Schweiz

«Ich lasse mir mein Land nicht wegnehmen»

Von Antonio Cortesi und Thomas Widmer. Aktualisiert am 31.12.2009 177 Kommentare

«Selbst ernannte Schweiz-Besitzer» und «politische Fundamentalisten» schaden uns auf Dauer nur, sagt der Zürcher Literaturwissenschaftler Peter von Matt.

«Alle Länder wursteln sich durch»: Peter von Matt (72), bekanntester Schweizer Germanist, auf dem Tamedia-Dach.

«Alle Länder wursteln sich durch»: Peter von Matt (72), bekanntester Schweizer Germanist, auf dem Tamedia-Dach. (Bild: Sabina Bobst)

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«Die Heimat der Schweiz ist Europa», sagten Sie am 1. August auf dem Rütli. Würden Sie uns das erklären?
Die Schweiz liegt mitten in Europa, gehört auf diesen Kontinent, ist mit ihm historisch tausendfach verbunden. Sie ist weder kulturell noch was die Nahrungsversorgung oder die Wissenschaft betrifft selbsttragend. Sie lebt vom Austausch mit den anderen Ländern. Das ist eine Form von Heimat.

Und trotzdem will die Mehrheit der Schweizer nicht in die EU.
Die Isolationisten unterschlagen die Vernetzung und Verbundenheit des Landes mit Europa. Mit Erfolg.

Finden Sie, wir müssten in die EU?
Die Schweiz will jedenfalls die Probleme nicht zur Kenntnis nehmen. Sie schaut immer nur ein, zwei Jahre voraus. Sie ist wie ein Mann, der sich im dichten Nebel vorwärtstastet. Bezeichnend ist die Wendung, die ich seit vielen Jahre höre: «Die Frage des EU-Beitritts ist im Moment vom Tisch.»

Aber würden Sie Ja zur EU sagen?
Das hängt von den ausgehandelten Bedingungen ab. Heute entmündigen wir uns immer mehr. Wir übernehmen laufend Gesetze, zu denen wir nichts zu sagen hatten. Wir können unser politisches Wissen nicht einbringen. Das verbrämen wir mit grotesken Formulierungen wie «autonomer Nachvollzug».

Wann kommt der Beitritt wirklich auf den Tisch?
Das hängt ab von den kommenden Krisen. Die Unvorhersehbarkeit hat dramatisch zugenommen. Wir haben eine Kette von Krisen hinter uns, die alle unvorhersehbar waren. Zum Beispiel die nachrichtenlosen Vermögen. Kein Mensch hat das Problem kommen sehen, und es hat der Schweiz enorm geschadet. 9/11 war auch nicht vorhersehbar. Und jetzt die Wirtschaftskrise. Das kommt plötzlich wie Tsunamis. Die Schweiz aber sagt, sie brauche niemanden. Das Wort «Unabhängigkeit» wird eingesetzt, als sei es völlig eindeutig. Unsere politische Sprache krankt an solchen Knallbegriffen.

Nennen Sie uns weitere Begriffe?
«Volk». Hier gibt es zwei Bedeutungen. In der liberalen Tradition besteht das Volk aus selbst denkenden Einzelnen, die von Fall zu Fall Mehrheiten bilden. Jean-Jacques Rousseau aber hat das Volk zur kompakten Einheit erklärt, die eine einzige Meinung hat, die Volonté générale. Diese gilt in jedem Fall, ohne Rücksicht selbst auf eine beschlossene Verfassung. Wer sie nicht teilt, gehört nicht zum Volk. Der Historiker Herbert Lüthy hat gezeigt, wie dieser Volksbegriff zum ersten Mal von den Jakobinern eingesetzt wurde, um ihre Massenmorde zu rechtfertigen. Und dass seither alle totalitären Systeme, der Stalinismus wie die faschistischen Regimes, konsequent damit operiert haben.

Neuerdings tut es unsere SVP.
Sie liebäugelt mindestens damit. Sie sagt: Der Volkswille steht fest, und unterstellt, wer nicht so denkt, gehöre nicht zum Volk. Ich habe bei der Minarett-Initiative Nein gestimmt. Für diese politischen Fundamentalisten gehöre ich nicht mehr zum Volk. Merci.

Wie sehr irritiert Sie das Ja zur Minarett-Initiative?
Ich fürchte, die Schweiz hat sich in den eigenen Fuss geschossen. Wir haben ein Zeichen in die Welt gesetzt, über das wir keine Deutungshoheit haben. Jeder kann es interpretieren, wie er will. Das ist unheimlich. Ein auffälliges Detail, das Minarett, wird aus dem Zusammenhang gelöst, zu einer Hauptsache erklärt und bengalisch beleuchtet. Das ist im Grunde politischer Kitsch.

Die Rechte ortet Islamgefahr.
Ich will das nicht vom Tisch wischen. Der politische Machtanspruch der Imame ist gefährlich wie jede Pfaffenherrschaft. Aber das Minarettverbot ist keine Therapie. Es ist eine reine Drohgebärde. Man kennt das aus der Zoologie. Die Schwäne plustern sich auf und fauchen, wenn fremdes Getier naht.

Zum Minarettverbot in der Verfassung gibt es einen historischen Vorläufer, das Jesuiten- und Klösterverbot. Sehen Sie als Katholik die Parallele?
Ich habe viele Jahrzehnte im Bewusstsein verbracht, als Innerschweizer Katholik ein Bürger zweiter Klasse zu sein. Auch die Drohgebärde gegen den Islam ist ein Zeichen der Verachtung. Die Wirkung von Verachtung wird bei uns kaum diskutiert, ist aber etwas vom Gefährlichsten im zwischenmenschlichen Bereich. Dass jetzt wieder ein konfessioneller Ausnahmeartikel in die Verfassung kommt, kränkt mich als Staatsbürger. Ich habe das nicht verdient.

Manche Frauen wollten offenbar ein Zeichen setzen gegen den Machismo, sie fühlen sich in der Öffentlichkeit bedroht.
Sperren die Muslime ihre Frauen denn in die Minarette? Können sie jetzt nicht sogar sagen: Das ist offenbar das Einzige, was euch stört, und wir brauchen uns nicht weiter anzupassen? Aber es gibt tatsächlich eine neue Praxis des Prügelns. Junge Leute ziehen aus, um friedliche Bürger, wie sie sagen, abzuklatschen. Dagegen wird zu wenig getan. Aber was hat das mit dem Islam direkt zu tun? Die Schweizer, die dies in München gemacht haben, waren vollchristliche Jünglinge aus einem sehr feinen Biotop. Ich werde nie sagen, es gebe keine Schwierigkeiten mit dem Islam in der Schweiz. Jede Einwanderung schafft Probleme. Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger.

Wie geht man mit konkreten Immigrationsproblemen um?
Man sucht staatspolitische Lösungen. Was jetzt läuft, ist übrigens keineswegs neu. Wenn man ein alter Mann ist, hat man alles schon einmal erlebt. In der Schwarzenbach-Ära ging es gegen die Italiener. Es hiess, die Schweiz werde italianisiert und katholisiert.

Italianisiert wurde sie wirklich.
Nur im Kulinarischen, und dies zu ihrem Besten. Das Essen, das ich während meines Studiums in öden Tearooms hinunterschlingen musste, diese Wienerli mit einer Schnitte Brot, der Salat im Essigwasser: grauenvoll! Ich hätte alles gegeben für eine Pizza. Noch 1965 gab es im Land keine einzige Pizzeria. Die vielen italienischen Arbeiter, die man damals verteufelte, sind heute fröhlich integriert.

In der erwähnten Rütlirede sagen Sie auch: «Unser politischer Instinkt hat eine Kompromiss- und Versöhnungskultur entwickelt, die heute so beispielhaft ist wie eh und je.» Glauben Sie weiterhin daran?
Eine einzige Abstimmung verändert die Schweizer Geschichte nicht. Nach wie vor existiert diese Kompromisskultur bei uns, wohingegen etwa in Deutschland «Kompromiss» ein Schimpfwort ist.

Die Schweiz will offen und tolerant sein. Das wird noch schwieriger.
Selbstbild und Fremdbild der Schweiz klaffen seit langem auseinander. Die Schweiz nimmt immer zwei Haltungen gleichzeitig ein. Einerseits wirft man sich in die Brust und sagt: Wir brauchen niemanden, wir sind unabhängig. Anderseits ist man gierig zu hören, dass jemand Gutes über einen sagt. Wenn in Miami in einer Zeitung steht, «Switzerland is nice», wird das bei uns inbrünstig zitiert.

Wenn Prominente in die Schweiz kommen, fragen die Journalisten auch immer: Gefällt es Ihnen hier?
Man fischt nach Lob. Da zeigt sich so etwas wie ein positives Trauma. Die Schweiz ist psychisch fixiert an die Weltkriegsjahre, als sie sich als ein verschworenes Volk erlebte, friedlich, niemanden bedrohend inmitten der mörderisch kämpfenden Staaten Europas. Dieser politische Glückszustand ist im kollektiven Unbewussten gespeichert. Aber die Welt sieht uns längst nicht mehr so. Für die Welt sind wir ein kaltes, berechnendes Land. Die italienischen Zeitungen ziehen scharf über die Schweiz her. Doch wir nehmen solche Stimmen nur wahr, wenn sie aus Deutschland kommen. Dabei sind die Deutschen das Volk, das uns am meisten Sympathie entgegenbringt. Dort haben wir Freunde. Trotzdem leisten wir uns einen kindischen Antigermanismus.

Der plakative Gestus kommt an. Die SVP hat mit ihm grossen Erfolg.
Die politische Sprache der Schweiz laboriert an der Differenz zwischen einem plakativen und einem differenzierten Reden. Das führt zu chronischen Begriffsverwirrungen und Verständigungsproblemen.

Was ist an der SVP trotz allem gut?
Sie legt verdrängte Dinge auf den Tisch, zwingt die Schweiz zu Entscheidungen. Sie hat auch einiges an verknöcherter Political Correctness aufgebrochen. Aber ihr Isolationismus ist seinerseits verkalkt.

Neuerdings verlangt die Rechte, wir bräuchten eine «Leitkultur». Was halten Sie von diesem Begriff?
Das Wort ist importiert. Wir sind immer stolz gewesen auf die Vielfalt der Schweiz. Der Schriftsteller C. F. Ramuz hat gesagt, die einzige Gemeinsamkeit unseres Landes seien die gelben Briefkästen. Das hat etwas. Das Wort Leitkultur kann analytisch oder polemisch gebraucht werden. Je nachdem taugt es etwas oder nichts.

Rechte wie Christoph Blocher reden hämisch über «die Intellektuellen». Wie reagieren Sie?
Da tut ein studierter Jurist, als sei er ein Hügelbauer aus dem Toggenburg. Solche Rollenspiele gehören zur Politik. Aber auch die bäuerliche Schweiz ist längst nicht mehr so naturnah, wie man uns einredet. Auf den Wiesen wächst kaum eine Blume mehr, kein Käfer lebt in unseren hochsubventionierten, zu Tode gegüllten Grasplantagen. Um der Milchschwemme willen haben wir das vielfältigste Leben umgebracht.

