Schweiz

Ein Lob auf die Personenfreizügigkeit

Dass die Arbeitslosigkeit unter den Ausländern steigt, trifft zu, schreibt Professor George Sheldon*. Er kennt aber auch das Rezept dagegen.

Soll auch Frieden bringen: Erweitertes Plakat zur Personenfreizügigkeit.

Soll auch Frieden bringen: Erweitertes Plakat zur Personenfreizügigkeit.
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* George Sheldon ist Ökonomieprofessor an der Universität Basel, spezialisiert auf das Thema Arbeitsmarkt.

Seit Beginn der Wirtschaftskrise mehren sich in den Medien die Meldungen über hohe Arbeitslosenquoten unter Ausländern, welche die Arbeitslosenkasse in der Schweiz belasteten. Zudem wird bemängelt, dass bislang weniger stellenlos gewordene Ausländer in ihre Heimatländer zurückkehren als erwartet. Vor diesem Hintergrund wird das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU als verfehlt betrachtet. Stimmt diese Analyse?

Dass die Arbeitslosigkeit unter den Ausländern steigt, trifft zu. Dies ist aber kein neues Phänomen. Seit Ende der 70er-Jahre nimmt der Anteil der Ausländer im Arbeitslosenbestand wesentlich stärker zu als deren Anteil an der Erwerbsbevölkerung. Ende 2008 machten die in der Schweiz wohnhaften Ausländer rund 40 Prozent aller Arbeitslosen aus, obwohl sie nur rund 20 Prozent der Erwerbsbevölkerung bildeten. Die Ausländer sind damit im Arbeitslosenbestand um über das Zweifache übervertreten. Die Ursache dafür ist allerdings nicht die Personenfreizügigkeit.

Wir brauchen Hochqualifizierte

Bis Ende der 80er-Jahre war über die Hälfte aller im Ausland rekrutierten Arbeitskräfte ohne Berufsausbildung. Damals brauchte die Wirtschaft offenbar Niedrigqualifizierte. Seitdem haben sich die Bedürfnisse der Firmen aber stark verändert. Die erhöhten Anforderungen der neuen Technologien und die kontinuierliche Auslagerung anspruchsloser Tätigkeiten in Niedriglohnländer haben die Nachfrage der Firmen hin zu höher qualifizierten Arbeitskräften verschoben, was unter anderem am veränderten Qualifikationsmix der eingereisten Vollzeiterwerbstätigen zu sehen ist.

Vor 1990 waren über 50 Prozent dieser Arbeitskräfte ohne Berufsausbildung. Weniger als 20 Prozent hatten einen Hochschulabschluss. Heute ist es umgekehrt: 50 Prozent verfügen über einen Hochschulabschluss. Nur rund 20 Prozent sind ungelernt. Bei der Schweizer Wohnbevölkerung ist der Akademikeranteil wesentlich niedriger, derzeit bei rund 10 Prozent. Wo sollen die heimischen Firmen die Hochschulabsolventen finden, wenn nicht im Ausland, zumal die hiesige Bildungspolitik mehr damit beschäftigt ist, der Berufslehre zu neuem Glanz zu verhelfen, als für Nachschub bei den höheren Qualifikationen zu sorgen?

Bildungs-, nicht Einwanderungspolitik ist gefordert

Bis 1980 hatte Bildung keine Auswirkung auf die Arbeitslosigkeit. Heute ist die Arbeitslosenquote der Ungelernten doppelt so hoch wie jene der Absolventen einer Lehre. Diese übersteigt wiederum jene der Hochschulabsolventen um 50 Prozent. Da die Mehrheit der in der Vergangenheit rekrutierten Ausländer ohne Berufsausbildung ist, sind sie heute besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen.

Dieser Trend wird sich fortsetzen. Rund 20 Prozent der Einwandererkinder verlassen jedes Jahr das Bildungssystem ohne eine Ausbildung. Bei den Schweizern beträgt der Anteil 5 Prozent. Auch hier gilt: Das Problem ist nicht die Personenfreizügigkeit, sondern die mangelnde Integration der vor Jahren in die Schweiz eingewanderten und inzwischen niedergelassenen Ausländer mit tiefer Qualifikation. Hier ist die Bildungspolitik gefordert, nicht die Einwanderungspolitik.

Europa beneidet uns

Damit leuchtet ein, dass eine Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU oder eine Ventilklausel keine Abhilfe schaffen würde. Im Gegenteil: Der gestiegene Bildungsstand der gegenwärtig zuwandernden Ausländer bringt der Schweiz grosse wirtschaftliche Vorteile: verbesserte Integration, höhere Arbeitsproduktivität, mehr Wirtschaftswachstum, weniger Lohnungleichheit sowie einen besseren Saldo zwischen dem, was die Ausländer an staatlichen Leistungen beziehen, und dem, was sie über Steuern, Abgaben und Gebühren mitfinanzieren. Europa beneidet uns um diese positiven Effekte. Wie lange dauert es noch, bis alle Schweizer dies erkennen?

*George Sheldon ist Ökonomieprofessor an der Universität Basel, spezialisiert auf das Thema Arbeitsmarkt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 18.01.2010, 11:30 Uhr

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113 Kommentare

hans Lips

09.02.2010, 17:09 Uhr
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Sheldon plaudert so dahin und schönt die Situation Schweiz. Er ist erst zufrieden, wenn die AL europäisches Niveau erreicht. Er verkennt die luxuriöse AL-Entschädigung und die Tatsache, dass jeder Europäer nach einem Tag Arbeit die AL-Entschädigung beziehen kann.Zudem sagt hier niemand etwas über den Missbrauchvon Amtes wegen in den Westschweizer Kantonen. Für die sind wir nur Totos. Antworten


rudolf wenzel

09.02.2010, 07:17 Uhr
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Immer wieder hörte man von Rot-Grün dass dank der Zuwanderung unser Reichtum ermöglicht/gesichert wird!! Jedoch habe ich noch nie eine detaillierte rechnerische Belegung der Behauptung gesehen! Antworten


Michael Schenk

21.01.2010, 19:23 Uhr
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Zum Zeitpunkt der Abstimmung über die PFZ war das Schweizer Stimmvolk überzeugt von seinem Nutzen. Die EU hat im Nachgang gesehen den Nachteil der Abwanderung von teuer ausgebildeten Fachkräften. Sie Schweizer Wirtschaft hat von der PFZ, die auf ihren Wunsch zustande kam, mehr profitiert als die EU. Jetzt sucht man schuldige für selbst verursachte Situation, nächstes Mal vor der Abstimmung denken! Antworten


Andreas Strunz

19.01.2010, 12:26 Uhr
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@Rudolf Steiner: Das ist unlogisch. 1. Jobs werden nicht von Politikern vergeben, ausser öffentlichen Ämtern vielleicht. 2. Im PFZ steht nichts davon, dass nur hochqualifizierte Deutsche hier arbeiten dürfen. 3. Wo ist die Korrelation? Nur weil Deutsche auch an Tankstellen arbeiten, existieren keine Qualifizierten? Schweizer bauen tolle Uhren. Es gibt aber auch Schweizer Putzfrauen. Zuammenhang? Antworten


Rudolf Steiner

19.01.2010, 11:06 Uhr
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@ Strunz: Ich schreibe über gar keine Jobs irgend etwas Negatives. Mir fällt lediglich immer wieder auf, wie insbesondere die Mitte-Parteien gebetsmühlenartig wiederholen, dass lediglich diejenigen Stellen mit 'hochqualifizierten' Deutschen besetzt werden, für welche man in der Schweiz unmöglich jemanden finden könne. Und das ist, mir Verlaub, bei einer solchen Stelle schlichtweg lächerlich. Antworten


