Kommt jetzt ein Einwanderungsstopp für Deutsche und weitere EU-Bürger?

Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf will die Zuwanderung von EU-Bürgern begrenzen. Zur Anwendung kommen könnte damit die so genannte Ventilklausel.

Alte Kontingente für EU-Bürger wiedereinführen? Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf

Alte Kontingente für EU-Bürger wiedereinführen? Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf
Bild: Keystone

Für die Bundesratssitzung vom kommenden Mittwoch hat Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf ein Aussprachepapier vorbereitet, mit dem sie die Zuwanderung aus den EU-Staaten eindämmen möchte. Co-Autorin ist Wirtschaftsministerin Doris Leuthard, die dieses Anliegen unterstützt. Es geht um die Anwendung der Ventilklausel.

Diese Klausel im Freizügigkeitsabkommen erlaubt der Schweiz bei einer erhöhten Einwanderung die Wiedereinführung der alten Kontingente. Dies würde für die 15 «alten EU-Länder» sowie für Malta und Zypern einen zeitweiliger Einwanderungsstopp bedeuten.

Damit die Schweiz dieses Instrument einsetzen darf, muss allerdings die Einwanderung während eines Jahres zehn Prozent höher gewesen sein als im Durchschnitt der vorangehenden drei Jahre. Diese Schwelle hat man offenbar inzwischen überschritten: Widmer-Schlumpf und Leuthard sind der Meinung, der Bundesrat müsse die Anwendung dieser Klausel zumindest diskutieren. Die hohe Zahl an arbeitslosen EU-Bürgern dürfte das Duo in seiner Absicht bestärken.

Viele Arbeitslose aus EU-Staaten

So registrierte das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) im April 136'700 Arbeitslose - brisant: Fast die Hälfte davon sind Ausländer. Die meisten von ihnen stammen zwar aus dem Balkan, also aus Ländern wie Serbien, Montenegro oder Kosovo. Doch bei vielen Stellenlosen handelt es sich auch um Zugewanderte aus EU-Staaten - beispielsweise Deutschland.

2007 waren in der Schweiz 2687 deutsche Staatsangehörige ohne Job (Jahresdurchschnitt). Im April 2009 waren es schon 5337. Die Zahl der arbeitslosen Portugiesen ist laut SECO-Statistik von 5621 im Jahre 2007 auf 8144 im April 2009 gestiegen. Genau aus diesen zwei Staaten wandern die meisten EU-Bürger ein. (Bernerzeitung.ch/Newsnetz)

Erstellt: 10.05.2009, 13:27 Uhr

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156 KOMMENTARE

Franko Steinert

01.07.2009, 00:37 Uhr

Ich bin Deutscher, lebe und arbeite in der Schweiz. Ich kann nicht bestätigen, dass es in dieser Hinsicht für beide Seiten je irgendeine Komplikation gab. Ich sehe auch keine Entfremdung diesbezüglich. Ich bin jedoch der Meinung, dass die Schweiz, sowohl wie auch Deutschland, ihren hohen kulturellen Standard stärker aufrecht halten sollten - der schliesslich so vielen anderen als Vorbild diente.


john mayer

19.05.2009, 15:51 Uhr

also ich finde, das die deutschen selber schuld sind. sie jammer die ganze zeiz die scheeiz ist s teuer usw aber warum sind die meisten deutschen weg von deutschland, weil die steuern verdammt hoch sind und die qualifizierten leute unterbezahlt sind. das sind fakten wo man nachlesen kann. ich meine wenn es darum geht der schweiz das geld auszusaugen das sind die deutschen die nummer 1, s.steinbrü


bert naumann

14.05.2009, 20:31 Uhr

@H.J. Meier: Frau Wyss hat recht. Es ist 2009 und es sind ca. 420'000 CH-Bürger in der EU registriert. Die EU sollte endlich auf die hämische CH-Polit-Prolemik reagieren und ihrerseits auch prioritär an CH-Bürger denken. Schweizer sollten gleich strengen Arbeitsmarktrichtlinien unterliegen wie umgekehrt. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied - will sich dort aber ständig einmischen und mitreden!


Hansjuerg Meier

14.05.2009, 11:12 Uhr

Gemäss SP Fraktionschefin U. Wyss arbeiten nicht weniger als 420'000 Schweizer in den EU-Ländern. Gemäss Bundesamt f. Statistik lebten 2007 genau 299218 Schweizer im gesamten Europa (also auch nicht EU-Staaten). In diesen Zahlen sind Ehepartner und Kinder, die nicht erwerbstätig sind, eingeschlossen. Und ich kenne nicht viele Schweizer Grenzgänger... Was will uns also Frau Wyss nun sagen? Lügen?


Walter Muster

13.05.2009, 23:34 Uhr

@Stephan Lombris: Immer wieder diese Hinweise auf die Rechtschreibung finde ich schon daneben... Mir kommt es oft so vor, dass viele Möchtegern Besser-Schweizer meinen, dass nur solche die wirklich "Deutsch" schreiben und auch sprechen, gute und arbeitstüchtige Schweizer sind. Diese devote Art gegenüber dem Deutschen (und Deutschland allgemein) finde ich im Allgemeinen völlig daneben.


Marcel Zürcher

13.05.2009, 23:12 Uhr

Prinzipiell bin ich klar gegen ein Stopp. Aber, die 400'000 Schweizer welche im EU Raum arbeiten sollen, sind im Vergleich zur in der Schweiz arbeitenden ausländischen Bevölkerung ein Klacks. Zumindest wenn man das Verhältnis zur Bevölkerung nimmt. Aber ein Stopp wäre sicherlich falsch.


Theo Stauffer

13.05.2009, 20:43 Uhr

Ich bin Auslandsschweizer, bin seit 20 Jahren in der Schweiz. Die Schweiz mag reich, ruhig und stabil sein (weshalb so viele hier wohnen und arbeiten wollen), aber zum Teil sind die Schweizer schon ein bisschen nervig und wirken etwas zurückgeblieben wenn es ums "ussland" und "ussländer" geht. Liebi Lüüt, diä bisset nööt, versproche! So, da habe ich auch ein bisschen Öl auf den Feuer gegossen!


Stephan Lombris

13.05.2009, 17:44 Uhr

@Brönnimann: Lese ich Ihre Ausführungen im Wortlaut, auch in Bezug auf Ortografie und Rechtschreibung, dann hat es schon seinen Grund, dass wir gut qualifizierte EU-Bürger ins Land rufen müssen...


Yves Dupont

13.05.2009, 16:47 Uhr

Frau Wyss SP macht völlig unzutreffend Angaben betr. den angeblich 400000 Schweizern die in der EU arbeiten sollen. Gemäss aktueller EDA Auslandschweizerstatistik leben insgesamt 112045 Schweizer, welche nur Schweizer sind und keine Doppelbürger in Europa. Wohlverstanden davon sind min. 25 % Kinder/Jugendl. bis 18 Jahre. Pfui, da wird klar mit falschen Karten gespielt.


Andreas Weber

13.05.2009, 13:44 Uhr

Warum schimpfen wir auf die Deutschen - sie machen nur das, was unsere Regierung im Rahmen der EU erlaubt! In Zeiten der Globalisierung sucht sich eine Firma die BESTEN Arbeitnehmer,egal welcher Nationalität. Wie würde es aussehen wenn alle Ausländer weg aus der Schweiz sind?Wer macht deren Arbeit?Wohin wandern Firmen die keine geeigneten Mitarbeiter mehr finden?


Andreas Wolfram

13.05.2009, 13:10 Uhr

Meine Frau und ich (D) arbeiten & leben seit über 3 Jahren in der Schweiz. Mit teilweise zustimmendem Schmunzeln haben wir einige antideutsche Ressentiments zur Kenntnis genommen, mit Freude haben wir aber auch festgestelt, dass die meisten Schweizer sehr gut differenzieren können. Zwei Zitate welche mir zur Diskussion einfallen: "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!" ; "Wir bleiben hier"...


Velten Andres

12.05.2009, 09:27 Uhr

Ein weitgehend intaktes Gemeinwesen hat natürlich Angst vor Überfremdung. Als Deutscher, der oft Freunde in der Schweiz sowie dort arbeitende Deutsche besucht, möchte ich eine andere Beobachtung in den Vordergrund stellen: Die Rückkehrer haben sehr viel von der Schweizer Lebensart und der Art und Weise, dort miteinanander umzugehen, aufgenommen. Davon profitieren wir Deutsche im besten Sinne!