Aber wieso hat die SVP so viel Erfolg?
Ich weiss nur, dass es ein verbreitetes Empfinden von drohenden chaotischen Zuständen gibt. Daher flüchtet man sich in einen Regulierungswahn. Tanten sollen keine Kinder mehr betreuen ohne Genehmigung. Wellensittiche dürfen nur noch zu zweit gehalten werden. Zwölfjährige müssen im Auto auf einen Spezialsitz. Das Minarettverbot hat auch damit zu tun.

Ist es demnach Spiegelfechterei?
Es gibt kaum Minarette bei uns. Ebenso gut hätte man die Kamele in der Schweiz verbieten können, die auch irgendwie muslimisch sind.

Wie geht es weiter?
Die Politik darf nicht länger nur um der nächsten Wahlen willen betrieben werden.

Es fehlen Leute, die Stärke zeigen.
Ich mag den Ruf nach dem starken Politiker nicht, die stillen Schaffer sind mir lieber. Aber in der Europapolitik gibt es tatsächlich eine Lähmung. Es ist schlicht so: Wir brauchen Verbündete für die Tsunamis der Zukunft. Die Isolationisten werden es nicht richten. Nehmen Sie nur das Problem der Nordanflüge auf den Zürcher Flughafen: Da kam von dieser Seite zwar lauter Protest, aber nicht der Hauch einer Lösung. Die Vorstellung der Schweiz, sie könne in der völlig unberechenbar gewordenen Geschichte mit dem Rücken zur Welt leben, ist ein Luxus.

Sind wir für das Ausland jetzt vollends kaltherzige Egoisten?
Im Grunde sind wir ja schon recht. Alle Länder wursteln sich durch. Das Problem ist nur, dass wir immer auch noch besonders sympathisch sein wollen. Wir das Heidi, die andern das Fräulein Rottenmeier.

Möchten Sie manchmal auswandern?
Warum auch? Überall wird geprahlt und hart gearbeitet, gelogen und einander geholfen. Ich bin gern Schweizer. Meine Vorfahren waren Reisläufer und Landvögte im Tessin. Sicher keine Engel. Ihr Land ist auch meines. Ich lasse es mir von selbst ernannten Schweiz-Besitzern nicht wegnehmen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 31.12.2009, 12:18 Uhr

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177 Kommentare

Ruth Glatt

05.01.2010, 21:58 Uhr
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Ihre Überlegungen sind aufschlussreich und von grösster Bedeutung. Wenn sich nun doch aber nur endlich (innert nützlicher Frist) auch 'mal noch ein (wirksamer) W e g finden liesse, auf dem ihre 'Erkenntnisse' von solcher (alle Menschen in unserem Land betreffenden) Dringlichkeit und Tragweite auch eine reelle Chance hätten, von (ja vor allem) jenen 'begriffen' zu werden, die 'das Problem' bilden! Antworten


Max Meili

04.01.2010, 17:47 Uhr
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Bin vor 10 Jahren ausgewandert. War aber über 50 Jahre gerne Schweizer in der Schweiz. Jetzt sehe ich von ausserhalb auf die Schweiz und frage mich was ist daraus geworden? Die EU mag nicht das Gelbe vom Ei sein, alles braucht seine Zeit. Aber es ist ein gewisser Garant, dass wir uns in Europa nicht mehr die Köpfe einschlagen wie Jahrhunderte zuvor. Finde den Artikel übrigens gut. Antworten


Luzia Keller

04.01.2010, 09:41 Uhr
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Schön, dass ein Denker wie von Matt zu Wort kommt und einiges ins richtige Licht rückt. Anscheinend ist für viele KommentatorInnen der Gedanke lieber, einem Verein Beiträge zu bezahlen, ohne mitbestimmen zu dürfen und sich von fremden Vorstandmitgliedern massregeln zu lassen statt aktiv bei der Gestaltung mitzudenken und mitzuwirken. Die EU-Debatte ist nichts anderes und braucht sachliche Argument Antworten


Heinz Mann

04.01.2010, 08:45 Uhr
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@Urs Loppacher. Wer genau hat Sie persönlich als rote Ratte, Filzlaus oder Ungezifer bezeichnet? Nicht gleicher Meinung sein, heisst ja in einer Debatte nicht, dass man gleich den Kammerjäger rufen muss. Sie dürfen getrost in diesem Land auch links sein, keine Sorge. Also bitte nicht immer jammern. Alles klar? Antworten


Domenica Ott

01.01.2010, 17:19 Uhr
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Ein wirklich intelligenter Artikel, Genuss und Trost zugleich für die (meisten) Lesenden. Danke, Peter von Matt und Tagesanzeiger! Antworten


Pascal Bauer

01.01.2010, 16:52 Uhr
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Das Interview hat mir gefallen. Auch wenn das die Kommentatoren hier im Forum nicht gerne lesen: Für mich ist von Matt einer, der sich wagt, einem neuen Mainstream, der sich breitgemacht hat, zu wiedersetzen. Er steht für seine Meinung ein, und ist nicht darauf angewiesen einer Partei anzugehören, in der eigentlich nur noch mit einstimmigen Beschlüssen operiert wird. Antworten


Regula Würgler

01.01.2010, 16:03 Uhr
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Noch selten so mutige Ansichten wie von Peter von Matt gelesen. Mein Verdacht: das Volk weiss nicht, was ein Verfassungsartikel ist (im Gegensatz zu einem Gesetzesartikel). Ich gehöre schon lange nicht mehr zum SVP-Volk, da bin ich lieber elitär. Wie werden wir die Geister, die wir riefen, wieder los? Antworten


Hans Neukomm

01.01.2010, 13:30 Uhr
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Von Matt verkörpert den typisch "Intellektuellen", der von der Rechten zu recht kritisiert wird: Es geht in der Schweizer Politik immer mehr um Ideologien und Stilfragen. Dass massive Einwanderung aus ärmeren Ländern zuerst einmal negative wirtschaftliche Konsequenzen hat (sinkende oder weniger stark steigende Löhne und steigende Immobilienpreise bzw. Mieten), wird systematisch unterschlagen. Antworten


Anton Hürzeler

01.01.2010, 13:26 Uhr
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Ich höre immer Intellektuelle Menschen seien intelligent . dummerweise kenne ich den Einen oder Anderen von der Sorte, die auf eine Ihnen gestellte Frage (nicht jugendfrei) einfach antworteten, anschliessend jedoch überhaupt nicht dazu Stehen wollten . Womit sich wieder eine Frage stellt, sind diese Leute tatsächlich intelligent oder nur belesener als andere? Antworten


ralph kocher

01.01.2010, 12:50 Uhr
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Leider hat meines Erachtens in der Schweiz eine Erziehung zur aufklärerischen, reinen Vernunft nie stattgefunden! Antworten


Kurt Aegeri

01.01.2010, 11:22 Uhr
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Wer ausgerechnet heute und jetzt noch in diesen maroden, weitgehend bankrotten Club namens EU eintreten will, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Aber die SVP gibt ja auch selten so zu lachen, wie wenn sie "vom Volk" spricht, das sie angeblich repräsentieren. Aber alles in allem sagt Herr von Matt viel Wahres. Antworten


Walter Kunz

01.01.2010, 10:21 Uhr
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@Peter Schüepp. Recht haben sie. Den bei einem allfälligen Beitritt zur EU werden gnadenlos alle zu Kasse gebeten. Brüssel verfügt über genügend Mittel um auch den letzten Schweizer weich zu klopfen. Antworten


Remo Schnellmann

01.01.2010, 09:15 Uhr
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Noch viel mehr Sorgen als diese Plaudertasche namens von Matt macht mir, dass es soviele gibt, die gleicher Meinung sind. Schweiz wo wirst du enden? Antworten


Urs Keller

01.01.2010, 08:32 Uhr
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von Matt's Kommentar ist ein Wiederspruch in sich selbst, denn er will sich sein Land nicht wegnehmen lasssen, aber er möchte es der EU verschenken und unsere Autonomie und direkte Demokratie aufgeben. Er tritt unsere Neutralität und Selbstbestimmung mit Füssen, und dabei hängen diese Europhilen Professoren am Tropf des Staates und der Steuerzahler. Antworten


Urs Stotz

31.12.2009, 23:38 Uhr
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Es stimmt, in totalitären Systemen wurde der Volks- und Heimatbegriff auch schon missbraucht. Aber wie diese Diktaturen auch ausgerichtet waren, allen war gemeinsam, dass sie die totale Macht besassen, und das Volk nichts mehr zu sagen hatte. Der Herr von Matt scheint sich zu wünschen, dass wir unsere Demokratie aufgeben, der EU beitreten und uns entrechten lassen. Antworten


Urs Loppacher

31.12.2009, 22:20 Uhr
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Wie empfindlich doch manche Leutchen schreien, wenn von Matt Blocher und Schlueer mit "ein paar Problemen" fuer die Schweiz in Verbindung bringt. Wir Linken mussten uns von eben diesen Herren als rote Ratten, Ungeziefer, Filzlaeuse und Aehnlichem aus der braunen Ecke verunglimpfen lassen. Gerade weil ich mein Land und die Menschen liebe, bin ich links. Alles klar? Antworten


Alex Fankhauser

31.12.2009, 21:25 Uhr
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Herzlichen Dank für dieses Interview. Natürlich brauchen wir in der Schweiz keine Akademiker, Intellektuelle, die Bildung ganz allgemein gehört abgeschafft. Unser Wohlstand und unsere Kultur kommt ja nur daher, dass wir Zuckerrüben und Kartoffeln exportieren ;) Übrigens, wieviele SVP-Politiker leben vom bösen Staat (Bauern, FENACO & Co.) oder davon, dass hier der Markt abgeschottet ist? Antworten


Juerg Stuber

31.12.2009, 19:33 Uhr
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Ein Volltreffer - vielen Dank an Peter von Matt und den Tagi. Wenn man dann noch den Aufschrei in den Kommentaren aus der SVP-Ecke zu geniessen weiss ! Antworten


Pirmin Meier

31.12.2009, 18:45 Uhr
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Weil er auch mal salopp danebengegriffen hat, löst Peter von Matt bei einem Teil des Publikums schlimmste antiintellektuelle Ressentiments aus. Dabei würde ruhiges Lesen des Gesagten ein anderes Bild ergeben, zu schweigen von den gehaltvollen Reden und den einzigartigen Leistungen im Auslegen z.B. schweizerischer Literatur. Man schimpft wieder mal über einen Gelehrten von bester Schweizerqualität! Antworten


Stefan Ritz

31.12.2009, 18:05 Uhr
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Herzlichen Dank für den Artikel. Yes das Jahr 2010 kann kommen! Antworten


Urs Stotz

31.12.2009, 18:02 Uhr
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Es stimmt, von totalitären Systemen wurde der Volks und Heimatbegriff schon missbraucht. Aber wie diese Diktaturen auch ausgerichtet waren, allen war gemeinsam, dass sie die totale Macht besassen, und das Volk nichts mehr zu sagen hatte. Der Herr von Matt scheint sich zu wünschen, dass wir unsere Demokratie aufgeben, der EU beitreten und uns entrechten lassen. Antworten


