutionen, Hochschulen, Verwaltungen, Banken ja Bundesbern genauer anzuschauen. Es kann doch kein Zufall sein dass nun regelmaessig solche "Datenklaus" in der CH vorkommen!! Wir sind schon unterwandert!! Antworten


Leo Ruegg

03.02.2010, 11:25 Uhr
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Kommt mir vor wie die "Schlacht am Little Big Horn". Der BR als General Custer - Die CH Bevoelkerung die Soldaten - Der Rest der Welt als Sitting Bull und Crazy Horse. Hat nicht auch Steinbrueck was von Indianern gesagt? Und endlich auch mal Unkenrufe von "Persoenlichkeiten". Wer hat euch geweckt, es ist schon fuenf vor zwoelf! Antworten


Igor Neuffer

03.02.2010, 11:25 Uhr
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Wenn da nur die Strategie fehlen würde, ständen wir ja noch gut da. Unsere Bundesräte sind schlicht handlungsunfähig, und wenn diese denn mal doch handeln, sind es durch die Bank weg Fehlentscheide. Ich hätte nie gedacht, dass ich als SP-Anhänger das mal sagen würde, aber in der jetzigen Situation würde ich auf Blocher setzen. Mal davon abgesehen, ob der Kauf der CD richtig ist oder nicht. Antworten


Andreas D. Meier

03.02.2010, 11:20 Uhr
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Die uralte Geschichte, der erwischte Dieb schreit laut "Haltet den Dieb" um von seinen Schurkereien abzulenken oder in einem günstigen Moment wieder zu entwischen. Die Schweiz steht mit dem Rücken zur Wand! Die Zeiten als Steuerkriminelle von den Bürgerlichen, bes. der SVP, hofiert werden konnten, sind endgültig vorbei! Der Bundesrat und das Parlament müssen sich der Realität endlich stellen! Antworten


Hans Meier

03.02.2010, 11:15 Uhr
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Die SVP hat ihr Ziel erreicht. Das Land ist gespalten! Je mehr Probleme die Schweiz hat, desto grösser ihr Wahlerfolg. Da besteht kein Interesse irgend ein Problem zu lösen, schliesslich will man sich nicht ins Bein schiessen. Und mit ca. 30% Wähleranteil kann in unserer Konsensdemokratie alles sabotiert werden. Diese skrupellose Politik, die nur dem kurzfristigen Wahlerfolg dient, zerstört die CH Antworten


Richard Marti

03.02.2010, 11:14 Uhr
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Das Problem der Regierung, dass niemand Führungsqualität aufweist. Diese Bundesräte verwalten nur den Ihnen anvertrauten Beamtenapparat und fallen eher mit Ihren Slebstläufer-Aktionen oder mangelnde Dossierkenntnis auf: Dies ist fatal in Krisenzeiten. Der Bundesrat sollte endlich mit dem Schmusekurs aufhören, das Ausland schmust schliesslich auch nicht mit der Schweiz. Alles andere ist naiv! Antworten


ruth leemann

03.02.2010, 11:09 Uhr
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Da hilft auch keine Regierungs-Reform mit mehr Beratern - zuviele Köche verderben den Brei - Antworten


Edy Gerber

03.02.2010, 11:08 Uhr
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Die vielen Rufer nach Anpassung an die "Welt" vermitteln hier ein falsches Bild: Wir wissen genau, dass eine überwältigende Mehrheit des Volkes hinter dem Bankgeheimnis steht. Die Globalisierung hat ihre Grenzen. Die Schweiz hat durchaus Möglichkeiten, sich zu wehren. Man muss sie nur couragiert nutzen. Defaitismus vorschützen bringt rein nichts. Antworten


