«Der SVP-ler fürchtet den Rumänen an sich»

Die Krise zieht in die Diskussion um die Personenfreizügigkeit ein. Otto Ineichen telefoniert gegen die Gegner an und lässt sich bisweilen auch beschimpfen.

Bankrotte Stewo AG: «Ein Ablehnung der Personenfreizügigkeit kostet mehr Arbeitsplätze», sagt Otto Ineichen.

Bankrotte Stewo AG: «Ein Ablehnung der Personenfreizügigkeit kostet mehr Arbeitsplätze», sagt Otto Ineichen.
Bild: Keystone

Otto Ineichen.

Otto Ineichen.

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Die jüngste Umfrage des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse zur Abstimmung von 8. Februar zeigt: Die Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien steht auf tönernen Füssen. Und mit ihr die bilateralen Verträge mit der EU. Gemäss «Blick» beträgt die Zustimmung noch rund 40 Prozent. Der Unternehmer und FDP-Nationalrat Otto Ineichen will den Trend kehren.

Herr Ineichen, lange glaubte man, die erweiterte Personenfreizügigkeit werde durchgewunken. Nun steht die Abstimmung auf der Kippe.
Richtig. Das ist nicht gut.

Woran liegt es?
Es gibt zwei Gründe: Erstens bereitet die wirtschaftliche Situation vielen Leuten Sorgen. Zweitens verfängt die Angstmacher-Kampagne der Gegner.

Angstmacher-Kampagne? Es ist eine simple Liste von Negativ-Auswirkungen. Keine bösen Männer mit Schnauzern, keine Messerstecher.
Deshalb verfängt sie ja. Die simple Auflistung von Lügen ist sehr wirksam. Lohndumping, Jobverlust, Überfremdung und Plünderung der Sozialwerke durch Einwanderer aus dem Osten – der übliche Mix. Und jeder einzelne Punkt auf der Liste entbehrt jeder Grundlage. Das haben die bisherigen Erfahrungen gezeigt. Die Ausländer zahlen mehr in die Sozialwerke ein, als sie kassieren. Die meisten sind jung, mobil und gut qualifiziert. Und einen Job erhalten sie nur, wenn ein Unternehmen sie engagiert.

Kann die Negativ-Stimmung auch auf die schwache Befürworter-Kampagne zurückzuführen sein? Bäumchen mit Äpfelchen auf Plakaten entfalten offenbar keine tolle Wirkung.
Das ist richtig. Mit den schönen Bäumlein können wir nicht mehr kommen. Man müsste auf die Nein-Kampagne reagieren und zeigen, welch verheerende Auswirkungen eine Ablehnung hat. Das Ansehen der Schweiz im Ausland würde sehr leiden, das Bild der eitlen Rosinenpicker ist schon jetzt verbreitet. Das Bankgeheimnis geriete stärker unter Druck, Förderbeiträge würden gestrichen, die Exporte sinken, die Karten im Steuerstreit würden neu gemischt.

Sie nehmen auch ihren Berufsstand in die Pflicht.
Ja. Das wichtigste ist jetzt, dass die Unternehmer mit gutem Beispiel vorangehen. Wer jetzt Leute auf die Strasse stellt, handelt fahrlässig. Das gilt übrigens auch für die grossen Medienhäuser. Ich habe mit den grossen Verlegern Gespräche geführt und an sie appelliert, ihre Vorbildfunktion wahrzunehmen. Bei ihnen, bei der Tamedia, habe ich aber niemanden erreicht.

Vielen Dank, trotzdem. Aber mit Telefonieren verhindern Sie keine Entlassungen.
Nein. Aber mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kurzarbeit. Mit diesem Modell können Unternehmen unbeschäftigte Angestellte im Arbeitsverhältnis belassen und erhalten von den Arbeitslosenkassen Beiträge. Ich habe bei Wirtschaftsministerin Doris Leuthard vorgesprochen und ich gehe davon aus, dass der Bundesrat im Januar eine Verordnungsänderung betreffend der Kurzarbeit vornimmt. Die Karenzzeit, die die Unternehmen ihre Angestellten selbst bezahlen müssen, würde von zwei Tagen auf einen Tag halbiert. Firmen die zu Jahresanfang in Liquiditätsengpässe geraten, könnten die Beiträge bereits Ende Januar erhalten und müssten keine Leute entlassen. Ich bin überzeugt, dass die Welt in drei Monaten komplett anders aussieht, wenn wir nun Entlassungen und Stellenabbau mit Kurzarbeits-Modellen verhindern.