Heinz Oberholzer

31.12.2009, 17:35 Uhr
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Rolf Schumacher gleich immer die SVP Leute als "Scharfmacher" zu bezeichnen finde ich nicht korrekt.Wer arbeitet und Geld verdient ist doch in Ordnung und wo er das Auskommen zum leben verdient ist doch sicher nicht so wichtig.Ich weiss nicht ob Herr Schumacher dem Ch.Mörgeli den Job nicht gönnt oder ob er er einfach aus Frust und Neid solche Sätze schreibt. Antworten


Marion Buser

31.12.2009, 16:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schon Lustig wie sich jemand als Intellektuell bezeichnet und veraltete Begriffe wie Links und Rechts verwendet. Symptomatisch für Menschen, die nur innerhalb Ihrer "Box" denken. Wer nicht in die EU möchte ist gleich ein Isolationist. Wer nicht wählt wie gewollt ist gleich ein so und so. Intellektuelle haben andere denkweisen und begrenzen weder Andere noch sich Selbst. Out of the Box! Antworten


Stefan Weber

31.12.2009, 16:57 Uhr
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Danke Herr von Matt. Könnte nicht mehr einverstanden sein. Antworten


martin stehli

31.12.2009, 16:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ja, die Schweiz liegt im Herzen Europas. Und die meisten Schweizer (auch SVP'ler) denken vernetzt und international. Aber dies lässt eben nicht automatisch den Schluss zu, dass wir nun unbedingt zum POLITISCHEN Gebilde EU auch ja sagen müssen. Aber dies scheinen einige immer noch nicht zu begreifen... Antworten


Urs Stotz

31.12.2009, 16:41 Uhr
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Es stimmt, von totalitären Systemen wurde der Volks und Heimatbegriff schon missbraucht. Aber wie diese Diktaturen auch ausgerichtet waren, allen war gemeinsam, dass das sie die totale Macht besassen, und das Volk nichts mehr zu sagen hatte. Der Herr von Matt scheint sich zu wünschen, dass wir unsere Demokratie aufgeben und der EU beitreten sollen. Die EU, wo der Bürger soviel Mitspracherecht hat. Antworten


Norbert Eichler

31.12.2009, 16:38 Uhr
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Das Beispiel des EU-Beitritts zeigt einmal mehr, dass der Prozess der politischen Meinungsabildung in unserem Land schlecht funktioniert. Wer eine noch nicht entscheidungsreife Idee vorbringt, um Pro und Contra in Ruhe und Respekt vor anderen Meinungen zu diskutieren, wird gleich niedergeschrien von denen, die politischen Brandstiftern und Angstmachern mehr vertrauen als einer sachlichen Debatte. Antworten


Jakob Reber

31.12.2009, 16:38 Uhr
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Matt will in die EU - auch wenn er sich um ein klares Bekenntnis windet. Anstatt nur X-fach gehörtes nochmals wiederzukauen , wäre es interessanter gewesen zu erfahren, was denn "die Bedingungen" wären, die Matt zu einem Ja bewegen würden. Mitbestimmung? Bei 15 Sitzen in einem Parlament und nach Annahe der EU-Verfassung, die keine Einstimmigkeit mehr voraussetzt? Ein intelektuell ödes Interview. Antworten


Wolfgang Sidler

31.12.2009, 16:33 Uhr
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Er schreibt originell und gut, der Literaturhistoriker von Matt. Aber ein Politiker ist er nicht. Warum vermag er uns nicht zu erklären, wie man EU und direkte Demokratie verbinden könnte? Vorläufig nicht möglich, aber es ist die direkte Demokratie, der die Schweiz das geschickte, kluge und bessere Navigieren in Zeiten-Stürmen verdankt und nicht etwa dem Bundesrat und dem Parlament. Antworten


oliver keller

31.12.2009, 16:25 Uhr
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Natürlich würde die SVP verlieren, würden wir der EU beitreten, deshalb werden die Wahlen 2011 für sie zum Ueberlebenskampf. Nur ist da ein hausgemachtes Problem, das sich BDP nennt und das wird viele Stimmen kosten. 23% Anteil könnten drin liegen, aber der Dauerwahlkampf und die Selbstbeweihräucherungen werden den meisten Wählern, die nur ihre Ruhe haben wollen, zuviel. Auf ein glückliches 2010! Antworten


Thomas Hitz

31.12.2009, 15:53 Uhr
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@ Mario Monaro: Sich selbst als intellektuell zu bezeichnen, ist noch lange kein Zeichen von Intelligenz - sondern eher Ausdruck von Überheblichkeit und Selbstüberschätzung. Antworten


cristiano safado

31.12.2009, 15:45 Uhr
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Ist es nicht schön zu sehen, wie Linke in Medien und Foren wegen des Vorwurfs von Ausländern besetzte Professorenstellen wiederum die Rassismuskeule schwingen? Tatsache ist doch, dass wir eine zunehmende Arbeitslosigkeit bis in Akademikerkreise haben, der das Parlament kürzlich mit rigorosen Massnahmen begegnet ist. Ist es da nicht verständlich, dass der Ruf "Inländervorrang" immer lauter ertönt? Antworten


Reto Senn

31.12.2009, 15:44 Uhr
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Ein Duzentinterview.Alles schon gehört. Rundumschläge gegen Blocher und die SVP-Wähler (politische Fundamentalisten) zeugen auch nicht von Differenziertheit.Autonomer Nachvollzug?Weiss Matt, dass 40% des Deutschen Rechts in Brüssel gemacht werden?Weiss er,dass die Schweiz im EU-Parlament(615 Sitze)15 zugute hätte?Weiss er,dass bis1986 in App.Ausserroden keine kath. Kirchtürme gebaut werden durften Antworten


Heinz Frey

31.12.2009, 15:33 Uhr
Melden

Typischer Linker. Der SVP zu unterstellen, sie "Teile das Volk" und in selben Atemzug 30% der Bevölkerung als "politische Fundamentalisten" betitteln, stigmatisieren und ausgrenzen. Ich frage mich immer, was solche Leute eigentlich denken. Ausgrenzung anprangern und dann exakt dasselbe tun. PS: kein Land ist selbsttragen, auch nicht USA, muss man deshalb die vorhandene Selbstbestimmung aufgeben? Antworten


Peter Zurbrügg

31.12.2009, 15:28 Uhr
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Auch der SVP gehts ja schlussendlich um Macht. Es ist schlecht, wenn eine Partei so dominiert. Das Problem ist nicht die SVP, sondern die andern, vor allem die Linken. Und es ist auch gut, wenn die Intelektuellen des Landes auf diese Probleme aufmerksam machen, nur sollten sie auch zur Lösung beitragen, und nicht nur kritisieren. Die EU wäre die einfachste Lösung, aber eine aufgabe der Freiheit. Antworten


Rolf Schumacher

31.12.2009, 15:20 Uhr
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@Traber Renate und wie fest bitte packen die Intellektuellen Spuhler, Blocher und Mörgeli zu? Meinen Recherchen gemäss bezieht z.B der intellektuelle Scharfmacher Mörgeli seinen Lohn zu 80% vom Kanton Zürich. Die SVP ist in sich selber inkonsequent und höchst wahrnehmungsgestört, so lautet meine Diagnose. Antworten


Stefan Meier

31.12.2009, 15:17 Uhr
Melden

Auch dies ist billige Polemik: "Wenn die Familien Schlüer und Blocher nicht eingewandert wären...". Würde sich der Intellektuelle von Matt getrauen zu sagen, "wenn keine Albaner eingewandert wären, wären Schlüer und Blocher überflüssig?" Nein, natürlich nicht. Weil er ein Heuchler ist. Weil es hip ist, gegen Blocher zu wettern (Toyloy(!), Rapper Bligg, etc), und keinen richtigen Mut braucht. Antworten


Peter Schüepp

31.12.2009, 15:14 Uhr
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Wer ist das Volk? Sicher nicht die 25 % SVP ler mit Anhang! Antworten


Benno Camenzind

31.12.2009, 15:13 Uhr
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Danke Herr von Matt! allernötigst, dass Intellektuelle, Männer und Frauen mit Rückgrat, sich gegen die Verdummung und Vereinfachung zu Wort melden, sich wehren gegen die herzlosen Behauptungen und das SVP-Gebrülle. Benno Camenzind Antworten


Peter Muster

31.12.2009, 15:12 Uhr
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In einem Punkt stimme ich mit diesem Herrn ueberein, ich lasse mir die Schweiz auch nicht wegnehmen! Schon gar nicht von irgendwelchen Linken, die sie ans Ausland verkaufen wollen! Antworten


Stefan Meier

31.12.2009, 15:08 Uhr
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Ich war früher sehr für einen EU-Beitritt. Heute nicht mehr. Warum? Weil es mittlerweile als Beitrittskriterium ausreicht, ein korruptes Armenhaus zu sein (siehe Osterweiterung EU). Und warum soll ich mein sauer verdientes Geld an korrupte Armenhäuser abdrücken? Dass sich doch nichts ändert ausser ein paar reicher Minister mehr und ein paar mehr vollgefressene Vetter? Antworten


Miklos Basler

31.12.2009, 15:05 Uhr
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Lieber Herr von Matt (Schweizer Intellektuelle) " Ein Intelektuelle ist ein Mensch dessen Geist sich selber beobachtet" Zitat von Albert Camus Antworten


Tino Etter

31.12.2009, 14:58 Uhr
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Danke für dieses Interview. Hier spricht mir einer aus der Seele! Antworten


Sibylle Weiss

31.12.2009, 14:52 Uhr
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Hr Wernli, wenn Jesus jemanden totgeschlagen hat,verstehe ich den ganzen Weihnachtszirkus nicht mehr!Der wird dann ja 2 geschlagene Tage gefeiert???Dann sollte man die Weihnachten eigentlich abschaffen,oder?Dasselbe gilt für Ostern,wo dessen Auferstehung gefeiert wird! Antworten


Rolf Schumacher

31.12.2009, 14:48 Uhr
Melden

@Renate Traber. Ic h habe heute einem der sich die Kehle durchschneiden wollte vier Schnittwunden genäht. Ich habe eine Fraum im Todeskampf begleitet. Ich habe Schmerzen gelindert und einsame Menschen getröstet. Ich schäme mich nicht studiert zu haben und glaube täglich zuzupacken. Die SVP schwarz-weiss Malerei ist gefährlicher Blödsinn und stiftet Brände die nur schwer zu kontrollieren sind. Antworten


fredi flückiger

31.12.2009, 14:48 Uhr
Melden

Lang, Gross, Kreis, de Weck und wenn man meint es kommt nichts mehr, kommt von irgendwo ein von Matt her. Wie jeder rechtschaffene Hooligan versucht er das Resultat nach dem Match noch zu kehren. Mit Verbalschlagring, Wortkeulen und Geschichtsklitterung (Stalin der Volksbefrager) und Verunglimpfungen der persönlichen Art will er sein Land und seine Heimat retten. Ich auch. Antworten