Brönnimann Mathias

12.05.2009, 09:26 Uhr

Die Deutschen sind nicht unser Problem, Das problem ist, dass man In der Schweiz die Meisten Ausbildungen Akademisiert wurden. zum Kosten Sparen werden dan EU Bürger Rekrutiert, die Billiger Arbetien und erst noch durch Andere Ausgebiltet wurden (keien Ausbildungs kosten im Schweizer Betrieb) so einfach ist dass


Majo Naef

12.05.2009, 05:15 Uhr

Die Ventilklausel schützt auch die Ausländer, die in der Schweiz arbeitslos geworden sind. Die Zuwanderer und die Schweizer, die jetzt arbeitslos geworden sind haben vortritt gegenüber den Neuzuwanderer. Ist doch logisch.


Tanja Jost

11.05.2009, 16:47 Uhr

unglaublich, dass Deutsche von hier wegziehen, weil sie gemobbt werden!! was ist aus uns geworden? ich gebe Herrn Heddinger recht, wer sich aufregt, hat immer noch das Gefühl, dass eine Berufslehre genug Ausbildung fürs ganze Leben ist. Da ist die Konkurrenz natürlich gross, ob ausländisch oder nicht.


Swen Graiser

11.05.2009, 15:44 Uhr

Ich bin deutscher und Arbeite fuer einen daenischen Arbeitgeber. Im letzten halben Jahr wurde die Haelfte aller Arbeitsvertraege konjunkturbedingt gekuendigt. Meiner nicht. Und es gab keinen Kommentar nicht einmal die Andeutung von Futterneid. Mein Engagement hat sich uebrigens massiv verstaerkt: Ich arbeite jetzt nicht mehr nur mich oder meinen Arbeitgeber sondern auch furer meine Kollegen...


Nico Riesig

11.05.2009, 13:49 Uhr

@Bert Naumann: Die 60.000 Schweizer sollen ruhig in Deutschland bleiben. So eine Schmierenkampagne wie hier in der Schweiz haben wir in Deutschland nicht nötig. Bei uns wird der Mensch nicht nach der Herkunft sondern seiner Leistung beurteilt.


Marvin Heddingner

11.05.2009, 13:27 Uhr

@ H. Weber: "Wenn ich in Zürich Tram fahre und um mich herum nur hochdeutsch gesprochen wird, kann ich dies verstehen." ==>> Sei mal froh Hans, dass überhaupt noch jmd um dich rum deutsch sprichst. Und es nicht heisst "eyh, wrum kuschdu - batschbatsch". Mir sind die Deutschen recht, sie arbeiten und machen keinen Aerger. Sind nur die schweizer Sozialversager, die auf ihnen rumhacken.


Christina Grieshaber

11.05.2009, 12:55 Uhr

Den Zuzug in Arbeitsverhätnisse für EU-Neuzuwanderer zu kontigieren ist im Rahmen der Finanz und Wirtschaftskrise berechtigt, schliesslich stehen den 7.5 Millionen Schweizern ca. 450.000 Milionen EU-Bürger gegenüber. Es ist verständlich, dass man nur die sucht die auch zukünftig gebraucht werden. Man sollte aber auch bedenken, dass diese Regelung auch für Auslandsschweizer gilt die in der EU leben


Bert Naumann

11.05.2009, 12:47 Uhr

Einwanderungsstopp ist ok - wir, als hässliche Deutsche, planen bereits lange wieder zurückzuzügeln! Die veröffentlichte BZ-Umfrage: Deutsche sollen draussen bleiben (Ja 67%/Nein 33%) habe ich meinem Freund bei einer D-Zeitung gemailt. Natürlich sollten dies auch die Deutschen Touristen und Investoren (z.B. Lufthansa) tun. Was soll aber mit den mehr als 60.000 CH-Bürgern in Deutschland geschehen?


Erich Lützenberger

11.05.2009, 10:54 Uhr

Warum so viel Lärm in der Öffentlichkeit? Wenden wir doch die Ventilklausel ganz einfach an, wenn wir davon überzeugt sind, dass dies die richtige Massnahme ist. Beschränkung der Anstellungsverträge heisst das für die Arbeitgeber im Klartext! Dem Volk kann's gleich sein. Oder ist die Betonung auf «Deutsche» jetzt gar erwünscht? Die Populisten wird es freuen. Das weiss auch Eveline Widmer-Schlumpf!


fernando salomon

11.05.2009, 10:21 Uhr

warum werden die Mitbürger aus dem Balkan immer von einigen hier als die schlechteren Ausländer dargestellt? Will man hier einen neuen Rassismus generieren an dem Nordländer profitieren. Es gibt keinen Unterschied ob Deutsch oder Kosovo es gibt gute und schlechte auf beiden Seiten. Erst duch die Masse, welche bei den D in der Schweiz die Schmerzgrenze erreicht haben, ensteht solcher Rassismus.


Peter Jenzer

11.05.2009, 08:08 Uhr

Ein weiterer Beweis unserer müden Landesregierung. Das ganze ist kein Problem von zugewanderten Ausländern sonder ein generelles. Die Schweiz ist eine Willensnation und sie muss WOLLEN, doch genau am Willen und Selbstbewusstsein mangelt es. Wir signalisieren beim geringsten Problem sofort vorauseilendes Entgegenkommen in JEDEM Bereich. Wir laden geradezu ein uns in jedem Bereich auszunehmen.


Alfred Christen

11.05.2009, 06:58 Uhr

Ich habe zu diesem Thema nur eine Frage: Für was haben wir für die Personenfreizügigkeit, die angenommen wu8rde, abgestimmt ???


Francisco Gomez

11.05.2009, 01:24 Uhr

Ich finde die Ventilklausel bzw. dessen Anwendung in der momentanen wirtschaftlichen Lage sicher eine geeignete Lösung, um die Schweizer Arbeitnehmer zu schützen. Das einzige, was ich mir wünsche, ist, dass man allg. uns EU-Brüger nicht so als "Buhmann" hinstellt und explizit auch sagt, dass vor allem Kosovaren arbeitslos sind&allg. NICHT wirklich die AL-Kassen aufgefüllt haben, eher im Gegenteil!


Christina Grieshaber

11.05.2009, 01:05 Uhr

@Marc Stritter. Erst kommt ALG1, dann für Langzeitarbeitslose ALG2 (Hartz 4) bei dem auch arbeitsfähige Fürsorgeempfänger berücksichtigt werden, Die Schweiz kennt kein Hartz4, hier heisst es einfach lapidar ausgesteuert und dafür gibt es keinen Franken.


hellmut herr

11.05.2009, 00:19 Uhr

In deutschen Zeitungen findet man doch ständig CH Stellenangebote, nicht nur in Grenznähe, warum denn?. Zur EM 08 Eröffnungshow warb man gar deutsche Turnvereine. Spitäler, Hotels, Restaurants etc. werden sich freuen wenn die Deutschen ausbleiben. Es geht hier gar nicht um Fakten, sondern um den einfältigen Versuch eine Drohkulisse aufzubauen.


Hans Schmid

10.05.2009, 23:09 Uhr

Was sollen die Kommentare, in denen von "Deutsche zurückschicken" die Rede ist? Davon hat niemand gesprochen und darum geht auch nicht. Es geht darum, die Neu-Zuwanderung zu begrenzen bzw. vorübergehend zu stoppen. Daher ist es Unsinn, zu behaupten es gäbe dann z.B. kein deutsches Pflegepersonal mehr. Wer hier ist, darf bleiben. Es ist aber richtig, die Notbremse zu ziehen, solange es noch geht!


Lujkas Burget

10.05.2009, 22:39 Uhr

Die Titelwahl und selektive Benennung "Deutscher" verzerrt den aktuellen und hier dargebrachten Sachverhalt und dürfte mitnichten dazu beitragen, aktuelle politische Meinungsverschiedenheiten zwischen der Schweiz und Deutschland dem Sog der Emotionalität fernzuhalten. Ferner werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung in der Schweiz von In- aber genauso hier tätigen Ausländern bestritten.


Sibylle Weiss

10.05.2009, 21:18 Uhr

A.Zimmernann.Allem Anschein gibt es immer noch Leute,die nicht wahrhaben wollen,dass das JA ein Fehler war.Jetzt ist man sauer auf die SVP,weil sie eben RECHT behalten hat, so einfach ist das.SVP war zwar in der Minderzahl, was aber noch lange nicht heissen muss,dass man auch Recht hat,wie man sieht,scheint die Minderheit gewonnen zu haben; so sieht es aus!


Peter Vogt

10.05.2009, 19:55 Uhr

Ich hoffe, dass die ständigen JA-SAGER die Arbeitslosigkeit auch trifft, dann trifft es die Richtigen. Ich schaue immer zuerst für meine Familie, mein Umfeld etc. Offensichtlich gibt es da noch viele andere Leute im Land, die anders denken, aber jetzt die Quittung bekommen und jammern. Bleibt zu hoffen, dass wir Schweizer künftig frühzeitig umdenken, sonst wiederholt sich alles, alles......:-((


Peter Wayne

10.05.2009, 19:49 Uhr

Jede Massnahme ist sowieso schon zu spät. Ich hab in den letzten Monaten in etlichen Firmen beobachten können wie zum teil Langjährige angestellte ihren Arbeitsplatz räumen mussten, und die billig Arbeiter aus der EU weiter beschäftigt werden, welche zum teil noch nicht mal 5 Monate angestellt wahren. komisch...


