Schweiz

Fiala bellt, die Karawane zieht weiter

Doris Fiala fordert, dass die FDP wie eine Eins hinter dem Bankgeheimnis steht. Doch der Wind hat gedreht. Die Zürcher Nationalrätin beklagt einen «Coup».

Von der Insiderin zur Outsiderin: FDP-Nationalrätin Doris Fiala.

Von der Insiderin zur Outsiderin: FDP-Nationalrätin Doris Fiala.
Bild: Keystone

Gestern präsentierte Parteipräsident Fulvio Pelli den Medien die neue Weissgeldstrategie der FDP. Konkret fordert die Partei unter anderem, Schweizer Banken sollen künftig nur noch Geld von ausländischen Kunden annehmen, wenn bewiesen ist, dass sie dieses in ihrem Heimatstaat auch versteuert haben. Begleiten liess sich Pelli bei seinem Auftritt von den «FDP-Rebellen» Philipp Müller und Werner Messmer.

Pikant: Die beiden FDP-Nationalräte galten parteiintern vor Kurzem noch als Häretiker, weil sie öffentlich für eine Weissgeldstrategie eintraten. Die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala ging an einer Fraktionssitzung gar so weit, ihnen deswegen den Parteiaustritt nahe zu legen.

Nun hat der Wind gedreht: Jetzt ist plötzlich sie die Aussenseiterin. Dabei hatte Fiala nach ihrer verbalen Entgleisung noch bemüht locker erklärt: «Die Hunde bellen und die Karawane zieht weiter.» Sie wolle sich nach der Geschichte wieder Konstruktiverem zuwenden.

Weissgeldstrategie sagt noch nichts über den Inhalt

«Die Pressekonfernz von gestern war ein Überraschungscoup», sagt Fiala nun gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet. «Die Fraktion und auch ich selber haben davon nichts gewusst.» Und sie findet: «Das würde man sich anders wünschen.» Für die Zürcherin ist die Angelegenheit noch nicht vom Tisch: «Das Schlagwort ‹Weissgeldstrategie› allein sagt noch nichts über den Inhalt aus.»

«Bedeutet Weissgeldstrategie etwa, dass man künftig bei jedem Haus- oder Autokauf ein Papier des Steueramtes vorweisen muss, das bescheinigt, dass das Geld für den Kauf korrekt versteuert wurde?» Oder gelte die Weissgeltstrategie nur für Finanzdienstleistungen? Solche Punkte müssten fraktionsintern und an der Delegiertenversammlung besprochen werden, erklärt die Zürcherin.

Im übrigen figurierten die meisten Punkte, welche Pelli gestern vorstellte, laut Fiala seit langem im Programm und in der Finanzmarktstrategie der Partei. Und diese Strategie trage sie mit. Sie sei für ein Doppelbesteuerungsabkommen nach Muster der OECD und auch für eine Abgeltungssteuer. «Ich verweigere mich also überhaupt nicht, dass man sich in dieser Hinsicht jetzt bewegt.»

Keine Lorbeeren von der Kantonalpartei

Dass die Geschichte mit dem Bankgeheimnis plötzlich eine für sie derart ungünstige Wendung nimmt, hat sie wohl kaum erwartet. Nach ihrem Vorgehen gegen die Abweichler schien es, als habe Fiala in der Fraktion Oberwasser und werde von Parteipräsident Fulvio Pelli gestützt. Tatsächlich holte sie sich aber damit nicht einmal bei der eigenen Kantonalsektion Lorbeeren. Mit politischem Hickhack lasse sich kein Problem lösen, kritisierten die Zürcher FDP-Kantonsräte in der «Zürichsee Zeitung».

Vor einer Woche dann preschte Fiala zusammen mit den Nationalräten Filippo Leutenegger (ZH) und Christian Lüscher (GE) mit einer Staatsklage gegen Deutschland vor. Die FDP verlangt, dass die Schweiz gegen Deutschland beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag Staatsklage einreicht – wegen Kaufs von gestohlenen Bankdaten. Auch hier ging der Schuss nach hinten los. Die «NZZ» berichtete tags darauf von einer kommunikativen Flucht nach vorne.