Andreas Strunz

19.01.2010, 10:22 Uhr
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@Rudolf Steiner: Im übrigen schrieben Sie negativ über "Tankstellenjobs". Wie sollen denn bitte die "Rahmenbedingungen" dafür sein? Glauben Sie tatsächlich Sie können die "Rahmenbedingungen" so ändern, das jemand 5'000 CHF für einen Schweizer Kassierer bezahlt? Wenn dem so wäre, gäbe es heute auch noch Tankwarte. Das tatsächliche Ergebnis wäre, dass in den Shops irgendwann Automaten stehen. Antworten


Lucas Loew

19.01.2010, 10:19 Uhr
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Es ist doch nunmal Fakt, das wir in einer globalisierten Gesellschaft Leben! Wenn sich die Schweiz (wieder einmal) eine Extrawurst herausnimmt und nicht einmal einem EU-Beitritt zustimmen kann, und das egomanische Konstrukt der neutralen Eidgenossenschaft hochhält, muss man doch wenigstens mit klarem Blick auf die Welt sagen, dass es so etwas wie die Personenfreizügigkeitabkommen braucht. Antworten


Hans Inauen

19.01.2010, 01:25 Uhr
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Vor der Personenfreizügigkeit und notabene der Finanzkrise haben sich zwar viele Unternehmen darüber beklagt dass es schwierig sei hochqualifizierte Mitarbeiter, vorallem Ingenieure zu finden; aber geklappt hat es dann offenbar doch immer, dann auf einmal sind diese Mitarbeiter nur noch im Ausland rekrutierbar, das Ganze erinnert mich an Grimms Märchen. Antworten


Rudolf Steiner

18.01.2010, 21:10 Uhr
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@ Strunz: Mag sein, da liegt es aber gerade auch an der Politik, Rahmenbedingungen so zu setzen damit solche Jobs von hier Ansässigen besetzt werden. Und Sie wollen mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass die Arbeitgeber mit dieser Politik nicht auch Lohndrückerei betreiben. Habe bis jetzt immer Ja gestimmt zu allen Vorlagen der PFZ, damit ist jetzt aber schon nur aus ökologischen Gründen Schluss. Antworten


Anton Wegmüller

18.01.2010, 19:52 Uhr
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Krasser Werbebeitrag - und in etwa so ernst zu nehmen wie die Coca-Cola Werbung. Dass der Anteil Studierter in der Schweiz nur 10% beträgt, liegt an den hohen Einstiegshürden im Vergleich zum Ausland. Wer hier nicht zur Uni zugelassen wird, kann locker in Deutschland studieren (falls die Finanzen stimmen). Fakt ist, dass wir 10'000nde Arbeitslose mehr haben werden und unser Sozialsystem kollabiert Antworten


Daniel Caduff

18.01.2010, 18:35 Uhr
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@ Pedro Lenz: Bitte genau lesen, was ich geschrieben habe: "MÖGLICHERWEISE" günstiger. Leider wurde Teil 2/2 nicht freigeschaltet, so macht mein erstes Posting nicht wirklich viel Sinn.... Was ich sagen wollte: Konkurrenz ist heute weltweit vorhanden. Zwischen Standorten, Personen, Firmen, etc. Wer darüber nur jammert, wird in Zukunft erst recht zu den Verlierern gehören. Antworten


Roman Günter

18.01.2010, 18:13 Uhr
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Die Schweiz, in welcher Form auch immer, blickt auf eine mehrhundertjährige wirtschaftliche Erfolgsgeschichte mit Tiefen und Höhen zurück, was vor allem durch internationale Ausrichtung und innere Stabilität erreicht wurde. Vor allem diese Stabilität, welche sicher auch im Verhalten der Schweizer zum Ausdruck kommt, musste über Jahrhunderte hart erarbeitet werden und ist mittlerweile gefährdet. Antworten


Sibylle Weiss

18.01.2010, 17:44 Uhr
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Herr Lenz.; ich habe eine CH-TOP Informatiker,welcher schon seit Jahren mein Ansprechspartner ist.Der Haken liegt im Preis und NICHT in der Quali. So sieht es aus;aber dies werden die Arbeitgeber nie und NIMMER zugeben, da sie dank der Wirtschaft freie Fahrt dafür haben!Kenne qualif.Person,welche 20 Jahre als Sekretärin arbeitete,jede Menge Erfahrung +Zusatzausbildungen hat,aber keine Stelle. Antworten


Luzia Keller

18.01.2010, 17:40 Uhr
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@Patrick Tanner: was nehmen Sie den dauernd für Vergleiche in Statistiken und Prozenten? Wir sind einsame Spitze in der Schweiz was Vertuschung anbelangt: die Löhne sind nur scheinbar höher als in Europa, die Lohnnebenkosten nur scheinbar tiefer, denn die Lebenskosten sind in Europa um ein vielfaches günstiger. Wir haben am Monatsende weniger in der Lohntüte als unser Nachbar z.B. in Österreich!! Antworten


Heinz Frey

18.01.2010, 17:38 Uhr
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Der Beitrag ist falsch. Er blendet 1. alles nichtwirtschafliche aus (Integration, Überbevölkerung, Bautätigkeit, Infrastruktur). Weiter tut der Artikel so, als könnte man hochqualifizierte Arbeitnehmer nur mit der staatsvertraglich verbindlichen Personenfreizügigkeit (PFZ) ins Land holen, was natürlich nicht stimmt. Letztlich hat die Uni Freiburg belegt, dass die BIP pro Person seit der PFZ sinkt! Antworten


rolf bringer

18.01.2010, 17:37 Uhr
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solange die zuwanderer einen nutzen fü¨r uns haben, also bringen statt holen,ist es ok.. Antworten


Pedro Lenz

18.01.2010, 17:19 Uhr
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@Daniel Caduff - Sie behaupten etwas, dass nicht Stimmt! Die ausländischen Ingenieure und Informatiker, die wir bei uns einstellen, bekommen die selben Gehälter wie die Schweizer! Egal ob sie von Deutschland, Italien oder China kommen! Antworten


Max Meier

18.01.2010, 16:54 Uhr
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@Pascal Volz Können Sie mir bitte sagen, warum wir plötzlich pro Jahr 100'000 zusätzliche Akademiker brauchen? Ich gehe davon aus, dass wir vor 5 Jahren alle noch in den Höhlen gelebt haben, dies wäre für mich die einzige logische Erklärung. Antworten


Pedro Lenz

18.01.2010, 16:44 Uhr
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Bin seit über 10 Jahren in der Personalsuche tätig! Bei einer Vakanz prüfen wir immer zuerst den hisigen Arbeitnehmermarkt. Oft werden wir nicht fündig, da es schlicht keine qualifizierten Bewerber bzw. Ingenieure und Informatiker gibt. Wir müssen deshalb auf das angrenzende Ausland ausweichen. Es stimmt für viele Berufsbilder nicht, dass es genügend fähige Stellensuchende in der Schweiz hat! Antworten