Markus Hagedorn

10.05.2009, 19:45 Uhr

Ich als Schweizer bin echt soweit, dass ich mich fast dafür schäme,solch komische Aussagen meiner "Landsleute" zu lesen und mir platzt dabei fast der Kragen!Wenn wir alle Deutschen,die in den letzten Jahre einwanderten,weil wir sie brauchten rausschmeissen würden,ja dann muss man jeden Schweizer zwingen,für weniger Geld ins Restaurant/Spital usw.arbeiten zu gehen.DIESES GESTÖHNE WILL ICH HÖREN!


stefan bernhard

10.05.2009, 19:26 Uhr

war ja klar dass so etwas wieder kommen musste.meine rückreise ist schon eingeleitet.in diesem land kann man einfach nicht leben.


marcel ziegler

10.05.2009, 19:21 Uhr

Besser wäre es, in der Schweiz die Apartheit einzuführen? Keine Deutschen in den Bussen, sie sollen in Slums wohnen aber unsere Klos putzen. Ebenso die Menschen aus dem Balkan die alle kriminell sind.... gahts no??? Was ist denn los mit uns? Sind wir am verhungern? Eins der reichsten Länder der Welt in Panik und Fremdenhass versunken...Niemals hätt ich das gedacht dass wir so tief sinken.


Heinz Zimmerli

10.05.2009, 18:05 Uhr

Unsere Politiker kommen mit dem Einwanderungsstopp 15-20 Jahre zu spät. Die EU hat der Schweiz nur Unglück gebracht. Massenarbeitslosigkeit, mehr Kriminalität, totale Übervölkerung und eine Verarmung vom Volk ist jetzt zur bitteren Realität geworden.


Leo Ullmann

10.05.2009, 18:01 Uhr

Mehrheitlich miese Kommentare. Im Land der viel gerühmten Volksrechte trägt der Bürger auch Verantwortung.Bitte demnächst an der Urne den eigenen Verstand bemühen und nicht den grössten Propagandisten hinterher rennen, um dann aus Frust missliebige Ausländer zu beschimpfen zu müssen. Die Schweizer sind für die Lage in diesem Land selber verantwortlich, niemand sonst!!!


Harry Schenk

10.05.2009, 18:00 Uhr

Tja wer bedingungslos und blind der Personenfreizügigkeit zugestimmt hat, muss nun halt die Suppe auslöffeln. Die Gegner wurden als Angstmacher und Rassisten abgestempelt. Danke den Linken und der Mitte, dass wir nun in der Sackgasse stecken.


Pete Krinkov

10.05.2009, 17:52 Uhr

Typisch schweizerische Roseinenpickerei. Die hochqualifizierten Leute werden auf Steuerzahlerkosten des Herkunftslandes ausgebildet. In der Schweiz dürfen sie dann arbeiten und Steuern und Sozialabgaben zahlen, sowie Schweizer Vermieter mit ihren überrissenen Mieten glücklich machen. Kaum kriselt es mal ein paar Monate, gibts den Tschutt in den Allerwertesten asl Dank. Krämerseelen!


Uri Liebeskind

10.05.2009, 17:18 Uhr

Die Kritik gegen die Deutschen ist billig. Das Problem sind unsere Führer aus Politik und Wirtschaft, die den Hals nicht voll genug bekommen konnten (mit günstigen Arbeitskräften) und alles schöngeredet haben. Das Problem ist eindeutig die grosse Menge Zuwanderer in kurzer Zeit. Eine spürbare Folge sind die stark überhöhten Mieten und Immobilienpreise.


M.Bader Martha

10.05.2009, 17:16 Uhr

Liebe Frau Schlumpf hoffe dieses Gesetz wird so schnell wie möglich in angriff genommen!Wir müssen auf Schweizer Bürger schauen.Das Volk hat dieses Ausmass schon vermutet aber unser Bundesrat hat alles nur runter gespielt.Sollten mal auf das Bauchgefühl ihres Volkes hören!


Hans Graf

10.05.2009, 17:10 Uhr

Die Überschrift dieses Artikels finde ich daneben, wenn nicht gar hetzerisch. Es geht nicht um die Herkunft der Ausländer. In dieser Kriese ist es doch besser, die Zuwanderung zu beschränken und damit alle Arbeitnehmer in der Schweiz, Ausländer und Schweizer, zu schützen, als einfach die Schleusen weiter offen zu halten. Vielleicht denken wir bei der nächsten EU-Abstimmung VORHER nach!


Hans Meier

10.05.2009, 17:00 Uhr

Ich habe mich schon lange gefragt, was die Auslaender vor allem bei Banken im Kundengeschaeft suchen. Wo bleibt denn hier die Swissness?


Reto Stierli

10.05.2009, 16:51 Uhr

Beim Lesen vieler Kommentare auf den Tagi-Seiten wird leider deutlich, in welch hohem Masse rassistische und nationalistische Positionen ein nicht unerheblicher Teil der Kommentatoren vertritt. Von "kauft keine deutschen Produkte" bis zum "Deutsche raus" ist wirklich alles an Nazivokabular dabei. Leider nicht nur peinliche,sondern wirklich gefährliche Rattenfänger und Gefolgsleute.


Heinrich Baur

10.05.2009, 16:51 Uhr

Tausende von Franzosen und Deutschen in der Region Basel bevorzugen das Pendeln! Der Steuer/Lebenshaltungsvorteil in der Schweiz ist für Familien praktisch "null". Noch besser wäre es für diese Leute, die grossen Pharmaunternehmen würden vermehrt jenseits der Grenze Arbeitsplätze schaffen. Diesen Trend wollte man auch mit Blick auf Zulieferindustrie bzw. Sekundäreffekte mit der PFZ verhindern.


christophe bachmann

10.05.2009, 16:49 Uhr

Die Politik von Links (SP, CVP, FDP) hat dafür gesorgt, dass wir mehr Bevölkerungs-Wachstum haben, als die Privat-Wirtschaft Jobs schafft bzw. sichert (Personenfreizügigkeit, Asylpolitk etc.). Ewiges Wachstum in der Schweiz, sollte es schon nur aus Lebens-Qualitätsgründen nicht geben. Wir wollen doch nicht eine Betonwüste in der CH haben und 15 Mio Einwohner, oder? Ja für Lebensqualität.


Lidija Jametti

10.05.2009, 16:44 Uhr

Man soll mit dieser falschen Solidarisierung endlich aufhören.In der Schweiz haben wir im Vergleich mit EU die höchste AusländerQuote: 1.700.000. Einemillionsiebenhunderttausend Ausländer, aus 7.500.000. aller Einwohner in der Schweiz.Mehr als 25,4%. Das gibt es niergends in der EU.Ein CH kriegt doch keine Bütz in Portugal oder Deutschland?Wegen hohen Steuern geht kein CH dorthin, oder?


Lidija Jametti

10.05.2009, 16:28 Uhr

Es geht da nicht um die Ausländerfeindlichkeit. Die Regel sind mit EU konform. Als Beispiel: Wieviel Schweizer arbeiten in BRD, Frankeich, Italien? In London arbeiten viele schweizer Bankers. In den USA ebenso. Es wird wahrscheinlich in London und USA weniger werden. 2001 GING DIE SWISSAIR Pleite. Fast alle wurden entlassen - alle Schweizer. Die Deutschen geholt. Jetzt gehen sie retour nach BRD


Andres Müller

10.05.2009, 16:13 Uhr

Wenn man die Zahlen kennt, ergibt der Artikel ein anderes Bild: 5337 deutsche Arbeitslose entsprechen 2,3%* der aktuellen deutschen Wohnbevölkerung in der Schweiz (Durschnitt unter Ausländern: 6,8%*). Die Arbeislosenquote bei Schweizern beträgt dagegen 2,5%* - bei Jugendlichen sogar 3,3%*. Gibt es also zu viele Schweizer in der Schweiz? (Quelle: BFM, SECO)


Rolf Schlumpf

10.05.2009, 16:12 Uhr

Der Weg von Australien, England oder Japan, Ausländer die ihren Job verlieren und nicht gleich wieder einen finden, abszuschieben, tönt zwar verlockend und ist sicher ein guter Weg, wird hier aber so nicht funktionieren. Gerade die genannten Länder sind als souveräne und unabhängige Inselstaaten in einer besseren Lage, als die Schweiz jemals sein wird. Wir werden sehen, was daraus resultiert...