Und wenn die Abstimmung gewonnen ist, dann kann man dann entlassen.
Derjenige, der das macht, der dürfte dann mit meinem Segen öffentlich an den Pranger gestellt und von den Medien durch die Mangel gedreht werden.

Eine wichtige Rolle kommt auch Ueli Maurer zu. Als Bundesrat müsste er die Ja-Parole vertreten. Glauben Sie, er tut es?
Ich hoffe, dass er die SVP-Anhänger wenigstens zum Abstimmungsboykott aufruft. Ich wollte eine Pressekonferenz einberufen, um ihn dazu aufzufordern. Er ist enorm glaubwürdig und es wäre wichtig, dass er es tut. Für unmöglich halte ich es nicht. Und nächste Woche muss ich Christoph Blocher anrufen. Auch von ihm erwarte ich etwas. Seine Kinder, die in der Ems-Chemie engagiert sind, üben ebenfalls Druck auf ihn aus, wie ich höre. Ich nehme auch an, dass sich Peter Spuhler noch einmal ins Zeug legen wird.

Und sie selbst? Sie hatten kürzlich Herzprobleme.
Ich hatte einen Eingriff an der linken Herzarterie, das stimmt. Vielleicht hatte ich etwas zu viel negativen Stress in letzter Zeit. Aber es geht mir wieder gut. Diese Abstimmung nun zu gewinnen, ist aber ein positiver Stress. Das wird mir nichts ausmachen. Es gibt viel zu tun.

Zum Beispiel?
Ich muss an der Basis Überzeugungsarbeit leisten. Kürzlich wurde ich an einer Delegierten-Versammlung der SVP ausgepfiffen. Auch bei einem Vortrag beim Bauernverband hat man mich beschimpft. Nach einem Auftritt bei Chauffeuren ist mir erst bewusst geworden, wie gut die Nein-Kampagne funktioniert. Die Bauern haben Angst um den Milchpreis, die Chauffeure um ihre Jobs und die SVP-ler vor dem Rumänen an sich. Und dann gilt es immer wieder bei den Banken und den grossen Versicherungen zu lobbyieren.

Die sind doch im Moment mit sich selbst beschäftigt. Was wollen sie im Gespräch mit den Banken erreichen?
Zuliefererfirmen von Automobilherstellern, Occassions-Händler oder Gastrobetriebe werden von den Banken zum Teil massiv benachteiligt. Weil sie von der Krise am meisten betroffen sind, kriegen sie nur noch zu Strafzinsen Geld. Das ist widersinnig. Ich sage: Lieber den einen oder anderen Kredit zuviel sprechen und ein paar Millionen verlieren, als ganze Branchen mit Strafzinsen zu belegen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.12.2008, 22:42 Uhr

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259 KOMMENTARE

Karl Brünner

27.01.2009, 19:01 Uhr

Es ist nicht eine schände? dass die EU setz Bedingungen für eine Bilateral Vereinbarung. Niemand darf mich sagen, wer soll ich zu Hause herumkommen zu lassen. Heute in der Schweiz , soll man sich fragen, wie viel Schweizer Kontingent darf eine Schweizer Unternehmen beschäftigen. Jeder Arbeitgeber macht was er will, Die Kontrollen über Löhne oder Sozialeinstellung sind nur eine Politike Lüge,


Ralf Fischer-Summ

26.01.2009, 10:49 Uhr

Es ist natürlich einfacher, billige Hilfskräfte aus Rumänien und Bulgarien hierher zu holen, als eine Firma dorthin zu zügeln. Dort zahlt man bloss 100 Euro Monatslohn, vielleicht bald schon etwas mehr. Das schleckt keine Geiss weg, weil die Fremden auch bald bei uns viel billiger arbeiten, z.B. mit einer ICH-AG und einem Stundensatz von Fr. 25.- bis Fr.30.- inkl. MWST, dort zahlt man 4 Euro/Std.