Laut der «SonntagsZeitung» distanzieren sich inzwischen mit Toni Brunner von der SVP und dem Grünliberalen Martin Bäumle zwei von drei bürgerliche Parteipräsidenten von diesem Vorstoss. Und selbst in Fialas FDP hätten verschiedene Parlamentarier nichts mehr vom Vorstoss wissen wollen.

Gleich lange Spiesse für alle

Doris Fiala glaubt nichtsdestotrotz weiterhin an den Erfolg ihrer Staatsklage. Die Schweizer Banken müssten heute weltweit die härtest möglichen Regeln einhalten. «Die weltweiten Wettbewerbsbedingungen sind nicht identisch!», so Fiala. Gleich lange Spiesse für alle, dafür will sie sich auch weiterhin einsetzen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.03.2010, 16:55 Uhr

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55 Kommentare

Bruno Bänninger

10.03.2010, 11:53 Uhr
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Wichtig ist für Selbstdarstellerinnen wie Frau Fiala mit schönen und vielen Bidli permanent in den Medien präsent zu sein. Ihr Verharren in der Vergangenheit und ihre Argumente sind lächerlich. Leider hat es in der FDP sehr viele mediengeile Prominente die bewundert werden wollen und zuwenig Denker die fähig sind, vernünftige Lösungen aufzuzeigen. Antworten


Andreas Müller

10.03.2010, 11:51 Uhr
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Die Staatsklage gegen Deutschland ist ja auch ein voller Erfolg! Innerhalb von 8 Tagen haben schon unglaubliche 1143 Leute die Petition unterzeichnet, was sagenhaften 0,015% aller Schweizerinnen und Schweizer entspricht. Da haben sich die Pressekonferenz und die ganzseitigen Inserate in diversen Zeitungen mehr als gelohnt. Wann bemerkt diese Partei ihre eigene Peinlichkeit? Antworten


Willi Bhend

10.03.2010, 08:30 Uhr
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@ J.C. Hügli (17.04h): Ihre Aussage sagt nichts anderes aus, als dass unsere Wirtschaft aufgrund der Unterschlupfgewährung für Steuerbetrüger ihren Erfolg genoss. Und diesen Vorteil sollen wir auf Kosten anderer Länder weiter geniessen. Ich bin schockiert! Antworten


Hilde Kaul

10.03.2010, 08:23 Uhr
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Ich lese heute in der Zeitung, dass der Widerstand gegen Pelli auch nicht gerade klein ist. Das Vorpreschen von Hr. Pelli ohne Absprache war wahrlich keine partei-strategische Meisterleistung. Dass er überfordert ist mit dem Amt ist schon länger für jedermann klar. Die FDP macht es ihren WählerInnen wahrlich nicht grade leicht. Die Wendehalspolitik hat mit Franz Steinegger ihren Anfang genommen Antworten


Giovanni Baptista

10.03.2010, 07:57 Uhr
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Wes Brot ich ess, des Lied ich sing....Es dürfte zum recherchierbaren Allgemeinwissen gehören, dass Doris Fiala in der Bankenmetropole Zürich und Fiala relations eine Agentur für Oeffentlichkeitsarbeit betreibt und hier explizit auch zum Spezialbereich "Lobbying" steht. Nur langsam wird die Dame zum Reputationsrisiko für ihre Auftraggeber, ihr eigenes Geschäft und die Branche. Antworten


Edy Gerber

10.03.2010, 07:28 Uhr
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Frau Fiala ist eine der wenigen achtenswerten Persönlichkeiten, die es in der FDP noch gibt. Sie würde in der Tat besser zur SVP passen. Denn die FDP ist in fast allen Zeitfragen so profillos, um nicht zu sagen zerstritten, dass niemand weiss , für welche politischen Inhalte diese Partei überhaupt noch steht. Kein Wunder ist sie in der Wählergunst seit Jahren im Sinkflug. Antworten


