Schweiz

Die Schweiz gehört «nicht zum Club»

Gegen falsch verstandene Unabhängigkeit: Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat ihre Diplomaten bei der Eröffnung der Botschafter-Konferenz aufgerufen, internationale Beziehungen zu pflegen.

In Sorge wegen Schweizer Isolation: Calmy-Rey (Archivbild). (Bild: Keystone )

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Die Aussenpolitik der Schweiz müsse der Machtverschiebung hin zu Schwellenländern wie Indien und China mehr Rechnung tragen, , sagte Calmy-Rey am Montag zum Auftakt der diesjährigen Botschafterkonferenz in Interlaken. Die G20, die Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, sei zur zentralen Akteurin der Weltpolitik geworden. Der Bedeutungszuwachs habe Folgen für die Schweiz.

So wie bei der Europäischen Union gehöre die Schweiz auch da «nicht zum Club», sagte Calmy-Rey gemäss Redetext. «Der Schock der schwarzen und grauen Listen, auf denen die G20-Staaten unser Land öffentlichkeitswirksam anprangerten, sitzt uns noch allen im Nacken», erklärte die Aussenministerin mit Blick auf die internationalen Attacken auf das Bankgeheimnis und den Schweizer Finanzplatz.

Kritik an «falsch verstandener Unabhängigkeit»

Der Schweiz bleibe keine andere Wahl, als ihre Interessen aktiv zu verteidigen und sich international verstärkt einzubringen. Die Zeiten, in denen jedes Land seine Probleme alleine lösen konnte, seien vorbei: «Das einfache Rezept der Gralshüter einer falsch verstandenen Unabhängigkeit, die sich stets nur aus allem raushalten wollte, funktioniert längst nicht mehr», sagte Calmy-Rey in ihrer Ansprache.

Weil andere Staaten wirtschaftlich stärker würden, verlören die Schweiz und Europa auch in den meisten Gremien der internationalen Politik an Gewicht: «Deshalb müssen wir unsere bilateralen Beziehungen mit den G20-Staaten weiter ausbauen und uns in allen Organisationen, in denen wir Mitglied sind, noch viel stärker engagieren.»

Die Aussenpolitik dürfe sich nicht auf wenige Nischen beschränken, sondern vielmehr «möglichst vielfältige Beziehungen mit möglichst vielen Ländern und Organisationen pflegen». Um sich in einer globalisierten Welt Gehör zu verschaffen, müsse die Schweiz zudem viel häufiger «das Licht der internationalen Öffentlichkeit» suchen und ihre Interessen klar kommunizieren, erklärte Calmy-Rey.

Treffen der Schweizer Vertreter aus aller Welt

An der Botschafterkonferenz nehmen rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Schweiz im Ausland teil, dazu gehören die Botschafter, die Generalkonsule und die Leiter der Kooperationsbüros der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza). Das jährliche Treffen soll den Diplomaten Gelegenheit geben, sich über wichtige Geschäfte der Schweizer Aussenpolitik auszutauschen. (raa/sda/)

Erstellt: 23.08.2010, 15:43 Uhr

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54 Kommentare

Peer Russo

24.08.2010, 12:21 Uhr
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@ Hannes Walther: Ich bin Unternehmer und habe noch nie erlebt, dass eine Politikerin mich konkret besser vernetzt hätte. Alle meine Geschäftskontakte habe ich selber aufgebaut und werde es auch in Zukunft selber tun. Alles Andere ist politische Wichtigtuerei auf Kosten derjenigen die netto Steuern bezahlen. Antworten


Pawel Silberring

24.08.2010, 11:14 Uhr
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Wenn die EU erwähnt wird, lesen einige Leute offenbar nicht mehr weiter, sondern wettern gleich los. Frau Calmy Rey hat ja völlig richtig gesagt, dass die Diplomaten sich breitfächrig um gute Beziehungen und Kooperation mit möglichst vielen Ländern bemühen sollen, um die Interessen der Schweiz zu vertreten. Wer dazu nein sagt, soll bitte sagen, was er denn anderes will. Antworten


