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Der teuerste Häftling der Schweiz

Aktualisiert am 25.07.2010

Der Hausarrest für Bernard Rappaz kommt den Steuerzahler teuer zu stehen: Mindestens 2400 Franken pro Tag kostet allein die Bewachung des Hanfbauern in seinem Hof in Saxon VS

Bernard Rappaz hat erreicht, was er wollte: Dank Hungerstreik ist er in den Hausarrest entlassen worden.

Bernard Rappaz hat erreicht, was er wollte: Dank Hungerstreik ist er in den Hausarrest entlassen worden.
Bild: Keystone

Pro Stunde stellt die Polizei für die Bewachung 100 Franken in Rechnung, wie der «Sonntag» berichtet. Investitionen wie die Installation von Videokameras, Spesen und weitere Sicherheitsmassnahmen nicht eingerechnet. Zum Vergleich: Ein Tag im Gefängnis kostet den Steuerzahler rund 350 Franken.

SVP-Nationalrat Oskar Freysinger ist empört: «So teuer war bisher kein anderer Häftling im ganzen Kanton!» Die SVP will nun gemeinsam mit CVP und FDP eine Interpellation im Staatsrat einreichen, die eine Aufstellung aller durch Kosten, die durch Bernard Rappaz verursacht wurden, fordert. Die Gesamtkosten für den Fall Rappaz dürften sich mittlerweile auf über eine Million Franken belaufen.

(bru)

Erstellt: 25.07.2010, 08:16 Uhr

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