Dante Eggenberger

10.03.2010, 04:01 Uhr
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@ F. Buechi: "ehrlich"? In der Politik? Das ist schlicht unmoeglich, sonst kann man keine Politik betreiben. Sie spielen auf den rausgeschmissenen SVP-BR an. Ein denkbar schlechtes Beispiel. In der Koalition Politik/Wirtschaft ist Fiala was Blocker, Merz was Ospel, Forster was Kaufmann (ZH), eco sui was finma"aufsicht" was pensionkassenlobby usw. Die verteilen ihr Heiligstes, den Mamon, unter sich Antworten


Ruedi Meier

09.03.2010, 22:50 Uhr
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Wen interessiert es, was die FDP intern an Problemen zu bewältigen hat? Typisch Politiker: sie finden immer ein Thema auf dem sie herumreiten können, die wirklichen Probleme werden so nicht gelöst, nur neue angezettelt. Bezahlen darf dsas dumme Volk. Aber das hat es ja nicht besser verdient. Antworten


Josef Hofstetter

09.03.2010, 21:35 Uhr
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Frau Fiala hat recht. Auch die FDP, wie die CVP politisieren immer mehr nach links. Von einer vürgerlöichen Politik kann man bei diesen beiden Parteien nicht mehr reden. Bei der FDP hat es sich ja auch in Zürich gezeigt, lieber Unterstützung nach links und grün statt mit der SVP und die Quittung ein Regierungsrat weniger. Warum lassen sich viele Politiker vom Ausland erpressen? Antworten


Roland Näf

09.03.2010, 21:03 Uhr
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Nach dem überraschenden Meinungsumschwung bei der FDP bleiben SVP, Grünliberale und Piraten als einzige Freunde von Ospel und Co. zurück. Das verwundert kaum bei der SVP mit ihrem Milliardär-Vizepräsidenten und weiteren Schwerreichen der Zürcher Goldküste. Aber was haben die Grünliberalen zu verstecken? Oder wie lange geht es, bis auch sie sich der Windrichtung anpassen? Antworten


Hans Meister

09.03.2010, 20:59 Uhr
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Frau Fiala sollte zurücktreten und jüngeren Platz machen. Beim Sonntalk oder bei Interviews ist es jedesmal die gleiche Platte. Zuerst mimt sie die verständnissvolle Mutterrolle, ach wie gut sie die Probleme und Bedürfnisse des Volkes genau kennt, doch beim nächsten Satz kommt schon das ABER und alles bleibt beim alten. Nichts wir an der alten FDP Burg gerüttelt. So kommt unser Land nie vorwärts. Antworten


Nora Martinek

09.03.2010, 20:49 Uhr
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Frau Fiala hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Antworten


Walter Hartmann

09.03.2010, 20:27 Uhr
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@Kurt Schmid Warum so böse - Die Schweiz ist der Mittelpunkt der Welt - das lässt sich halt nun einmal nicht abstreiten. Wo leben Sie den? Antworten


Tobias Frick

09.03.2010, 20:22 Uhr
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Als politisch interessierten Bürger tut es mir fast körperlich gut, diesen Bericht zu lesen. Und da wundert man sich über die stete Politikverdrossenheit des Volkes. Und Herr Leutenegger sollte endlich Farbe bekennen und der SVP beitreten. Falls die überchaupt so jemanden wollen. Antworten


Karl Felder

09.03.2010, 20:21 Uhr
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Ziemlich peinlich für Frau Fiala! Antworten


Daniel Frei

09.03.2010, 20:05 Uhr
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Der Wind für die FDP hat tatsächlich gedreht und es scheint so, dass ein Sturm aufkommt. Frau Fiala hat offenbar Mühe für die Definition des Wortes "Weissgeldstrategie". Verständlich, denn sie vertritt die Finanzbranche. Fulvio Pelli und Philipp Müller sind kluge Vordenker und zeigen den richtigen Weg auf. Die Staatsklage von Fiala gegen Deutschland ist tatsächlich eine Lachnummer. Antworten