Gilberto Turolla

22.01.2009, 09:57 Uhr

Als ich mich in einer kleinen Partei im Jahre 1992 stark für einen EWR-Beitritt machte, da ich als Exportfachmann/Exportleiter schon damals wusste, was für die Schweiz auf dem Spiel stand, hatte ich mir nur Feinde geschaffen. Was die Bilateralen nun schon an Geld verschulngen haben, nur weil wir es nicht wagten, dem EWR beizutreten, können wir uns schenken. Heimat, wache endlich auf!


Marc Poleschner

20.01.2009, 23:26 Uhr

Geschätzte Schweizer Bürger, seht in uns Deutschen ( stellvertretend für alle EU Bürger ) nicht immer den vermeintlichen Feind den es zu bekämpfen gilt, sondern Menschen die ihr gesamtes Wissen gerne in eure Gesellschaft und Firmen einbringen und es ihnen so ermöglichen von dem schon vorhandenen Freihandels - und Globalisierungserfahrungen zu partizipieren. Die Zeit lässt sich nicht aufhalten.


Erich Zumbach

18.01.2009, 09:48 Uhr

Drohungen wie jene von Hr. Spuhler ,Arbeitsplätze ins Ausland zu verlegen verfehlen den Zweck, die noch Unentschlossenen für ein Ja zu den Bilateralen zu bewegen. Ich habe meinen Entschluss gefasst. Danke Herr Spuhler und gute Reise und vergessen Sie nicht dass die Steuern im Ausland auch etwas höher sind. Mir wäre es lieber gewesen, Herr S. hätte sein Wissen im Verwaltungsrat der UBS eingebracht


G. Kunz

06.01.2009, 10:42 Uhr

Ich möchte noch nachschieben, dass Hr. NR Spuhler für mich nicht mehr glaubwürdig ist. War er etwa nicht Verwaltungsrat der UBS? Hat er seine zuviel bezogenen Zahlungen der UBS, wieder zurückbezahlt?


Gustav Kunz

06.01.2009, 10:19 Uhr

Wenn Herr NR Spuhler seine Arbeitsplätze ins Ausland verschieben will, soll er das doch tun. Die SBB wäre dann wider frei, in der ganzen Welt (auch Indien und China) nach neuen (billigeren) Zügen zu suchen, die auch unseren Anforderungen entsprechen. Glauben sie ja nicht, dass Hr. Spuhler der einzige auf der Welt ist, der solche Züge bauen kann.


Eco Economicus

05.01.2009, 18:37 Uhr

Wie vernagelt muss man denn sein, nicht zu verstehen, dass die Schweiz nur so lange Wohlstand hat, als es der Wirtschaft gut geht. Ich freue mich als EU-Bürger, wenn Herr Spuller zu uns kommt; er ist herzlich willkommen. So wie auch alle anderen Schweizer, die statt Rosinen klauben, der EU als Wertegemeinschaft beitreten wollen. Die Bilateralen gehören jedenfalls weg.


Peter H. Kuhn

05.01.2009, 17:15 Uhr

Dann soll doch dieser UBS-Spuhler gehen! Möglichst noch bevor ihn der Grössenwahn nach ganz in den Griff kriegt. Allerdings sein UBS-VR-Mandat war eher ein Versager-Mandat.


Manuel Spuhler

02.01.2009, 15:01 Uhr

Das habt ihr euch so schön vorgstellt, nicht!? Den inländischen Arbeitsmarkt mit Deutschen, Franzosen etc. überschwemmen, immer 100e zur Auswahl haben und den Lohn drücken. Ältere Arbeitnehmer abschieben, ausbilden muss man auch nicht mehr selber, gibt genug Deutsche. Allfäll. Arbeitslosigkeit wird vom Volk bezahlt. Nach dem Milliardendesaster, hab ihr ech noch die Frechheit uns zu drohen?? NEIN!!


John J Feller

30.12.2008, 17:56 Uhr

Servus Herr Spuhler. Vergessen sie nicht das Licht abzuloeschen wenn Sie die Werkhallen verlassen. Steuerlich werden Sie ja wahrscheinlich hier blieben. Vorteile sind eben Vorteile. Erpressungen und Drohungen sind kontraprodukltiv!