Res Bühlmann

03.02.2010, 11:05 Uhr
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Den Weg via diese Klau - Cd`s. wird für Deutschland nur viel holperiger ! Verwendet sie diese ,wird das Doppelbesteuerungsgesetz garantiert verzögert. Wartet man ab und die Steuerbehörden in Deutschland machen ihre Arbeit besser, wird man Zugang zu ALLEN Verdachtsfällen haben. ....aber es juckt natürlich "la Petit Suisse" auf die Fingerchen zu klopfen. Antworten


Hansjürg Meier

03.02.2010, 11:00 Uhr
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Und noch einmal: Jedes Land hat die Regierung, die es verdient. Wir haben dieses Parlament gewählt, welches einen solchen Bundesrat einsetzte. Und bei den nächsten Wahlen wird sich wieder nichts ändern. Deshalb brauchen wir mit nichts und niemand hadern. Antworten


Ursula Herzig

03.02.2010, 10:58 Uhr
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Ich bezweifle sehr, ob "neue Köpfe" im Bundesrat etwas bringen würden. Die aktuellen BRs löffeln nämlich eine sehr versalzene Suppe aus. Frühere Bundesräte haben schweigend toleriert oder mitverursacht, dass unsere Grossbanken Betrug im grossen Stil begehen konnten, indem sie Steuergelder aus dem Ausland versteckten und davon profitierten. Unsere Selbstgerechtigkeit steht auf wackligen Füssen. Antworten


Josef Stalder

03.02.2010, 10:56 Uhr
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Mag sein, dass die Schweiz ein Land ohne Führung ist. Sicher ist sie ein Land mit einer Wirtschaftselite ohne Moral. Und die Politik lässt dies zu. Antworten


Stefano Vitelli

03.02.2010, 10:44 Uhr
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Kann den Kommentar von Frau Muriel nur unterstützen: Einfach nur dem Bundesrat die Schuld für die Misere unterzuschieben ist zu billig. Wer hat denn in einer Volksabstimmung (73% !) das Bankgeheimnis gestützt ? Wer hat jahrzehntelang das Bankgeheimnis in Umfragen, Leserbriefen etc. verteidigt ? Das war die Mehrheit des Volkes und der bürgerlichen Parteien. Was es gebracht hat, sehen wir jetzt... Antworten


Alain Mohler

03.02.2010, 10:34 Uhr
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Schon seit längerer Zeit erlaube ich in diversen Foren die CH-Politik als Führungsschwach zu bezeichnen. Als die ersten Probleme mit dem Bankgeheimnis aufgetaucht sind habe ich erwartet, dass ein Notfallplan auf den Tisch kommt. Unsere Politiker sind reine Verwalter ohne Plan und ohne Weitsicht. Wie naiv gewisse Geschäfte bearbeitet werden ist für mich als aussenstehender erschreckend. Antworten


Erich Heinz

03.02.2010, 10:31 Uhr
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Nun nur auf der Regierung rum zu hacken ist unehrlich. Das Schweizervolk hat sich vor gut 20 Jahren klar für das Bankgeheimnis ausgesprochen. Schon damals war klar, dass sich auf die Dauer Steuerhinterziehung nicht lohnt, und die betrogenen Staaten bei Gelegenheit zurück schlagen. Antworten


Hans Jörg Ullmann

03.02.2010, 10:20 Uhr
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Ich kann diese Ansichten nur teilen. Unsere Landesväter und Landesmütter täten besser wenn Sie die Probleme im eigenen Land lösen und konstruktive Strategien entwickeln würden anstatt bei jeder Gelegenheit ins Ausland zu reisen. Ob diese Präsenzmarkierung sinnvoll ist bezweifle ich sehr und ob daraus ein Nutzen für unser Land entsteht wäre eine zweite Frage. Antworten