Hans U. Schoch

09.03.2010, 19:51 Uhr
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Ich teile die Meinung der meisten Kommentare hier überhaupt nicht. Ich dachte schon, dass mit Frau Fiala wieder etwas mehr Courage in die FDPler gefahren ist. Dabei duckt sichjetzt offenbar die Meute der Opportunisten wieder weg. Nach dem Vorbild ihrer grandiosen Bundesräte Couchepin und Merz. Da kann ich nicht applaudieren - im Gegenteil. Antworten


Ruedi Bolli

09.03.2010, 19:50 Uhr
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Was ist aus dieser FDP unter Führung des unsäglichen Pelli geworden! Frau Fiala sollte sich tatsächlich überlegen, die Partei zu wechseln und in die SVP einzutreten. Da weiss sie zumindest, was sie hat! Bei der FDP leider nicht. Antworten


Thomas Gyr

09.03.2010, 19:41 Uhr
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Macht droht zu korrumpieren - nicht erst heute, sei je her. Lange war die FDP staatstragend - heute ist sie es nicht mehr. Die, die es heute sind, werden - ausser ein Wunder geschieht - es bald auch nicht mehr sein, denn Erfolg erweckt Begehrlichkeiten, Unfähige steigen zu und sind plötzlich in Positionen, die für ihr Können zu hoch sind. Frau Fialas Karawane ist zu schnell unterwegs. Antworten


Thomas Gyr

09.03.2010, 19:32 Uhr
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Macht droht zu korrumpieren und macht blind - heute die FDP, morgen ... Frau Fiala ist vom Tempo einer langsamen Karawane überfordert - sie setzte zu lange auf überholte Positionen. Thomas Gyr Antworten


Marie V.Roth

09.03.2010, 18:56 Uhr
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Ob Frau Fiala sich nicht der SVP anschliessen sollte? Wäre ja noch schöner, wenn wir unsere Autos und Häuser nicht mehr mit Schwarzgeld bezahlen könnten. Damit wir dies weiterhin tun können, brauchen wir das BK. Das ermöglicht uns, gewisse Einnahmen zu "vergessen" und diese dann eben in solche Kleingkeiten zu investieren. Wer will schon so gläsern (und dumm )sein wie all die Lohnausweisbezüger. Antworten


Hans Kuhn

09.03.2010, 18:52 Uhr
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" Frei: Was heisst da bitte Lachnummer? Wenn ich FDP höre, ist es mir eher ums Weinen zu Mute, ich würde mich am liebsten in eine Ecke setzen und laut losheulen. Antworten


ruth leemann

09.03.2010, 18:48 Uhr
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Gleichlange Spiesse wünschen sich auch andere Länder mit der Schweiz - damit käme die Schweiz jedoch noch mehr unter Druck / Räder - es braucht einen gwissen politischen / rechtlichen Spiel-Raum mit allen anderen Ländern, ansonsten wird die Schweiz als Schwächling dahin gestellt - nur sollte man die Sache nicht immer öffentlich machen, das schadet der Sache. Antworten


Heinz Köhli

09.03.2010, 17:59 Uhr
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Die weltweiten Wettbewerbsbedingungen sind in der Tat alles andere als identisch. Machen Sie um Himmels Willen weiter Frau Fiala. Rückgrat und Klasse beweisen Sie gerade. Antworten


Marianne Steiner

09.03.2010, 17:58 Uhr
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Mit Ihrer Arroganz u. dem Grössenwahn schaden D. Fiala und F. Leutenegger der Schweiz und der Schweizer Wirtschaft nur noch. Es ist unverantwortlich, unseren wichtigsten Wirtschaftspartner derart herauszufordern, ohne an allfällige Folgen zu denken. Es wäre sinnvoller dazu beizutragen, diesen für uns so schädlichen Steuerstreit endlich zu einer vernünftigen Lösung zu bringen. Denken? Fehlanzeige! Antworten