Martin Müller

31.12.2009, 14:48 Uhr
Melden

Zum Glück haben wir Leute wie Peter von Matt. Eine Wohltat neben den Betonköpfen der SVP, die mich je länger je mehr an die alte SED-Garde in der DDR erinnern. Besonders unerträglich: deren Hochmut vis-à-vis der historischen Leistung, die zur EU führte. Die SVP: eine Partei der verschreckten Kleinbürger. Martin Müller Antworten


carmine serra

31.12.2009, 14:44 Uhr
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Bin Sohn von ita. Emigranten, seit kurzem D.bürger. Ich kann nur den Kopf schütteln über gewisse Nachkommen von Emigra., welche mit der Ideologie der SVP sympathisieren. Sie denken nicht daran, dass Ihre Eltern und Sie selber bei einer Annahme der Schwarzenbach-Initiative in Ihr Herkunftsland abgeschoben worden wären. Sie würden also heute gegen Ihre Eltern und sich selbst entscheiden. Absurd! Antworten


Bruno Hug

31.12.2009, 14:40 Uhr
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Gratulation zu diesem hervorragenden Artikel. Schön, dass es noch Schweizer gibt, die den gesunden Menschenverstand nicht als Schimpfwort betrachten. Das Problem ist nur, dass diese Menschen nicht nach Geld und Macht streben und somit nie Einzug in die Politik halten werden. So werden uns die Politiker weiterhin beherrschen und die Dümmernen unter uns zu unsinnigen Abstimmungsresultaten verführen. Antworten


Bernhard Kobel

31.12.2009, 14:33 Uhr
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Danke für die klaren Worte! Mir fehlt noch die Analyse, wieso so viele Schweizer empfänglich sind für die Angst vor dem Fremden, dem Islam etc. Könnte es sein, dass es die Angst vor dem Verlust von (unverdientem?) Wohlstand ist? Dieser Angst kann man begegnen: Mit Schweizer Tugenden wie Offenheit, Optimismus, Mut und Bescheidenheit. Alles Eigenschaften, die im Programm der SVP fehlen. Ein Zufall? Antworten


Marie V.Roth

31.12.2009, 14:32 Uhr
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Frau Traber bestätigt die Analyse der Intellektuellen über die geistige Verfassung der Schweiz eindrücklich. ;-) Antworten


Hans Lips

31.12.2009, 14:29 Uhr
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Auch von Matt versucht sich zu exkulpieren, indem er sagt, er hätte Nein gestimmt. Alle outen sich in diesem Sinn. Tatsache ist dass 2 von 3 Schweizern Ja gestimmt haben. Dass es zwar um den sich uns aufdrängenden Islam ging kann nicht verneint werden Gleichzeitig war und ist es eine überdeutliche Ohrfeige an die Classe politique und an das professorale Gehabe der Oberflächenschürfer à la v.Matt. Antworten


Thomas Läubli

31.12.2009, 14:28 Uhr
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Ein schönes Interview zum Jahresende, welches die abgehobene und "allwissende" SVP, die Classe Populiste, demontiert. Ich hoffe, auch im Neuen Jahr mehr von echten Patrioten als von den ewiggestrigen Nörglern und Neidern der SVP lesen zu können... Antworten


Pat Sulzberger

31.12.2009, 14:26 Uhr
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Sehr gut analysiert, herzlichen Dank, Herr von Matt! Was mir am meisten zu denken gibt, sind Mitbürger, die denken, dass sie denken und dennoch unbesehen die Meinungen ihrer grossen Partei übernehmen, die natürlich alles in mundgerechte Häppchen verpackt. Diese Menschen kennen leider ihre eigene Geschichte nicht und Marignano gehört nicht in ihr Gedankenbild. Antworten


Jonas Wydler

31.12.2009, 14:25 Uhr
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Ich lass mir das Interview einrahmen und aufhängen – da gibt's meiner Meinung nach nichts mehr anzufügen. Danke Peter von Matt. Antworten


Hampi Manhart

31.12.2009, 14:18 Uhr
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Die Schweiz muss der EU beitreten. ...zusammen mit der Türkei. wir wollen doch nicht als die letzten "rot-weissen" Fundamentalisten draussenbleiben ! ...oder ? Antworten


Hans Lips

31.12.2009, 14:17 Uhr
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"...es hängt von den ausgehandelten Bedingungen ab."Aha, also unter Aufgabe der direkten Demokratie, die unter keinen Umständen für die EU kompatibel wäre.Schöner Schweizer das. Zudem, bisher wurde lausig verhandelt! Siehe AL-Entschädigungen, Rentenniveau im Ausland,PFZ, Doppelbürgertum,Gesundheitswesen, Asylunwesen, importierte Kriminalität, mangelnde Rückführungen usw. Antworten


Sibylle Weiss

31.12.2009, 14:12 Uhr
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Tja Herr Brecht;in Sachen Recht haben,ist dies bereits nicht das erste Mal u.wird auch nicht das letzte Mal sein,wo die SVP Recht hat/hatte.Paradebeispiel PFZ;habe am 9.2.09 den Blocher-Blog verfolgt,wo er alles vorausprophezeite,was durch das Ja entstehen wird (steigende AL,keine Rückwanderung)!.Und es kam,wie es kommen musste!Dennoch gibt es Leute,die SVP Entstabilisierung unterstellen wollen! Antworten


peter stalder

31.12.2009, 14:09 Uhr
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Aufschlussreiches Interview mit vielen bedenkenswerten Ansätzen. Leider folgt die Replik der Dummheit in Form von Leserbriefen der rechten & tumben Schlechtmenschen. Wesen dieses Schlages wollen & können nicht verstehen. Vielleicht hätten diese Anti-Intellektuellen eher mal eine Vorlesung von Herrn von Matt besucht. Das Hirn ist ein Muskel der trainiert sein will... Antworten


Peter Meier

31.12.2009, 14:08 Uhr
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Als Germanist soll er mir doch einmal erklären, was er mit "Mir" und "Mein Land" genau meint. Deute ich als einzgier diese Worte als Besitzanspruch? Ich sage: Dir gehört gar nichts! Antworten


Lukas Estermann

31.12.2009, 14:07 Uhr
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Es ist geradezu grotesk, in welch links-intellektueller Selbstgerechtigkeit er der SVP das vorwirft, was die Linke seit Mitte der 70er Jahre tut: diffamieren (sprich: in die Nähe des Faschismus rücken) wer nicht so denkt, wie sie selber. Antworten


Dieter Wundrig

31.12.2009, 14:06 Uhr
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@ Renate Traber und andere.Soso,eine geistige Elite braucht die Schweiz also nicht.Meinen Sie,zwei Hände ohne Köpfe würden für die Schweiz ausreichen.Sich von der geistigen Monokultur der SVP-ler auch noch leiten lassen.Das hat man schon in China und in anderen Ländern versucht,man weiss wie das geendet hat.Denker sind zwar oft unbequem,eingeengt denken jedoch Sie und einige andere hier im Forum. Antworten


Harald Tinz

31.12.2009, 13:54 Uhr
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Die Überheblichkeit und Ingnoranz der Polit-Profis kennt in der EU keine Hemmungen mehr. Schade, dass auch die eidgenössische Politprominenz in der Sensorik zum Volk "Aussetzer" zeigt. Im europ. Ausland stieß jedenfalls das Ergebnis bei der Bevölkerung mehrheitlich auf Zustimmung. Vielleicht sollte sich die Politik eher Gedanken über den untragbaren Zustand der Kirchen in der Türkei machen. Antworten


Kurt Andermatt

31.12.2009, 13:51 Uhr
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Nur weil einer geschliffene Sätze wie: "Wir haben ein Zeichen in die Welt gesetzt, über das wir keine Deutungshoheit haben." und einen Professoren Titel trägt, heisst das noch lange nicht, dass man beim lesen den Verstand ausschalten sollte. Eine Deutungshoheit über die eigenen Taten gibt es nur in totalitären Staaten. Antworten


Lucien Michel

31.12.2009, 13:49 Uhr
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Lieber Herr von Matt (und lieber Tagi) ich danke Ihnen für diese wohltuenden, besonnenen und klugen Worte. Sie geben in unserem Land wieder etwas Luft zum Atmen in der aufkommenden Enge der alles vereinfachenden Parolen und des Gezeters von Rechts. Ein gutes neues Jahr! Antworten


adi aerne

31.12.2009, 13:48 Uhr
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kein interview, nur ein gespräch unter freunden. die perfekte choreographie der worthülsen. hat von matt sich die fragen gar selber stellen dürfen? dann noch ein bisschen blocher- und schlüer-bashing (das war übrigens einfach nur unanständig) und der applaus der lustvoll wehleidigen ist ihm sicher. wie ist mir dieses gejammer verleidet! Antworten


Paul Gerber

31.12.2009, 13:46 Uhr
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Rassismus? In der Schweiz gibt es nur einen Rassismus: Jenen gegen die Schweizer, die stolz sind auf ihre direkte Demokratie und Neutralität. Das ist der Rassismus der Intellektuellen und Euroturbos gegen dieses ungebildete, tumbe, nicht akademische Volk. Antworten


Hans-Christian Müller

31.12.2009, 13:34 Uhr
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@A. Brecht: Ob Berthold oder Adalbert, Bert ist Bert und Brecht ist Brecht. Und Ihre Worte stehen denen Ihres grossen "Namensvetters" in keiner Weise nach. Ich gratuliere für Form und Inhalt. Politische Standorte sind weniger wesentlich als ethische, und da liegt im grossen Europa doch zu vieles - auch in andern Bereichen - im argen, als dass eine Eingliederung für die Schweiz erstrebenswert wäre. Antworten


Alveric Vollenweider

31.12.2009, 13:34 Uhr
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das interview ist balsam für meine linke-"unschweizerische"-seele und lässt auf das jahr 2010 hoffen. schön zu wissen das man sich hier nicht alleine als schweizer vom schweizer volk ausgebürgert fühlt :) Antworten


Patrick Zanini

31.12.2009, 13:31 Uhr
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Pauschal Intellektuelle und/oder Professoren als weltfremd zu diskreditieren scheint mir Ausdruck von einem gestörten Verhältnis zu Nachdenken an sich zu sein - eine gefährliche Sache. Wer an der Idee der Schweiz als selbstbestimmte und autonome Insel festhält verkennt die Realität. Was soll denn das für eine Perspektive sein? Aufwachen, mitdenken, mitmachen, mitgestalten! Danke Herr von Matt! Antworten


Robert Nyffenegger

31.12.2009, 13:25 Uhr
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Die Schweiz "Sie ist wie ein Mann, der sich im dichten Nebel vorwärtstastet." Ja,ja Herr von Matt lasst uns losseckeln! "Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger". Aber, aber, soviel Phobie hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Antworten