Patrick Tanner

18.01.2010, 16:27 Uhr
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Von 1998-Ende 2008 sanken die effektiv ausbezahlten Nettolöhne (nach Abzug der Sozialabgaben) um 2,3% (wobei 90% dieser Abnahme nach Einführung der PFK nach 2002 stattfand). Zur Mär höhere Produktivität dank PFK: Vor Einführung der PFK war die jährl. Produktivitätsteigerung höher. Im Jahr 2000 laut BfS war die Multifaktorproduk.steigerung seit 92 mit 2,2% am höchsten. PFK = Wohlstandsverminderung. Antworten


Daniel Caduff

18.01.2010, 16:03 Uhr
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Arbeitsplätze werden nach China ausgelagert - weil die Lohnkosten da einen Bruchteil betragen. Deutsche werden bei uns als Arbeitnehmer rekrutiert - weil sie bei gleicher Qualifikation möglicherweise günstiger sind. Das ist Realität und wird in den nächsten 20 Jahren weltweit zunehmen. Mit China, Indien, Brasilien etc. als neuen Playern. Wer heute Angst hat, wird in Zukunft keine Chance haben. 1/2 Antworten


Pat Sulzberger

18.01.2010, 15:58 Uhr
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@Franz Brunner: wir alle profitieren von der PFZ , die gut qualifizierten kommen fixfertig ausgebildet, haben uns keinen Rappen gekostet und wenn Sie gerne günstig essen gehen, dann spielt der Lohn des Servicefachangestellten auch eine Rolle für Sie. Es ist das immer gleiche Märchen, das herumgereicht wird: läufts schlecht, sind die andern schuld! Bei uns warens erst die Italiener, nun die andern. Antworten


rolf spinnler

18.01.2010, 15:46 Uhr
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Die unkontrollierte Masseneinwanderung wird uns einmal in einen Bürgerkrieg führen, und das Schlimme ist, dass sich manche unserer " Politiker" darüber freuen würden, wenn die Schweiz den Bach runter geht. Antworten


Andreas Geppert

18.01.2010, 15:35 Uhr
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Branka Rühle: das mit den Busfahrern aus D hatten wir schon. Ich sehe in Tram und S-Bahn täglich Plakate, mit denen VBZ und Co Bus- und Tramchauffeure etc. suchen. Offensichtlich melden sich nicht genug Schweizer ... Antworten


eugen bissegger

18.01.2010, 15:28 Uhr
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Praktisch alle Bereiche sind durchrationalisiert, roboterisiert und was der Teufel noch. Gewerbe / Handwerk im beschränkteren Masse. Der Fokus wird auf Hochqualifizierte gelenkt. Warum wurde in den 90ziger-Jahren soviel Mitarbeiterwissen entsorgt? Das grenzenlose Profitstreben spricht Bände, ebenso die allgemein EU-Arbeitslosigkeit und ab Alter 45 wird es schon kritisch, und vieles mehr. Antworten


Branka Rühle

18.01.2010, 15:25 Uhr
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Merkwürdig, vor 15 Jahren hat man die Deutschen nur widerwillig eingestellt, da ihre Ausbildungen angeblich nicht auf dem CH-Niveau waren. Und jetzt sind sie plötzlich alle "extrem hoch qualifiziert"? Man soll nicht immer mit den Hochschulabsolventen vergleichen, dass ist nur ein kleiner Prozentsatz. Z.B. warum holt man die deutschen Busfahrer ins Land, statt hier die Leute auszubilden? Antworten


Steivan Berger

18.01.2010, 15:20 Uhr
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Nur zur Erinnerung: Mehr als 10 % aller SchweizerInnen sind AusländerInnen. Über 600'000 Bürger mit Schweizer Pass leben im Ausland. Eine der höchsten Quoten weltweit. Eine Personenfreizügigkeit, die natürlich als völlig selbstverständlich angesehen wird. Antworten


Luzia Keller

18.01.2010, 15:16 Uhr
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@Rosa Stein: genau da möchte ich auch einhaken: das Bildungssystem ist zu schwerfällig im Gegensatz zum Ausland. In Asien machen mehr eine Uni-Ausbildung und sind als normale ArbeiterInnen tätig als wir es uns hier nur träumen können. Klar, die Bevölkerungsdichte ist dort am explodieren, aber wieso kommt z.B. China so schnell unserem Wohlstand entgegen, obwohl relativ spät wettbewerbsfähig?! Antworten


Markus Kälin

18.01.2010, 15:13 Uhr
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@Tomas Martinez. Merci für Ihr Statement. Da ich selber ein - hoffentlich nicht mittelmässiger (mediocre) MBA bin und 9 Jahre in der Kadervermittlung - pardon: executive search - tätig war, darf ich zu meinem Titel und meiner Zunft etwas härter sein ;-) Antworten


Ruth Chartrand

18.01.2010, 15:11 Uhr
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@Andreas Strunz. Haben Sie da Beweise für Ihre Aussage. Ich kenne da jemanden der schon lange eine Stelle sucht (egal was auch immer) aber da er um die fünfzig ist, hat er nur Absagen bekommen. Noch etwas : ich bin für mich sehr froh dass ich dieses Stellensuch-Theater nicht mehr mitmachen muss da mit 60 in Frühpension gegangen. Etwas weniger Geld aber auch weniger Stress. Wünsche das allen !! Antworten


Hans Meier

18.01.2010, 15:08 Uhr
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@Alois Bachmann 14:45 Ich sehe Ihr Problem nicht. Da ihr Betrieb anscheinend einem Gesamtarbeitsvertrag untersteht sind die Löhne fixiert und alles andere Illegal. Dann haben Sie und Ihre Kollegen zuwenig Mut ihren Arbeitgeber zu verklagen. Und sonst bestimmt der Produktepreis den Lohn. Nur wer konkurrenzfähige Preise anbietet überlebt. Antworten


Rosa Stein

18.01.2010, 14:59 Uhr
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Ein grosser Nachteil der Schweiz ist jedoch das Maturitätssystem. In anderen Ländern kann man studieren, wenn man die Volksschule abgeschlossen hat. In der Pharmaindustrie z.B. gibt es viele Personaler aus englischsprachigen Ländern. Diese rekrutieren auch nur Leute mit Bachelor, weil die das duale Bildungssystem nicht verstehen. Es braucht eine einfachere Durchlässigkeit von der Lehre zur Uni! Antworten


Paul Linder

18.01.2010, 14:54 Uhr
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Nur einige eh schon Reiche profitieren von der Ausländerflut (2x so viele wie sonstwo!), die Anderen zahlen die Zeche mit Hochpreisen schon beim Wohnen, Gesundheit usw. Mehr Dumpinglöhne kommen dazu und die Ausreden "man finde halt keine Schweizer Fachpersonen" ist ausgelutscht und einfach beleidigend. Gestandene Leute über 50 zB. werden nur noch belächelt, statt deren Kenntnisse zu fördern Antworten


Rudolf Müller

18.01.2010, 14:50 Uhr
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Lest einfach Patrick Tanner's Kommentare von 11:14 und 11:36! Die fassen das Malaies der PFZ bestens zusammen! Antworten


Pascal Volz

18.01.2010, 14:46 Uhr
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Die Buezer-Mentalitaet einiger Kommentatoren hier laesst tief blicken. Man haelt sich mit seiner CH Berufslehre oder Berufsmatur den auslaendischen Akademikern fuer locker ueberlegen. Doch woher sollen wir benoetigte Aerzte, Pharmaforscher, Entwicklungsingenieure etc. hernehmen, wenn nicht aus dem Ausland? Die Uni-Absolventenquote Einheimischer ist schlicht zu niedrig, man macht lieber die Lehre. Antworten