Olaf Wertli

09.03.2010, 17:23 Uhr
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Kandidaten für kantonale und eidgenössische Parlamentssitze, welche eine Schwarzgeldstrategie verfolgen, sind nicht mehr wählbar. Am Wahltag ist Zahltag, Frau Fiala. Antworten


Marcel Lang

09.03.2010, 17:21 Uhr
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Frau Fiala ist einfach nur noch peinlich. Ich bin mir sicher, dass sie mit ihrer rechthaberischen, eingebildeten vom Volk abgehobenen und selbstherrlichen Art den Leuten je langer je mehr auf den Nerv geht. So was Selbstverliebtes habe ich selten gesehen.... Antworten


Hanspeter Ehrensperger

09.03.2010, 17:20 Uhr
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Vielleicht weniger den Lobbyisten zuhören, dafür etwas mehr unten, beim Volk, hinhören und entsprechend handeln. Mit "Lachnummern à la Staatsklage" gegen Deutschland und "täubelen" gegen FDP-Unternehmer gewinnt man keine Freunde und keine Wahlen. Wenn schon klagen, dann gegen die Datenklauer. So denkt ein FDP-ler "ganz unten". Antworten


Thomas Maier

09.03.2010, 17:16 Uhr
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Ich persönlich finde, dass Frau Fiala recht hat. Es muss endlich etwas gemacht werden. Man kann nicht nur zuschauen, wie andere Länder sich Rosinen rauspicken. Die Schweiz muss sich endlich auch mal verteidigen. Momentan tobt weltweit ein Wirtschaftskrieg (siehe auch Airbus vs. Boeing beim Geschäft mit Kanada).. Die Schweiz muss sich nicht alles gefallen lassen! Antworten


Thomi Horath

09.03.2010, 17:15 Uhr
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Manchmal weiss man aber nicht einmal, von wem man eigentlich bewegt wird. Diesen Zustand würde ich nicht lieben. Und bevor ich ganz Deutschland anklage, wieso nicht einfach mal "nur" das "Federal" Reserve System, Frau Fiala? Oder ist das etwas ganz anderes? Antworten


Stephan Lombris

09.03.2010, 17:09 Uhr
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Eigentlich hat es dieses Wochenende allein auf dem Platz Zürich durch die Abstgimmungen und Wahlen zwei und mehr Schreckschüsse gegeben. Hatte wohl der FDP zuwenig Gehör verschaffen können, vielleicht braucht weitere solche Weckrufe.... Antworten


martin thalmann

09.03.2010, 17:06 Uhr
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naja, ich meine, man muss ja nicht zwangsläufig vernünftige politik machen als partei, vor allem nicht als 15% partei, von daher kann ich frau fiala durchaus verstehen, aber ob sie dies könnte, wenn sie es wollte, das ist eine andere frage. Antworten


Jean-Claude Hügli

09.03.2010, 17:04 Uhr
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Man muss sich über die langfristigen Konsequenzen im Klaren sein und dabei nicht vergessen, dass wir Schweizer unseren Wohlstand in einem nicht unerheblichen Mass der bisher praktizierten Fiskal- und Finanzpolitik verdanken. Nichts gegen Pellis Vorschlag. Aber es soll in ein paar Jahren niemand jammern. Denn diesen Entscheid kann man nicht mehr rückgängig machen. Frau Fiala wird Recht behalten. Antworten


René Schumacher

09.03.2010, 17:01 Uhr
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Oh je, Frau Fiala! Wie können Sie nun noch ihr Gesicht wahren? Da wurden Sie losgeschickt, um noch zu retten, was eindeutig schon lange zum Tode verurteilt ist. Die Graue Eminenz im Hintergrund wäscht sich die Hände in Unschuld und Sie haben höchstwahrscheinlich ihre Karriere auf dem Altartisch der Banken geopfert. Ich hoffe, dass Herr Leutenegger Sie in diesen schweren Stunden auffängt? Antworten


