Schweiz

Die Schweizer Studenten geben keine Ruhe

Hunderte Studierende haben am Dienstag, dem Weltstudententag, für bessere Lernbedingungen an den Universitäten demonstriert – in Bern, Basel und nun auch in Zürich.

demostrieren mit einem Protestmarsch gegen die Bologna-Aufmarsch der künftigen Gelehrten: Am Dienstag vor dem Hauptgebäude der Uni in Bern.

demostrieren mit einem Protestmarsch gegen die Bologna-Aufmarsch der künftigen Gelehrten: Am Dienstag vor dem Hauptgebäude der Uni in Bern.
Bild: Keystone

Klare Worte auch in Zürich: Plakate und Informationen auf dem Uni-Campus.

Klare Worte auch in Zürich: Plakate und Informationen auf dem Uni-Campus.

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Während in Bern zwischen 300 bis 400 Studierende mit Transparenten und lautstarker Musik zum Hauptgebäude der Uni Bern zogen, versammelten sich rund 500 Studierende zu einer Protestveranstaltung an der Universität Zürich – deutlich mehr, als die Veranstalter erwartet hatten. Er habe nicht mit diesem Interesse gerechnet, sagte ein Sprecher der Zürcher Studentengruppe «Uni von unten», die den Protest organisierte.

Das Plenum beschloss spontan die Besetzung des Hörsaals. Dies sei kein Endpunkt, sondern soll «der Anfang sein für eine studentische Bewegung, die ihre Verantwortung und Mitbestimmung an den Hochschulen zurückfordert». Dies teilten die protestierenden Studenten am Dienstagabend mit. Ziel der Besetzung sei es, einen Raum für kritische Diskussionen über Bildungssystem, gesellschaftliche Ursachen und Konsequenzen zu schaffen.

Bologna-Reform in der Kritik

Der Besetzung war eine Protestveranstaltung vorangegangen. Die Aktionen stehen laut einem Flugblatt, das am Dienstag vor dem Hauptgebäude der Universität verteilt wurde, im Zusammenhang mit der internationalen Aktionswoche «Education is not for sale». Damit wenden sich die Studierenden gegen die «Zumutungen der Bolognareform», «die Verschulung des Lehrplans» und «den Einfluss der Privatwirtschaft» (Drittmittelfinanzierung) auf die Hochschulen.

Die Gruppierung «Uni von unten» hatte an der Uni Zürich erstmals im Frühjahr von sich reden gemacht. Sie wandte sich mit Protesten gegen Veranstaltungen des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung. Wegen angekündigter Störmanöver war am 1. April ein geplanter Vortrag von Novartis-Chef Daniel Vasella abgesagt worden.

Besetzung in Basel geht weiter

Die Organisatoren des Berner Protestes schlossen am Abend nicht aus, dass auch die Berner Uni-Aula besetzt werden könnte. In der Schweiz hatten sich die Proteste bis anhin auf die Universität Basel beschränkt. Dort halten einige Dutzend Studenten seit Mittwoch die Uni-Aula besetzt und veranstalten Diskussionsrunden und Workshops.

Trotz der Aufforderung des Rektors vom Montag, die Aula freizugeben, gibt es nach Auskunft der Bewegung «Unsere Uni» keine Anzeichen für eine Räumung. Wie lange die Besetzung noch andauern wird, war am Dienstag nicht zu erfahren.

Ob die Protestaktion in Basel Auswirkungen auf die Diskussionen der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) haben wird, ist noch offen. Die nächste Plenarsitzung findet erst 2010 statt. Zudem müsse auch geklärt werden, ob die Forderungen der Basler Studenten tatsächlich der Ansicht einer Mehrheit der Schweizer Studierenden entsprechen, heisst es von Seiten der CRUS. (raa/sda/)

Erstellt: 18.11.2009, 10:31 Uhr

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44 Kommentare

Robert Herz

19.11.2009, 10:30 Uhr
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Wie immer liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte. Wieso soll man nicht über etwas diskutieren und nachdenken, wenn man noch Potential zur Verbesserung vermutet. Soweit ich weiss, wurde der Studienbetrieb noch nicht allzu schlimm gestört oder Mitstudenten am Besuch von Vorlesungen gehindert. Schön dass Diskussionen möglich sind!!! Antworten