Ruth Chartrand

03.02.2010, 10:10 Uhr
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Nun der Titel könnte nicht treffender sein. Das "gemeine" Volk weiss das schon seit einiger Zeit. Aber in Bern gibt es zur Zeit nur eine Devise: Augen zu, Ohren zu und drauflosschwatzen ohne nachzudenken. Haben wir überhaupt noch eine Regierung die regiert oder sind sie nur da um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen ?? Antworten


urs berger

03.02.2010, 10:05 Uhr
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in einem Land, in welchem eine Mehrheit der Bevölkerung glaubt, ein Minarettverbot löse Probleme, kann sicher nicht 'geführt' werden, schon gar nicht vorausschauend. Und nein, es ist nicht ein überlasteter Bundesrat, sondern Volk, das lieber irgendwelche Scheinprobleme auf einfache Art gelöst hat und sich ja nicht mit der Welt beschäftigen mag, sondern lieber schmollt. Antworten


Richard Röllin

03.02.2010, 10:03 Uhr
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Mich verwundern die verschiedenen Reaktionen betr. unseren Politikern nicht. Ich sehe aber noch ein weiteres Problem in der ganzen Sache. Wie sicher sind unsere Banken in Bezug auf Daten. Was muss und kann eine Bank dagegen Datenklau unternehmen. Wenn diese Mentalität weiter geht verdienen die Banker nicht nur an den massiven Boni sondern auch mit dem Datenhandel. Politik und Recht bitte erwacht! Antworten


Fritz Meier

03.02.2010, 10:01 Uhr
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@Patrick Schäfli: Jetzt kommt die Erklärung wie es so geht mit den Kandidaten Wahl ob Nationalrat oder Bundesrat usw. bis in die Privat Wirtschaft (Bist Du genehm, bist Du Parteifreundlich Bist Du usw.) Vom Können war nie die Rede!! Darum haben wir so eine schlechte Wirtschaft oder Regierung und das geht bis in die Gemeinden so!! Antworten


Edy Gerber

03.02.2010, 10:01 Uhr
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Jetzt zeigt sich einmal mehr, was für fatale Auswirkungen die Abwahl von Christoph Blocher hatte. Er hätte die jetzigen Probleme sicher anders angepackt. Bei uns wird ein Bundesrat nicht nach Kompetenz und Führungsqualität gewählt, sondern in erster Linie nach Partei-, Geschlechts- und Kantonsquote. Das Resultat sehen wir jetzt. Höchste Zeit, dass die Volkswahl für Bundesräte eingeführt wird ! Antworten


Rene Wetter

03.02.2010, 10:00 Uhr
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Man kann lamentieren wie man will, aber sowohl die Politik wie auch die Wirtschaft haben es versäumt die Schweiz auf die Zeit nach dem Bankgeheimnis neu aufzustellen. Der führungslose Bundesrat ist nur ein Abbild davon. Markige Sprüche und Drohungen laufen ins Leere, die Schweiz ist gar nicht in der Lage Druck zu machen und hat es auch versäumt Verbündete zu finden. Antworten


Sophia Muriel

03.02.2010, 09:57 Uhr
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"Wenigr Staat, mehr Freiheit" rufen, und dann "schwache Regierung" schreien? Unsere Parteien von Banken finanzieren lassen, in der UBS-Führung mitmischen und dann den schwarzen Peter in die USA, Frankreich und Deutschland ausschaffen? Keine fremde Vögte dulden, aber anderen sagen, wie sie es machen sollen? Wir sind eine Demokratie, also sind WIR die Hauptverantwortlichen. Antworten


peter russenberger

03.02.2010, 09:54 Uhr
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Ich schäme mich über all dem Gejammer, es ist zu einfach mit dem Zeigefinger auf die bösen Deutschen zu zeigen. Das Problem ist hausgemacht und es wäre an der Zeit, das einzusehen. Selbst Parlamentarier beginnen darüber nachzudenken, wo denn da ein Unterschied sei zwischen Steuerbetrug und -hinterziehung. Andererseits entschuldigt dies in keinster Weise die schnöde Haltung unseres Nachbars. Antworten


reto lippold

03.02.2010, 09:52 Uhr
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Von jedem grösseren Unternehmen wird heute ein Risikomanagement verlangt. Und es sind Politiker, die die Gesetze für derartige Anforderungen machen. Umso erstaunlicher ist es, dass derartige Risikoabschätzungen für die Politik selbst wohl ein Fremdwort sind. Die Herren Friedrich und Gaydoul haben völlig recht, diese Regierung ist in Serie unvorbereitet, reagiert immer nur und das ohne jeden Plan. Antworten