Alois Bachmann

18.01.2010, 14:45 Uhr
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@Hans Meier: In unserer Grossfirma werden prinzipiell nur vom Ausland Leute geholt!Kennen unseres System (3D-PDMS),günstige Löhne (Arbeitserlaubnis in Bern zuerst nicht akzeptiert, da Minimallohn nicht eingehalten), sofern sie "freie" Tage zugute haben bestehen sie nicht darauf... In der Schweiz gäbe es auch Leute, welche zu uns kommen wollen, aber nicht für diesen Lohn (begreiflich)!!! Antworten


Johann Kirchner

18.01.2010, 14:43 Uhr
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@H. Baur: Es wird ja wohl nicht jeder, der in die CH kommt, einen Doktortitel besitzen. Sonst zeigen Sie mir bitte diese Unternehmen. Ich arbeite im Finanzbereich und die ach so Hochqualifizierten sind halt doch nicht immer so hochqualifiziert, wie uns dies weis gemacht wird. Da habe ich praxisnahe Beispiele im eigenen Betrieb, die als High-Flyer kamen und halt doch nicht mehr als Durchschnitt sind. Antworten


majo naef

18.01.2010, 14:39 Uhr
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@Franz Brunner die PZF wurde angenommen weil der Bevölkerung weis gemacht wurde, alle bilateralen Verträge würden von der EU gekündigt wenn die PZF nicht angenommen wird. Schon vergessen! Antworten


Andreas Strunz

18.01.2010, 14:37 Uhr
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@Rudolf Steiner: Fragen Sie sich lieber einmal, warum sich Schweizer "zu fein" sind für die von Ihnen ebenfalls gescholtenen "Tankstellenjobs". Antworten


Hans Meier

18.01.2010, 14:37 Uhr
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@Peter Meiser 12:58 Gerade KMU können sich eine oft keine interne Ausbildung erlauben, dafür ist der Konkurrenzdruck zu gross. Und ich kenne jemand der seine Leute qualifizieren muss, da kein Standardjob. Aber er findet keinen Schweizer, der gewillt ist während der Einarbeitungszeit (1Jahr) keinen vollen Lohn zu erhalten. Er musste Ausländer anstellen um seine Firma weiterzuführen. Antworten


Patrick Tanner

18.01.2010, 14:35 Uhr
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Zur Mär PFK u. höhere Produktivität etc.: Durchschnittl. Veränderung der Produktivität laut Bundesamt für Statistik 2003-2008: +0,75% (nach Einführung PFK); 1992-2002: + 1,26%. 2009 nahm die Produktivität laut BfS schon fast rekordhoch um 2% ab. Jährl. Reallohnveränderung laut BfS: 2003-2008: +0,217%, 1992-2002: +0,4%. BIP pro Einw. 95-01 +1,43% (jährl. Zunahme), 02-08: nur + 1,38% wh Boomjahren. Antworten


Andreas Strunz

18.01.2010, 14:15 Uhr
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@Peter Meiser: Zitat: "Wer ist Arbeitsmarktfähiger sprich qualifizierter, der Schweizer mit Berufsausbildung oder der Ausländer mit Hochschulabschluss. Ich wage zu behaupten der Schweizer". Sehr interessante Logik! Demnach müssten ja Schweizer Analphabeten sogar noch qualifizierter sein, da noch weniger gebildet und noch weniger konkurrenzfähig. Antworten


Rudolf Steiner

18.01.2010, 14:01 Uhr
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Solange jede Stelle als Tankstellenshopverkäufer mit einem Deutschen besetzt wird, lassen wir den guten Professor in seiner Welt der Theorien weiterleben. Antworten


Eric Greney

18.01.2010, 14:01 Uhr
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A. Keller 12:29 – Es ist sehr wohl Neo-Liberale Politik, die in reinster Form angewendet wird. Ja! Die SP hat da mit gemacht!!! Aber man sollte die SP und ihre Schwesterparteien in Europa genau anschauen. Allesamt verkommen zu Verfechter ebendieser Neoliberale Politik. Die Arbeitnehmer vertreten die schon Lange nicht mehr! Warum wohl läuft, in alle Länderm, die Wählerschaft davon? Antworten


Viktor Troska

18.01.2010, 13:47 Uhr
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Nein viele arbeitslose Buschauffeure gibt es nicht aber es gibt Arbeitslose, die man zu Buschauffeuren weiterbilden könnte. Im übrigen, werden wir nur etwas erreichen wenn wir eine wuchtige Antwort an der Urne geben. Anders wird es die selbstverliebte Elite nicht kapieren. Wir Schweizer müssen unsere Interessen vertreten wie alle anderen auch. Das ist legitim und bedarf keiner Rechtfertigung. Antworten


Hans Meier

18.01.2010, 13:46 Uhr
Melden

Die frustrierten schreiben wieder. Jeder der in der Privatwirtschaft arbeitet, weiss wieviel uns die Personenfreizügigkeit gebracht hat. Nach den Kommentaren hier zu schliessen arbeiten viele in einer "geschützten Werkstatt" und haben von der Privatwirtschaft, Selbstverantwortung, Unternehmertum, Eigeninitiative keine Ahnung. Antworten


Bruno Ehrlich

18.01.2010, 13:42 Uhr
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Natürlich ist kein Manager gegen die Personenfreizüigkeit, sie bekommen ja billigeres Personal. Was würden sie wohl sagen, wenn sie dann Personal, das sie entlassen, gleichlang in Höhe der Arbeitslosenentschädigung von der Firmakasse bezahlen müssten? Also 10 aus dem Ausland = 10 Entlassene aus der Firmaksse bezahlen und zwar solange und in der gleichen Höhe wie die Arbeitslosenentschädigung. Antworten


Franz Brunner

18.01.2010, 13:42 Uhr
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annahme: es stimmt von PFZ profitieren wenige, viele leiden--wie kommt es dann dass PFZ angenommen wurde? sind nur profiteure und kollegen stimmen gegangen und fast keine leidenden? oder sind die leidenden so dumm und stimmen entgegen aller logik für "freiwilliges leiden"? Antworten


Bert Hermann

18.01.2010, 13:39 Uhr
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Entweder oder? Viele der Kommentatoren scheinen zu vergessen, dass alle Fakten mit den mit der EU geschlossenen Bilateralen Verträgen I (inkl. PFZ) u. II, Schengenabkommen stehen oder fallen. Die EU wird mit Sicherheit keine Verträge mit der Schweiz schliessen, die unangenehme Nebenwirkungen (wie PFZ) für die Schweiz ausschliessen und nur Vorteile, wie freier Handel, etc. bringt! Antworten


Walter Kühn

18.01.2010, 13:38 Uhr
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@ Luzia Keller 12.52h - Der Schweizer Steuerzahler profitiert, da teuere Hochschulausbildungen v. Ausland finanziert werden. Ich habe gerade div. Mitarbeitergespräche führen dürfen, bei denen es darum ging eine Kaderposition zu besetzen. Dazu wäre aber eine berufsbegleitende Weiterbildung nötig (vom Betrieb bezahlt!) Die CHler wollen nicht - zu viel Stress! Die Ausländer sind sehr interessiert! Antworten