Elisabeth Gotzmann

24.08.2010, 09:41 Uhr
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Mir fehlt ein wenig das Verständnis dafür, dass Frau Calmy-Ray anscheinend die Bodenhaftung zu ihrem Wahlvolk verloren hat. Schliesslich ist ihre Aufgabe als gewählter Volksvertreter, auch die Interessen des Volkes zu vertreten! Glücklicherweise gibt es ja in der Schweiz noch eine Demokratie mit Volksentscheiden, im Gegensatz zum Euro-Raum, der sich immer mehr in eine Diktatur verwandelt! Antworten


Hannes Walther

24.08.2010, 09:33 Uhr
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BR Calmy-Rey ist eine wahre Schweizerin. Ihre deutlichen Aussagen, ihre engagierte Aussenpolitik bringt die Schweiz weiter. Solche Politikerinnen ermöglichen unseren KMUs die weltweite Vernetzung und das Bestehen in der Welt. Bravo! Antworten


Michael Kummer

24.08.2010, 09:29 Uhr
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Die wirtschaftliche Elite der Schweiz betreibt eine Interessensverlagerung vom Finanzplatz hin zur Exportnation. Die Priorität von economiesuisse liegt heute klar bei der Aussenwirtschaft und einem tiefen Franken. Diese innnenpolitische Weichenstellung ist viel zentraler als sämtliche Proteste und wie auch immer "gefärbten" Listen internationaler Organisationen. Antworten


Peter Pfrunder

24.08.2010, 09:23 Uhr
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Herr Schulz: Die Schweizer als mutlos usw. zu bezeichnen ist absolut unrichtig.Kein Land in Europa hat mehr Ausländer aufgenommen als die CH, nämlich je nach Statistik 22 - 30%! Wir haben in den letzten drei Jahren ca. 300000 Zuwanderer aufgenommen,die Mehrheit aus Deutschland.Das echte Schweizer, die den Wert der direkten Demokratie würdigen,nicht gern in diesen Club EU wollen,ist verständlich! Antworten


Lens Schulz

24.08.2010, 08:40 Uhr
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Schweizer sind ein mutloses, ängstliches Völkchen. Angst vor Ausländern, Europa u. EU, Hochdeutsch, Kultur, Internationalität, Wettbewerb, Weltoffenheit, etc... einfach vor allem Angst was nicht nach Alpenrosen u. Käse riecht. Frau CMR aber hat Stil u. Klasse (auch in der Kleidung). Sie nennt das Kind beim Namen u. beleidigt nicht einfach die EU indem sie Erpressung unterstellt. Antworten


Manuel Bär

24.08.2010, 08:39 Uhr
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Bundesräte, die nicht den Willen des Souveräns umsetzen, gehören weg bzw. durch Fähigere ersetzt! Die Schweizer wollen mehrheitlich nicht in die EU und das wird auch so bleiben, basta. Franz Harman hat recht: Bei den Wahlen 2011 müssen wir die CH-Abschaffer und Heimatmüden abwählen, sonst enden wir im EU-Nettozahler-Club; wir haben leider noch Etatisten, die unbedingt aufs sinkende Schiff wollen. Antworten


eugen bissegger

24.08.2010, 08:27 Uhr
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Einem "Club" ( EU ) beizutreten wird hoffentlich nie Tatsache. Ansonsten bestimmen die Brüsseler - Bürokraten die CH - Wirtschaftspolitik. "Die EU" ist ein Ausbeutungswerk geworden - die EU ist in die falschen Hände geraten - das ist nicht das Friedenswerk, das sind alles Sprüche! ( sagt ein Staatsrechtsprofessor ). Das EU-Ziel ist, die Auflösung der nationalen Souveränitäten. Ja logisch, oder? Antworten


leo schale

24.08.2010, 08:12 Uhr
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BRAVO @Fred Büchi: ...dass ein Grossteil der Kommentare v. einer Insel der Seligen ausgeht,die es so nie gab. .Das Land ist im globalen Wettbewerb,wo es ohne Freunde keinen Blumenstrauss gewinnt.Selbstbeweihräucherung in der Art der Nationalisten hilft nicht weiter, Mitdenken, -konstruieren,u. -arbeiten sehr wohl.Freiheit gewinnen wir dadurch,nicht mit drohendem Abseitsstehen.Das braucht aber Mut! Antworten