Mario Salomon

31.12.2009, 13:23 Uhr
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Bereits Anfang der 60ziger hat es im Kreis 4/5 gute italienische Restaurants gegeben. Daran kann ich mich gut erinnern da ich als kleines Kind immer am Sonntag dort mit Eltern essen ging.Event war Pizza damals noch nicht modern, aber Hamburger gab es auch noch nicht! Matt hat keine Ahnung.In den 40zigern gab es bereits grosse Zuwanderungen der Tessiner in ZH welche ihre TI Kultur hier mitbrachten Antworten


Pedro Schmidt

31.12.2009, 13:23 Uhr
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Eine Freude wie von Matt differenziert und sorgfältig spricht! Schön wie er gleichzeitig sagt, dass er gerne Schweizer sei, aber überhaupt nicht in einen völlig unkritischen Hurra-Nationalismus verfällt. Nur wer seine Heimat wirklich liebt, kritisiert sie auch. Antworten


René Fischer

31.12.2009, 13:20 Uhr
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"Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger." Um uns Schweizern weitere solche Probleme zu ersparen, kann uns Herr von Matt sicher auch sagen, was wir tun müssen, damit in Zukunft die Einwanderung weiterer Blocher's und Schlüer's verhindert werden kann? Oder sehe ich das ganz falsch? Antworten


Peter Gutknecht

31.12.2009, 13:14 Uhr
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Unser Herr Professor macht ein Durcheinander zwischen EU und Europa. Das sind 2 Paar Schuhe ! Ein "autonomer Nachvollzug" ist schlecht, aber: wären wir in der EU, könnten wir zwar mit-balavern, würden aber immer überstimmt und hätten de facto weniger zu sagen als heute. Antworten


Elsa Lüthi

31.12.2009, 13:11 Uhr
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Ein EU-Beitritt ist unakzeptabel; es geht hier ja nicht darum, dass wir ein Land innerhalb Europas sind. Das theoretisieren und ideologisieren von Intellektuellen (vorwiegend Proletarier) ist mehr als ermüdend und wie immer ohne Sachverstand. Die 68er zeichnen sich immer wieder damit aus, dass sie zuviel reden (Unsinn) und handlungsunfähig sind. Antworten


Ernst Pauli

31.12.2009, 13:10 Uhr
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@Renate Traber: Die Roten Khmer meinten auch, dass die Intelektuellen nicht zu ihrer Gesellschaft gehören. Man hat sie zu tausenden umgebracht. Verschwunden sind die Roten Khmer.... Antworten


peter Stadler

31.12.2009, 13:10 Uhr
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Das sind wirklich armselige Gedanken, die dieser Herr ausspricht. Zwei und zwei ergibt eben nicht fünf. Ein bisschen daneben, ist halt auch daneben. Das trifft bei ihm bei jedem Satz zu. Nein, mit logisches Denken funktioniert anders. Mit diesem Gedankengut wäre er gut beraten, sich nicht öffentlich kund zu tun. Ueberlassen wir Politik besser Leuten mit scharfem Verstand und nicht Romantikern. Antworten


Hanspeter Niederer

31.12.2009, 13:10 Uhr
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Die wirklichen Probleme in unserem Land stammen von der weltweit grasierenden neoliberalen Gier,mit der auch Blocher angesteckt ist.Diese Gier wiederum grasiert,weil die Religion als Tröster und Leitfaden für eine anständige Lebensführung ihren Einfluss grösstenteils verloren hat.Leider tun sich die blauäugigen Roten und Grünen als Wahlhelfer für die neoliberalen Blender ganz besonders hervor. Antworten


Martin Joos

31.12.2009, 13:09 Uhr
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Es gibt sie noch, die Schweizer, zu denen ich mich gerne als Miteidgenosse bekenne!Nicht "das Volk" bestimmt was richtig und was Recht ist.Natürlich hätte auch ich gerne eine Heimat wie ein Paradies auf Erden.Das war die Schweiz nie und wird sie auch nie sein.Unter Realisten wie von Matt fühle ich mich wohl, nicht aber wo Schwätzer und Richter unfehlbare Wahrheit für sich in Anspruch nehmen. Antworten


M.F. Salomon

31.12.2009, 13:07 Uhr
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"kein Käfer lebt in unseren hochsubventionierten, zu Tode gegüllten Grasplantagen", ja wo lebt den dieser Herr?Hier ist kein Monsanto Land! Matt wie auch Andere selbsternannten Intellektuellen zeigen Intoleranz und Bümsitum, sobald es anderer Meinung gibt.Vorallem schäme ich mich dafür das sich diese Leute immer Entschuldigen müssen das sie Schweizer sind.Um uns herum nur Armut, das ist die EU!! Antworten


Martin Maletinsky

31.12.2009, 12:56 Uhr
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Herrn von Matt's Kritik an der Verwendung der Begriffe "Volk" und "Volkswillen" im Zusammenhang mit der Minarettinitiative wirkt auf mich schon etwas merkwürdig. Dürfen diese Begriffe nur dann benutzt werden, wenn die Linke eine Abstimmung gewinnt oder haben Sie sich auch daran gestört Herr von Matt, als in den Medien z.Bsp. geschrieben stand "das Volk hat den UNO Beitritt beschlossen"? Antworten


Andie Fiehlmann

31.12.2009, 12:55 Uhr
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meine schweiz; ich lass mir das nicht kaputtmachen alles nur ich, ich, ich.....es ist so einfältig, dass es einem schon fast weh tut! So sieht es aus, wenn man sich den Spiegel vorhält, was er andern unterstellt, will er für sich selber in Anspruch nehmen, trotz seines Alters nichts gelernt... Antworten


Daniel Graf

31.12.2009, 12:55 Uhr
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Lieber Peter von Matt, gerne möchte ich Ihr Wahrnehmungsfeld erweitern. 1. "Intellektuell" ist keine Frage der politischen Ausrichtung: Auch Menschen, die nicht links wählen, können denken. 2. Presseerzeugnisse oder "Journalisten" sind nicht dazu da, um seine eigene Meinung zu bestätigen, sondern um Diese zu hinterfragen. Darum mein Tipp für Sie: Wählen Sie Ihre Gesprächspartner sorgfältiger. Antworten


Andres von Känel

31.12.2009, 12:52 Uhr
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Es gibt sie noch, diese Worte, die mir Mut machen auszuharren und mich auf offenere Zeiten zu freuen. Wenn ein Land auf die rege Zusammenarbeit mit den anderen Ländern angewiesen ist, dann ist es die Schweiz. Dies zeigt sich darin, dass wir vier Landessprachen haben und nur dank dem Ausland und den Gästen so wohlhabend sind. Wo blieben die Bergdörfer ohne sanften Tourismus? Antworten


Reto Barandun

31.12.2009, 12:47 Uhr
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@.Renate Traber. Sie haben vollkommen recht! Spätestens seit der Minarett Abstimmung (habe nicht ja gestimmt) ist unser "geistigen Elite" klar geworden, dass sie als Meinungsmacher ausgedient haben. Das Volk hat gemerkt ,dass diese Leute etwa gleich gut sind wie die Spitzenbanker! Sie sind vom Thron gefallen, das verkraften sie nicht! Antworten


Halli Reimers

31.12.2009, 12:41 Uhr
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Die Schweiz soll FREUNDE IN DEUTSCHLAND haben??? Da naehme mich mal wunder: Was fuer welche? Dort sind ja alle Politiker und Intelektuellen fuer die EU. Vielleicht hatben Herr von Matt und seine EUro-Turbo Freunde in Deutschland. Die souveraenistischen, nationalbewussten, real-konservativen Schweizer EU-Gegner haben sicher keine Freunde in Deutschland. Aber wir sind ja auch nicht die Schweiz.... Antworten


Norbert Eichler

31.12.2009, 12:41 Uhr
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Danke Herr von Matt für die prägnanten Worte. Leider fordern Ihre brillanten Formulierungen erst recht die bekannten dumpfen Abwehrreflexe heraus. Wer argumentieren kann, ist suspekt. Wer nachdenkt, Fragen stellt, sachliche Argumente vorbringt, wird als intellektuell gebrandmarkt und exkommuniziert (gehört nicht zum Volk). Das macht mir Angst. Wie lässt sich dem nur beikommen? Antworten


Ronnie König

31.12.2009, 12:41 Uhr
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Ich lese die Kommentare und sehe ein vielseitiges Land mit vielen Chancen, aber es ragen immer wieder die ungeistigen Türme der Rösti-Taliban herraus! Man schimpft z.B. gegen die Intellektuellen und vergisst, dass es diese Leute sind, die die Innovation ins Land tragen. Ohne Entwicklung gehts zurück in die Höhle. Auch dort kann man Käse essen, aber es ist feucht und kalt da drinn! Und dunkel. Antworten


Yannick Hagmann

31.12.2009, 12:40 Uhr
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Nach Lewinski's "Eidenbänz" ist dieses Interview das Intelligenteste, was in letzter Zeit den Weg in die Medien gefunden hat. Antworten


peter baenziger

31.12.2009, 12:40 Uhr
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Herr Professor, Ihre Ansichten sind etwas (EU) beschränkt. Kennen Sie ein internationaleres Land als die Schweiz? Waren die Schläger in München Schweizer oder Secundos? Warum haben wir viele chinesische Restaurants? Einwanderung der Chinesen? Tiervergleiche sind beliebig usw. Antworten


Claudio Tamè

31.12.2009, 12:40 Uhr
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Zerstreut und naif ist dieser Prof. , Blochers Zeit ist vorbei. Nun ist Herr Brunner und ein Glück für die Schweiz. Er ist kein Winkeladvokat (sie nennen sich Magistraten!), er sieht die Welt wie sie ist und filosophiert nicht, ist für Ordnung was logisch ist, aber ein Dorn im Auge der Elite welche die Schweiz von innen zerstört. Das Volk sind wir. Die Rechnung kommt bald für diese Leute. Mfg Antworten


Renate Traber

31.12.2009, 11:29 Uhr
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Diese "Intellektuellen", die sich uns als Moralapostel und Alleswisser aufdrängen, braucht das Land nicht. Die Schweiz braucht Leute, die anpacken können und nicht aus ihrem eingeängten Gesichtsfeld heraus dem Volk ihre 68-er Ideologie einbrennen wollen. Es gab eine Zeit in der die Intellektuellen noch dachten, heute plappern sie nur noch ihr Repertoire herunter, und dies gerne zum Nachteil der Sc Antworten


Adalbert Brecht

31.12.2009, 11:28 Uhr
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Ich gehe mit Herrn Matt überhaupt nicht einig, was die Zukunft der Schweiz betrifft. Die SVP war mir nie lieb, aber in Sachen EU hat sie schlicht und einfach Recht. Vielleicht würde ich das als Professor mit einem sicheren Job und gutem Gehalt anders sehen, aber ich möchte niemals als Hartz4-Empfänger in der konzernregierten EU landen und unsere Wohlfahrt zum Wohl des Kapitalismus opfern müssen. Antworten


Silvio Grogg

31.12.2009, 11:26 Uhr
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Ich muss gestehen, dass ich diesen klugen, so treffsicher mit Worten und Gedanken argumentierenden Schweizer Herr von Matt nicht kannte und wünschte, dass ihn alle Schweizer kennenlernen müssten ... nicht von Gesetzes wegen ;-) sondern einfach der breiten Aufklärung zuliebe, die endlich einmal in kerniger Form nicht von der pseudoschlauen, gehässigen uns ins Abseits steuernden rechten Seite kommt! Antworten