Jean Paul Kehrli

19.11.2009, 05:41 Uhr
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Was nichts kostet ist nichts wert bzw. wird nicht geschätzt. Über ein gerechtes und damit auch leistungsbezogenes Stipendienwesen haben alle "reiche Eltern". Antworten


Thomas Läubli

19.11.2009, 00:17 Uhr
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@R. Heinzmann: Das Geld wird ja nicht bloss in die Studenten investiert, sondern in die Gesellschaft als Ganzes. Dem Märchen, dass die Geisteswissenschaften nichts nützen, muss widersprochen werden. Gerade diese sind es, die den Überblick behalten, die Selbstgefälligkeit stören und über Begriffe wachen: Was ist Demokratie und Rechtsstaat? Was sind Tierrechte? Was Embryos? Was sagt der Koran? Etc. Antworten


Max Graf

18.11.2009, 21:44 Uhr
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Ich bin froh, dass ich noch vor Bologna abgeschlossen habe. Der heutige Unibetrieb wäre mir zu verschult und zu wenig offen. Die Kritik an den Studiengebühren kann ich jedoch nicht verstehen. Der Betrag ist wirklich klein und kann bei prekären finanziellen Verhältnissen erst noch zurückverlang werden. Ich habe mein Studium auch so durchgezogen, ohne studierte Eltern aber mit arbeiten in den Ferien Antworten


Tobias Roder

18.11.2009, 20:12 Uhr
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In keinem Land der Welt werden die Minderheitenrechte so hoch gehalten wie in der Schweiz. Vor diesem Hintergrund schockiert es mich zu sehen, wie stark immer wieder das Mehrheitsargument angewendet wird um den Protest zu diskreditieren. Sind wir doch froh leben wir an einem Ort, wo auch eine Minderheit sich wehren kann, wenn sie sich schlecht behandelt fühlt. Antworten


eugen bissegger

18.11.2009, 20:09 Uhr
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Hat doch Zusammenhänge mit dem neoliberalen Wahnsinn. Der austauschbare Maschinenmensch, der profitorientierten Wirtschaft zu Füssen liegend, muss konstruiert werden. Dazu dient ein Trichter, um überfrachtetes Wissen ohne in die Tiefe zu gehen, den Studenten widerspruchslos wie einer Stopfgans in den Hals zu leeren. Keine Zeit mehr für Fragen, Proteste. Kopf runter, Duckmäuserzucht, amen. Antworten


Daniel Laheri

18.11.2009, 17:29 Uhr
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Wie ich grad diese Kommentare durchgelesen habe fiel mir auf, dass hier mit rein spekulativen und dreist subjektiven Werten um sich geworfen wird. Einzelne Fakten, diplomatisches Geschick und Konstruktivität würden sowohl den Befürwortern der Demo wie den Gegnern eine angemessene Diskussionsbasis schaffen. Jemand traf es korrekt: Hauptsache es geht etwas! Exakt das dachte ich hier in den Com. auch Antworten


Nadine Binsberger

18.11.2009, 17:28 Uhr
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@Steinlin 15:32: bravo, die USA ist wirklich ein super Vorbild: wer aus ärmeren Schichten stammt, geht zuerst in den Krieg, um sich das Studium finanzieren zu können. Vorteil: nur wer wieder zurückkommt, belastet die Bildungs-Infrastruktur tatsächlich. Zwei Fliegen auf einen Schlag. DAS wäre doch ein Modell auch für die Schweiz... Antworten


Thomas Fehr

18.11.2009, 17:01 Uhr
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@Wittwer: aha - in der USA werden Stipendien aufgrund von Leistungen vergeben. Dann wuerden all die Querulanten (sorry 'Besetzer') trotzdem leer ausgehen, da Leistungsueberpruefung & Praesenz an der Uni bekanntlich verpoent sind! Und wer schon im anglo-sachsischem studiert hat, weiss was ein 'Vollzeitstudium' ist - in der Schweiz hingegen kann man neben 100% Studium noch problemlos 50% arbeiten! Antworten