Marco Bloch

03.02.2010, 09:52 Uhr
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@Herr Schäfli: Und Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist kein Verbrechen? Diese Heuchelei ist ja nicht auszuhalten. Herr Burkhalter scheint der einzige aus dem bürgerlichen Lager zu sein, welcher die Zeichen der Zeit erkannt hat! Weitsicht scheint nicht die Stärke dieser Parteien zu sein. Es wundert mich überhaupt das unsere Nachbarländer so lange diesem Treiben zugeschaut haben. Antworten


Heinz Köhli

03.02.2010, 09:50 Uhr
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So wie die Wertvorstellungen von uns Bürger teils diametral auseinanderklaffen, so ist es nicht anders im Bundesrat. Besonders in der Konkordanz. Da sind doch Legislaturziele kaum auf das Papier zu bringen und die von Wattenwyl-Gespräche Verschwendung von Steuergeldern. Und wie überall menschlich: Wohlstand macht träge und bringt die falsche Einsicht, dass dieser auch ohne Krampf zu haben ist. Antworten


John M. Keynes

03.02.2010, 09:50 Uhr
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Wer sagt eigentlich, dass es diese CD wirklich gibt? Das könnte ja auch eine Behauptung sein- und trotzdem würden alle nach der Pfeife des Deutschen Finanzamtes tanzen. Schäubles Aufforderung zur Selbstanzeige kommt ja wie gerufen! Wenn ich Angela Merkel wäre, würde ich solche Behauptungen einfach solange in die Welt setzen, bis es keine Steuerbetrüger mehr gibt! Antworten


Markus Frey

03.02.2010, 09:50 Uhr
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An alle, die jetzt den Deutschen Staat mit Begriffen wie "kriminell" und "Hehler" beglücken: die 700 vor zwei Jahren auf der Liechtensteiner CD vermerkten Personen haben im Durchschnitt(!) über eine halbe Million Schweizer Franken an Steuern hinterzogen!! Das dürfte diesmal nicht anders sein. Denken Sie bitte einmal darüber nach und darüber, wer denn hier kriminell ist. Antworten


Jon Semadeni

03.02.2010, 09:47 Uhr
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Wenn ich Steuern hinterziehe geht dem Staat Geld verloren.Wenn ich Steuerbetrug begehe dasselbe. Also wo ist da der Unterschied ? Diese Unterscheidung bei uns gehört aufgehoben. Das hat aber nichts mit dem Bankgeheimnis zu tun. Der Schutz der Privacy ist absolut notwendig. Natürlich soll bei begründeten Verdacht Einsicht in die Daten genommen werden können. Aber nicht mit illegal durch Hehlerei. Antworten


Gianin May

03.02.2010, 09:45 Uhr
Melden

Warum soll die CH die Steuerehrlichkeit von irgendjemandem sicherstellen, wenn sie es selbst auch nicht schaffen. Das Geheimnis wurde eingeführt, um Bürger vor staaatlicher Willkür zu schützen, wenn also DE beweisen kann, dass Anfragen und Beschuldigungen nicht willkürlich sind haben wir keine Problem. Antworten