Rolf Iseil

31.12.2009, 11:24 Uhr
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EU Beitritt ja oder nein ?..."es kommt auf die Bedingungen an...". Ja, lieber Herr Matt und genau deswegen haben die Stimmbürger bis dato gegen einen Beitritt gestimmt. Die Bedingungen sind eben unakzeptabel. Sie können uns nun wieder Rosinenpicker oder was weiss ich, nennen. Sie sollten in die Politik - viel Text, wenig konkrete Aussage. Antworten


Wilfried Kühner

31.12.2009, 11:23 Uhr
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Seit 1963 bereise ich die Schweiz.. Seit 1997 wohnte ich temporär im Berner Oberland. Die Schweiz hat sich seither sehr wohl in Richtung EU entwickelt. Ich fühle mich hier wie zuhause. Schlägereien, Überfälle, Randalen insbesondere bei Sportveranstaltungen, Einbruchserien, Schiesereien, Schmierereien, also Gewalt in allen Variationen. Warum also kein EU-Beitritt? Ich liebe die Schweiz. Antworten


Rolf Walser

31.12.2009, 11:21 Uhr
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Ja, alles wird besser mit einem EU-Beitritt, lieber Peter von Matt. Der Wohlstand grösser, die Steuern und Sozialabgaben kleiner, die politische Elite wird noch näher beim Volk sein, das noch mehr zu sagen haben wird. Verkehrte Welt? Was ist falsch daran an das Erfolgsmodell Schweiz zu glauben. Leider fehlt dieser Glaube heute auch unserer Elite. Hoffe Sie kommen über den Minarett Schock hinweg. Antworten


Erich Heinz

31.12.2009, 11:14 Uhr
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Dieser Artikel deutet an, was viele seit der letzte Abstimmung hinter vorgehaltener Hand sagen. Unsere Demokratie kann, von verantwortungslosen Politikern missbraucht, zu einem gefährlichen Instrument werden. Die Politik kann nicht zukunftsgerichtet Handeln, sie muss immer Rücksicht auf das Verständnis des Volkes nehmen, das in vielen Belangen schlicht überfordert ist. Und eine Strategie zu entwickeln, die dann auch umgesetzt werden kann, ist unter diesen Voraussetzungen beinahe unmöglich. Antworten


markus könig

31.12.2009, 11:11 Uhr
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Herr von Matt sieht das richtig. Keiner kann dem Volk das Land wegnehmen. Und keiner bestimmt, wer das Volk ist. Zu "verbreitetes Empfinden von drohenden chaotischen Zuständen gibt" sind übrigens die gleichen Parteien schuld. Polemik wird nie eine Lösung sein und immer ein nutzloses Ventil bleiben. Antworten


Moritz Kaufmann

31.12.2009, 11:02 Uhr
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Da kommt es wieder, das billige Argument der Isolationisten, die Intellektuellen hätten keine Ahnung vom richtigen Leben. Und wieder zielt es so weit daneben, dass sie sich nicht auf die Diskussion einlassen müssen. Typisch Augen-zu-Politik. Ich bedanke mich für dieses weitsichtige Interview. Antworten


Marcel Weber

31.12.2009, 10:59 Uhr
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Vielen Dank Herr von Matt! Selten hat jemand zuvor meine persönliche Gefühlslage besser getroffen. Ja, die Schweiz war schon immer geprägt vom Kommen und Gehen und vom Zwang über die Grenzen zu schauen - Sei es zur Zeit der Reisläufer oder heute im Zeitalter von Banken und Exportwirtschaft. Dieser Durchlässigkeit verdanken wir unseren kulturellen, politischen wie auch wirtschaftlichen Reichtum. Antworten


Mario Monaro

31.12.2009, 10:59 Uhr
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Wir linken Intellektuellen haben die Nase voll davon, ständig hören zu müssen, wir seien keine Schweizer! Dieses Land lebt von seiner Vielfalt und die SVP hat nicht die Deutungshoheit was die Schweiz und seine Bürger ausmacht. Danke Herr von Matt, dass Sie so prononciert Stellung nehmen. Antworten


Robert Mühlendorff

31.12.2009, 10:54 Uhr
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Mir als Halbschweizer/Halbdeutscher, der zu gleichen Teilen hier und da lebt und gelebt hat und ebenso emotional wie kritisch mit beiden Staaten verbunden ist, ihre Wirkung aufeinander und nach aussen achtet und beachtet bleibt schlicht nur eins: Danke, Herr von Matt. Antworten


Lips Urs

31.12.2009, 10:52 Uhr
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Herr von Matt spricht mir von der Seele. Gut so. Vielen Dank Antworten


Paul Sägesser

31.12.2009, 10:50 Uhr
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Was Peter von Matt sagt ist hervorragend, im wahrsten Sinne des Wortes. Solche Meinungen sollte man öfters von Schweizer Intellektuellen hören, man sollte sie an die Türen von Kirchen, Gemeinde- und Wirtshäusern nageln, man sollte in Schulen darüber reden, um beim Urnengang den Bürger dazu zu animieren eher Kopf und Hertz, anstatt den Bauch zu gebrauchen. Antworten


ruth leemann

31.12.2009, 10:49 Uhr
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Alle obigen Themen sind alter Schnee von gestern, aufgekochtes bringt nur noch mehr Unruhe. Das Volk an der Front hat mehr Durchsicht als Leute von der Teppichetage, darum aufgepasst, Wahltag ist Zahltag. Antworten


leo schale

31.12.2009, 10:36 Uhr
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Grosses Kompliment an den Schweizer Peter von Matt bzw. Verfasser dieses Statements. Treffender kann man den Zustand der Schweiz nicht beschreiben. Antworten


Francisco Penon

31.12.2009, 10:33 Uhr
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Analytisch klar, geistreich und wahr. Treffender kann man die Situation nicht beschreiben. Als Auslandschweizer bestätige ich, dass man hierzulande die gierige Sehnsucht der veröffentlichten Schweiz, als Musterknabe in einer bösen Welt nur Gutes über sich zu hören, ebenso wenig versteht wie die gleichzeitige Nestbeschmutzung durch ebendiese Medien und ihre politischen Exponenten, oder vice versa. Antworten


alex Schmid

31.12.2009, 10:33 Uhr
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Zitat: "Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger" Ein weises Wort! Man sollte es in der aufgeschürten öffentlichen Diskussion öfters zitieren! Antworten


Alfred Löhrer

31.12.2009, 10:32 Uhr
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Lieber Herr von Matt, Als einfacher liberaler Zürcher schätze ich mich in dieser Zeit glücklich, Gedanken von Ihnen oder auch von Michael Hampe auf den Weg zu bekommen. Vielen Dank! Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes neues Jahr. Antworten


Bruno Neidhart

31.12.2009, 10:31 Uhr
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Und ich dachte, es gäbe keine Intellektuellen mehr, die den Eidgenossen etwas zu sagen hätten, den herum eiernden Nationalpopulisten sachlich überzeugend den Spiegel vorhalten. Von Matt deckt erfreulich eine Schweiz auf, die fundamentiert kritisch-analytisch den Zeitverlauf durchmisst, ohne zur Konklusion zu kommen, sich nur in einem idealisierten Schneckenhaus CH-Identität verschaffen zu können. Antworten


Werner Laube

31.12.2009, 10:27 Uhr
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Herr von Matt gibt viel akademischen Leerlauf von sich. Zum Beispiel beim Thema EU. Jeder SVP-Wähler ist auch ein Europäer und weiss, dass die Schweiz auf die Zusammenarbeit mit der Welt angewiesen ist. Was auf Ablehnung stösst ist die zentralistische, volksfremde und undemokratische politische EU. Die Gefahr, dass Herrn von Matt seine Schweiz weggenommen wird, kommt nicht von der SVP. Antworten


Laurent Bertrandt

31.12.2009, 10:22 Uhr
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Endlich mal wieder ein sehr umsichtiger Schweizer. Diese einseitige Deutschenhetze wird nämlich irgendwann ihre Früchte tragen und dann werden die Deutschen zurückschlagen. Bei einem solchen Szenario steht der Verlierer schon fest. Es wäre die Schweiz! Antworten


Hanspeter Seiler

31.12.2009, 10:22 Uhr
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Bravo entlich jemand der die Sache präziesen und klar aufzeichnet. Antworten


Pirmin Meier

31.12.2009, 10:18 Uhr
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Er drückt sich hemdsärmliger aus als auch schon. Was er über die "Deutschen" Bl. und Schl. sagt, ist genau das, was er kritisiert. An der Uni ZH sind nicht die Deutschen das Problem, doch haben Repräsentanten der CH-Kultur: Staiger, Wehrli, von Matt, Haas, Sonderegger, Hotzenköcherle, Fehr, Beck, Stadler, Muralt, kaum Nachfolger gefunden.Von Matt u. Bl. sollten öffentlich miteinander diskutieren. Antworten


Lidija Jametti

31.12.2009, 10:18 Uhr
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Diese Professoren gehen nicht an die Lausanner ETH auch nicht an die Milano,s Breira. Man findet sie noch seltener in den USA. Bei uns fühlen sie sich sprachlich heimisch, die Entlöhnung und die bestimmte Art des Herablassens zeichnet sie eher, als die Kompetenz die nicht immer vorhanden ist. An einer Staatsuni dürften auch die Quoten dafür sorgen, dass die Schweizer dem Qualitätsanspruch genügen Antworten


Ruth Rhein

31.12.2009, 10:15 Uhr
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Wieder ein grossartiger Beitrag von Herrn von Matt. Was mir besonders gefällt ist der kurze Satz: "Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger." Wie wahr! Ich wette, davon hat das Fussvolk der SVP keine Ahnung. Urschweizerin :-) Antworten


Heidy Nussbaumer

31.12.2009, 10:14 Uhr
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Ich lebe seit 35 Jahre im Ausland.Ich wuerde es sehr begruessen dass die Schweizer etwas vor Ihrer Haustuere schauen wuerden.Das Gespraech mit Peter von Matt kann mir nur aus dem Herzen sprechen.Ich hoffe dass noch einige meiner Landsleute gleich denken Antworten


Reto Huber

31.12.2009, 10:12 Uhr
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Dieser mittlerweile schon dutzendfach erfolgte Rundumschlag gegen die SVP, Blocher und das dumme Volk welches sich erfrecht die allheilbringende EU abzulehnen ist allerdings einfach nur langweilig. Uns geht es trotz Krise und EU-Befürwortern saugut. Die übliche Predigerei und Selbstdarstellung eines allwissenden Intellektuellen. Recht hat er damit das die Schweizer allen alles Recht machen will. Antworten


Christoph Landolt

31.12.2009, 10:12 Uhr
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Lieber Tagi, lieber Herr von Matt - dieses Interview ist genial! Vielen Dank! Antworten