Thomas Steinlin

18.11.2009, 15:32 Uhr
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1. Aus finanzieller Sicht "rentiert" ein Studium in keiner Weise - dafür kann man machen was einem Spass macht 2. In Amerika werden die Gebühren bezahlt, weill es keine Alternative gibt (Lehre, BMS...) 3. Genügend Unterstützungsprogramme? Wer will schon mit 32 Jahren (Regelstudienzeit, Doktorat, Postdoc) mit ca 60'000 Fr Ausbildungschulden eine Familie gründen? Anfangsgehalt 80'000 Fr - nein Danke Antworten


oliver keller

18.11.2009, 15:01 Uhr
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Nun, streichen wir doch einfach alle Bildungsausgaben, dann fehlt qualifiziertes Personal in der Forschung und Entwicklung und ziehen wir doch wieder die Pflüge von Hand, dann bleibt etwas weniger Zeit zum Nachdenken. Denken schadet sowieso. Aber hoffentlich immer den "andern". Dann holen wir uns das Personal im Ausland und schreien wieder etwas von Ueberfremdung, ein ewiger Zyklus der Dummheit. Antworten


Regula Wittwer

18.11.2009, 14:59 Uhr
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In den USA werden Studenten mit grosszügigen Stipendien nach Leistung unterstützt. Das gibt es in der Schweiz in dieser Art nicht, somit können unter dem Bachelor nur noch wohlhabende Jugendliche studieren, die von den Eltern bis 30 durchgefüttert werden (Master). Die Konsequenz: Viele wohnen mit 30 noch bei Mutti, bis man mal an eine Familiengründung denkt, ist man über 40. Antworten


Regula Wittwer

18.11.2009, 14:55 Uhr
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Für meinen Bachelor musste ich drei Jahre lang als Sekretärin arbeitenund sechs Jahre in einer WG wohnen, um das Geld fürs Studium anzusparen. Dies ging aber auch nur, weil ich auch eine KV Lehre habe, als normale Maturandin wäre es viel schwieriger gewesen, einen Job zu finden. Meine Eltern haben mich nicht finanziell unterstützt, ich bekam aber auch kein Stipendium: meine Eltern haben ein Haus. Antworten


Etienne Bucher

18.11.2009, 14:36 Uhr
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@ Norbert Rufer und Silvano Maître: Ihr habt wirklich keine Ahnung vom Studieren! Um eine Doktor Arbeit erfolgreich abzuschliessen muss sehr viel harte Arbeit und Schweiss investiert werden. Ich bin überzeugt dass Studenten viel mehr arbeiten als der Durchschnitt, es wird einfach massiv unterschätzt weil viele Leute keine Ahnung haben. Herr Maître: Die Leistungsprüfung heisst: Matur! Antworten


Luzi Schutz

18.11.2009, 13:24 Uhr
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Das Hauptproblem an den Unis europaweit ist die mangelnde Umsetzung der Bologna-Reform. Dies ist unter Studierenden und Lehrenden unumstritten. Ich hoffe, dass sich die allgemeine Diskussion bald darauf zu konzentrieren beginnt, denn diese Probleme müss rasch angegangen werden. Ihr glaubt doch nicht im ernst, dass Tausende von Studierenden in ganz Europa aus reiner Langeweile protestieren?? Antworten


Martin Steger

18.11.2009, 12:53 Uhr
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@Nicole Meier: Ich will diejenigen sehen, die 2000.- CHF im Monat verdienen müssen um ihren Unterhalt inkl. Lebenshaltungskosten, Studiengebühren, etc zu verdienen und nebenher ein Vollzeitstudium in Regelstudienzeit abschliessen. Zumal es nach der Regelstudienzeit ohnehin kein Stipendium mehr gibt. Ein Eignungstest sollte aber in jedem Fall höheren Studienkosten vorgezogen werden! Antworten


Noemi Zoller

18.11.2009, 12:47 Uhr
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Veränderungen und das zeigt die Geschichte klar und deutlich kamen immer von einer Minderheit. Die träge Masse und das ist hier die Universität selber inkl. Professoren und Angestellte, bewegen sich gar nicht. Da braucht es einen Anstoss von aussen. Wenn dann der Anstoss sogar von den Studenten kommt, dann sollte eigentlich bei allen die Alarmglocken läuten, aber nein, es lebt sich auch so bequem. Antworten