Roli Meier

10.05.2009, 16:05 Uhr

Wenn die Regierung erst für die eigenen Leute schaut, dann mancht sie nur das, wofür sie gewählt wurde. Ich kann daran nun wirklich nichts Negatives sehen. Im Gegenteil, dass hätten die in Bern schon viel früher und öfters tun müssen. Ich wiederhole mich jetzt erneut: Die Schweiz hat zuwenig Platz für so viele Leute. Es ist so offensichtlich, warum versschliessen so viele ihre Augen davor?


Matthias Thorn

10.05.2009, 15:56 Uhr

Wieso werden deutsche Arbeitslosen erwähnt, wenn sie doch so ziemlich die geringste Arbeitsosenquote haben? Wiieso wird kein Artikel geschrieben, was die Deutschen zum Bruttosozialprodukt und zum AHV, etc. beitragen? Wieso wird nicht gesagt, wieviel deutsches (zum grössten Teil schwarzes) Geld hier Wohlstand schafft? Wieso dürfen Gutmenschen Deutsche beleidigen? Das ist einseitig und unfair.


Freddy Bold

10.05.2009, 15:54 Uhr

Saubere Rechnungen vor dem Schüren von Ressentiments bitte: 3% Deutsche Arbeitslose werden im von 97% arbeitstätigen Deutschen in der Schweiz bezahlt. +/- das selbe Verhältnis wie über die ganze Schweiz gerechnet. Unsere Kassen werden nicht durch Deutsche geplündert.


schneeberger Ruedi

10.05.2009, 15:54 Uhr

Es kann nicht die Aufgabe der Schweiz sein, massenhaft arbeitslose EU-BürgerInnen aufzunehmen. Irgendwann ist mal Schluss !


marco pfiffner

10.05.2009, 15:48 Uhr

Herr Andreas Meier Es stimmt einfach nicht, dass mehr Schweizer Prozentual in Deutschland leben als Deutsche in der Schweiz und zudem spielt es gar keine Rolle was die Nationalität betrifft, sonder es geht darum, dass allgemein zuviele Ausländer hier leben. Bei ca. 22 % Ausländeranteil erübrigt sich eigentlich die Diskusion. Noch etwas. Mehr Menschen brauchen mehr Resourcen.


branka rühle

10.05.2009, 15:46 Uhr

Nicht die Deutschen sind "schuld" sondern unsere Unternehmen, weil sie tun können was sie wollen. Statt sich Zeit nehmen und Arbeiter weiterbeilden und richtig einarbeiten, ist es bequemer Arbeiter aus dem Ausland holen, sind erst noch billiger. Darum ist es endlich an der Zeit, den Unternehmen und ihrer Narrenfreiheit ein Riegel zu schieben.


Roli Meier

10.05.2009, 15:17 Uhr

Niemand soll zurückgeschickt werden, aber der zügellosen Zuwanderung einer Bevölkerungsgruppe muss endgültig der Riegel vorgeschoben werden. Sonst "zügelt", "grilliert" und "parkiert" hier bald niemand mehr! Die Folgen des Familiennachzuges spüren wir noch Jahre später, da muss man ja nur mal am Sonntag am Bahnhof vorbei spazieren oder an die Chilbi. Gucks du!


eugen bissegger

10.05.2009, 14:56 Uhr

Die Hetzkampagne jeglicher Gruppierungen ist doch schon seit Jahren im Gang. Ein wahrlich gesellschaftszersetzender Prozess. Buchtipp: Der Marionettenstaat!


Hans Meier

10.05.2009, 13:58 Uhr

Eine Beschränkung wäre das absolut falsche Signal in der Krise! Offene Grenzen sind die Basis für unsere Wirtschaft, dazu gehört auch die Personenfreizügigkeit. Viele Kommentatoren haben für mich eine krass egoistische Lebenseinstellung. Jeder darf bei uns Steuern, AHV, ALV usw.... zahlen .... aber sobald Arbeitslos - Raus.


Hans Weber

10.05.2009, 13:52 Uhr

Einige Kommentarschreiber scheinen die Sachlage nicht ganz verstanden zu haben. Es geht nicht darum, irgend jemanden auszuweisen, es soll nur die Zuwanderung gebremst werden. Wenn ich in Zürich Tram fahre und um mich herum nur hochdeutsch gesprochen wird, kann ich dies verstehen.


Kurt Zbinden

10.05.2009, 12:53 Uhr

@Fabian Möckli: Wenn die 5500 arbeitslosen Deutschen wieder zuhause sind, bleiben immernoch etwa 130000 Arbeitslose in der Schweiz übrig. Wo hat sich dann das Problem gelöst? Durch Abschiebung von Arbeitslosen das Stauproblem lösen..... Warum ist da vorher noch keiner drauf gekommen?? Ich bin gespannt über Ihre Vorschläge, was dann mit den CH-Arbeitslosen geschehen soll!!!!


Danny Kinda

10.05.2009, 12:40 Uhr

@Paul Thürig Das hat doch nichts damit zu tun. Wir haben in der Schweiz einfach beschränkte Mittel und Ressourcen (z.b Boden) Mittlerweile haben wir eine Bevölkerungszahl die unsere Infrastruktur an klare Grenzen bringt. Zudem: Weshalb müssen wir eigentlich immer mehr verdienen? Wieso immer mehr, mehr mehr? Wir würden uns lieber wieder auf alte Werte besinnen..


Fabian Möckli

10.05.2009, 12:39 Uhr

Sollen doch die in der Schweiz lebenden Deutschen nach Deutschland zurück Arbeiten, Steuernzahlen etc. wie Herr Steinbrück doch will. Das löst unser Problem mit den Arbeitslosen... und Herr Steinbrück kann auch zufrieden sein. Die Umweltbelastung in der Schweiz nimmt ab (jede Person verursacht eine Umweltbelastung), die Strassen sind weniger verstopft etc. Das ist doch im Sinne aller.


Matthias Huber

10.05.2009, 12:33 Uhr

@Sibylle Weiss. das ist überhaupt nicht wahr, dass in England Zuwanderer nach Hause geschickt werden. Ich arbeite in London als einziger Ausländer im Büro und habe keine Probleme.Meine Kollegen schätzen meine Herkunft. Die Mehrheit der Arbeitnehmer für die Olympiade sind auch Ausländer, die werden nicht nach Hause geschickt. Bitte zuerst nachdenken bevor Sie irgendwelche Unwahrheiten verbreiten!


Martin Keller

10.05.2009, 12:30 Uhr

@Herrn Tischer Danke für die so typische Aussage, dass man Sie kaum wird ersetzen können. Auch ihnen alles Gute, vielen Dank und gute Reise...


Nadine Binsberger

10.05.2009, 12:06 Uhr

Verzicht auf Einwanderung ist auch Verzicht auf Nachfrager (zB Kleidung, Elektronik, Fahrzeuge, etc.), d.h. Verzicht auf Aufträge und Arbeitsplätze.


Jack Lustmo

10.05.2009, 12:05 Uhr

Das ist kein Problem. Wie wir von Steinbrück gelernt haben, muss man da nur an der richtigen Stelle ansetzen. Sondersteuern für Länder mit besonders vielen Arbeitslosen. Die paar Schweizer die in Der EU leben und Steuern entrichten, müssen diese über einen Fond an die Schweiz zurückvergüten. Ein sogenannter Euro Solidaritätsfond für zukünftige Arbeitslose. Das gilt auch für EU Bürger.


Paul Thürig

10.05.2009, 12:04 Uhr

Hetzen,namentlich gegen Deutsche,finde ich völlig daneben,nur weil der ums politische Überleben kämpfende,verzweifelnde Finanzminister Peer Steinbrück (noch) am Ruder sitzt.


Gabriel Rickenbacher

10.05.2009, 12:00 Uhr

Das ist einfach nur falsch. Viele Leute aus dem EU-Raum sind hoch qualifizierte und fleissige Arbeiter. Es gibt natürlich auch das Gegenteil aber durch Pauschalisierungen erreicht man nur, dass Leute die die Wahl haben, sich von der Schweiz distanzieren. Wir sollten besser selber mal endlich effizienter und effektiver werden und endlich mal mal die Mitleidstour beenden und an die Arbeit gehen.


viktor knab

10.05.2009, 11:53 Uhr

@Georg Tischer! Jeder ist ersetzbar und manchmal bringt die neue Lösung mehr für die Unternehmung. Bin mir sicher mit Ihrer Haltung führen Sie zum Klischeedenken, nicht nur hier, sondern auch am Arbeitsplatz. Warum sind Sie die Schweiz gekommen? Spitzenarbeitskräfte haben in Deutschland besser bezahlte Jobs als hier, war der Grund die 42% Lohnabzug in Deutschland? Geld ist ein schlechter Ratgeber!