Beat Müller

30.12.2008, 17:12 Uhr

seht her seht her. wenns ums geld geht ist es dem herr spuhler sch.... egal CH hin CH her. dann werden die arbeitsplätze einfach abserviert, vernichtet arbeitsplätze in der schweiz und gibt sie ins ausland. und soeiner ist soll in einer schweizerischen volkspartei sein ?? und mit dieser drohung stösst er gar ins milieu der erpresser ab...


heinz kopp

30.12.2008, 15:53 Uhr

Da haben wir es doch. Den Unternehmern gehts nur ums Geld. Mit der Nicht-Ablehnung der Personenfreizügigkeit kommen Arbeitskräfte die zu tieferen Löhnen arbeiten. Später belasten diese die Sozialwerke und die Arbeitslosenkasse. Oder kommen nur Akademiker? Was muss eigentlich noch passieren bis das Volk merkt, dass sie an der Nase herumgeführt werden und einer Erpressung nicht nachgeben dürfen.


Markus Bischof

29.12.2008, 01:13 Uhr

Ja nun denn, was sollen wir SchweizerInnen nun tun? Es ist ganz einfach. Wir sollten die Märke noch weiter öffnen und damit die marktregulierenden Mechanismen mit allen Ihren Vor-/Nachteilen vollumfänglich und gänzlich zulassen. Damit hätten dann alle die Möglichkeit, noch mehr Geld zu verdienen. Der Staat, die Lobbies, die EW's, die Holdings, die Millionäre und wieviel dem Arbeiter? Minus!?


Urs Keller

28.12.2008, 23:28 Uhr

Das Versprechen des Bundesrates war : jeweils bei jeder Erweiterung einzeln abstimmen zu können Nun diese Leute halten sich nicht an ihre Versprechen, und darum müssen wir das Paket entflechten. Sie veruchen es mit Tricks und Rafinesse, aber das Volk merkt es immer wieder darum ein NEIN


Thomas Klanzi

28.12.2008, 23:10 Uhr

Nochmals die Frage: wenn die EU weitere Ost- und Balkanländer in ihre Reihen aufnimmt, kann das CH-Volk dann nochmals über die Erweiterung der PFZ abstimmen? Oder geben wir mit einem allfälligen JA jetzt einen Blankocheck für PFZ mit den zukünftigen EU-Länder z.B. Kroatien, Serbien, Mazedonien, Montenegro, Kosovo, Türkei? Oder sollen wir jetzt bereits präventiv NEIN sagen? Wer weiss da mehr?


Urs Keller

28.12.2008, 22:12 Uhr

Ein NEIN bei der PFZ-Abstimmung ist ein Schuss vor den Bug der Regierung und Parlament. Wir haben genug von den Tricks und Unwahrheiten die uns durch diese Leute aufgetischt wurden. Ein NEIN ist auch kein Weltuntergang, dann muss man halt das Packet aufschnüren und neu und einzeln abstimmen. So wie es sich gehört. Das ist reines Selbstverschulden.


Marcel Zufferey

28.12.2008, 21:54 Uhr

Gut, Herr Spuhler, Herr Held, Herr Bührer oder Herr Daum: Dann beissen wir eben in den sauren Apfel und stimmen ja. Doch in Zukunft wird es keinen einzigen kampflosen Lohnherbst mehr geben- zumindest solange nicht, als die Unternehmensgewinne von Rekord zu Rekord eilen. Und wenn es sein muss, legen wir das ganze Land lahm- wie seinerzeit beim Generalstreik 1918, Jahr für Jahr für Jahr!


Hans Sonderegger

28.12.2008, 21:19 Uhr

Aber Otto wir, will heissen ein grosser Teil der Bevölkerung, sind es leid uns immer wieder anzuhören was wir aus welchem Grund so oder eben so nicht machen sollten. Wir haben es satt, dass immer mehr Leute sich in der Schweiz niederlassen und somit die Mieten in die Höhe treiben. Machen wir so weiter muss ich mir die Miete auf dem Sozialamt holen gehen, oder darf ich dann zu ihnen kommen?


Martin Burckhardt

28.12.2008, 20:55 Uhr

@Herr Schäffler, die illegale Einwanderung hat ÜBERHAUPT nichts mit der PFZ zu tun. Aber genau solchen Schmu versucht die SVP der verängstigten Bevölkerung weiszumachen! EIgentlich ist es ganz einfach: Die CH Wirtschaft = Exportwirtschaft. Bilaterale II = Handelserleichterungen etc. --> Fallen die Bilateralen weg, geht Export zurück, Wirtschaft produziert weniger, Stellen werden abgebaut!