Nicole Meier

18.11.2009, 12:44 Uhr
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Wer Studieren will, sollte erst mal einen Eignungstest machen, ob er überhaupt fähig ist! Anwesenheitskontrolle MUSS sein. Bummelstudenten, geht gar nicht. Jeder der länger als die Regelzeit Studiert, sollte in jedem Semester viel höhere Gebühren bezahlen müssen. Es muss auch nicht jeder Depp Studieren, Arbeiten macht auch Spass. Antworten


Martin Steger

18.11.2009, 12:02 Uhr
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Der Staat finanziert das Studium definitiv nicht! Zwingend notwendig wäre hier auf Bundesebene eine Vereinheitlichung des Stipendiumwesens. Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind gravierend und können bei gleicher Vermögenslage der Eltern 10'000 CHF pro Jahr betragen! Nicht zu vergessen nebst den Studiengebühren die Lebenshaltungskosten welche ohne vermögende Eltern selbst getragen werden. Antworten


Willi Ammann

18.11.2009, 11:48 Uhr
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pat zimmermann, Hochmut kommt vor dem Fall.Statt sich über CH-Bünzlis zu beschweren sollten Sie sich mal überlegen wer die Bildungsanstalten finanziert.Es sind u.a. eben die Bünzlis die Tag für Tag 8-10 Std. um den Rücken krumm machen um nachher einen ansehnlichen Teil ihres sauer verdienten Lohnes als Steuern an den Staat abliefern.Schalten Sie das Hirn ein bevor Sie Ihre "Sponsoren" beleidigen Antworten


Norbert Rufer

18.11.2009, 10:02 Uhr
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@ Etienne Bucher: Ich kann mich dem Kommentar von S.Maître nur anschliessen. Aus eigener Erfahrung kenne ich nur sehr wenige Studierende, die während der Vorlesungszeit mehr "gerarbeitet" haben, als Vorlesungen auf dem Stundenplan standen. Und ihr Argument mit den Studiengebühren ist lächerlich, gibt es doch genügend staatliche Unterstützung. Antworten


ALain Schluchter

18.11.2009, 09:42 Uhr
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Entgegen der allgemeinen meinung ist ein Studium kein zuckerschlecken. So ist heutzutage in der Uni nicht mehr die freie Lehre gefördert, im Unirat bestimmt eine neoliberale Wirtschaftselite die inhallte der Studien. Die Unis werden zu Zuträgern der Internationalen Wirtschaft gedrängt. Ich bin schockiert über das mangelden verständnis über die probleme der studierenden Antworten


pat zimmermann

18.11.2009, 09:36 Uhr
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da kommen die reaktionären und ahnungslosen schweizer bünzlis wieder aus ihren höhlen gekrochen und wettern über etwas, wovon sie gar keine ahnung haben... vielleicht solltet ihr den studenten zuerst mal zuhören was sie zu sagen haben... studis, macht euch keinen kopf wegen der polemischen minderheit, die haben immer was zu stänkern... weiter so... ein arbeiter Antworten


Silvano Maître

18.11.2009, 09:31 Uhr
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@ Paul Rohner: I agree! Gab mal eine Vergleichsstudie; einer studierte Jura und der andere machte das KV inkl. Weiterbildung. Wenn alles normal ablauft holt der Jurastudent den Kaufmann Verdienstmässig 5-8 Jahre vor Rentenalter ein. Ausser er ist von Anfang an ein Spitzenanwalt! Ich habe mich für die KV Variante entschieden :-) Antworten


Paul Rohner

18.11.2009, 09:20 Uhr
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Da schreien Mitbürger nach Gratisstudium. Gestern habe ich in einem Forum Dinge gelesen die mir nicht gefallen. Da machen sich Einige lustig über das hart arbeitende Volk. Man müsse sich halt immer bilden und weiterbilden, dann verdiene man auch viel. Es gibt Studenten, die fordern auf Kosten der Arbeiterklasse sich auszubilden, um Diese nach Abschluss auch noch so richtig schamlos auszunehmen. Antworten