Manuel Luchs

10.05.2009, 11:52 Uhr

Ich denke viele Deutsche finden sich durch solche News angegriffen. Verwunderlich? Ja eigentlich schon den schliesslich geht es schluss endlich um unser Land und nicht um Deutschland. Jedes Land will sich schützen in solchen Tagen der Kriese, es ist unverstäntlich wen das nicht verstanden wird. Schaut man die grosse Zahl der zuwanderung an würde jedes andere Land genau so reagieren.


. .

10.05.2009, 11:45 Uhr

Zum jetzigen Zeitpunkt das einzig richtige lieber einige Jobs die nicht besetzt sind als noch mehr Schweizer die Arbeitlos sind. Ich denke viele Schweizer sind auch weniger wählerisch wärent der Wirschaftskriese weshalb sich das schnell ausgleichen solte, ist das Gesetz endlich in kraft. Auch wen das Gesetz in Kraft ist. Es gibt mehr als genug Arbeitlose und wie man sieht ein gross Teil aus der EU


Rene Meier

10.05.2009, 10:46 Uhr

Die Grenzen zu schliessen ist eine SVP-Lösung - man muss nicht viel dabei denken.


O Samson

10.05.2009, 09:52 Uhr

Toll, dann schick mal alle Deutsche nach Hause? Wer pflegt dann eure Omi, wer gibt euch eine Spritze, wer mach bei euch eine Röntgenuntersuchung, wer soll die viele ungeliebte Arbeit machen.... Klar das in der grössten Rezession seit 60 Jahren auch ein Deutscher arbeitslos wird. Wäre ja mal interisssant zu sehen wie viele Schweizer irgendwo in der Welt Arbeitslos gemeldet sind, alles Schmarotzer..


Markus Hagedorn

10.05.2009, 08:36 Uhr

@alle Deutschen-"Hetzer". Nur weil Steinbrück&Co. mit psychologisch schlechte Phrasen um sich werfen,heisst das noch lange nicht,dass hier wieder eine Kampagne gegen die deutschen Arbeitslosen gestartet werden muss.rechnet mal die steuereinnahmen gegen die arbeitslosenausgaben und ihr werdet ein aha-erlebnis haben!! also hört auf mauern um die schweiz zu bauen..siehe DDR..es kommt nicht gut raus!


Roland Moser

10.05.2009, 06:40 Uhr

Wird auch endlich Zeit. Die Biokapazität der Schweiz ist sowieso überschritten. Mit 7,7 Millionen Einwohnern leben ca. 2 Millionen zuviel in der Schweiz. Trotzdem wird immer noch kräftig die Schweiz mit Wohnungen zubetoniert.


Karl Schlunz

10.05.2009, 05:34 Uhr

Gegen Deutsche darf man eben auch als Linker und Gutmensch was haben.


Marcel Küchler

10.05.2009, 02:25 Uhr

Wieder ein Beispiel für nichtssagenden, irreführenden, vollkommen sinnlosen, nicht recherchierten Journalismus: "Die meisten (!) von ihnen stammen zwar aus dem Balkan, ... Doch bei vielen (!) Stellenlosen handelt es sich auch um Zugewanderte aus EU-Staaten - beispielsweise Deutschland." Was will man mit so einem Blödsinn sagen? EWS ist leider auch nicht besser ...


Hans Forster

10.05.2009, 01:45 Uhr

Die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit kam im Februar 2009 leider viel zu früh.


Silvia Müller

09.05.2009, 21:53 Uhr

Steueroase füttert deutsche Arbeitslose durch. Cool. Soll Peer Steinbrück das doch übernehmen, der hat seine Finanzen im Griff, oder? Hier sind mancherorts die Ausländer (aller Nationalitäten) in der absoluten Mehrheit. Das ist ärgerlich und unschön. Ausländer OK, aber wenn es zuviel wird, wird es einem eher ungemütlich. Keiner spricht mehr schweizerdeutsch. Fremd im eigenen Land. Und das weltweit


Andreas Maier

09.05.2009, 21:50 Uhr

es sollte erwähnt werden, dass prozentuall mehr schweizer in deutschland leben als umgekehrt ! alle schweizer raus aus deutschland und keine neuen bewilligungen für schweizer in deutschland ! dann hätten wir in dieser angelegenheit ein unentschieden.liebe schweizer, dies ist nur mein kommentar und sollte nicht ernst genommen werden ;)))


Georg Tischer

09.05.2009, 21:48 Uhr

Ich werde demnächst wieder nach D zurückgehen. Ich hätte nicht für möglich gehalten, was man sich hier als hart arbeitender Deutscher anhören muss... Meine Lücke wird von meinem Arbeitgeber übrigens kaum adäquat geschlossen werden können. Alles Gute!


Dee Braig

09.05.2009, 21:23 Uhr

Und die EU-Auslaender, die einwandern u. gerade nicht als angestellte "Arbeitsstellen wegnehmen", sondern KMUs u. Arbeitsplaetze schaffen? Als Nichtdeutsche [GB-Buergerin] sehe ich ein Bild, in dem eine Art Metonymie stattfindet, wo Deutsche = Steinbrück. Und das ist dem durchschn. Deutschen Menschen, der halt so einfach in der Schweiz ein friedliches Leben fuehrt, gegenueber einfach nicht fair.


Alois Amrein

09.05.2009, 21:13 Uhr

Das aktuelle Szenerio war schon bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit abzusehen, doch alle Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Jetzt ist eingetreten, was die bürgerlichen Parteien CVP und FDP im Verein mit der SP partout nicht wahr haben wollten: importierte Arbeitslosigkeit. Wir müssern die Arbeitslosen von Frau Merkel und Herrn Steinbrück durchfüttern. Die Antwort ist bekannt.


Christian Schlichting

09.05.2009, 21:07 Uhr

Sehr gute idee wie vorgeschlagen alle deutschen aus dem land zu jagen, wenn ich mich an meinen letzten besuch im spital erinnere wäre dies beim nächsten mal mit sicherheit sehr abenteuerlich! So wie immer muss man nur die negativen seiten sehen (falls diese überhaupt erwehnenswert wären) so wie es halt üblich ist!


Renate Traber

09.05.2009, 20:53 Uhr

Alle haben es gewusst, nur Gutmenschen und Narren sind jetzt überrascht. Es lebe die Krise, so könnten Missstände die mit dieser Einwanderung einhergegangen ist, korrigiert werden.


Gisela Volk

09.05.2009, 20:47 Uhr

komme auch aus D- und finde es gut ! Verstehe eh nicht, dass "Arbeitslose" bleiben können, und Unterstüzung bekommen. Habe andere Info`s .Wer einen AV hat, soll bleiben können.Aber auch Ausländer kann es treffen, den Job zu verlieren,z.B. auf Grund der Wirtschaftskrise und sollten auch die Chance erhalten, sich in einer Frist einen neuen zu suchen. Schliesslich hat man ALLES abgebrochen zu Hause..


Ruedi Lais

09.05.2009, 20:47 Uhr

Der TA fährt also seine "Linie" weiter. Können die Verantwortlichen vielleicht auch einmal publizieren, wie viel die EU-Ausländer in unsere Sozialkassen direkt (AHV, IV, ALV...) oder indirekt via Steuern (EL, KK-Prämienverbilligung...) einzahlen und wie viel sie daraus gesamthaft beziehen? Eine Grenzschliessung wäre für uns SchweizerInnen ein schlechtes Geschäft!


Sabine Müller

09.05.2009, 20:34 Uhr

@Guido Sartner: Genau darum habe ich das auch gemacht - mein Abo beim Tagi gekündigt. Weil ich von dieser Deutschenhetze endgültig genug habe und diese nicht weiter finanzieren werde. Im Übrigen wird sich die Schweiz umschaun, wenn keine Deutschen mehr reinkommen, wer unterrichtet dann eure Kinder? Macht eure Kranken gesund? Fährt eure ZVV-Busse??? Konsumiert eure teureren Güter?


Rico Meier

09.05.2009, 20:32 Uhr

Es riecht wieder einmal ganz stark nach einem weiteren Fehlentscheid unserer Politiker. Wenn man schon weiss, woher die meisten Arbeitslosen herkommen und man deswegen eine solche Massnahme ergreifen will, wieso dann gegen Leute aus alten EU-Staaten (Deutschland, Portugal, etc.)?!? Viele Arbeitgeber schätzen genau diese Leute!! Politiker, bitte nachvollziehbare Beschlüsse machen!


Dimitri Wagner

09.05.2009, 20:25 Uhr

Och nein, GROSSE Überraschung, plötzlich sind sie doch da die Probleme, welche vor der Abstimmung alle so schön und unter den Tisch geredet wurden ?? Mir wird speiübel beim Gedanken, für wie blöde der vorausdenkende Bürger von unserer Regierung und der Wirtschaft dauernd dargestellt und mit Drohungen erpresst wird.