Daniel Waller

31.12.2009, 10:11 Uhr
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Danke! Endlich einen wohltuenden Bericht, nach all den einseitigen, furchterregenden Schlagzeilen einer Partei in den letzten Woche! Antworten


Walter Suter

31.12.2009, 10:07 Uhr
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Literaturwissenschaftler? Selbstverständlich voll links - wie könnte diese Spezies auch politisch anders gewickelt sein! Der Leidensdruck den die EU-Gegner zu spüren bekommen sollten, trifft ganz offenkundig die EU-Befürworter selbst. Antworten


Uwe Zahn

31.12.2009, 10:03 Uhr
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Super. Nicht zuletzt auch der Satz "wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger". Ich wünsche mir wirklich viel mehr Bemühungen um die Entwicklung einer echten Perspektive für die Zukunft. Und genau genommen, sind ja auch schon viele dran. Alles Gute fürs 2010. Antworten


Markus Berger

31.12.2009, 10:03 Uhr
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Hallo ,zum rundumschlag von Herrn von Matt möchte ich sagen, das Jesuiten vrebot von damals war das einzige Richtige.Es gibt immer wieder Gesetze die Zeitbedinngt sind. Gute Neujahrswünsche, M. B. Antworten


Albert Moser

31.12.2009, 09:59 Uhr
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Es gibt genug Pickel und Schaufeln. Allso Los Ihr möchte gerne EIDGENOSEN Schaufelt weiter. Antworten


julian gerber

31.12.2009, 09:55 Uhr
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WAS er sagt, stimmt meistens, wobei: sind die italiener denn alle bestens integriert? kenne viele leute, die können nach 20/30 Jahren noch kein wort deutsch. das problem ist, WER es sagt. "Mal wieder ein Akademiker". Genau das macht es der SVP leicht. wo bleiben SP,CVP,FDP? sie werden nicht erwähnt, gerade weil sie sich aus dem diskurs heraushalten (?) Antworten


Peter H. Kuhn

31.12.2009, 09:48 Uhr
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Völlig daneben dieser Literatur-Wissenschafter von Matt! Aber kein Einzelfall. In letzter Zeit werden wir zunehmend von der Mainstream-Presse mit den überflüssigen Kommentaren sogenannter "Eliten" eingedeckt. Es gibt aber ebensoviele Intellektuelle, die eine gegenteilige Meinung vertreten. Von denen hört man jedoch nichts. Sie schweigen, weil sie, intollerant, angefeindet würden. Antworten


Glauser Daniel

31.12.2009, 09:46 Uhr
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Vielen Dank Herr von Matt. Ich bin ganz bei Ihnen. Wenigstens kann ich sagen, dass ich mich in der Gesellschaft derer die in Ihrer Richtung argumentieren sehr wohl fühle. Antworten


Theophil Tobler

31.12.2009, 09:44 Uhr
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Warum nur so negativ? So verbittert? Herr von Matt. - Ein noch älterer. Antworten


Benno Habegger

31.12.2009, 09:39 Uhr
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Danke, Herr von Matt, danke! Es scheint doch noch denkende Menschen in diesem Land zu geben. Antworten


Fritz Wiederkehr

31.12.2009, 09:39 Uhr
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Das Selbstbestimmungsrecht ist das nobelste und höchste Gut für eine Nation. Die Ausführungen des Herrn Professors, der an der staatlichen Universität lehrte, sind doch sehr akademisch. Danke. Antworten


Markus Bucher

31.12.2009, 09:29 Uhr
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Die Schweizer sind nicht so dumm, dass sie nicht wissen, dass es Nachteile bringt, nicht in der EU zu sein. Einfluss auf die EU hat die Schweiz auf jeden Fall mehr, wenn Sie nicht beitritt, dann sind wir nur noch unbedeutende Provinz mit winzigem Wähleranteil. Die meisten Wähler in den EU Ländern wollen ja gar keine politische Union und die Probleme in der EU kommen erst (GR, Sp etc.)... Antworten


Joseph Aecherli

31.12.2009, 09:25 Uhr
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Es tut gut das Interwiev mit Peter von Matt zu lesen! Als ebenfalls älterer Schweizer habe ich die Italophobie der Schwarzenbach ebenfalls erlebt. Wir werden auch die neuesten Phobien überstehen. Und besonders schön ist es, dass endlich der Migrationshintergrund des Ex-Bundesrates Blocher und des Noch-Nationalrates Schlüer angesprochen worden ist. Antworten


Hans Martens

31.12.2009, 09:23 Uhr
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Die schönste und klügste Neujahrsrede, die ich je gelesen habe. Endlich ein Klardenker, der im Nebel der gezielten Begriffsverwirrungen ein paar Lichter anzündet. Lassen wir uns die Schweiz von arroganten, machtgeilen "Schweiz-Besitzern" nicht wegnehmen! Antworten


Hans Meiser

31.12.2009, 09:22 Uhr
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Und ich lasse mir meine Meinung nicht von Wissenschaftler, Zeitungen, Parteien ...aufdrängen. Ich lasse mir mein Land nicht von selbsternannten Schweiz-Veränderern wegnehmen. Antworten


Felix Mendury

31.12.2009, 09:19 Uhr
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Wer glaubt, die Schweiz würde als EU-Mitglied kommende Krisen besser bewältigen können, weil wir dann "starke Verbündete" haben, ist m.E. ein hoffnungsloser Idealist und Träumer. Jeder Staat schaut erst mal für sich selbst, EU hin oder her. Kleine Nationen gelten in der EU wenig. Siehe Beispiel Steueroasen: Belgien, Lux und Österreich wurden auf die graue Liste gesetzt, die Kanalinseln (GB) nicht. Antworten


Peter Arnold

31.12.2009, 09:18 Uhr
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Sehr weise Worte, dem gibts nichts mehr zuzufügen. Sachlich und nüchtern, es muss nicht immer mit leeren Phrasen und reisserisch Schlagwörtern argumentiert werden. Antworten


Michael Wernli

31.12.2009, 09:16 Uhr
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Ich fand das Interview interessant, hatte gute Ansätze. Aber etwas hat mich gestört bei der Ausssage. ...-vollchristliche- Jünglinge . Was sind vollchristliche Jünglinge? sind die chrislticher als andere? voll völler? oder sind das Jugendliche die die an Jesus Christus glauben und ihm nachfolgen? wenn ja, dann hätten sie vermutlich auch niemand niedergeschlagen. so wie Jesus es tat! Antworten


John Mearz

31.12.2009, 09:16 Uhr
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Wenn Prof. von Matt der autonome Nachvollzug von EU-Gesetzen nicht passt, dann hoeren wir doch endlich auf damit. Es waren und sind ja die EWR- und EU-Turbos im Bundesrat und Parlament, die staendig auf diesen bloeden "autonomen Nachvollzug" pochen. Von mir aus muss die Schweiz gar nichts von der EU nachvollziehen. Wir machen was wir wollen, und die EU ist negativ aufgeladen und dekadent. Antworten


urs von felten

31.12.2009, 09:14 Uhr
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Lieber Herr Peter von Matt ! Auch ich lasse mir meine Schweiz nicht wegnehmen und ich lasse mir meine Freiheit nicht von ein paar Intellektuellen wegdiskutieren. Mir fallen Ihre vielen Widersprüche auf beim genauen Hinschauen...Wer Angst hat vor zukünftigen Problemen und deshalb flüchten will in die Arme der EU ich denke der ist falsch in der Schweiz...Sie betreiben passive Sterbehilfe für die CH Antworten


Daniel Berger

31.12.2009, 09:14 Uhr
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Das Minarett-Verbot hat mit den Wellensittichen und dem Kindersitzen zu tun und dies wiederum ist die Antwort auf die Frage weshalb die SVP Erfolg hat... Der Mann hat scheinbar keine Ahnung wovon er spricht: "kein Käfer lebt in unseren Wiesen", hat keinen Anstand : "Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir weniger Probleme" - peinlich, peinlich Antworten


Jens Gloor

31.12.2009, 09:10 Uhr
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Die wahrgenommene, globale Politik wird verfälscht; Die EU spielt leider nicht mit offenen Karten, weshalb wir davon Abstand nehmen sollten, hier einen Beitrag zu leisten. Die Schweiz dient derzeit als zu schlachtendes Sparsäuli - wie der aktuell ausgeübte Druck zeigt. Wir sollten unsere Werte nicht aufgeben - primär müssen wir uns von den USA abwenden, welche die Demokratie unterwandert. Antworten


Peter Stalder

31.12.2009, 09:07 Uhr
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Bedenklich, wie man jemandem eine Plattform bieten kann, der von differenziertem Denken wenig Ahnung hat. Kaum eine Aussage ist nicht Ausdruck romantischer Verklärtheit und Altersmilde. Nur ein Beispiel: Die Italiener haben der Schweiz nicht die Probleme gebracht wie die Immigranten ex-jugoslawischer Herkunft. Man sollte trotz allem Idealismus den Sinn für die Realität nicht ganz verlieren. Antworten


Dominik H

31.12.2009, 09:06 Uhr
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Schon unglaublich wie diese gebildete Menschen die realität und nähe am Volk verloren haben. Ich frage mich wirklich wo und wie diese Leute leben.... Antworten


Urs Keller

31.12.2009, 08:57 Uhr
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Vom Landvogt zum Zürcher Literaturwissenschaftler. Peter von Matt. Es muss an den Genen liegen, dass sich diese Professoren und Wissenschaftler das Land nicht wegnehmen lassen wollen. Nur, es gehört allen Schweizern, und die meisten wollen eben die Schweiz nicht an der EU verschenken, sie ist zu wertvoll. Denn ein EU Vollbeitritt ist gleichbedeutend wie Auflösung der Schweiz. Antworten


peter zuellig

31.12.2009, 08:55 Uhr
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Selten habe ich ein so einseitiges Interview gelesen. Griessgraemig, wie bei vielen alten Personen, nur diesmal mit rosaroten Vorzeichen. Herr von Matt ist selbstverständlich Teil des Volkes und ärgert sich, wie ich, wenn die eigene Meinung an der Urne der Minorität angehört. Weltschmerz ist überflüssig, denn auch dieser Herr hat Aussichten auf ein ihm genehmes Abstimmungsresultat. Antworten


René Schumacher

31.12.2009, 08:51 Uhr
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Danke Herr Peter von Matt. Endlich ein Schweizer der öffentlich mit Kopf und Herz analysiert und die Situation der Schweiz nicht nur aus dem Bauch heraus »erklärt«. Antworten


Heinz Buri

31.12.2009, 08:50 Uhr
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Danke Herr von Matt, endlicher einer der nicht nur schwarz - weiss sieht, sondern auch noch grautöne hat. Leider hören wir nur noch die Schreihälse. Das erinnert an die Geschichte. Antworten


Alexander Hartmann

31.12.2009, 08:48 Uhr
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Danke für diesen Artikel Peter von Matt. Sie sprechen mir aus dem Herzen ... leider nur werden die meisten Multischreibfehler-Contra-Entgegner gar nicht verstehen, was Sie eigentlich damit sagen wollten. Sei's drum, das war wichtig ... Es guets Neus ! Antworten