Luzia Keller

03.02.2010, 09:41 Uhr
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@Dieter Wundrig und Matthias Hauck: genau das ist der Punkt, eine falsch verstandene Hegemonie als Augenwischerei wurde jahrelang betrieben um von den wichtigsten Problemen des Landes abzulenken. Aber die AnhängerInnen haben bis dato nicht verstanden, dass ihre 'Führer' im Trockenen stehen und sie im Regen stehen lassen. Bildung ist ja nur ein Wort! Antworten


markus müller

03.02.2010, 09:41 Uhr
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Vielleicht wäre es doch Zeit dass sich die Schweiz der Welt anpasst als umgekehrt. Antworten


Bruno Neidhart

03.02.2010, 09:29 Uhr
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Die Motion Vischer ist überfällig: Solange die Schweiz, der Staat, die Banken, "echte" Steuerbetrüger - vor allem ausländische - zu schützen pflegt, ist permanent Unruhe angesagt. Das Resultat einer Neuordnung würde zwar vergleichbare Oasen kaum zum Mitziehen animieren, doch regelmässig zu postulieren: "Die ja auch", ist auf Dauer ein zu schwaches Fundament des demokratischen Rechtsstaates. Antworten


Rudolf Gähler

03.02.2010, 09:17 Uhr
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Und was unternimmt unsere Aussenministerin? Bisher zu wenig! Neue Köpfe braucht das Land! Antworten


Annemay Ruhstaller

03.02.2010, 09:14 Uhr
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Wie einfach ist es doch von diesen "Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und Politik" andere (in diesem Fall die Regierung) zu kritisieren! Diese Dauer-Besserwisser sehen sofort, was die anderen falsch machen und haben auch schon die richtige Lösung! In der Politik braucht es viel Besonnenheit. Diese wird dann von den verantwor-tungslosen "Playern" in der Wirtschaft als Unentschlossenheit gedeutet. Antworten


Reto König

03.02.2010, 09:12 Uhr
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Die Banken erwirtschaften einen Jahresgewinn in derselben Grössenordnung, wie in der Schweiz unter freundlicher Mithilfe der Banken Steuern hinterzogen werden. Da sie nur ca. 25% des Gewinns versteuern, entsteht aus dem Finanzplatz ein erheblicher volkswirtschaftlicher Schaden. Der angebliche Nutzen des Bankgeheimnisses verkehrt sich ins Gegenteil. Ein Kaiser ohne Kleider! Antworten


Tobias Lienhard

03.02.2010, 09:09 Uhr
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In Deutschland wird schon der Sekt gekühlt. Endlich haben sie Europa, halt auf diplomatischem Weg, erobert. Der Rest ist Formsache, der schweizerische Bundesrat braucht nur noch die Kapitulation zu unterschreiben....Das wird auch noch kommen... Antworten


Peter Kissling

03.02.2010, 09:08 Uhr
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Schon wieder! Seit Jahren wird gejammert, der Bundesrat sei überlastet. Eine Reform müsste her. Dazu das unsägliche Bankgeheimnis und die Pauschalbesteuerung der Reichen. Ich finde, jetzt reichts. Macht endlich Nägel mit Köpfen, das ewige Hin und Her bringt nichts. Antworten


Markus F. Baumgartner

03.02.2010, 09:06 Uhr
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Gute Ueberschrift ... . Haben wir in den letzten 4 Tagen je etwas von unserer Regierung gelesen ? Nein ! Alle haben sich in ihre Löcher verkrochen und spielen "Vogelstrauss-Politik" . Keine/r steht mehr hin und erklärt dem Volk was Sache ist. Lediglich ein Paar Pinscher im Parlamet kläffen noch einbisschen im Hintergrund. Kleine Wadenbeisser die nicht ernst zu nehmen sind ! Antworten


Patrick Schäfli

03.02.2010, 09:03 Uhr
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Bisher war ich der Meinung, dass die Parlamentswahl des Bundesrates richtig sei. Spätestens seit gestern bin ich jedoch der Meinung, der Bundesrat sollte doch vom Volk direkt gewählt werden. Der Bundesrat versagt in der Steuerdaten-Krise total. Bundesrat Burkhalter will gegenüber einer deutschen-Hehler-Regierung einen Schmusekurs führen, anstatt die Verhandlungen zu sistieren und Härte zu zeigen. Antworten