Matthias Baur

28.12.2008, 20:43 Uhr

Ja, was wird wohl passieren bei einem Nein?? Leider dürften dutzende wie Hr Spuhler reagieren (müssen) & tausende Arbeitspl. ins Ausland verlagern. Es dürfte sich um mittlere/niedr. qualifiz. Jobs handeln. Und die dank Bilateralen I & II Zugewanderten gehen partiel auch mit & zahlen nichts mehr in die ALV um die dann arbeitslos gewordenen zu berappen, das wird wohl die SVP tun!! Merksch Öppis?!?!


Toni Müller

28.12.2008, 20:28 Uhr

@ Carlo Hirt. Gut, wenn das der abgewählte Herr Blocher (nicht "alt BR") anders sieht. Ich bin schliesslich kein SVPler. Als Parteiloser bin ich gegen die Personenfreizügigkeit, weil die Herren Wirtschaftsbosse immer wieder die schlechtverdienenden SchweizerInnen vergessen und lieber aus dem Ausland Arbeitnehmer hierher karren, die sie noch schlechter bezahlen können. Damit ist jetzt schluss.


andi gerber

28.12.2008, 20:26 Uhr

dank ihnen herr spuhler werde ich jetzt doch nein stimmen, obwohl ich zuerst eher für ja war. aber das was sie machen, ist eine ganz miese masche, in der schweizer politik hat drohen und angstmacherei kein platz, auch für sie nicht herr multimillionär, ich bin halt nur ein büezer und auf meinen kleinen lohn angewiesen, für mich, meine frau und meine 3 kinder.


Toni Müller

28.12.2008, 20:18 Uhr

Die Drohung von Herrn Spuhler ist äusserst undemokratisch und egoistisch. Drohen sie weiter, Herr Spuhler, wenn sie auf die Schweizer ArbeitnehmerInnen nicht mehr angewiesen sind, dann können sie sicher auf den Millionenauftrag von der SBB verzichten. Auch dafür können wir, ganz demokratisch, auch sorgen.


Gregor Bächi

28.12.2008, 20:01 Uhr

Irgendwie habe ich dass Gefühl, das man für gleiche Arbeit weniger Lohn zahlen will....inwieweit profitiert unser Arbeitsmarkt von der Personenfreizügigkeit? Bekommen mehr Leute, die in diesem Land leben einen Job? Erhöht sich die Kaufkraft des Volkes? Wer profitiert genau von der Sache? Mal nachdenken....;)


Daniel Schäffler

28.12.2008, 20:00 Uhr

@ Martin Burckhardt. Aha und wenn die PFZ total in die Hosen gehen würde, was dann? Schon jetzt kämpfen gewisse Berufszweige gegen Leute vom Osten, die einfach, auch illegal/schwarz, hier billiger arbeiten. Wass dann Martin Burckhardt? Was dann? Ein gesundes Mass an Vorsichtigkeit hat noch nie geschadet und nicht alles was von der EU kommt ist gut. Also sparen sie sich diese Angriffe gegen die SVP


Albert Zimmermann

28.12.2008, 19:51 Uhr

Mitbestimmen wie Träumer wie der gute Lais schreibt, könnten wir als Mitglied der EU: Wir könnten Ja oder Nein sagen, solange wir deckungsgleich mit Grossdeutschland bleiben. Ansonsten könnten wir es wie die Dänen und Iren beim 2.Mal besser machen, oder wie die Franzosen Österreicher Polen Tschechen Holländer von der eigenen Regierung umgepolt werden. Da in Bern die EU Turbos vorwiegen aus derselben Ecke kommen wie der liebe Lais , ist seine Phantasie verständlich, zumal jeweils die Kopftuch-Calmy und der Selbsthilfegrüppli Moritz bereits mit eingeknicktem Rücken in Brüssel antraben. Das ist dann eben der Anstand und Stil, von dem Blocher am Ustertag sprach


Michael Gnaegi

28.12.2008, 19:47 Uhr

Als Berner der seit 15 jahren sein Brot im Ausland verdient, kann ich nur sagen dass "Globalisation" fakt ist. Jeder der glaubt sein arbeits platz sei sicher nur weil die Schweiz nicht in der EU ist liegt total daneben... Jedes Land versucht protektionistisch zu sein, aber am Ende wird produziert wo's am guenstigsten ist... Wir haben keine Wahl als dass Spiel zu spielen....