Hans Besserwisser

09.03.2010, 16:56 Uhr
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Weiter so, Frau Fiala ! Tappen nicht auch Sie in die Linke Falle, Wir haben u.A. unsere gut funktionierenden Banken, (Bankgeheimnis)andere leben vom Tourismus oder Oelexport. Woher das Geld kommt, kann ja nicht unser Problem sein. Antworten


Hans Graf

09.03.2010, 16:45 Uhr
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Kein Wunder geht es mit "meiner" Partei FDP nur noch abwärts. Heute Hü und morgen Hott, so wie die andere sogenannte Mittepartei. Die Wähler wollen Verlässlichkeit und keine Windfahnen. Logisch wäre die Auflösung der FDP, die Mehrheit schliesst sich der Linken und der bürgerliche Rest der SVP an. Eine Frau mit der politischen Standfestigkeite einer Doris Fiala ist in der SVP sicher willkommen! Antworten


Heinz Frey

09.03.2010, 16:43 Uhr
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Fiala hat recht. In der Schweiz gilt das Bankgeheimnis, es ist Gesetz. Merkwürdig, dass man sich nicht mehr an das Gesetz gebunden fühlt. Die Linke soll doch bitte, wenn sie gegen das Bankgeheimnis ist, Mehrheiten in der Schweiz für ihr Anliegen suchen, so wie es jeder Demokrat macht. Aber auf der Welle der ausländischen Kritiker zu reiten ist praktischer, da braucht man keine Mehrheiten in der CH Antworten


Vinc Philippi

09.03.2010, 16:42 Uhr
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@F. Büchi: Oder : wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Frau Fiala hatte schon immer eine Profilneurose. Auch wenn ich mit Ihr oft noch einig war, seit letzer Woche ist Sie und (zumindest für den Moment) die ganze FDP bei mir durch. Antworten


alexander dürst

09.03.2010, 16:37 Uhr
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Frau Fiala, es ist Zeit, dass Sie die politische Bühne endlich verlassen. Sie verzetteln sich immer mehr in Ihren Aussagen und treten von einem ins nächste Fettnäpfchen. Die FDP fährt wesentlich besser ohne Sie. Antworten


Beat Fuchs

09.03.2010, 16:36 Uhr
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Das sind ein bischen (zu) viel Eigentore, Frau Fiala... Antworten


Markus Landegger

09.03.2010, 16:31 Uhr
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Dass eine Aktion der Frau Fiala nicht in die Hose ging - gab es das schon einmal? Antworten


Markus Weilenmann

09.03.2010, 16:29 Uhr
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Um die Beziehung zu den Nachbarn der CH wieder auf eine vertrauensvolle Basis zu stellen, braucht es diese Staatsklage unbedingt! Wie soll denn das ggs Vertrauen wieder hergestellt werden, wenn nicht am konkreten Fall gezeigt werden kann/darf, was rechtlich zulässig ist und was nicht? Wie kann man in Verhandlungen einsteigen, wenn man nicht weiss, ob die neuen Regeln überhaupt beachtet werden? Antworten


Heinz Fankhauser

09.03.2010, 16:24 Uhr
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Sehr erfreulich zu vernehmen, dass doch einige altbewährte Politiker der FDP, die noch real denken, die Zügel wieder in die Hand nehmen und den Fiala-Unsinn mit der Staatsklage begraben. Hoffentlich bleibt ihnen Erfolg beschieden, so wäre die FDP auch für einfache Bürger wieder wählbar Antworten


Robert Marek

09.03.2010, 16:24 Uhr
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Im Gegensatz zu den meisten Kommentierenden finde ich, dass Frau Fiala völlig recht hat. Auch wenn wir davon ausgehen, dass das schweiz. Bankgeheimnis eher ein Auslaufmodell ist, so sollte es doch heute um einen "geordneten Rückzug" gehen und nicht um ein vorschnelles Aufgeben sämtlicher "Assets", die wir noch haben. Wir spielen dem "Gegner" die Steilpässe zu, anstatt uns korrekt zu verteidigen. Antworten


