Die Schweizer: Sympathisch, aber unsolidarisch
Wie Meinungsumfragen in Deutschland und den USA zeigen, die der «SonntagsBlick» und der SRG-Onlinedienst swissinfo.ch in Auftrag gegeben haben, haben sich die Sympathiewerte der Schweiz verändert. Zwar sind sie sowohl in Deutschland als auch in den USA noch recht hoch – doch von den jungen Deutschen finden uns nur 17,9 Prozent sehr sympathisch. Bei den über 55-Jährigen liegt dieser Anteil auffallend höher, dort sind es 28,2 Prozent.
Unsolidarisch – aber nicht geldgierig
Zudem gilt die Schweiz in Deutschland laut dem Zeitungsbericht tendenziell aber als unsolidarisch. Besonders deutlich zeigt sich dies bei den 15- bis 34-jährigen: Sie halten die Schweiz für besonders egoistisch. Immerhin: Weder unsere Nachbarn im Norden noch die Amerikaner halten die Schweizer für besonders geldgierig.
Die Deutschen lehnen dieses Klischee sogar deutlich ab: Rund ein Viertel (23,6 Prozent) ist mit der Aussage, Schweizer seien geldgieriger als die Deutschen, «überhaupt nicht einverstanden», so der «SonntagsBlick».
1000 Personen in beiden Ländern befragt
Befragt wurden in Deutschland 998 und in den USA 1000 Menschen. Die Umfrage wurde vom Schweizer Meinungsforschungsinstitut Isopublic, Mitglied von Gallup International, durchgeführt. (raa)
Erstellt: 02.08.2009, 13:00 Uhr
Schweiz
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