Peter Frei

28.12.2008, 19:31 Uhr

Lieber Herr Spuhler, ich war bis jetzt bezüglich der PFZ-Abstimmung unentschlossen. Doch sie haben mich überzeugt, ich werde NEIN stimmen! Die Firmen und Arbeitgeber haben unser Vetrauen missbraucht, und wir bezahlen nun die Milliardenrechnung. Anstatt die Bevölkerung um Mithilfe zu bitten, und auf ihre Bedürfnisse einzugehen, drohen sie uns. Viel Spass in Polen Herr Spuhler!


Martin Burckhardt

28.12.2008, 19:10 Uhr

@von-Melchtal: Auch Ihre eher beschränkt origineller Angriff auf meine Person ändert nichts an der Situation, dass simplere Gemüter, welche sich durch SVP-Propaganda blenden lassen, 1 + 1 nicht zusammenzählen können, und die weitreichenden Folgen einer Suspendierung der Bilateralen für sich selbst nicht sehen. Die PFZ ist nur ein kleiner Teil der Bilateralen II! BEDENKEN SIE DOCH MAL DEN REST!!!


A Meyer

28.12.2008, 19:03 Uhr

Viele billige, politisch fast rechtlose Arbeitnehmer: selbstverständlich wünscht sie sich das Geldadel weiterhin.


Roland Moser

28.12.2008, 19:00 Uhr

Die PFZ ist der totale Misserfolg. Überbevölkerung und trotzdem noch mehr Zuwanderung. NEIN. Die Schweiz braucht die bilateralen Verträge mit der EU keineswegs. Alles andere ist gelogen. Es ging vorhin auch ohne. Die Befürworter der Erweiterung operieren mit unbeweisbaren Ängsten nur um ihre egoistischen wirtschaftlichen Interessen zum Schaden der Schweiz durchzusetzen. Ein NEIN in die Urne!


Hans Ernst

28.12.2008, 18:59 Uhr

Spuhler ist wenigstens ehrlich. Es würde nicht erstaunen, wenn viele Gegner dieser Verträge insgeheim beten würden, dass die Verträge angenommen werden. Nur wagen sie nicht dem Volk reinen Wein einzuschenken. Ist halt populärer, wenn man gegen Rumänien und Bulgarien ist. Mit der grossen Arbeitslosigkeit nach der Ablehnung beschäftigt man sich dann später.


Marcel Zufferey

28.12.2008, 18:41 Uhr

Auch wenn ich die Wirtschaft und ihrer scheinheilige Argumentation langsam leid bin- Otto Ineichen ist wenigstens einer, der so gut es geht, ehrlich ist. Wir befinden uns sozusagen in einer (1992 selbst gewählten) Pattsituation: Ein (knappes) Ja bedeutet eine weitere Verschlechterung der Situation auf dem Arbeitsmarkt von Teilen der Bevölkerung- aber ein Nein verschlimmert sie noch viel mehr!


Lorenz Oeschger

28.12.2008, 18:37 Uhr

Es ist klar zu unterscheiden, wer die ausländischen Arbeitskräfte braucht. Das sind in erster Linie die Firmen und Geschäfte und deren Besitzer, weil sie es verschlafen haben Schweizer auszubilden. Es ist billiger Ausländer, die schon ausgebildet sind zu importieren. Wenn jetzt also die Schweizer Arbeitnehmer Nein stimmen ist das einzig und alleine die Schuld der Firmen und deren Besitzer!


Karl Baum

28.12.2008, 18:26 Uhr

...dann soll er halt gehen, und den Ospel kann er gleich auch mitnehmen, solche Patrioten, denen es nur um ihr Bankkonto geht, brauchen wir hier nicht!


Samuel Knopf

28.12.2008, 18:16 Uhr

Ich verstehe Euch Neinsager nicht. Wegen der Finanzkrise und der steigenden Arbeitslosenzahl wollt ihr wirtschaftlichen Harakiri begehen und die Bilateralen riskieren? Das ist etwa ähnlich verrückt, wiewenn man mit Fieber im Bett liegt und dann im Winter in den Wald geht um mit einem Bären ringen zu gehen. Absurd! Ein Nein wird uns noch weit mehr Probleme bescheren, als wir jetzt eh schon haben.