Dieter Wundrig

03.02.2010, 09:00 Uhr
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Weshalb ist das Land ohne Führung?Weil man sich zu lange um den eigenen Kleinkram gekümmert hat und keine Aussenpolitik betrieben wird.Man möchte eigenständig bleiben, verteidigt die eigenen Belange mit Krallen. Politische Zusammenkünfte finden statt,aber die Schweiz bleibt im wesentlichen ausgeschlossen.Nur neue Köpfe genügen nicht,das bestehende Politsystem passt einfach nicht mehr in die Zeit. Antworten


Werner Schweizer

03.02.2010, 08:53 Uhr
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Was, erst jetzt merken die Parteien, dass die Schweiz durch einen sehr schwachen Gesamtbundesrat regiert wird. Das Fussvolk weiss dies seit geraumer Zeit. Antworten


hannes binder

03.02.2010, 08:48 Uhr
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Reiche Leute werden auch nach dem Fall des Bankgeheimnis ihre Vermögen abtauchen lassen. Das sollte eigentlich allen klar sein. Im Grunde ist das gebunkerte Geld hier in der Schweiz für die Deutschen gut angelegt; schafft es doch eine Unzahl an Banken-und Verwaltungsjobs welche von eingewanderten Deutschen besetzt werden können ;-) Im Grunde ein Umverteilen wie es die EU perfektioniert hat. Antworten


Stefano Vitelli

03.02.2010, 08:46 Uhr
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Wir Schweizer sind Heuchler. Jahrzehntelang zapfen wir anderen Staaten Milliarden von Steuergeldern ab und wenn sich mal ein Staat mit etwas unkoscheren Methoden zur Wehr setzt schreien wir "Kriminelle!" Wo ist hier eigentlich das Verhältnis ? Antworten


Markus Müller

03.02.2010, 08:42 Uhr
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Man muss nicht dem Bundesrat (alleine) die Schuld geben, wenn zwei der wichtigsten Parteien, die SVP und die FDP, immer noch völlig nicht begriffen haben, was es uns geschlagen hat und der Wortführer der grössten Partei glaubt, das Problem als Kriminalität in der deutschen Regierung einordnen zu können. Die reiten seit Jahren ein totes Pferd und spucken grosse Töne dabei. Antworten


Markus Sommer

03.02.2010, 08:42 Uhr
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Der Staat darf Recht nicht brechen! VON MATHIAS DÖPFNER (orstandsvorsitzender der Axel Springer AG) Die Bundesregierung kauft zum zweiten Mal Hehlerware, um Steuerhinterzieher zu enttarnen. BILD findet das seit zwei Tagen gut. Ich finde das schlecht – ja, gefährlich. Der Staat, der den Rechtsrahmen setzt, darf ihn nicht brechen. Auch nicht für ein richtiges Ziel (und das Ziel ist richtig) Antworten


Peter Müller

03.02.2010, 08:41 Uhr
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Das Bankgeheimnis für ausländische Staatsangehörige gehört im Rahmen von Steuerrechtsfällen abgeschafft. Ausserdem kann eine Trennung von Steuerbetrug- und Steuerhinterziehung für ausländische Anleger nicht länger akzeptiert werden. Die Welt ist heut zu sehr miteinander verflochten, als dass die Schweiz hier weiterhin ihr eigenes Süppchen kochen könnte Antworten