Tomas Martinez

18.01.2010, 13:36 Uhr
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@Markus Kälin: ich gebe ihrem Beitrag, wenn auch nicht im gleichen Ton, sehr recht. Wer Stellenprofile durchschaut muss zugeben, dass in praktisch 98% der Bürojobs immer als Standardanforderung ein "Fachhochschul- oder Uniabschluss" voraussetzt. Wer selber im Büro arbeitet und solche Stellen kennt, fragt sich dann selbst, was diese dumme Anforderung dort zu suchen hat?? Antworten


Erich Suter

18.01.2010, 13:34 Uhr
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Im Jahr 2000 habe ich erlebt, wie ein Arbeitgeber 500Fr. Prämie für das vermitteln einer Arbeitskraft geboten hat (notabene für einen Hilfsjob im Bereich Drucken / Verpacken). Diese Zeiten sind wohl vorbei, PFZ sei Dank. Aber diejenigen die JA oder gar nicht gestimmt haben, sollen sich jetzt bitte nicht beklagen. Antworten


Walter Kühn

18.01.2010, 13:29 Uhr
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@ Daniel Huber 10:48 Uhr. Vielleicht haben Sie ja Recht, dass zw. Boden- und Genfersee alles zubetoniert ist. Aber wenn IHR so weiter macht, wird die Schweiz recht schnell auf das Niveau eines Entwicklungslandes zurückfallen. Oder haben Sie schon vergessen, dass die CH ihren Reichtum nicht wegen der Bodenschätze hat? Antworten


Michael Meienhofer

18.01.2010, 13:21 Uhr
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Wir leben ja in einer Zeit der Vorhersagen und Wunschdenken. Dass die Wirklichkeit anders ist, als der Herr Professor aufzeichnet, ist nicht neu. Über 50% sind "billige Arbeitskräfte". Sie müssen nicht unbedingt aus Pakistan oder Somalia kommen. Eines ist aber klar, diese Leute kommen nebst der Arbeit auch wegen Wohlstand und Sicherheit. Somit akzeptieren sie auch kleinere Lohntüten und schweigen. Antworten


leo spescha

18.01.2010, 13:15 Uhr
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integration bleibt wunschdenken und schlagwort. es funktioniert in der praxis nur marginal. der durchschnittsausländer denkt nicht im traum daran. Antworten


Rolf Iseli

18.01.2010, 13:13 Uhr
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@Kurt Fischer 11.33. Sie wollen mir doch nicht weiss machen, dass keiner dieser 10 % CH nicht den Qualifikationen der 90 % Ausländer entspricht. Es entscheidet doch wieder das Lohngefälle zu Gunsten des Ausländers, der dann vielleicht wieder Nachwuchs "produziert" der keine Ausbildung machen will. Es ist der Zustrom der Ausländer, die uns zu schaffen machen und unser Sozialwerk das sie anzieht. Antworten


Jean Lenaux

18.01.2010, 13:12 Uhr
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Professorales Geschwätz das an der Relität der Betroffenen CH-Bevölkerung vorbeigeht. Patrick Tanner triffts auf den Punkt. Unsere BR hören lieber das professorale Geschwätz. Antworten


Hans Ulrich Suter

18.01.2010, 13:09 Uhr
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In dem Artikel wird unterstellt, dass wir ein WIrtschaftswachstum haben. DIes stimmt nicht und v.a. stimmt es nicht, wenn man die Zunahme der Einwohnerzahlen berücksichtigt. l Antworten


Peter Meiser

18.01.2010, 13:07 Uhr
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Das Bildungssystem der CH ist nicht schuld, sondern eher das ausländische Bildungssystem im Ausland. Man kann sich die banale Frage stellen? Wer ist Arbeitsmarktfähiger sprich qualifizierter, der Schweizer mit Berufsausbildung oder der Ausländer mit Hochschulabschluss. Ich wage zu behaupten der Schweizer, nur wissen das die hier ansässigen ausländischen UN nicht oder haben es noch nicht gemerkt. Antworten


Peter Meiser

18.01.2010, 12:58 Uhr
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@Kurt Fischer: Für mich denken Sie egoistisch. Sie sagen, nur gerade 10% SchweizerInnen hätten sich bei Ihnen beworben und deswegen müssten Sie jetzt im Ausland nach qualifizierten Arbeitskräften suchen gehen. Doch wie sieht es aus, einer dieser "schlecht qualifizierten" Schweizer auszubilden? Die Integration dieser Ausländer wird einmal mehr (von der Wirtschaft!) der Schweizer Bevölk. übertragen. Antworten


Urs Bremer

18.01.2010, 12:57 Uhr
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Offenbar vergessen hat der Autor, dass bereits vor dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU Zuwanderer in die Schweiz kamen (und zwar überwiegend aus EU-Ländern). Einfach indem die Schweiz Kontingente für gesuchte Personengruppen bereitstellte. Dies war zielgerichteter als die heutige Freizügigkeitsregelung! Und auch damals wurde ein Ausländeranteil von zuletzt 18% erreicht. Antworten


Heinrich Baur

18.01.2010, 12:56 Uhr
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@Gut Es ist richtig, dass nicht nur ständig wichtiger werdende Hochqualifizierte ins Land kommen, allerdings ist es sehr fraglich ob die Nachbarstaaten es erneut akzeptieren würden, dass der wichtigste Rohstoff dieser Länder, ihr Know-how in die Schweiz abwandert und im Gegenzug weniger qualifizierten Menschen der Arbeitsmarkt verweigert oder arbeitslos gewordene Menschen gar abgeschoben werden. Antworten


Geri Maus

18.01.2010, 12:56 Uhr
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@Beni Jamar: Grüezi Herr Jamar. Ich teile ihre Einschätzung und unterstütze den Vorschlag betreffend Begrenzung auf 10'000 pro Jahr. Ansonsten implodiert unser Sozialsystem. Wohin die totale Personenfreizügigkeit führt, sieht man ja in Deutschland selbst. Drum kommen diese ja auch in Scharen bei uns angelaufen. Wenn wir die nicht mehr stoppen können sind wir selbst schuld. Antworten


Luzia Keller

18.01.2010, 12:52 Uhr
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Das ist wieder eine Pseudo-PFZ-Debatte hier, die unerträglich zu werden droht. Unser Bildungssystem muss überarbeitet und mehr investiert werden. Wieso sollen plötzlich Ausländer wie Deutsche besser ausgebildet sein als Schweizer für dieselbe Branche? Da muss doch der Wurm drin sein! Genau genommen kostet uns die Ausbildung dieser hochqualifizierten Deutschen keinen Rappen! Wer profitiert hier?! Antworten


Andreas Strunz

18.01.2010, 12:48 Uhr
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Es gibt auch eine andere Seite der Medaille: Ein großer Teil "Schweizer Unternehmen" gehört "bösen Ausländern" und die brauchen keine jammernden Bünzlis, die sich ständig über eben diese "bösen Ausländer" beschweren. Wenn sich die "guten Schweizer" nicht daran gewöhnen, dass Konkurrenz existiert, dann wird es in 10 Jahren nichts mehr geben was in der Schweiz von Schweizern hergestellt wird. Antworten


Patrick Haas

18.01.2010, 12:48 Uhr
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Dieser Artikel besteht aus den üblichen Gemeinplätzen, die auch nicht wahr werden, wenn man sie wiederholt. Die Personenfreizügigkeit gehört aufgehoben! Antworten