Alma Bucher

09.05.2009, 19:43 Uhr

Liebe Schweizer, lasst uns tauschen: Die sechstausend arbeitslosen Deutschen gegen "Seppi" Ackermann, guet?


leo spescha

09.05.2009, 18:54 Uhr

was mir noch mehr zu denken gibt als die zuwanderung der deutschen ist, das 80% der sozialhilfebezüger migrationshintergrund haben.


Walter Ackeret

09.05.2009, 18:35 Uhr

dafür ist die Klausel gemacht, und diese jetzt anzuwenden, würde mindestens zeigen, dass es dem Bundesrat ernst ist. Der Titel "Einwanderungsstop für Deutsche ..." ist allerdings etwas deutsch-lastig.


Christian Vogler

09.05.2009, 18:01 Uhr

Richtig so. Für das ist die Ventilklausel ja auch gemacht worden. Und die Deutschen sollen gefälligst nicht immer jammern und zuerst mal zu Hause (da geht es nicht nur um Steinbrück) für Ordnung sorgen. Ich muss aber auch klar festhalten, dass mit Sauereien wie bei der UBS oder CS etc. Schluss sein muss. Ospel&Co. gehören in den Knast.


Michael Meienhofer

09.05.2009, 17:39 Uhr

Die Finanzblase ist geplatzt. Alle Akteure, die hier mitgewirkt haben und diese ständig grösser werdende Schulden- und Kreditblase zum platzen brachten, werden jetzt wieder unten anfangen.Durch die grossflächige Vernetzung der Wirtschaftwelt und lockender Profite ist jedem 2.Bürger das goldene Kalb näher gewesen als sein Verstand, alle haben profitiert, nur für die Schulden will keiner gradestehen


rolf zürcher

09.05.2009, 17:05 Uhr

schickt erst mal die leute aus dem balkan zurück.oder ist dort krieg?? ist doch super hier,,man muss nicht arbeiten,kann kriminell werden,wird gesundgepflegt und es gibt erst noch rente. was für ein armseliges land ist diese schweiz geworden!


Kurt Zbinden

09.05.2009, 17:05 Uhr

Da mir noch keine marodierende Horde von arbeitslosen Deutschen des Nachts den Heimweg unsicher gemacht hat, frage ich mich, ob man wirklich zuerst den Deutschen die Türe dicht machen sollte? Das wahre Übel liegt wo anders. Aber das traut sich hier wieder mal keiner auszusprechen.


Yvan Häberli

09.05.2009, 16:43 Uhr

Auch ich hab dieses "Germanbashing" satt und finde es beschämend wie sich meine Landsleute gegenüber Ausländern verhalten. Zürich ist leider überhaupt nicht weltoffen.


chris cimi

09.05.2009, 16:30 Uhr

Tja, lieber tagesanzeiger! Einmal mehr ein reisserischer, inhaltlich verfremdeter titel. Und einmal mehr hast du bewiesen, dass du auf dem besten weg zum boulevard-blatt bist. Wirklich besorgniserregend, dass die zeitungen/news-sites mit einer hohen berichterstattungsqualität in der schweiz langsam aussterben...


toni buerki

09.05.2009, 16:26 Uhr

Schon komisch. erst hiess es, es gäbe keine Probleme und jetzt haben wir diese plötzlich?Wie dass denn nun? Ich habe schon immer gesagt,dass wir all diese Menschen irgendwann durchfüttern müssen und wenn dann mal ein Schweizer den Job nicht mehr hat, hat dann die Arbeitslosenkasse kein Geld mehr für uns, weil die anderen schon alles bekommen haben. Toll! Danke an den BR!


Hans Zimmerli

09.05.2009, 16:14 Uhr

Die Wirtschaft will nur Provit. Wenn die Arbeit zurück geht, dann ist ja die ALV/Fürsorge/IV dann der Abfallkübel der Wirtschaft. Die Banken und Versicherungen reagieren auch so. Die Wirtschaft und die Politik sind die Uebeltäter am zukünftigen Armenhaus der Schweiz/Welt. Die Sündenböcke sind dann die Ausgesteuerten und die Gemeinden. Ohnmacht gegen die Macht ist dann angesagt. Gute Strategie?


Beat Senn

09.05.2009, 16:05 Uhr

Der Grund für die Intervention von BR Schlumpf ist die Tatsache, dass die EU-Zuwanderung (beso D), trotz steigender Arbeitslosenzahlen, immer noch auf hohem Niveau anhält. Das lässt vermuten, dass Arbeitsverträge entstehen, für die es keine (legale) Erklärung gibt - Mit "Scheinarbeitsverträgen" für Deutsche war schon 1945 Geld zu machen - doch heute bezahlt die Schweiz die Zeche - legal.....


Charles Stieger

09.05.2009, 15:28 Uhr

Falsche Reaktion. Zugewanderte deutsche Spezialisten für den Krieg gegen Steinbrück verantwortlich zu machen, ist unanständig. Diese Leute werden schon bald wieder dringend gebraucht. Besser wäre, endlich den Hahn gen Süden zu schliessen, denn von dort kommen leider nur Aerger und schlechte Manieren ins Land.


Marc Stritter

09.05.2009, 14:44 Uhr

Mir sind persönlich Fälle von Deutschen Staatsbürgern bekannt die für ein Jahr in der Schweiz eine Stelle angenommen haben, sich danach als unzuverlässige Mitarbeiter heraus gestellt haben und dann bei uns Stempeln gehen. Da haben Sie ja mehr als mit Harz4. Wieso kann ein Einwanderer schon nach einem Jahr arbeiten in der Schweiz stempeln gehen, der Schweizer muss 2 Jahr arbeiten??? super Staat


Karlheinz Grüb

09.05.2009, 14:33 Uhr

@Joel Bachofer, wenn alle deutschen Arbeitslosen aus der Schweiz zurückgeschickt würden, stiege die Arbeitslosenzahl in Deutschland um 0,15 Prozent. Im April waren im Nachbarland 3.585.000 Menschen ohne Arbeit, in der Schweiz 5337 Deutsche.


Albert Zimmermann

09.05.2009, 14:28 Uhr

Alles nur SVPP Propaganda.!!!! Die so fähige Wirtschaftsministerin und die Bündner Lügnerin sind nun wohl auch schon der SVP auf den Lügenleim gekrochen. Das waren doch alles nur Abstimmungs –Horror –Szenarien der dummen ausländerfeindlichen Hinterwäldler aus der SVP. Und nun plötzlich ein paar Wochen nach ihrem heroischen Kampf für das Gutmenschen-Schengen revidieren die ihre Meinungen ?!?!(


Erich Hofstetter

09.05.2009, 14:24 Uhr

Jawoll, Frau Widmer-Schlumpf, weiterwursteln! Offenbar ist die Unfähigkeit von Merz das neue Leitbild im Bundesrat.


Sibylle Weiss

09.05.2009, 14:20 Uhr

In England und Japan werden alle Zuwanderer zurzeit nach Hause geschickt,da sie der Ansicht sind,dass man in solch schwierigen Zeiten die INSIDER mal berücksichtigen sollte.Kurzum; Frau Widmer-Schlumpf hat Recht und ihr Ziel ist das einzig Richtige.Aber ich wette,wenn nochmals abgestimmt würde,würde der Wähler wieder jA stimmen und zum Wiederholungstäter werden,um für bessere Zeiten vorzusorgen!


Georg Balmer

09.05.2009, 14:17 Uhr

Arbeitslose aus dem Balkan? Ach nein? Komisch eigentlich: Was machen denn die noch hier? Der Krieg ist doch längst vorbei. Die können wieder heim in ihre Heimat. Und etwas aufgefallen: Die Presse behauptete auch vor der Abstimmung, die Personenfreizügigkeit tue der Schweiz gut. Und jetzt? Tut sie uns immer noch so gut?


Daniel Caduff

09.05.2009, 14:12 Uhr

Die jetzt vorgeschlagenen Massnahmen von BR Schlumpf zeigen eindeutig, dass das Volk eben NICHT angelogen wurde bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit. Wie vom BR immer erklärt, behalten wir trotz Personenfreizügigkeit die Möglichkeit in kritischen Situationen die Zuwanderung autonom zu regeln. Genau das geschieht jetzt. Es geht aber nicht um die Deutschen, sondern um die ganze EU.


Helmut Kaiser

09.05.2009, 14:07 Uhr

Die Ventilklausel hätte man schon letztes Jahr ziehen können. Damals lief die Wirtschaft aber noch gut. So hat man der Wirtschaft alle Möglichkeiten offen gelassen. Wo ist nun die Verantwortung der Wirtschaft? Die Verantwortung wird nun an den Staat abgetreten. Zudem sollte man sich mal Gedanken zur Einwanderung via Familiennachzug machen. Da haben wir viel grössere Probleme.