Rolf Baltisberger

09.03.2010, 16:22 Uhr
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@H.Frei, K.Schmid: Perfekt argumentiert! Eine Staatsklage gegen unsern grössten Handelspartner wegen einer"selbstverschuldeten" CD: Einfach lächerlich!! Antworten


Rolf Jucker

09.03.2010, 16:08 Uhr
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Es ist auch für einen FDP-Parteipräsidenten nicht verboten gescheiter zu werden. Frau Fiala und Herrn F. Leutenegger können ungeniert zur SVP wechseln. Sie sympatisieren mit ihren Ansichten schon lange mit dem rückwärtsgerichteten politischen Gedankengut dieser Partei. Nicht vergessen: Solange am Bankgeheimnis festgehalten wird, solange werden von dieser Seite auch üppige Parteispenden fliessen, Antworten


Roman Racine

09.03.2010, 16:06 Uhr
Melden

Doris Fiala solls locker nehmen, schon morgen kann die FDP-Parteispitze wieder überraschend das Gegenteil verkünden, und dann ist sie wieder im Vorteil. Antworten


Max Arnold

09.03.2010, 16:06 Uhr
Melden

Bravo, die FDP-Herren (früher beteiligt am Florieren der Wirtschaft) beginnen zu begreifen, dass man nicht mit dem grössten Schweizer Export-Land vor Gericht ziehen soll. Frau Fiala hat's immer noch nicht "geschnallt"! Antworten


Alfredo Garcia

09.03.2010, 16:06 Uhr
Melden

Spätestens unter der Führung von Frau Fiala macht die FDP den Eindruck einer orientierungslosen Klamaukpartei, welche seit der Swissair Pleite zu keinerlei Annäherung an geänderte Realitäten in der Lage war. Antworten


Christian Wagner

09.03.2010, 16:03 Uhr
Melden

Dafür ist Frau Fiala eine der besten in der FDP. Ein Grund, warum ich diese Partei wähle. Mit dieser sinnlosen und unüberlegten Aktion hat sie auf jeden Fall den Vogel abgeschossen. Ich scheib das mal der Profilierung zu. Sonst kann ich nur sagen weiter so Frau Fiala! Antworten


Fred Büchi

09.03.2010, 16:01 Uhr
Melden

Wer sich nicht bewegt, wird bewegt - so einfach ist das, nicht nur bei Frau Fiala. Ehrlich währt am längsten, das wissen (abgewählte) Politiker sehr gut, an vielen gewählten scheint das spurlos abzuprallen. Antworten


Herbert Frei

09.03.2010, 15:57 Uhr
Melden

Doris Fiala verkörpert wie keine Zweite das ganze Elend des programmatisch und moralisch ausgepowerten und orientierungslosen Freisinns. Dieser vermag rein gar nichts mehr beizutragen zur Lösung der brennenden Probleme. Die Staatsklage ist eine populistische Lachnummer, welche von den eigentlichen Problemen ablenkt. Wozu soll man diese Partei noch wählen?? Antworten


Kurt Schmid

09.03.2010, 15:53 Uhr
Melden

Frau Fiala gründen sie doch eine eigen Partei, zusammen mit Filippo Leutenegger. Positioniert irgendwo rechts von SVP und SD. Da können sie dann als Betonfraktion ihre Träume von der Schweiz als Mittelpunkt des Universums weiter träumen. Antworten


peter meier

09.03.2010, 15:51 Uhr
Melden

oha, Frau Fiala, da scheint was in die Hose gegangen zu sein.......vielleicht selbst schuld......wer so schreit steht plötzlich mit dem Rücken zur Wand.....schon Rücktritt überlegt.....Frau Fiala..... Antworten


Ulrich Scheidegger

09.03.2010, 15:36 Uhr
Melden

Die Fürstenetage um Fiala verteidigt ihre Felle -nicht aber ihre Glaubwürdigkeit -diese existiert ja auch gar nicht in dieser Etage. Antworten



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