Marie V.Roth

18.11.2009, 09:08 Uhr
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Das Erstaunlichste für mich ist nicht, dass sich nicht mehr Studenten für eine für alle zugängliche Uni einsetzen, die freie Lehre verteidigen, sich gegend die schleichende Einführung von Eliteunis zu wehr setzten etc. Erstaunlich für mich ist, dass es Studenten gibt, die dies tun. Obwohl sies geschafft haben, kämpfen sie damit für den Nachwuchs all der "einfache Geister" die sich hier tummeln. Antworten


Silvano Maître

18.11.2009, 09:06 Uhr
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@ Etienne Bucher: 60 - 70 Stunden *schmunzel*! Je nach Ausbildung BEZIEHUNGWEISE Studiengang wären 20 - 30h angebrachter. Ausserdem zwei Semester an einer besseren Uni in den USA kostet zwischen 8000 - 12000 US Dollar. Der Betrag für unsere Studenten ist lächerlich. Hier kann ja irgendwie auch jeder studieren! Ich wäre für eine angemessene Leistungsprüfung für jeden Studenten. Antworten


Markus F. Baumgartner

18.11.2009, 08:51 Uhr
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Ganz einfache Sache ! Störefriede der Uni herauspflücken und von der Uni aussperren damit die echten Studies in Ruhe arbeiten können. Den 2 % Aktivisten mal vor Augen führen, was eigentlich arbeiten heisst. Es ist ein Einfaches, über die Wirtschaft und Trägerschaft zu schimpfen und gleichzeitig zu profitieren. Beisst auf keinen Fall die Hand die Euch füttert. Antworten


Etienne Bucher

18.11.2009, 08:32 Uhr
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Ich finde es skandalös wie in diesem Forum auf Studenten gedroschen wird. Studenten gelten immer wieder als faul. Ich will die Herren da unten mal sehen 4-5 Jahre 60-70 Stunden pro Woche bei einem miserablen Lohn Arbeiten und dann noch Studiengebühren zahlen zu müssen. Die Uni MUSS gratis bleiben damit nicht nur die Kinder von reichen Eltern studieren können. Antworten


juerg kuoni

18.11.2009, 08:31 Uhr
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Warum sollten sie keine Ruhe geben, man hat ja sonst nichts anderes zu tun! Man koennte sich ja auch fragen, ob die Schweiz wirklich mehr als 200.000 Akademiker pro Jahr braucht! Oder produziert die Schweiz mehr Akademiker als von der Wirtschaft benoetigt und wer bezahlt diese Akademikerblase? Etwa Frau Aeppli? J.Kuoni Antworten


Erich Richter

18.11.2009, 08:21 Uhr
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Die Linken der Schweiz können Stolz auf sich sein. Die ersten Resultate der jahrenlangen Kuschpädagogik zahlen sich langsam aus. Die verwöhnten Uni-Bubies sollten froh sein, dass sie an der Uni studieren dürfen. Schlussendlich sind es vorallem unsere Steuergelder, welche denen das Studium ermöglichen. Wenn es denen nicht passt, dass auch private Einfluss nehmen, kann man ja gehen.... Antworten


julian gerber

18.11.2009, 08:11 Uhr
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das problem sind die studierendenzahlen. es hat zu viele studenten. Einführungsvorlesung in einem phil-1-fach: 450 (!) Leute in einem Raum. Vorne 1 Professor. Nach der Formel (1 Prof. auf 50 Studis) müsste man nun 9 Professoren anstellen. Nun sieht aber sicher jeder ein, dass dies jedes Budget sprengen würde. Antworten


Schnyder Ruedi

18.11.2009, 06:39 Uhr
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Macht nur weiter so, es hat sowieso zuviele ewige Studenten. Allen Studenten, welche sich an diesen Protesten beteiligen muss die staatliche Unterstützung gestrichen werden. Es kann doch nicht sein, dass die Bevölkerung diese Studenten immer noch mehr unterstützt mit Steuergeldern. Auch die Studenten sollen sich an ihren Lernkosten beteiligen, sie haben das Studieren freiwillig gewählt, kein Zwang Antworten