René Müller

24.08.2010, 08:12 Uhr
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Interessen vertreten heisst: In Benin, ein Land das seit über 40 Jahren ruhig ist, wird das Konsulat geschlossen. Wer ein Visum will, muss zweimal nach Gahna reisen. (ca Bern-Wien.) Warum werden die guten Dienste des integern Staatspräsidenten von Benin nicht als Vermittler genutzt? Rückführungen nach Nigeria, Togo und Gahna würden einfacher. Oder ist das zu einfach für unsere Diplomatie? Antworten


daniel man

24.08.2010, 02:49 Uhr
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"Das jährliche Treffen soll den Diplomaten Gelegenheit geben, sich über wichtige Geschäfte der Schweizer Aussenpolitik auszutauschen." Genau, kompetitiv sein indem man sich ein Mal im Jahr trifft. Spricht für sich selber. Antworten


Urs Stotz

24.08.2010, 02:42 Uhr
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Frau Calmy-Rey, wir haben schon Michael Reiterer als EU Interessensvertreter in Bern, das reicht! Wenn Sie nicht bereit sind, die Schweiz zu vertreten, für die Sie in den Bundesrat gewählt wurden, dann treten Sie bitte zurück. Sie haben dann mehr Zeit sich in den von ihnen mitinitiierten EU-Menschenrechtsrat einzubringen, wo Hassredner und Menschenrechtsbrecher die Mehrheit haben. Antworten


Andreas Moser

24.08.2010, 01:18 Uhr
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Die Elite stört, dass die CH nicht zum Club gehört! Und dieser Club heisst natürlich EU. Die Sehnsucht der Eliten nach "Zugehörigkeit" ist unglaublich. Die Sache mit der Schwarzen Liste hätte man mit Hartbleiben und gezielter Indiskretionen über ausländische Politiker mit Konten in der Schweiz aus der Welt schaffen können. Aber diese Regierung ist dazu unfähig. Antworten


Bruno Waldvogel-Frei

24.08.2010, 00:01 Uhr
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Frau Michelin Calmy-Rey gehört nicht zum Club! Das ist für viele unserer PolitikerInnen ein grosses Problem. Ob dahinter der Wunsch nach EU-Karriere oder echte Sorge um unser Land stehen, vermag ich nicht zu urteilen. Jedenfalls zeigt der Fall Göldi, das wir auch dort, wo wir im Club sind, nichts zu sagen haben. Die EU will unsere Infrastrukturen und unser Geld. Mehr nicht. Bestimmen tun andere. Antworten


Bernhard Lehmann

23.08.2010, 23:48 Uhr
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@Kurt Röösli: Mit Ihrer Selbstbeweihräucherung und der angeblichen globalen Bewunderung für Schweizer/innen stehen Sie mit beiden Füssen neben der Realität! Zuviele Pleiten und Pannen in CH-Politik und Wirtschaft (UBS, SWISSAIR, Lybienaffäre etc,etc) haben das internationale CH-Image nachhaltig ramponiert. Da helfen alte Schweizer Klischees mit glücklichen Kühen und jodelnden Alphirten nichts. Antworten


Ivan Casale

23.08.2010, 23:11 Uhr
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Es ist sogar sehr befremdlich, dass wir bezahlen müssen aber nicht zum Club gehören. Warum kann man heute keinen Handel betreiben ohne zum Club zu gehören? Wir können unabhängig und eingebunden sein, oder gehört nun die gleiche Farbe auf den Verkehrsschildern zu den Bedingungen von zwischenstaatlichen Beziehungen? Lachhaft!!!! Antworten


Wolfgang Sidler

23.08.2010, 22:46 Uhr
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Immer noch lechzt Calmy-Rey nach internationalen Ehren. Unsere Wirtschaft aber ist gut vernetzt, und man schätzt unsere Rechtssicherheit, sofern sie unsere Regierung nicht leichtfertig aufs Spiel setzt. Wie haben die Schwatz-Clubs der EU und der G 20 die jetzige Krise bis heute bewältigt ? Ziemlich desolat. Wenig Politiker und Manager, aber diskrete, kluge und effiziente Unternehmer brauchen wir. Antworten


