Juso lancieren Volksinitiative gegen Lohnexzesse
Die Jungsozialisten (Juso) haben am Samstag eine Volksinitiative für Lohngrenzen in Unternehmen lanciert. Die rund 120 Juso-Mitglieder, die sich im bernischen Köniz zu einer ausserordentlichen Jahresversammlung getroffen hatten, fällten den Beschluss zur Lancierung einstimmig, wie Juso-Präsident Cedric Wermuth auf Anfrage sagte.
Die Initiative «1:12 - Für gerechte Löhne» verlangt, dass der höchste im gleichen Unternehmen bezahlte Lohn maximal das Zwölffache des tiefsten im Unternehmen bezahlten Lohnes betragen darf. Als Lohn gelten soll dabei die Gesamtsumme aller Zuwendungen; dies schliesst neben dem Geldlohn den Wert aller Sach- und Dienstleistungen ein, die im Zusammenhang mit einer Arbeitstätigkeit entrichtet werden, wie es im Initiativtext heisst.
Die nötigen Vorschriften müsste gemäss der Initiative der Bund erlassen. Wie Wermuth sagte, sind im Initiativkomitee alle Schweizer Gewerkschaften mit Ausnahme von Travail.Suisse vertreten. Letztere unterstütze das Anliegen aber ideell. Auch die Grünen und die SP befürworteten die Initiative, sagte Wermuth. (vin/ap)
Erstellt: 04.07.2009, 19:02 Uhr
Schweiz
- 18:44Nach dem Kampfjet erhitzen die Militärvelos die Gemüter
- 15:25Hacker dringen in EDA-Computernetzwerk ein
- 12:32Kriminaltouristen rücken mit schwerem Geschütz vor
- 10:49So will Levrat ein Nein zu den Steuerabkommen erzwingen
- 08:32FDP-Präsident Müller will Gripen abschiessen
- 23:34Roger de Weck in der Kritik
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