Peter Bräm

28.12.2008, 18:15 Uhr

Charles Stieger: Mit Schale und Kravatte am Schreibtisch zu sitzen ist nichts anstössiges und hat auch mit der SVP nichts zu tun. Als Parteiunabhängiger werde ich jedenfalls sicher Nein stimmen.


Peter Vogt

28.12.2008, 18:12 Uhr

ich werde nein sagen zu den bilateralen Verträgen - ich sage nein zu sog. EU, ich will kein Berliner werden. Ich will nicht, dass unsere direkte Demokratie den "Bachab" geht. Ich glaube, dass halt viel zu viele gar nicht wissen, was eine direkte Demokratie ist - und wie äusserst wertvoll die ist. Wenn wir ein Teil des grossen Reiches geworden sind, haben wir dieses grosse Priphileg nicht mehr.....


Stefan Sollberger

28.12.2008, 18:09 Uhr

Als ehemaliger Auslandschweizer verstehe ich die Aengste und Sorgen der Leute. Gerade in der heutige Wirtschaftslage und der kommenden Rezession fürchten sich die Leute um ihren Arbeitsplatz. Dennoch ist Europa und der bilaterale Weg wichtig und richtig für die Schweiz, damit wir weiterhin konkurrenzfähig bleiben können. Man muss den Leuten reinen Wein einschenken, Befürworter wie Gegner.


Peter Hafner

28.12.2008, 17:54 Uhr

Die Schweiz hat den bilateralen Weg der EU gegenüber gewählt. Bis anhin war dies der richtige Weg. Eine Überfremdung durch Bulgaren und Rumänen durch Annahme der Osterweiterung sehe ich nicht. Die Überfremdung kommt aus einer ganz anderen Richtung, siehe Asylantenzustrom in Lampadusa. Schengen wird uns die Kriminellen melden. Dann muss man sie zurückweisen.


Reto Hartinger

28.12.2008, 17:49 Uhr

Liebe Tagi-Redaktion. Ueberprüft doch einmal anhand von IP-Adressen der Beitragsschreiber ob da nicht eine PR-Agentur am Werk ist. Wäre ja nicht das erste Mal dass öffentliche Meinung "gemacht" wird.


Hans Leutwyler

28.12.2008, 17:48 Uhr

Ich habe den Eindruck, dass hier über alles was mit Ausländern zu tun hat geblogt wird. Die PFZ, wie wir sie heute kennen, ist ein Erfolg. Weshalb unterbreitet uns Bern statt 2 Abstimmungen eine Sammelpackung, mit dem reellen Risiko, dass diese verworfen wird. Damit wir ein JA einwerfen drohen gewisse Kreise mit dem ultimativen Untergang der Schweiz. Was geschieht effektiv bei einem NEIN?


Christoph Geiser

28.12.2008, 17:42 Uhr

Wenn Herr Spuhler seine Produktion ins Ausland verlagern müsste, hätte dies klare Gründe und wäre nicht sein Fehler, sondern der des Volkes. Da gab es doch seitens der SVP mal das Versprechen bei einem Nein zur IV-Finanzierung würde die Wirtschaft tausende Arbeitsplätze für IV-Bezüger schaffen. War brandschwarz gelogen. Ich gehe davon aus, dass die Partei auch jetzt brandschwarz lügt.


Charles Stieger

28.12.2008, 17:41 Uhr

Es gibt eine Schicht von Schweizern, welche meinen, sie müssten auch mit Schale und Kravatte an einem Schreibtisch sitzen. Arbeit mit blossen Händen ist ihnen zuwider. Dass es aber vielen SVPlern dazu vom Hirn her nicht reicht, blenden sie aus. Damit wären wir dann bei den „Arbeitslosen“. Stimmt nur fröhlich NEIN, ihr SVP-Verrückten, dann verdoppelt sich das Arbeitslosenheer innert kürzester Zeit.


