Festgenommener Cern-Physiker diskutierte Anschlagspläne

Der Physiker des Cern, der unter Terrorverdacht verhaftet wurde, hat sich laut der Staatsanwaltschaft mit Al-Qaida-Sympathisanten über Angriffe auf französischen Truppen ausgetauscht.

Konkrete Anschlagspläne habe der 32-Jährige algerischer Abstammung offenbar nicht gehabt, erklärte die Staatsanwaltschaft in Paris am Dienstag. Er habe in einem E-Mail-Austausch mit Islamisten in Algerien aber mögliche Ziele genannt, darunter eine auf den Kampf in den Bergen spezialisierte Brigade.

Der Mann war am 8. Oktober an seinem Wohnort in Vienne im französischen Rhonetal festgenommen worden. Er arbeitete an der Technischen Hochschule Lausanne und am LHC-Teilchenbeschleuniger des europäischen Forschungszentrums Cern. (raa/ap/)

Erstellt: 17.11.2009, 20:20 Uhr

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