Bruno Bänninger

23.08.2010, 22:37 Uhr
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@Max Sutter. Danke für Ihre Frage. Meine Bemerkung hat nichts mit dem geografischen Mittelpunkt der CH in Europa zu tun, sondern mit unseren sachlichen und ideelen Werten und den zahlreichen weltweit anerkannten und geachteten Stärken unseres Landes. Das ist kein Cliché. Das sind Fakten, also handfeste Gründe unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Auch wir können etwas bieten. Antworten


Bert Hermann

23.08.2010, 21:31 Uhr
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Die EU u. der Rest der Welt braucht die Schweiz nicht, aber die Schweiz die EU u. den Rest der Welt. Sollte dies irgendwann einmal den CH-Entscheidungsträgern und dem CH-Volk bewusst werden, ist es schon ein Erfolg. Der Schweizer Markt ist für die EU und die G-20 nicht so wichtig. Umgekehrt sind die EU (500 Mio. Konsumenten), China, Russia und USA für CH überlebenswichtig. That's it! Antworten


Reto Held

23.08.2010, 20:57 Uhr
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@Hans Ulrich Suter: Es ist auch heute kein Problem, dass ein Chinese oder sonst ein Asiate in die Schweiz kommen kann, sofern er Experte in einem gewissen Bereich ist und nicht ungefähr Putzmann, Pfleger oder andere tief- bis mittelqualifzierte Berufe. In der Praxis geht ein smarter Asiate aber viel lieber in die USA - und nicht nach Europa, schon gar nicht in die Schweiz. Antworten


Kurt Röösli

23.08.2010, 20:25 Uhr
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Unsere Wirtschaft Grossfirmen wie KMUs haben super Verbindungen in die ganze Welt. Tausende von Schweizern arbeiten auf der ganzen Welt in wichtigen Positionen. Die Leistungen im Bereich Technik, Gastronomie, Pharma, Medizinaltechnik und Bankwesen werden in der ganzen Welt hoch geschätzt. Die Eloquenz der Schweizerinnen und Schweizer wird bewundert. Sie brauchen, keine Ratschläge von Politikern! Antworten


Fred Büchi

23.08.2010, 20:17 Uhr
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Ich schätze, dass ein Grossteil der Kommentare von einer Insel der Seligen ausgeht, die es so nie gab. Das Land ist im globalen Wettbewerb, wo es ohne Freunde keinen Blumenstrauss gewinnt. Selbstbeweihräucherung in der Art der Nationalisten hilft nicht weiter, Mitdenken, -konstruieren, und -arbeiten sehr wohl. Freiheit gewinnen wir dadurch, nicht mit drohendem Abseitsstehen. Das braucht aber Mut. Antworten


Nick Schmid

23.08.2010, 20:14 Uhr
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@ Lidija Jametti: Mir egal, wenn sich die russische Presse an der Kleidung von BR CR stört. Die Frau ist Aussenministerin, nicht Playboy-Bunny. Meines Erachtens macht sie die Sache jedenfalls gut. Vielleicht haben viele Kritiker einfach ein Problem, dass sie der SP angehört, aus der Romandie kommt und erst noch eine Frau ist. Nicht gerade das Wunschprofil der Wählermehrheit in diesem Land. Antworten


Roberto Conte

23.08.2010, 20:11 Uhr
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Ich bin der festen Überzeugung dass die Schweiz, die Bürger, das Know How der Unternehmen und vor allem der Auftritt unserer Parlamentarier gegenüber den grossen Industrieländern, einschliesslich der EU, wir beweisen, dass wir mit von der Spitze sind. Es fehlt uns nicht am Mut, der Intelligenz und der Präzision ganz vorne dabei zu sein. Ohne Erpresserversuch der "EU", die nur unsere Kohle wollen. Antworten


