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Guantánamo-Häftlinge: China kritisiert die Schweiz

Aktualisiert am 25.03.2010

Peking wehrt sich erneut gegen eine Aufnahme der zwei uigurischen Ex-Häftlinge durch den Kanton Jura.

Viel Kritik aus China: Laut offiziellen Angaben wurden mit dieser Maschine die beiden Uiguren in die Schweiz transportiert, die vorher in Guantánamo sassen. Die KC-10 auf dem Flughafen Zürich am Dienstag, 23. März.

Heidelberger/Schmid

«China lehnt es entschieden ab, dass die Vereinigten Staaten solche Verdächtige an ein Drittland überstellen, und wir lehnen es entschieden ab, dass ein Drittland diese Verdächtigen unter solchen Voraussetzungen aufnimmt», sagte der Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, Qin Gang, am Donnerstag in Peking. China ist laut eigenen Angaben in der Schweiz und in den USA vorstellig geworden.

China hatte von den USA gefordert, die zwei Uiguren nach China zurückzuschicken. Washington lehnte dies jedoch ab mit der Begründung, dort würden die beiden Männer verfolgt, und suchte stattdessen während Monaten nach Staaten, welche die Uiguren aufnehmen.

Eine neue Heimat im Kanton Jura

Die USA hatten die beiden 33 und 45 Jahre alten Männer Anfang der Woche in die Schweiz geschickt. Sie sollen im Kanton Jura eine neue Heimat finden. Die beiden gehören dem Volksstamm der überwiegend muslimischen Uiguren an, die mit rund 1,3 Millionen Menschen eine Minderheit in China stellen. (jak/sda)

Erstellt: 25.03.2010, 13:06 Uhr


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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.