Paul Linder

18.01.2010, 12:47 Uhr
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Es ist hoffnungslos, das Chaos angerichtet, der Arbeitsmarkt hier degeneriert, denn Betriebe lernen zu wenig Schweizer an und picken einfach in ganz Europa Rosinen im besten Erwebsalter. Gegen diese unzumutbare Flut haben immer weniger Schweizer eine Chance und werden ins Abseits gedrängt. Plötzlich zu dumm, obschon Pisa-Studien uä. Anderes aussagen? Dazu Hochpreise usw...Wer ist stolz darauf? Antworten


Thomas Bisang

18.01.2010, 12:42 Uhr
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Guter Text, aber leider lässt sich der Herr Professor zu einem Seitenhieb gegen die Berufslehrer verleiten. Völlig unnötig! Heutzutage nutzen viele Lehrabgänger die Durchlässigkeit in der Bildung und besuchen Fachhochschulen um anschliessen noch einen Master einer Uni anzuhängen. Das sind dann Akademiker mit Praxiserfahrung, welche die reinen Theoretiker in den Schatten stellen! Antworten


reto kobel

18.01.2010, 12:42 Uhr
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Es ist schon faszinierend, zu beobachten, wie überall, wenns schlecht läuft, die Ausländer schuld sein sollen. Wir sind selber schuld, da wir uns nicht auf einen globalen Markt eingestellt haben. Gemütlich dümpelten wir jahrelang vor uns hin und nun sind wir jäh erwacht! "Die Ausländer nehmen uns die Jobs weg!" und "die Ausländer sind meist arbeitslos"... ja was denn jetzt?? Antworten


Anita Grohe

18.01.2010, 12:34 Uhr
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@Viktor Troska: Sie können wahlweise auch laufen. Entweder ostdeutsche Buschauffeure, oder gar keine, so sieht es doch aus. Ich glaube nicht, dass es in der Schweiz viele arbeitslose Buschauffeure gibt, auf die der ZVV hätte zurückgreifen können. Es ist also nur vernünftig, dass der ZVV um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten im Ausland Personen rekrutiert, die Erfahrung als Busfahrer haben. Antworten


Felix Goetz

18.01.2010, 12:31 Uhr
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Alles wird hier übers Geld definiert. Es geht nicht nur um Rendite, sondern auch um Lebensqualität. Und diese beinhaltet, dass auch Schweizer ins Ausland zum studieren oder arbeiten reisen können, ohne gleich mit einer fremdenfeindlichen Keule aufs Dach zu bekommen. Nur immer alles einfordern von den Anderen, ohne etwas vergleichbares gegenüber zu stellen ist weltfremd , liebe Schweizer! Antworten


Andreas Keller

18.01.2010, 12:29 Uhr
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@Patrick Tanner: Die "Neoliberalen" alleine hätten die PFZ nicht in dieser Art einführen können. Naiv und fröhlich "Die Internationale" singend hat die SP gerne geholfen Tür und Tor zu öffnen, zum Schaden der ArbeiterInnen welche sie zu schützen vorgibt. Antworten


Rainer Burri

18.01.2010, 12:26 Uhr
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All die Kommentare zeigen auf, wie brisant dieses Thema doch ist. Die Löhne stagnieren, nein, sie sinken sogar, und der Verdrängungskampf für Arbeit ist enorm. Es gibt kein zurück, denn die Wirtschaft reibts darob ich die Hände. Der Filz und die Lobby spielt. Danke FDP! Antworten


Markus Kälin

18.01.2010, 12:25 Uhr
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Ja, Herr Sheldon, man braucht heute immer gerade einen Akademiker, egal um was für einen Beruf es sich handelt! Das ist ein "Mödeli", das nicht zuletzt die Stellenvermittler eingeführt haben. Jeder Berufstitel wird zum englisch definierten Job. Sogar ein Verkäufer ist heute Sales Manager. Definition für MBA: mediocre but arrogant, manchmal ist wirklich nicht viel mehr dahinter auch bei Prof. Dr.!! Antworten


Karin Gut

18.01.2010, 12:23 Uhr
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Meines Wissens wohnt Prof. Sheldon in Deutschland und ist Büger der USA. Wie kommt er dazu so anbiedernd “Europa beneidet uns..“ zu sagen?? Antworten


Dieter Wundrig

18.01.2010, 12:23 Uhr
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Die Personenfreizügigkeit und die Ausländer haben anscheinend alle Probleme der Schweiz geschaffen.Wenn der Stimmbürger alles richten kann, weshalb hat man dann nicht in der "Bunkermentalität" verharrt. Keine Ausländer hereingelassen,sich völlig abgekoppelt und die Grenzen hermetisch geschlossen.Wer hätte dann wohl die Tunnel gebaut und das Land aus der Armut gebracht.Etwa die Schweizer allein? Antworten


Stefan Jost

18.01.2010, 12:19 Uhr
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Zitat: "Europa beneidet uns um diese positiven Effekte. Wie lange dauert es noch, bis alle Schweizer dies erkennen?" - Damit wir Schweizer schneller die angeblichen Vorzüge der PFZ erkennen, sollten wir vielleicht noch mehr ausländische Professoren engagieren, George Sheldon ist nämlich US-Bürger und wohnt in Deutschland in Freiburg im Breisgau. Antworten


Ben Müller

18.01.2010, 12:01 Uhr
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Die Argumentationskette geht so nicht auf! Man kann nicht im Zusammenhang mit der PFZ mit qualifizierten Arbeitskräften argumentieren und alles andere (zum Teil als Fakten dargelegt) daraus ableiten. Qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland konnten bei Bedarf immer schon angestellt werden, auch ohne PFZ. Hier scheint mir eine Korrelation willkürlich herbeigeführt worden zu sein! Antworten


Jonas Schmid

18.01.2010, 12:00 Uhr
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An alle Kritiker der Personenfreizügikeit, Ich verstehe die Angst um Arbeitsplätze, die Angst vor Konkurrenz auf gleichem Bildungsniveau. Aber habt ihr Probleme mit Deutschen-Gangs auf der Strasse, mehr Gewalt aufgrund eingewanderter Franzosen? Die Schweiz muss einfach mehr ausgeben für die Bildung, und nicht sparen wie der Kanton Zürich Antworten


Samuel Balmer

18.01.2010, 11:52 Uhr
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Immer wieder schön zu sehen, aber man braucht bloss das Wort Personenfreizügigkeit zu schreiben und schon ist jedes Forum voll mit dem SVP-Parteiprogramm. Ich frage mich, ob das System hat, denn mir scheint, dass diese Partei bezahlte Forumsschreiber beschäftigt. Dies wäre ziemlich krass und würde den Gedanken des öffentlich zugängliche Forums, als Abbild persönlicher Meinungen, arg verzerren! Antworten


Beni Jamar

18.01.2010, 11:48 Uhr
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Normalerweise bestimmt der Gastgeber, wer kommt u. wer gehen muss! Wir brauchen Hochgebildete, aber NICHT ZUVIEL! Netto-Zuwanderung sollte auf 10000 pro Jahr limitiert werden! Grösste Ungerechtigkeit ist das Steuer- u. Sozialwesen: Erst nach 6 Monaten Erwerbslosigkeit sollten CH u. Ausländer eine Existenzmin.-Einheitsrente erhalten, dann würden Ausländer rascher in billigere Heimat zurückkehren!! Antworten


Ruth Chartrand

18.01.2010, 11:47 Uhr
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Fakt ist dass man mit der Annahme der PFZ mit so einer Einwanderungswelle rechnen musste. Man braucht dazu einen etwas gesunden Menschenverstand. Die Sozialversicherungen hier greifen bestens, die Steuern sind günstiger als in Nachbarländern und der Lohn besser. Und wieso sollen CH Firmen Jobsuchende über 50 anstellen wenn man weit jüngere und billigere aus dem Ausland holen kann ? Antworten


