Guantánamo-Häftlinge: China kritisiert die Schweiz
Klare Worte: Qin Gang, Sprecher des chinesischen Aussenministeriums.
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«China lehnt es entschieden ab, dass die Vereinigten Staaten solche Verdächtige an ein Drittland überstellen, und wir lehnen es entschieden ab, dass ein Drittland diese Verdächtigen unter solchen Voraussetzungen aufnimmt», sagte der Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, Qin Gang, am Donnerstag in Peking. China ist laut eigenen Angaben in der Schweiz und in den USA vorstellig geworden.
China hatte von den USA gefordert, die zwei Uiguren nach China zurückzuschicken. Washington lehnte dies jedoch ab mit der Begründung, dort würden die beiden Männer verfolgt, und suchte stattdessen während Monaten nach Staaten, welche die Uiguren aufnehmen.
Eine neue Heimat im Kanton Jura
Die USA hatten die beiden 33 und 45 Jahre alten Männer Anfang der Woche in die Schweiz geschickt. Sie sollen im Kanton Jura eine neue Heimat finden. Die beiden gehören dem Volksstamm der überwiegend muslimischen Uiguren an, die mit rund 1,3 Millionen Menschen eine Minderheit in China stellen. (jak/sda)
Erstellt: 25.03.2010, 13:06 Uhr
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