Patrick Wehrmut

09.05.2009, 14:03 Uhr

Anstatt den Kapitalismus zu kritisieren, der Arbeitslosigkeit produziert, wird gegen die Opfer dieses Systems geschumpfen. Seit Jahrzenhnten warnen Marxisten davor, dass in Krisenzeiten der Nationalismus und Protektionismus Hochkonjunktur hat. Die schweizer Politiker heizen dies - wie zu erwarten - an. Ich frage mich, was sie uns sagen, wenn wir alle unten druch müssen...


J. Aubert

09.05.2009, 13:58 Uhr

Jeder Arbeitnehmer in der Schweiz, auch Auslaender, zahlen die ALV (Arbeitslosen versicherung). Die Inanspruchnahme der Versicherungsleistung im Falle einer Arbeitslosigkeit ist Teil des Vertrages (nachzulesen unter www.bfs.admin.ch). Dies im Falle eines Auslaenders als verbrecherisch hinzustellen, ist ehrverletzend. Als Zeitung solche Tendenzen zu schueren ist ...


Ruth Auf der Maur

09.05.2009, 13:49 Uhr

Diese Art von Flexibilität in der Arbeitspolitik finde ich ausgezeichnet. Die Australier haben eine noch viel härtere Vorgehensweise. Wer nämlich seinen Job verliert und keinen neuen findet, muss das Land innerhalb weniger Wochen verlassen. Diese Art von Regelung wäre auch bei uns zu überdenken.


Heinz Gfeller

09.05.2009, 13:48 Uhr

@Volker Seer: zum Germanbashing: so wie man in den Wald ruft (z.B. Steinbrück) so kommt es zurück. Da braucht man von deutscher Seite jetzt nicht jammern, wenn die Schweiz auch mal den Finger auf wunde Punkte legt!


Lukas Bachmann

09.05.2009, 13:25 Uhr

Und bereits scheint sich also diese Personenfreizügigkeit als Rohrkrepierer herauszustellen - sogar noch früher als teilweise prognostiziert... Danke nochmals an alle Befürworter und an die Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände, welche uns mit Arbeitsplatzverlagerungen gedroht haben...


Petra Volpe

09.05.2009, 13:24 Uhr

Migration wird auch von der Nachfrage in den reichen Ländern bestimmt - das vergessen wir gerne. Wenn die "Ausländer" uns nützen, dann dürfen sie kommen und wenn sie uns brauchen, dann entzieht sich die Schweiz gerne ihrer Verantwortung und dann werden die Leute wieder rausgeschmissen. Wir sind nicht reich, weil wir so fleissig und anständig sind, sondern weil wir so gut ausbeuten!


Karin merz

09.05.2009, 13:19 Uhr

Wenn Deutsche Leser den Inhalt dieses Artikels als typisch CH Ausländerfindlichkeit abtun, dann sei Ihnen empfohlen, sich schlau zu machen, wie in D die Stellenvergabe an (EU)Ausländer erfolgt. Trotz EU Abkommen, werden immer (noch) primär nur Deutsche eingestellt. Und erst, wenn es keine Bewerber aus dem eigenen Land gibt, werden Ausländer berücksichtigt. Also: wer im Glashaus sitzt.....


Georg Stamm

09.05.2009, 13:18 Uhr

Zum Glück gibt's noch diese Ventilklausel. Sie kann das Schlimmste aus der vollen Presonenfreizügigkeit verhindern. Ist denn die Schweiz ein Einwanderungsland ? Wollen wir denn unsere Sozialwerke ruinieren ? Will das der BR ? Jetzt gilt: Nicht nur "diskutieren", sondern endlich einmal ein BR, der handelt: Ventilklausel ja !


Rita Adam

09.05.2009, 13:15 Uhr

Hehe, da machte der Bundesrat in Eigenregie es sich zum Spass alle Bürger lächerlich zu machen welche genau vor dieser Situation gewarnt haben; Die Schweiz ist überfüllt, überbaut und nun gehts an unsere Sozialwerke ; warten wir nur auf 2010; da wirds so richtig lustig;!! Ich rate jedem sich mal nach Deutschland zu begeben und dort Arbeitslosenentschädigung zu verlangen!! Viel Glück dabei!!


Karl Linder

09.05.2009, 13:15 Uhr

Ein solcher Vorschlag ist opportunistisch. und erwirkt in der Konsequenz, dass gut ausgebildete EU-Angestellte die Schweiz wieder verlassen würden. Stattdessen sollte man sich Gedanken machen, wie man die unqualifizierten und unproduktiven Ausländer von ausserhalb der EU-Grenze reduzieren kann. Differenziertheit ist in dieser Frage notwendig und auch gefordert (= intelligente Arbeitsmarktpolitik).


Regula Burri

09.05.2009, 13:11 Uhr

Bis jetzt wird 'nur' die Arbeitslosenkasse belastet durch EU-Bürger, welche vorher in der Schweiz gearbeitet haben, wenn auch nur kurz. Ab September 09 kann sich dann jeder EU-Bürger über freien Zugang zur Sozialhilfe freuen. (10 Jahre Uebergansfrist beendet) Jeder kann sich in der Schweiz niederlassen, auch ohne Arbeit. Wohnadresse genügt, bei Einwohneramt melden und gleich Sozialhilfe beziehen.


Walter Kunz

09.05.2009, 13:09 Uhr

Felix Sperber@ Meine volle Zustimmung. In das Lügenwerk mit einzubeziehen ist der ganze Bundesrat und bis auf wenige Ausnahmen auch alle Parteien.


steve walthard

09.05.2009, 13:09 Uhr

Grundsätzlich bin ich ein Anhänger von kulanten Lösungen und grosszügigem Verhalten. Da die EU-Länder in den letzten Monaten aber ein schikanöses, kleinkariertes Auftreten gegenüber der CH an den Tag legten, wäre es mehr als angebracht, im Rahmen der eigenen (begrenzten) Möglichkeiten einmal eine Retourkutsche zu starten. Irgendwo hat man doch auch noch seinen Stolz. Go Widmer-Schlumpf!!!


Peter Weber

09.05.2009, 13:08 Uhr

Was wurde uns nicht alles versprochen, damit wir für die Personenfreizügigkeit JA stimmen.. Und nun sieht man bereits, dass alles ganz anders kommt, als SIE uns versprochen haben. Und ich glaube, dass alles noch viel schlimmer kommen wird. Hatte die böse SVP doch nicht ganz unrecht ? Aber wir hören halt lieber auf die Netten und Guten.. Leider....


Martina Adams

09.05.2009, 13:07 Uhr

Lieber Herr Bachofer, die 5337 Arbeitslosen Deutschen würden, wenn sie denn "zurückgeschickt würden" in der deutschen Arbeitslosenstatistik untergehen. Wegen 5337 (4%) von insgesamt 136700 Arbeitslosen erneut, völlig unreflektiert und von SVP und Tagi aufgebracht schon wieder gegen die Deutschen zu hetzen ist unangebracht. Haben Sie nachgedacht wie viele Arbeitsplätze die UBS vernichtet hat?


Max Affolter

09.05.2009, 12:57 Uhr

Wie prophezeit und immer lächerlich gemacht: ein Arbeitslosenimport. Im 2010 werden wir da noch unsere blauen Wunder erleben.


marc keller

09.05.2009, 12:55 Uhr

super - kann ich nur unterstützen - aber der bundesrat (merz & co.) zeigt weiterhin, wie schwach der bundesrat zur zeit leider ist ....


sandro gasser

09.05.2009, 12:53 Uhr

sicher überlegenswert und mutig von EWS. als sofortmassnahme jedoch bietet sich das ausweisen von kriminellen ausländer an, egal aus welchem land!


Guter Schweizer

09.05.2009, 12:51 Uhr

Man muss das aber klar überlegen: macht man es nur aus Ärger wegen Steinbrück? Schweiz muss schon etwas entgegenstellen, wenn die Deutschen derart frech werden, aber das muss subtiler sein.


Pankraz Aeschlimann

09.05.2009, 12:46 Uhr

Der Personenfreizügigkeit zustimmen und sich dann doch nicht daran halten? Bankgeheimnis offiziell aufgeben und dann so lange herummurksen, dass es trotzdem weiterhin möglichst lange gilt? Mit Geldwäschereigesetz plagören und doch alle Dikatoren willkommen heissen? Typisch Schweiz!


Felix Sperber

09.05.2009, 12:43 Uhr

Nun ist Widmer Schlumpf definitiv, oder vielmehr ein weiteres Mal, unglaubwürdig geworden. Wer signalisierte im Vorfeld der Abstimmung zur Freizügigkeit, die Probleme mit der Zuwanderung hätte an im Griff? Genau, Widmer Schlumpf höchstpersönlich. Eine Lüge offenbar, oder zurückhaltender, es wurde da etwas in die Welt gesetzt, über das seriös keine klare Meinung möglich war. Unglaublich!