Walter Kunz

18.01.2010, 11:47 Uhr
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Die Frage ist nur aus welcher Position man dasselbe Probleme anschauen kann, schlimmstenfalls anschauen muss. Ob belehrend, regulierend oder eben selbst davon betroffen. Wer in der Schweiz als Gast arbeiten will, hat sich gefälligst mit eigene Initiative anzupassen und nicht umgekehrt. Selbst im Land der unbegrentzten Möglichkeiten wird dasselbe ebenso gehandhabt. Antworten


Rene Wetter

18.01.2010, 11:45 Uhr
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Es gibt hier viele dies immer noch nicht begriffen haben: Auch ohne PFZ werden die Firmen Ausländer reinholen; welches Amt verweigert einer Firma eine Bewilligung? Die Zuwanderung erfolgt auch aus Nicht EU Ländern (ohne PFZ) und oft durch Einheirat und Familiennachzug. Abschottung funktioniert nicht, genauso wie sie bei den Gütern nicht funktioniert sondern eher noch schadet. Antworten


Jack Schaess

18.01.2010, 11:45 Uhr
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Michael Sold trifft in seiner kurzen Analyse den Nagel auf den Kopf. - Es gibt genug talentierte Schweizer. Man muss sie nur fördern und RICHTIG ausbilden (nämlich NICHT zu bloss Positionen besetzenden und echte Talente/Könner vertreibenden Bluffern und Paperpushern). - Leider können nur persönlich starke und kompetente Chefs wirklich gut fördern. - Wo fängt der Fisch an zu stinken? - Eben. Antworten


Kurt Fischer

18.01.2010, 11:44 Uhr
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Es ist zu einfach, über die Personenfreizügigkeit zu jammern und zu meinen, z.B. die Deutschen nehmen uns Arbeitsplätze weg. Ich bin gerade jetzt dabei, eine(n) qualifizierte(n) neue(n) Mitarbeiter(in) zu suchen. Interessanterweise sind nur 10 % der Bewerber(innen) Schweizer. So wie ses aussieht, werde ich einen Ausländer einstellen müssen, da das Angebot an qualifizierten Schweizern mager ist ... Antworten


Walter Kunz

18.01.2010, 11:39 Uhr
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Die Frage ist nur aus welcher Position man dasselbe Problem anschauen kann, schlimmstenfalls anschauen muss. Ob belehrend, regulierend oder eben selbst davon betroffen. Wer in der Schweiz als Gast arbeiten will, hat sich gefälligst mit eigene Initiative anzupassen und nicht umgekehrt. Selbst im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird das ebenso gehandhabt. Antworten


Patrick Tanner

18.01.2010, 11:36 Uhr
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Das neoliberale Konstrukt PFK führt zu einer weiteren Erosion des Mittelstandes und zu einer Umverteilung von unten nach oben: Profite werden privatisiert und die anfallenden Kosten sozialisiert. Die Anreize für die Unternehmen hiesige Arbeitnehmer auszubilden, werden kleiner. Die PFK führt zudem zu einer Inländerdiskriminierung (wg Militärpflicht und Ausbildung). Unsere Natur wird geopfert. Antworten


Hansjürg Meier

18.01.2010, 11:36 Uhr
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"George Sheldon" das ist doch ein altes Muotathaler-Geschlecht, nicht wahr? Wenn wir bei Profiteuren der PFZ nun schon nach deren Vorteile fragen müssen, kann es da noch schlimmer kommen? Antworten


David Müller

18.01.2010, 11:35 Uhr
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Was ich mich frage, ob und wie sich die EInwanderinnen und Einwanderer aus Rumänien, Polen oder auch Ostdeutschland mit der Schweiz verbunden fühlen? Ich, meine Vorfahren und meine Familie, wir investieren in unser Land, weil es unsere Heimat, unsere Vergangenheit und die Zukunft unserer Nachfahren ist. Antworten


Werner Hueppi

18.01.2010, 11:33 Uhr
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Die Schweiz zahlt einen zu hohen Preis für die PFZ. Gemäss Nationalbank ist die PFZ zu einem grossn Teil die Ursache für die starken Mietpreissteigerungen in der CH. Viele Familien können nicht mehr in den Zentren wohnen. Andere Länder mit einer starken Einwanderung (Kanada, Australien, USA) haben strikte Einwanderungsgesetze und bekommen ohne Probleme beruflich qualifizierte Einwanderer. Antworten


Jack Schäss

18.01.2010, 11:33 Uhr
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Bin selber Dr.. Fürchte, der Professor hantiert mit falschen Zahlen. In städtischen Lagen liegt die Akademikerdichte bei der heimischen Bevölkerung heute WEIT über 10% (10% war vor 20 Jahren!). Im weiteren habe ich bisher nirgends einen stichhaltigen Beweis für die ungeniert als Fakt präsentierte These gesehen, dass die PF eine höhere Arbeitsproduktivität bewirkt. - Stelle eher das Gegenteil fest. Antworten


Walter Walder

18.01.2010, 11:29 Uhr
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@Patrick Tanner: vortreffliche Analyse! Antworten


Viktor Troska

18.01.2010, 11:29 Uhr
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Diesen Quacksalbern sollte man kein einziges Wort mehr glauben! Sind Buschauffeure (Verkehrbetriebe Zürich) hochqualifiziert? Diese werden nun sogar vom Staat in Ostdeutschland rekrutiert! Das nächste Mal werde ich anders abstimmen! Antworten


Matthias Vogelsanger

18.01.2010, 11:22 Uhr
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Der Professor ignoriert im übrigen den wahren Auslöser der PFZ Debatte. Das heisst den Umstand, dass sich mittlerweile trotz anhaltender Zuwanderung auch erst kürzlich eingewanderte Hochqualifizierte bei den Arbeitsämtern melden. Was hier stattfindet ist der Import von Arbeitslosigkeit. Dies ist nicht im Interesse des Landes und schon gar nicht im Interesse der Arbeitnehmer. Antworten


Roger Sigrist

18.01.2010, 11:20 Uhr
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Es sind nicht die Hochqualifizierten, die ein Problem darstellen. Der Verdrängungskampf hat auch schon bei Friseusen, Verkäuferinnen etc begonnen. Eine vierzigjährige Schweizerin kann es sich nicht leisten für den Mindestlohn zu arbeiten, eine gleichaltrige Grenzgängerin aber schon. Und genau in solchen Berufen hatten viele mit tieferem Schulabschluss noch Berufs und Arbeitsmöglichkeiten. Antworten


Peter Gut

18.01.2010, 11:18 Uhr
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@ Baur: Was wollen sie uns damit sagen? Dass in Banken und Versicherungen keine billigeren Ausländer eingestellt werden? Sie irren sich gewaltig! Da längst schon auch in der Finanzbranche HR-Leute und Linienvorgesetzte aus dem Ausland kommen, holen die auch ihre Leute nach. Das ist nachweisbar! Antworten