Remo Schnellmann

03.02.2010, 08:33 Uhr
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Wäre der Staat ehrlich, wären die Bürger auch um einiges ehrlicher. Solange gewisse, sehr führungsschwache Männlein und Weiblein, das nicht sind bzw. werden, ändert sich nie was. Ehrlichkeit zieht Ehrlichkeit mit sich. Das andere eben auch. Jedem Volk, die Führer, die es verdient. Antworten


rolf spinnler

03.02.2010, 08:31 Uhr
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Diese "Regierung" ist eine historische Schande. Diese EU-Stiefellecker haben kein Konzept, kein Rückgrad, gar nichts. Die Steuergelder der Bevölkerung werden für die grössten Dummheiten zum Fenster rausgeworfen. Ausländische Steuerbetrüger werden geschützt. Naja, die Auflösung der Schweiz als freie Nation ist in vollem gange und wir schauen staunend zu. Antworten


Karl Hemmi

03.02.2010, 08:28 Uhr
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Dass ausgerechnet der Millionenerbe Gaydoul seine Ratschläge so grosszügig austeilt verwundert doch etwas. Soweit ich weiss, ist sein Scheitern massgeblich durch die deutschen Discountläden von Alsi und Lidl befördert worden. Also auch eine Kapitulation von der stärkeren (Wirtschaft-)Macht. Also bitte bescheiden bleiben. Antworten


Heinz Butz

03.02.2010, 08:27 Uhr
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Die Schweiz sollte beim deutschen Bundesgerichtshof und beim europäischen Gerichtshof Klage gegen Herrn Schäuble und gegen Deutschland wegen schwerer Helerei einreichen. Auch ist die Beziehung mit einem kriminellen Staat zu überprüfen. Wenn der Ankauf der gestohlenen Daten geduldet wird, kann niemand mehr wegen Helerei belangt werden, der Kriminalität wird Tür und Tor geöffnet. Antworten


Rolf Iseli

03.02.2010, 08:25 Uhr
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Wohlfühloasen funktionieren halt nur in "Friedenszeiten". Und wenn den deutschen Kunden des Privatbankers der kalte Schweiss auf der Stirn steht, würde ich mir als PB auch mal ein paar Gedanken machen zu seiner Position..... "Zurück zum Start - der Weg führt über Gefängnis" so sind die Regeln zumindest im Monopoly. Antworten


Matthias Hauck

03.02.2010, 08:24 Uhr
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In den letzten Jahren hat die SVP der Schweizer Politik den Stempel aufgedrückt, in dem sie von den wichtigen Themen ablenkte und die politischen Kräfte in sinnlose Abstimmungsschlachten verwickelte. Dass wir, zur Bekämfpung des Islamismus, nicht auch über das Verbot von Kamelen in der Schweiz abstimmen mussten, ist ein Wunder. Die SVP hat das Land gelähmt, Strategien und Realpolitik verhindert!! Antworten


Sepp Moser

03.02.2010, 08:22 Uhr
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Ich hab' endgültig genug. Merz hat den Nerv, in seiner Unfähigkeit einfach sitzen zu bleiben und das Land bachab gehen zu lassen. Und die ganze Politszene schaut einfach zu. Das Volk wird bei den nächsten Wahlen eine Rechnung präsentieren, welche alles, was wir bisher gesehen haben in den Schatten stellen wird. Antworten


Dagmar Kall

03.02.2010, 08:02 Uhr
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Die gesamte Politik ist gespalten! Es geht nur noch um Stimmenanteile. Wenn sich die Schweiz vorwärts bewegen gedenken sollte bräuchte es Einigkeit und Visionen. Antworten


Andreas R. Schulthess

03.02.2010, 08:00 Uhr
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Strategien fehlen nicht nur in dieser Krise, sondern seit Jahren schon generell in Bern. Vielleicht bräuchte es neben neuen politschen Köpfen, endlich auch neue Köpfe bei den bestbezahlten Chefbeamten und auch in der übergrossen Verwaltung. Bezüglich Strategien und deren Umsetzung könnte man sich ja Rat beim "kleinen" Liechtenstein holen, aber dazu fehlt vermutlich die nötige Einsicht in Bern. Antworten



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