Kuwaiter besitzen bereits Land in Bern
Von Wolf Röcken. Aktualisiert am 17.01.2012 177 Kommentare
Artikel zum Thema
- Radikale Muslime planen grosse Moschee in Bern
- Bülach wirft Islamisten aus der Stadthalle
- Kleine Stadt mit heftigen Eruptionen
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die Idee des radikalen Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), in Bern-West eine grosse Moschee zu bauen, hat viele Diskussionen ausgelöst – damit entstand genau das, was IZRS-Präsident Nicolas Blancho wohl erreichen wollte: Aufmerksamkeit für die Splittergruppe der Muslime in der Schweiz. Blancho selber sagte bereits, dass es sich erst um eine Idee handle. Und er erzählte weiter, dass er bei potenten Geldgebern in Kuwait und Katar um Unterstützung für verschiedene Projekte wie die Moschee weible.
Ein Stück Land hat Blancho nach eigenen Angaben nicht. Er sprach allerdings von Bern-West als Wunschstandort. Fakt ist: Eine 26'000 Quadratmeter grosse Parzelle an der Riedbachstrasse im Weiler Buech in Bern-West gehört bereits Kuwaitern. Das Stück Land zwischen dem Standplatz der Fahrenden und der Resag ist laut dem städtischen Vermessungsamt auf die Arwa Real Estate General Trading Consulting Company Kuwait eingetragen. Dahinter steht offenbar ein ehemaliger Ministerpräsident.
Fehlende Zonenkonformität
Was das kuwaitische Unternehmen mit dem Gelände direkt an der Autobahn vorhat, ist völlig unklar. Die Recyclingfirma Resag, die ihren Sitz in unmittelbarer Nachbarschaft hat, zeigte einst Interesse an der Parzelle, um auszubauen. Doch auf Anfragen seien nie Antworten eingegangen. 2008 wurden Pläne für ein gigantisches Automuseum publik – finanziert durch die Kuwaiter. Die Pläne scheiterten, weil das Projekt nicht zonenkonform war. Das Grundstück liegt in der Industrie- und Gewerbezone. Die fehlende Zonenkonformität wäre auch ein Hindernis für eine Moschee an dieser Stelle. Es müsste umgezont werden. (Berner Zeitung)
Erstellt: 17.01.2012, 06:31 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
177 Kommentare
Wer kannte Nicolas Blancho vor der Minarettinitiative? Niemand! Dieser Fall zeigt wieder auf beste Art und Weise, dass die Minarettinitiative nur Tür und Tor für radikale Islamisten geöffnet hat.
Ich als Moslem lehne die frauen- und menschenverachtende Ideologie des IZRS komplett ab. Wer seine Frauen von Kopf bis Fuss verschleiert, gehört nicht hierher. Ab nach Saudi Arabien!
Antworten
Schweiz
- 18:44Nach dem Kampfjet erhitzen die Militärvelos die Gemüter
- 15:25Hacker dringen in EDA-Computernetzwerk ein
- 12:32Kriminaltouristen rücken mit schwerem Geschütz vor
- 10:49So will Levrat ein Nein zu den Steuerabkommen erzwingen
- 08:32FDP-Präsident Müller will Gripen abschiessen
- 23:34Roger de Weck in der Kritik
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Bitte warten