Patrick Tanner

18.01.2010, 11:14 Uhr
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Die anhaltende Masseneinwanderung dank der PFK führt vielmehr zu Wohlstands- und Lebensqualitätsverminderung der hiesigen Arbeitnehmer: Tendenziell tiefere Löhne, höhere Sozialabgaben, höhere Arbeitslosigkeit, höhere Mieten und höheres Verkehraufkommen, mehr Ressourcenverbrauch und Zersiedelung. Die Profiteure sind die Unternehmen, das Baugewerb und Kapitalbesitzer: Aktionäre und Immobilenbesitzer Antworten


Max Meier

18.01.2010, 11:14 Uhr
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Zuwanderung darf immer sein, nur die Menge pro Zeit ist das Problem. Jedes System braucht Zeit um externe Einflüsse absorbieren und integrieren zu können. Dies ist in der heutigen Menge auf keiner Ebene mehr möglich und produziert zu Recht Wiederstand. Grundsätzlich müssen sich die Bewohner eines Landes wohl fühlen, ist das nicht mehr der Fall, muss ein Riegel geschoben werden. Antworten


hannes binder

18.01.2010, 11:13 Uhr
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Unser etwas anderes Bildungssystem bringt aber auch mit sich, dass viele Menschen nur dank der Einführung einer Berufsmatura Zugang zu den "Hochqualifikationsjobs" haben-und zu denen gehört bald so ziemlich jede Arbeitstätigkeit hier in der Schweiz. Wer diese Schlüssel nicht hat (und nicht alle können ihn haben) wird von den Einwanderern überrannt. Folgen sind noch nicht abzuschätzen. Antworten


Petra Kaiser

18.01.2010, 11:12 Uhr
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ich warte auf dem Moment, wo man endlich mal die betroffene Mittelschicht zu diesem Thema Stellung nehmen lässt. Und nicht immer die, die weit weg vom Schuss sind. Antworten


Peter Gut

18.01.2010, 11:11 Uhr
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@ alle Politiker und sogenannte Wirtschaftsführer in der Schweiz: Wir wurden von euch super reingelegt! Mit einer Schweizer Fachausbildung kommt man nirgendwo mehr hin! Es ist keine Arbeitsstelle mehr zu finden. Denn entweder bin ich zu alt und überqualifiziert oder es werden Ausländer mit zweifelhaftem Hochschulabschluss bevorzugt, welche teilweise sogar noch im Ausland wohnen! Besten Dank! Antworten


Heinrich Baur

18.01.2010, 11:02 Uhr
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Lieber Herr Kirchner, aber es ist nun mal leider so, dass ein hochintelligenter Versicherungsvertreter oder arbeitssuchender Bankkaufmann weder eine Herzklappenoperation noch Molekulargenetik o.ä. betreiben kann, wozu es neben dem regulären Studium in der Regel auch noch den Willen zu einer jahrelangen Doktorarbeit bedarf. Antworten


Walter Kuhn

18.01.2010, 11:01 Uhr
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Es ist doch die Einwanderungspolitik, welche hohe Ausländer-Arbeitslosenquoten verursacht. Es werden nach wie vor Ausländer zugelassen, die keine Ausbildung und keine Sprachkenntnisse haben. Die Einwanderung erfolgt durch Heirat und Familiennachzug. Die bildungsfernen Einwanderer sind dann nicht in der Lage, ihre Kinder soweit zu bringen, dass sie wenigstens eine Lehre machen. Antworten


Max Meier

18.01.2010, 10:58 Uhr
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Wohl kaum! Die einzige Lösung liegt in der Änderung der Rahmenbedingungen, Anpassen der Sozialleistungen ans europäische Umland und ein in die Pflicht nehmen unserer Arbeitgeber. Es kann nicht sein, dass Gewinne in der Hochkonjunktur durch Zuwanderung den Unternehmen zufällt, in der Rezession nicht mehr benötigte Arbeiter an den Sozialstaat übergeben werden, die Kosten also externalisiert werden. Antworten


peter baenziger

18.01.2010, 10:57 Uhr
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Da die Mehrheit der in der Vergangenheit rekrutierten Ausländer ohne Berufsausbildung ist, sind sie heute besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen.Rund 20% der Einwandererkinder verlassen jedes Jahr das Bildungssystem ohne eine Ausbildung. Heute sind 20% der Einwanderer ungelernt. Was kommt bei einem Wasserleitungsbruch zuerst, den Zustrom der defekten Leitung stoppen oder Aufräumarbeiten? Antworten


Michael Sold

18.01.2010, 10:54 Uhr
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Die Wahrheit ist, dass keine Firma mehr bereit ist in Ausbildung zu investieren, aber gleichzeitig hochqualifizierte Mitarbeiter fordern. Und die meisten Firmen suchen weit überqualifizierte Leute für einen Sachbearbeiter Job am besten jung und von der EU, damit günstig. Und Integration hat auch etwas mit dem Willen des Einwanderers zu tun. Ich kam auch vor 25 Jahren und bin glücklicher CH-ler. Antworten


Matthias Vogelsanger

18.01.2010, 10:53 Uhr
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Die Analyse des Professors greift erschreckend kurz. Höchst unprofessoral. Was die Schweiz importiert ist nicht - hier fehlende - Bildung, sondern primär niedrigere Kosten in Form von eingesparten Ausbildungsausgaben und niedrigeren Lohnkosten. Dies hat mit mangelnder Integration der Kinder von früher eingewanderten ungelernten Arbeitskräften wenig oder nichts zu tun. Antworten


Stefan Studer

18.01.2010, 10:52 Uhr
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All die hier aufgezählten Argumente sind absolut richtig für die Frage, ob die Schweiz die Einwanderung von qualifizierten Einwanderern fördern soll. Nur hat dies tatsächlich nichts mit der Pfz zu tun. Die gesuchten Hochqualifizierten können auch ohne Pfz einwandern. Dagegen findet eine Verdrängung kaum ausgebildeter, schlecht integrierter Migranten durch neue EU-Einwanderer statt. Antworten


Daniel Huber

18.01.2010, 10:48 Uhr
Melden

Wie müssen doch nicht für halb Europa Arbeit anbieten. Die Personenfreizügigkeit führt nur zu einer "Streckung" der Wirtschaft. Jeder Einzelne verdient deshalb nicht mehr. Hauptsache jeder Schweizer hat einen guten Job und die Arbeitslosigkeit ist tief. Dann kommt halt Google und co. nicht in die Schweiz, Na und?! Wenn wir so weitermachen ist zwischen Genf und Bodensee alles zubetoniert! Antworten


Kurt Koller

18.01.2010, 10:45 Uhr
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Die Personenfreizügigkeit brachte ein Überangebot an Arbeitskräften. Auch bei qualifizierten Berufen heisst es deshalb bei den Stelleninseraten: Gesucht 25 bis 40 Jährige. Das sind einfach Tatsachen die auch eine UNI nicht wegdiskutieren kann. Antworten


Johann Kirchner

18.01.2010, 10:32 Uhr
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Naja, nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In Frankreich zum Beispiel gehen 90% an die Uni. Sind die Franzosen deshalb besser qualifiziert oder um ein vielfaches intelligenter als jemand, der in der Schweiz "nur" eine Lehre gemacht hat? Nein, wohl kaum. Kann dies tagtäglich an der Arbeit feststellen. Wir haben halt immer noch ein etwas anderes (Schul-)System als unsere Nachbarn. Antworten


Anton Keller

18.01.2010, 10:31 Uhr
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"Rund 20 Prozent der Einwandererkinder verlassen jedes Jahr das Bildungssystem ohne eine Ausbildung." Offensichtlich hat die Integrative Förderung Schiffbruch erleidet. Antworten



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