Rene Wetter

23.08.2010, 19:36 Uhr
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@Marcel Zürcher: Wir brauchen billigere Banker unsere sind nachweislich zu teuer und bringen auch nicht die erforderliche Leistung Antworten


Javier López

23.08.2010, 19:34 Uhr
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Teilweise hanebüchend die Kommentare. Jedes Unternehmen muss um seine Konkurrenzfähigkeit und Überleben zu sichern rechtzeitig die richtigen Massnahmen planen und anwenden. Dazu muss es sich mit den aktuellen Entwicklungen in für sie relevanten Umfeld auseinandersetzen. BR C.R kann man nur mit dem Sprichwort trösten: „Unter den Blinden ist der Einäugige König.“ Antworten


Martin Sutter

23.08.2010, 18:54 Uhr
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Wo sie recht hat, hat sie recht, auch wenn das einige ewiggestrige Isolationisten nicht eingestehen wollen. Abschottung ist keine Lösung sondern schadet der Schweiz! Antworten


Daniel Jaggi

23.08.2010, 18:41 Uhr
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Hat denn Frau Bundesrätin noch nicht begriffen, dass sie die Interessen der Schweiz zu vertreten hat? Mit jammern über die Nichtmitgliedschaft in den versch. Clubs wird sie wohl auch weiterhin nichts als mitleidiges lächeln ernten. Handel wäre gefragt, aber das wird bei der Fehlbesetzung des Aussenministeriums wohl noch eine Weile ein Traum bleiben. Antworten


Beny Frei

23.08.2010, 18:41 Uhr
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Frau Moser, warum halten Sie sich so zurück mit der Nennung der vielen Wege zu einer noch unabhängigeren Schweiz? Solches wissen gehört verbreitet. Eventuell wird das dann auch MCR zugetragen und dann weiss sie, was zu tun ist. :-) Aber Achtung: "Die Selbstüberschätzung tötet den Erfolg im Keim." (Otto von Bismarck) Antworten


Paul Thürig

23.08.2010, 18:38 Uhr
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Gehört es nicht zur Hauptaufgabe eines Botschafters/IN vorwiegend die Aussenbeziehungen vorzüglich zu pflegen? Ist es nicht etwas peinich,wenn Aussenministerin M.Calmy-Rey das diplomatische Corps speziell noch öffentlich auf ihre Pflcihten aufmerksam machen muss? Antworten


Max Sutter

23.08.2010, 18:31 Uhr
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Herr Bänninger, Sie schreiben "... dass wir in internationalen Verhandlungen über Zusammenarbeit, die allseits Vorteile in Aussicht stellen, nie als Bittsteller aus schwacher Position verhandeln ...". Woher wissen Sie das so genau? Es entspricht zwar gängigem Clichée, ist aber leider schlicht und einfach so nicht wahr. Wir sitzen zwar mitten drin, werden aber mehr und mehr an den Rand gedrängt. Antworten


Hans Ulrich Suter

23.08.2010, 18:27 Uhr
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@Marcel Zürcher..... Alles was Techniker und Ingenieure braucht, v.a. modernere Technologien, wie Informatik...auch z.B. die Luft- und Raumfahrtindustrie Chinas beginnt uns (auch wenn wir die USA grosszügigerweise miteinbeziehen) abzuhängen. Kurz die Zukunft der Welt findet wohl eher in Jakarta statt, denn in Genf! Antworten


Schorsch Baschi

23.08.2010, 18:24 Uhr
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@Helmut Melzer, bitte keine Platitüden, nennen Sie doch einfach ein paar konkrete Beispiele, was wie der Schweiz geschadet habe. Einzig unsere Politiker, die nicht dezidiert auftreten schaden unserem Land. Antworten


Fred Büchi

23.08.2010, 18:23 Uhr
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Zwei Stichworte zu bisherigen Kommentaren, Freiheit: Waffenlieferungen an Pakistan, damit hilfsbereite Taliban bombardiert werden können - um danach dieselbe Summe für Hilfsleistungen hinterher zu senden. Neutralität: Die Chance der Grossbanken arme Länder auszuplündern - um danach vom Staat jährlich 4-6 Milliarden Subventionen zu kassieren, damit Boni/Dividenden bezahlt werden können. Antworten


lucius mayer

23.08.2010, 18:15 Uhr
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Fazit: noch mehr teure Berufsschwätzer im diplomatischen Dienst - auf Kosten von uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Antworten


