H1N1-Virus breitet sich rasant aus
Von Claudio Habicht. Aktualisiert am 03.11.2009 46 Kommentare
Wo sich die Schweinegrippe ausbreitet
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Die Bilder aus der Ukraine rücken einem erneut ins Bewusstsein, dass die Schweinegrippe in Europa noch nicht ausgestanden ist: Zwar wurde laut der russischen Agentur «Ria Nowosti» erst bei 22 der mehr als 255'000 Grippe-Erkrankungen das H1N1-Virus nachgewiesen, dennoch tragen viele Leute auf der Strasse Schutzmasken, Schulen und Kinos wurden geschlossen, Konzerte abgesagt.
In der Schweiz ist man von einem solchen Szenario noch weit entfernt: Bislang sind hierzulande 1440 bestätigte Fälle von Schweinegrippe aufgetreten. Nachdem das Bundesamt für Gesundheit im Juli und August Spitzenwerte verzeichnete, steckten sich danach während einiger Wochen weniger Personen an. In der vorletzten Woche gab es allerdings wieder doppelt so viele Neuansteckungen wie in der Vorwoche. Ob dieser Trend anhält, kann das Bundesamt zurzeit nicht sagen. Auf Anfrage von Bernerzeitung.ch/Newsnet verweist Sprecherin Katrin Holenstein auf Mitte Woche: Die aktuellsten Daten zur Grippe-Aktivität stünden in der Schweiz am Donnerstag Morgen zur Verfügung.
In 17 von 27 Ländern erhöhte Virusaktivität
Es scheint allerdings nur eine Frage der Zeit, bis auch die Schweiz von der Grippewelle überrollt wird, denn das Virus breitet sich in grossen Teilen Europas rasant aus: Die Europäische Seuchenkontrollbehörde teilt mit, dass in 17 von 27 EU-Ländern die Aktivität des Virus zunimmt. Bisher sind europaweit 317 Personen an der Grippe gestorben – die meisten in Grossbritannien, Frankreich und Spanien; die Schweiz hat noch keine Todesfälle zu beklagen.
Vor allem in den Nachbarländern der Schweiz ist die Schweinegrippe auf dem Vormarsch. In Deutschland wird befürchtet, dass es weitere Tote geben wird. Das Robert-Koch-Institut glaubt, dass «die Welle, die wir für den Herbst erwartet haben, begonnen hat». In nur einer Woche hat sich die Zahl der Infizierten auf fast 30'000 Personen verdoppelt. Institutspräsident Jörg Hacker wertete es zudem als Warnsignal, dass in Deutschland eine gesunde vierfache Mutter an der Grippe gestorben sei. Die meisten Neuinfizierten in Deutschland gibt es in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.
30 Prozent der Bevölkerung könnten betroffen sein
Auch in Österreich breitet sich das Virus aus: Das Gesundheitsministerium schätzt, dass bis zu 30 Prozent der Bevölkerung im Laufe einiger Wochen von einer Pandemie betroffen sein könnten. Letzte Woche erkrankten bereits zehn Personen neu an der Grippe, zuvor waren es nur zwei. Dies dürfte den bislang mit Zurückhaltung aufgenommenen Impfaktionen in Deutschland und Österreich Aufwind geben. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 03.11.2009, 19:36 Uhr
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46 Kommentare
Propaganda..Propaganda..Propaganda.. Ist es nicht eher so, dass sich fast niemand hat impfen lassen und nun angsmeldungen gestreut werden? Damit die weltweite Versuchskaninchen gestochen werden? Und nebenbei: warum sagte der BAG-Direktor mehrmals an der Pressekonferenz dass es zu Neurologischen Problemen kommen könnte nach der Impfung? Er nannte es einen Koinzidenz? Tagi hat berichtet. Danke Tagi Antworten
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