Marc Monder

18.11.2009, 06:11 Uhr
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Es ist gut zu wissen, dass die angehenden Akademiker in Zeiten wirtschaftlicher Probleme und hoher Staatsverschuldung die Prioritäten richtig setzen und zum Beispiel gegen eine Finanzierung durch die Privatindustrie kämpfen. Sie stellen damit auch sicher, dass Forschungsresultate keinen volkswirtschaftlichen Nutzen haben und die Abgänger von US-Universitäten auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt werden. Antworten


rene klingler

18.11.2009, 05:14 Uhr
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Unglaublich was sich diese Studenten eigentlich alles erlauben das mache doch mal der "Büezer" an seiner Arbeitsstelle...das möchte ich sehen, was dann passiert! Antworten


Patrick Steiner

18.11.2009, 02:07 Uhr
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Ich habe jetzt eine halbe Stunde im Internet recherchiert und konnte keinerlei konstruktive Leistung dieser "Uni von unten" finden. Keine Mitarbeit in Studentengermien- und organisationen, keine politische Mitarbeit. Diese Leute scheinen einzig und alleine Protestveranstaltungen- und texte zu produzieren. Für mich eine Truppe aus gelangweilten Kindsköpfen, die ein bisschen Revolution spielt. Antworten


Thomas Fehr

18.11.2009, 01:07 Uhr
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Die Meinung von ein paar Dutzend Querulanten (sorry 'Studenten') entspricht definitiv nicht einer Mehrheit der Schweizer Studierenden. Da kann man getrost auf eine Abklärung verzichten. Und hoffentlich zwingt die 'Verschulung des Lehrplans' die Studenten bald wieder am Studium teilzunehmen - ansonsten bedarf es einer weiteren Straffung, Präsenzkontrollen und einer stärkeren Leistungsüberprüfung! Antworten


Bojan Antonovic

18.11.2009, 00:48 Uhr
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Was hat Verschulung und Ausrichtung mit einer Eliteuniversität zu tun? Die ETH ist unter eine Eliteuniversität einzuordnen, und für Studenten ist sie die billigste von allen! Das Studium ist ein Vollzeitstudium. D.h. entweder wird studiert, oder gearbeitet, aber nicht beides zusammen. Es gibt auch noch Stipendien für die, die es brauchen. Wo ist das Problem? Antworten


Paul Zentner

17.11.2009, 23:43 Uhr
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Als ich kürzlich an der Universität Zürich Vorlesungen und Übungen der Wirtschaftswissenschaften besucht habe, wundere ich mich heute ganz und gar nicht über die Proteste. Was die Professoren und Übungsleiter bieten, ist der blanke Hohn. Diesen Professoren würde ich ihren Lehrinhalt nicht abkaufen. Ich frage mich nur wie sie zu Ihrer Stellung gekommen sind. Antworten


Norbert Rufer

17.11.2009, 22:55 Uhr
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Wieso denn an der Uni studieren, wenn die Zustände so untragbar sind? Meiner Meinung nach geht es lediglich darum, bei einer lustigen Protestbewegung dabei gewesen zu sein. Den Forderungen nach Abschaffung der Studiengebühren, Präsenzpflicht etc. fehlt die Rechtfertigung, womit die ganze Aktion zur Farce verkommt. Antworten


Simon Bickel

17.11.2009, 22:50 Uhr
Melden

Die Proteste haben auch Genf erreicht! 200 Studenten haben demonstriert! Antworten


Fredy Stein

17.11.2009, 22:19 Uhr
Melden

Am einfachsten ist es, den eigenen Misserfolg als Systemfehler zu verkaufen. Bei den Demos geht es de facto darum, dass unter dem Bologna-System die Diplome nicht mehr for free angeboten werden, sondern man neuerdings unverschämtermassen sogar etwas leisten muss. Antworten


Rola Heinzmann

17.11.2009, 21:45 Uhr
Melden

Weiterstudieren und ganz schön ruhig bleiben, sonst drehen wir den Geldhahn zu. Die Studenten sollen sich mal bewusst werden, wieviel Geld der Staat in sie investiert. Ein bisschen Bescheidenheit täte ihnen gut. Antworten


Stefan Meyer

17.11.2009, 21:33 Uhr
Melden

so wichtig können die Anliegen ja auch nicht sein, wenn von 24'000 Studenten deren 500 auf die Strasse gehen, das entspricht rund 2%. Lächerlich das ganze! Antworten



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