Monika Moser

23.08.2010, 18:11 Uhr
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@Sandor Megyessy: denken Sie wirklich, die Presse sei in der Schweiz oder in Europa noch frei? Wie wäre es, wenn sich unsere Politiker als Vertreter des Volkes einmal für die wirklichen Interessen und Angelegenheiten des Landes einsetzen würden? Es gibt etliche Wege, um die Schweiz unabhängiger zu machen und diese sollten verfolgt werden, anstatt uns immer mehr in die Klauen anderer zu begeben... Antworten


Mathias Forster

23.08.2010, 17:53 Uhr
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Na klar, mehr und mehr übernehmen die internationalen Organismen die Kontrolle, wie die Bilderberger und ihre Helfershelfer es sich wünschen. Willkommen in der neuen Weltordnung! Wir müssen endlich aufwachen, im Namen der Freiheit. Man informiere sich doch bitte auch in unzensierten Medien im Netz. Ehrlich gesagt würde ich mich wundern, wenn dieser Beitrag aufgeschaltet würde. Antworten


Javier López

23.08.2010, 17:51 Uhr
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Wenigstens jemand in Bern, der seinen Blick über die Schweizer Alpen hinaus wirft. Leider zu wenige in diesem Land. Antworten


Bruno Bänninger

23.08.2010, 17:41 Uhr
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Die Schweiz hat Stärken und eine Menge zu bieten. So vieles, dass wir in internationalen Verhandlungen über Zusammenarbeit, die allseits Vorteile in Aussicht stellen, nie als Bittsteller aus schwacher Position verhandeln oder Konzessionen machen müssen, die unsere Verfassung verletzen resp. dem Volkswillen widersprechen. Die hohe Schule der Diplomatie ist gefragt: selbstbewusstes Verhandeln. Antworten


Helmut Melzer

23.08.2010, 17:40 Uhr
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Was zählt der Prophet im eigenen Lande? Frau BR. Calmy-Rey hat, wie schon so oft bewiesen, die aktuelle Situation der Schweiz erkannt und beschrieben. Leider gibt es in der Schweiz aber immer noch Leute und Parteien halt immer noch für eine "falsch verstandene Unabhängigkeit - faktisch Isolation" eintreten. Ein fataler Irrtum, auch Selbstüberschätzung, der dem Land auf allen Ebenen sehr schadet. Antworten


Marcel Zürcher

23.08.2010, 17:39 Uhr
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@Hans Ulrich Suter, dringend benötigter Asiaten? Wofür denn? Antworten


Edwin Hitz

23.08.2010, 17:36 Uhr
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Als Aussenministerin steht Frau Calmy in Europa alleine da. Dies liegt nicht an ihrer Person, sondern an der politischen Situation. Sie kann in Europa nicht mitreden. Wieso wollen viele CH-Bürger abseitsstehen solange am Haus Europa gebaut wird? Ist es sinnvoll zuzuwarten bis die Mauern um unser Land immer höher werden? Beim Misserfolg: Auch eine Ehe zwischen Staaten kann man scheiden. EU : Ja Antworten


Hanna Linsy

23.08.2010, 17:32 Uhr
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Bin absolut nicht einverstanden mit MCR. Die Schweiz sollte ein unabhängiger Staat bleiben und sich möglichst nicht in fremde Händel einlassen. Das hat uns viel Wohlstand und Ansehen in der Welt gebracht. Die kurzsichtige Denkweise von MCR wird das alles kaputt machen. Antworten


Anton Stroppel

23.08.2010, 17:29 Uhr
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«Das einfache Rezept der Gralshüter einer falsch verstandenen Unabhängigkeit, die sich stets nur aus allem raushalten wollte, funktioniert längst nicht mehr» «Deshalb müssen wir unsere bilateralen Beziehungen mit den G20-Staaten weiter ausbauen» Ich bin positiv überrascht aber noch etwas skeptisch solange sich das nicht als EU-Beitritts Finte entpuppt sage ich bravo BR Calmy-Rey Antworten