Cedric Gehrer

09.05.2009, 12:38 Uhr

Ich hab den Eindruck, es gibt hier unter den Kommentatoren Leute, die würden am Liebsten die Grenze schliessen und sich mit Gewehr und Helm an ebendiese legen, wie sie es vor 60 Jahren im Krieg taten. Solche Helden brauchen wir nicht. Wenn die Zuwanderung die in den Abkommen vereinbarten Grenzen überschritten hat, kann man darüber nachdenken, die entsprechende Klauselanzurufen. Dafür ist sie da.


Rh Birgmann

09.05.2009, 12:29 Uhr

Lieber Tagi: wenn ihr die Zahlen vorliegen habt, dann druckt doch endlich. Wenn die "meisten" aus dem Balkan kommen, wieviele sind es dann genau? Wenn man weiss, wieviele Prozent der Arbeitslosen aus einem Land sind, kann man in die Bevölkerungsstatistik schauen und sieht direkt, ob die überdurchschnittlich arbeitslos sind oder nicht. So ist es schlicht Hetze mit dem Lieblingsopfer: den Deutschen.


Volker Seer

09.05.2009, 12:26 Uhr

Sehr gutimmer die Deutschen, die wahren Unholde in Schweiz, die die Sozialkassen plündern und marodierend durch die Städte ziehen. Soweit ich mich erinnere liegt Arbeitslosenquote bei den Deutschen in der Schweiz bei 3% und damit nur unwesentlich höher als bei den Schweizern selbst. Aber Germanbashing ist ja seit Jahren in. Da ist auch egal, dass 70% der ausl. Arbeitslosen nicht aus D und EU sind


Susi Müller

09.05.2009, 12:19 Uhr

Aha, die Deutschen sind mal wieder Schuld! Schickt doch bitte zuerst die Ausländer nach Hause, wo man schon in 2. Generation arbeitslos ist und auch in Zukunft nicht vor hat zu arbeiten. Es wird ihnen ja jeden Tag mehr als leicht gemacht, hier auch ohne zu arbeiten sehr gut zu leben. Sie können jedes Wehwehchen auskurieren und führen dann mit einer guten Rente "zu Hause" ein super Leben.


peter Früh

09.05.2009, 12:10 Uhr

Alle deutsche Einwanderer sollten der Schweiz den Rücken kehren um einigen Superschlauen zu zeigen welches krasse Loch Sie hinterlassen würden..........


Markus Rudolf

09.05.2009, 11:58 Uhr

Immer wurde vom sich selbstregulierenden System gesprochen. Offenbar funktioniert das doch nicht. Einmal mehr hat uns der Bunderrat belogen. Dass nun über die Ventilklausel gesprochen wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich glaube aber nicht, dass sie angewendet wird. Der Bundesrat ist wegen dem Bankgeheimnis viel zu stark eingeschüchtert, dass ihm zur Anwendung der Mut fehlen wird.


Thomas Stettler

09.05.2009, 11:57 Uhr

Ich dachte diese EU-Bürger wären "hoch mobil" und würden in ihr Heimatland zurückkehren, wenn sie keine Arbeit mehr hätten!?! Dies war die Aussage von Frau Leuthard wärend der von Lügen geprägten Kampagne zur Personenfreizügigkeit. Im Übrigen waren dieser Trend bereits vor der Abstimmung anhand der Seco-Daten ersichtlich, aber nicht publiziert worden. Dieses Spiel wird immer grotesker...


Andreas Braun

09.05.2009, 11:42 Uhr

@Guido Sartner, ich stimme Ihnen bei der Wortwahl durch den Tagi zu, schlesslich ist Deutschland ein Teil der EU und ich finde es am Rande der Loyalität gegenüber deutschen Bürgern. Warum steht in dem Bericht nicht in welchen Branchen die Leute arbeitslos sind? EinigeBereiche brauchen weiter die Einwanderer aus der EU, weil diesen Job kein Schweizer machen will. Da sollte das "Ventil" offen sein.


Hans-Peter Metzger

09.05.2009, 11:37 Uhr

Bravo! Etwas (zu) spät zwar, aber immer noch durchaus der richtige Weg!


Joel Bachofer

09.05.2009, 11:22 Uhr

Aber wir werden von den Deutschen als Steueroase und Steuerhinterzieher beschuldigt, wieveile Arbeitslose hätte Deutschland falls wir alle Deutschen zurückschicken würden ? Ich denke für die Deutschen kommt eine sehr schwere Zeit daher auch die anschuldigungen, ich finde das daher die Idee von Frau Widmer-Schlumpf supper ist.


Marcel Zufferey

09.05.2009, 11:21 Uhr

Wurde genau das nicht von unseren Wirtschaftsverbänden mit allen Mitteln bestritten vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit? Sobald man sich kritisch zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit geäussert hat, konterte die Wirtschaft sofort mit Drohungen; man werde bei einem Nein sofort Arbeitsplätz ins Ausland verlagern! Die Verluste wurden wieder einmal blendend sozialisiert, bravo!


Ernst Pauli

09.05.2009, 10:45 Uhr

Was man nicht alles unternimmt, um die Gunst der SVP-Wähler zu ergattern....


Michael Hauert

09.05.2009, 10:43 Uhr

Wäre dann mit der Logik der Bundesrates (welche ich unterstütze) nicht ein Einreisestopp für Leute aus dem Balkan wichtiger als eines für Einwanderer aus EU-Staaten?


Urs Löliger

09.05.2009, 10:41 Uhr

Wenn der Bundesrat nicht weiter seine Glaubhaftigkeit verlieren will, so muss er jetzt handeln, denn wir steuern einer sehr schwierigen Wirtschaftskrise zu. Viele KMU-Betriebe sind in der Existenz bedroht und kämpfen schon jetzt um das Weiterbestehen. Die Devise soll lauten, handeln vor weiterem Schaden.


Guido Sartner

09.05.2009, 10:40 Uhr

Warum diese Titelwahl? Warum nicht einfach "Ein Einwanderungsstopp für EU-Bürger"? Ich persönlich finde diese Art von Presse Manipulation zum "Tagi-abbestellen".


Alois Leimgruber

09.05.2009, 10:37 Uhr

Dieser vorgesehene Einwanderungsstopp kommt zu spät,die importierte Arbeitslosikeit haben wir jetzt schon,das wird uns teuer zu stehen kommen. Aber das Volk wollte es so und hat leider alles zugestimmt.


Urs Löliger

09.05.2009, 10:36 Uhr

Die steigenden Arbeitslosenzahlen in der Schweiz zeigen deutlich auf, dass das Zenith der Wirtschaftskrise noch nicht oder noch lange nicht erreicht ist. Aus volkswirtschaftlichen Gründen muss diese Klausel angewendet werden. Die EU soll wissen, dass wir uns um arbeitslose Bürger aus EU-Staaten in dieser schwierigen Zeit nicht auch noch bemühen können.


Sim Merki

09.05.2009, 10:19 Uhr

"muss allerdings die Einwanderung während eines Jahres zehn Prozent höher gewesen sein als im Durchschnitt der vorangehenden drei Jahre" Ach ja - wir sind ja noch sooo souverän. Unser Souverän war das Volk und die Kantone. Heute sind es dynamische Staatsverträge. Diese Regelung mit Prozenten als Kriterium und nicht mit fixen Zahlen ist per se schon eine Ungeheuerlichket.


Stefan Meier

09.05.2009, 10:14 Uhr

Aha. Und obwohl die meisten von ihnen aus dem Balkan kommen, sollen erst mal die Deutschen dran glauben. Ausgerechnet jene, die einen ausgezeichneten Job in Ingenieurwesen, Pflege und Service taten. Von den andern hört man zwar auch immer wieder, aber eher auf der Kehrseite des Tagesanzeigers.


Hans Schweizer

09.05.2009, 10:09 Uhr

warum begrenzen? Ist doch alles gar kein Problem....zumindest wurde uns das ja immer so versprochen vor den Abstimmungen über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit.


Lutz Müller

09.05.2009, 10:05 Uhr

Ist es also schon soweit. Im Zusammenhang mit der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit wurde uns gesagt, dass genau das nicht eintreten würde.


Franz Steiner

09.05.2009, 09:55 Uhr

Jetzt plötzlich muss man also zugeben, dass die Personenfreizügigkeit jede Menge Probleme schafft. Vor der Abstimmung wurden alle Probleme negiert und beschönigt. Immerhin handelt Frau Widmer-Schlumpf und sitzt das Problem nicht aus, wie es etwa bei Calmy-Rey geschehen wäre.


Sylvia Liatowitsch

09.05.2009, 09:55 Uhr

Also, wenn ich dies richtig lese, verstehe und interpretiere, unterstützt die Schweiz mittels ALV derzeit die Arbeitslosigkeit vieler EU Staaten solidarisch mit? Ohne Nutzniessung, ganz selbstlos. Dies gilt es, liebe Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei Neueinstellungen zu bedenken.





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