Florim Cuculi

31.12.2009, 08:48 Uhr
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Wie gut tut das, so ein vernünftiges Interview zu lesen. Vielen, vielen Dank. Antworten


Urs Keller

31.12.2009, 08:45 Uhr
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Was ist Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ? Ist es wenn die schweizer Bevölkerung bemerkt dass die Infrastrukturen wegen der überbordenden Menschenmengen kollabieren ? Oder sind es doch die Professoren, die Antischweizer und EU Turbos, die mit diesen Begriffen gegen den gesunden Menschenverstand ankämpfen ? Antworten


Paul Gerber

31.12.2009, 08:44 Uhr
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EU-Befürworter sind die Totengräber der direkten Demokratie, sie schaffen die Möglichkeit ab, das Volk über wichtige Themen entscheiden zu lassen. Das deutsche Volk hätte die D-Mark niemals abgeschafft und wäre auch nicht in der EU, hätte es jemals abstimmen dürfen. Die EU ist kein stabiles Gebilde, sie wächst jährlich weiter. Früher waren es 10, heute 27 Staaten. Bald mit der islamischen Türkei. Antworten


Bruno Schnider

31.12.2009, 08:43 Uhr
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Der Dialog zwischen zwei Lagern ist schwierig, wenn die Argumente des Einen dem Andern im Voraus bekannt sind. P. v. Matt ist typischer Vertreter jener übersensiblen liberalen Schicht, welche im internationalen Verteilkampf keine Lösungen ausser Anpassung und "Toleranz" zu bieten hat. Das "Volk" will aber Rückgrat und ein gesundes Mass an Selbstvertrauen! Das versteht v. Matt leider nicht. Antworten


Remo Schnellmann

31.12.2009, 08:42 Uhr
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Immerhin öffnet die SVP einigen Leuten die Augen. Bei dem habe ich nur das Gefühl, dass er sehr viel plaudert aber wenig bis nichts liefert. Okay, ist ne allgemeine CH Krankheit. Antworten


Herbert Grolli

31.12.2009, 08:39 Uhr
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... natürlich hat dieser Landvogt-Nachkomme kein Problem damit, die Schweizerische Eidgenossenschaft fremden Herren zu opfern - damals sorgten diese ja dafür, dass sein Vorfahre zur steuererhebenden Elite gehörte - und dieser war der Volkswille noch nie wirklich wichtig... Die Schweiz ist übrigends schon mehrfach zum bestvernetzten Land der Welt gekührt worden - so von wegen Isolationismus... Antworten


Kurt Jager

31.12.2009, 08:34 Uhr
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Bravo, endlich mal jemand, der das Ganze in grösseren Zusammenhängen sieht und den Überblick hat. Antworten


Raphael Schumacher

31.12.2009, 08:31 Uhr
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Gutes Interview, gefällt mir sehr! Antworten


Marco Müller

31.12.2009, 08:27 Uhr
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Wer zum Kuckuck ist Peter von Matt? Ich habe auch nein gestimmt zähle mich aber immernoch zum Volk und habe die Aussage der SVP verstanden. Vielleicht liegt es daran dass ich kein Professor bin und in jeder Lappalie eine Verschwörung hervor zaubern will. Aber eben die Aussagen von diesem Prof. zeigen dass er schon vor längerer Zeit abgehoben ist. Guten Flug wünsche ich Ihnen Herr Professor. Antworten


Bruno Müller

31.12.2009, 08:23 Uhr
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Der Peter von Matt spricht mir aus der Seele. Uebrigens, neben der geistigen Verarmung des Landes sollten sich die Isolationisten mal fragen, ob sie bereit sind, auf Wohlstand zu verzichten. Oder denken sie wirklich, dass sie es sind, die den Wohlstand schaffen? Der Wohlstand kommt aus der internationalen Vernetzung und der Einwanderung! Viele ruhmreiche Firmen sind von Einwandern gegründet! Antworten


Andreas Husi

31.12.2009, 08:19 Uhr
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Bravo, bravo, bravo, Herr von Matt, dafür, dass Sie die Dinge schonungslos beim Namen nennen, ohne zu beschimpfen und herunter zu machen. Das ist in meiner Wahrnehmung gerade auch in den Kommentaren dieser und anderer online-Zeitungen eine aussterbende Qualität. Ich hoffe, Ihre Darlegungen werden von den LeserInnen als Einladung zum Nachdenken aufgenommen, nicht als Anlass, rundum zu schimpfen. Antworten


Franziska Maier

31.12.2009, 08:14 Uhr
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Hervorragend! Da fühle ich mich als Schweizerin ernst- und wahrgenommen. Differenziertes Denken verlangt eben auch etwas Hintergrundwissen und ein genaues Hinschauen, Zuhören und Verstehen wollen - auch wenn es unbequem wird. Antworten


Ruedi Tschudi

31.12.2009, 08:14 Uhr
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Teil 3 Wenn ich die Löhne und Spesen der EU-Politiker vergleiche mit den riesigen Problemen der EU, komme ich zum Schluss, dass es hier nur darum geht möglichst viel Geld vom Staat abzukassieren. Diese Politiker scheissen mit Genuss auf ihre Wähler! Antworten


Benno Suter

31.12.2009, 08:12 Uhr
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Wenn der Mann nicht so auf die SVP fixiert wäre, wirkten die Aussagen fundierter. Nach dem desaströsen 2009 muss ein EU-Beitritt ernsthaft erwogen werden. Dass die SVP an der Regulierungswut schuld sei, ist eine kindische Unterstellung. Rot-grün sind die Regulierungsmeister. BR Leuenberger würde ja am liebsten eine CO2- Abgabe auf jedem einzelnen Zug des Atmens erheben - ausser man sitzt im Zug! Antworten


adriano prandi

31.12.2009, 08:08 Uhr
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Zu diesem Artikel gibt es nichts mehr hinzuzufügen - sie sprechen mir aus der Seele. Ich bin sicher, es gibt viele, die so denken. Äussern sie sich bitte weiter öffentlich. Vielen Dank Antworten


Hans-Peter Amrein

31.12.2009, 08:06 Uhr
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Wessen Land? Deins? Meins? Nein, unser Land, Herr von Matt. Weder gibt keine "Schweiz-Besitzer", noch haben selbsternannte Moralisten und intelektuelle Lehrmeister die Weisheit mit Löffeln gegessen. Jedem Schweizer seine Meinung, lieber Herr von Matt, doch die Mehrheit denkt wohl nicht wie Sie sondern will ihre Heimat in Freiheit und Eigenständigkeit. Antworten


Kurt Steck

31.12.2009, 07:59 Uhr
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Gott sei Dank gibt es neben Intellektuellen wie Christoph B. und Anhang auch noch solche mit Format, so wie Peter von Matt. Leider vermag er nicht das Echo zu erzeugen, welches die Hügelbauer-Intellektuellen schaffen. Trotzdem tut es gut zu Wissen, dass es diese Leute noch gibt. Antworten


Rolf Schumacher

31.12.2009, 07:57 Uhr
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Danke Hr Matt, sie haben gut und prägnant formuliert auf den Punkt gebracht was mir und vielen anderen schon lange auf der Zunge brennt. Ich bin mit sehr eng mit dem Maghreb verbunden, ich schäme mich für die isolierte, kurzsichtige und selbstzerstörerische Schweiz. Ich bin ein Fremder im eigenen Land und liebe es trotzdem. Die alten, reichen Demagogen wissen nicht, was sie alles zerstört haben. Antworten


Peter Egloff

31.12.2009, 07:52 Uhr
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"Wenn die Familien Blocher und Schlüer nicht in die Schweiz eingewandert wären, hätten wir auch ein paar Probleme weniger." Das ist so wahr, und solche Gestalten wollen das Volk repräsentieren und geben sich als Urschweizer, die schon beim Rütlischwur dabei gewesen sein wollten. Und vorallem wettern sie gegen die Intellektuelle Elite und verschweigen, dass sie ja eigentlich auch dazu gehören. Antworten


Roland Strasser

31.12.2009, 07:46 Uhr
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Das Phänomen SVP hält sämtliche trotzigen "Intellektuellen" des Landes in Geiselhaft, sie können an nichts anderes mehr denken, die armen, in einer Mischung aus Ehrfurcht und Hass. Dabei bleibt geschmäcklerisch und vage, was an Alternativen angedeutet wird (mitreden in der EU?, differenzierte polit. Sprache?). wieso nicht die Leute auf der Strasse befragen? die hätten Substanzielleres zu erzählen. Antworten


Peter Gass

31.12.2009, 07:45 Uhr
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Wenn ich so Gebilde sehe wie Griechenland, die am Schluss von den Anständigen Menschen in anderen Länder mit Finanziert werden müssen weil die Regierung ein Koruptes Gebilde ist, ziehe ich es vor nicht in der EU zu sein. Nach dem Letzten Nein hat ja einer aus Brüssel gesagt: Schade wir haben gehofft, nun kommt noch ein zahlungkräftiges Mitglied mehr dazu! Wie schnell alles vergessen wird! Antworten


Alois Leimgruber

31.12.2009, 07:43 Uhr
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Wieder so ein Wissenschaftler der alles am Besten weiss,solche Leute brauchen wir ? Mit seiner Aussage macht er genau das was wir nicht wollen ! Antworten


majo naef

31.12.2009, 07:35 Uhr
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Lieber Herr Matt, es brauchte das Minarettverbot damit sich Menschen wie sie überhaupt diesem Thema annehmen. Sie geben ja zu, dass es Probleme gibt mit den islamischen Einwanderer und Asylanten gibt. Warum haben sie es unter den Tisch gekehrt? Jetzt den mokierten zu spielen ist nicht in Ordnung gegenüber den Fremden und den Schweizern. Antworten


Christoph Keller

31.12.2009, 07:34 Uhr
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Herr von Matt kann man sein Land gar nicht wegnehmen. Er gibt es freiwillig her. Ein typischer Europhiler. Er hat sogar einen patriotischen Text eines Schweizer Schriftstellers mit den Worten umschrieben, dass dieser nun für deutsche Literaturpreise gestorben sei. Mieser gehts nicht. Antworten


Franziska Büchler

31.12.2009, 07:31 Uhr
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Ein wundervolles Interview! Danke für diese klaren Aussagen. Ich bekommen immer einen Kloss im Hals wenn die SVP oder Roger Köppel das Wort "Volk" und "Volkswille" in den Mund nehmen. Sie sägen verantwortungslos an der Möglichkeit, konstruktive Integrationspolitik zu betreiben. Es ist eine Schande wie diese Brandstifter mit dem Wort Heimat, meiner Heimat, umgehen. Antworten


hansruedi hermann

31.12.2009, 07:30 Uhr
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So viele Widersprüche in einem Interview habe bis jetzt noch nie gelesen. Um ein klares ja oder nein drückt er sich auch. Die mit Abstand grössten Regulierer sind ist wohl die EU. Typischer Germanist, völlig abgehoben und Realitätsfremd. Antworten


Bettina Schweiger

31.12.2009, 07:27 Uhr
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Wohltuend!!! Antworten



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