Hans Iseli

23.08.2010, 17:15 Uhr
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Auf jeden Fall habe ich schon Dümmeres von der Dame gehört. Antworten


Ernst Pauli

23.08.2010, 17:06 Uhr
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@Jametti. In Russland hat man auch über die Garderobe von Frau Clinton und Frau Sarkozy gesprochen. Schon vergessen? Ich selbst habe nichts über Frau Calmy in den russischen Medien gelesen. Vielleicht stammt diese Information von der SVP-Delegation, die vor kurzem den bösen Osten besuch hat. Antworten


Dieter Wundrak-Gunst

23.08.2010, 17:06 Uhr
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So wie Micheline Calmey-Rey es sieht, so sehe ich es. Warum? Ganz einfach, es gibt ein Sprichwort schon als kleines Kind betreffend den Eltern. Wie sage ich es meinem Kinde. Wenn ich nicht falsch liege, so sagt man es anständig. Und was heisst anstädig im Sinne Land Schweiz: Ganz einfach, man vertritt seine eigenen Ansichten, jedoch beleidigt man nicht die andern. So sehe ich es auch mit der EU. Antworten


Sandor Megyessy

23.08.2010, 16:58 Uhr
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@Lidija Jametti: Nun ist die Presse in der "gelenkten Demokratie" Russland ja nicht für ihre Freiheit bekannt. Antworten


Lidija Jametti

23.08.2010, 16:46 Uhr
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In den russischen Medien wird Madam C.R. belächelt und zwar gerade für Ihre Art sich zu kleiden. Man habe schon vor ihrem Besuch in Moskau über ihre Garderobe gesprochen und es waren viele Ihrer Kleidungsstücke das Gesprächsthema. Nicht nur das Tuch auf dem Kopf beim Besuch in Iran. Wenn das im Ausland als das Wichtigste wahrgenommen wird, dann ist die Zeit da, dass sie das Bundeshaus verlässt. Antworten


Ernst Pauli

23.08.2010, 16:40 Uhr
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Eine starke und gute Politikerin, unsere Aussenministerin. Auch die Schweden hatten mal eine ähnliche Aussenministerin. Sie wurde ermordet. Was die ewigen Kritiker aus der nationalistischen Szene nicht verstehen, ist, dass Frau Calmy nicht alleine ist. Sie hat erfahrene Mitarbeiter, die nicht mit dem Parteibüchlein einzuordnen sind. Diese Leute arbeiten für die Schweiz! Antworten


Franz Harman

23.08.2010, 16:36 Uhr
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Frau Calmy würde am liebsten die Schweiz an die Wand fahren, in die EU zwingen und dann zu sagen:" ich habs ja immer gewusst". Sie und 3/4 des Bundesrats wollen lieber Heute als Morgen "in den Club". Das müssen wir bei den Wahlen 2011 verhindern! Antworten


Kurt Aegeri

23.08.2010, 16:22 Uhr
Melden

Von unserer Aussenministerin erwarte ich, dass sie nicht bloss das tut, was ihrem Ego schmeicheltt, sondern auch ihre Hausaufgaben. Akribische Beziehungspflege, wenig sexy, wenig spektakulär. Genau das hat sie aber stark vernachlässigt, leider. Im übrigen ist es befremdlich, wenn wir zwar dauernd zahlen dürfen, aber angebhlich "nicht zum Club" gehören. A d'Seck, Frau Calmy-Rey! Und zwar ohne EU. Antworten


Hans Ulrich Suter

23.08.2010, 16:01 Uhr
Melden

Gerade die wachsende Bedeutung der ostasiatischen Länder bedeutet, dass wir uns von der EU differenzieren müssen. V.a. ist dieses unsägliche Personenfreizügigkeitsabkommen zu künden, das nur die Einwanderung von Leuten mit identischer Ausbildung wie die Schweizer sie schon haben ermöglicht (mit Lohndumping) sondern auch (wegen Boot voll!) die Zuwanderung dringend benötigter Asiaten verhindert. Antworten



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