Niklaus von-Melchtal

28.12.2008, 17:35 Uhr

@ Martin Burckhardt: ". . . dieser rückständige, immobile, unterqualifzierteTeil der Bevölkerung . . ". Herr Burckhardt, sie sind ein fortschrittlicher, mobiler, überqualifzierter Dummkopf. Um es mal ganz ganz vorischtig auszudrücken. Um nicht in der Zensur hängen zu bleiben.


S Studer

28.12.2008, 17:26 Uhr

2) der Menschen Europas und der Welt um Arbeitsplätze zu bemühen, wenn man von überall her die Menschen importieren kann. Gerade Menschen mit einer linken Weltanschauung sollten klar gegen die Pfz sein, einige wenige Linke beginnen sich jetzt dagegen zu wehren. Aber vermutlich ist es der übliche Reflex, wenn die SVP dagegen ist, dann muss man als Linker dafür sein. Hoffentlich ändert sich das noch


Andreas Schnyde

28.12.2008, 17:25 Uhr

Bei dieser Diskuision wird gerne Vergessen und vorallem auch bei den beführworter der Bilaterallen, das in der Schweiz das Stimmvolk das letzte Wort hat im gegensatz zur EU. Ansonsten würde die EU anders aussehen, siehe Abstimmungen in Irland, Frankreich oder Belgien. Zu Hr. Spuhler, auch die Swissair sagte uns wie wir abstimmen sollen, die Swissair gibt es nicht mehr, die Probleme aber schon.....


Reto La Roche

28.12.2008, 17:24 Uhr

@Martin Burkhart! Oje Oje, ist dem Hündchen auf's Schwänzchen getreten worden. Die Kommentatoren sind sicher alles mündige Bürger, die hoffentlich auch selber denken können, das hat rein gar nichts mit der SVP zu tun. Aufgrund der Sachlage und der momentanen Wirtschafts- und Weltlage dürfte wohl ein ganz klares NEIN die Urnen schwängern!...da bin ich fast sicher!!!


S Studer

28.12.2008, 17:23 Uhr

1) Gerade Parteien wie die SP und die Grünen propagieren ja die nachhaltige, ökologische Entwicklung und sind die lautesten, die gegen Wirtschaftsoptimierer und Abzocker wettern. Die Pfz ist jetzt gerade das Gegenteil von nachhaltig und ökologisch, mit ihr geht es um Gewinnmaximierung und Marktexpansion. Wieso sollte sich ein globalisiertes Untermehmen auch darum kümmern, in den Heimatländern


Daniel Hauser

28.12.2008, 17:12 Uhr

Die Wirtschaft und unser aller Auskommen ist heute global vernetzt. Die in der Schweiz produzierten Produkte finden zum grössten Teil im europäischen Umland Absatz. Wenn wir uns von Europa aussperren, verlieren oder reduzieren wir wesentliche Märkte. Daher ist die Schlussfolgerung von Herrn Spuhler nur logisch, gar absolut notwendig für den Unternehmenserhalt.


Carlo Hirt

28.12.2008, 17:11 Uhr

Hr. Toni Müller, dümmer kann man die Zusammenhänge wohl nicht mehr darstellen. Sebst alt BR Blocher sieht das ausnahmsweise anders.


R Maag

28.12.2008, 17:06 Uhr

Erstaunlich, wie insular man in der Mitte des westlichen Europas denkt. Bloss nicht mitspielen, nur immer sein eigenes Knorrli-Süppchen kochen. Ablehnende Kreise ähneln Herr Ospel: selbstherrliche Spielertypen, die nicht merken, dass sie mit illusionärem Kapital draufloswirtschften. Es gibt eine real existierende Welt. Um mehr zu hören, als sein Echo, muss der Knorrli 'mal den Helm abnehmen.


Hans Meier

28.12.2008, 16:58 Uhr

Wie hier über die Wirtschaft hergezogen wird, habe ich das Gefühl, dass der Kommunismus weit verbreitet ist! Da die aber in der Schweiz eine poltische Randerscheinung, muss ich wohl keine Angst um die Abstimmung haben :)


Toni Müller

28.12.2008, 16:14 Uhr

Top-Manager behaupten, die aktuelle Krise sei nicht auf ein Versagen des Systems zurückzuführen, sondern auf die Gier weniger Manager. Und weil die gierigen Manager eben von den Top-Managern nicht zurückgepfiffen worden sind, ist die Krise eben doch ein Systemfehler. Die schädliche gierige Wirtschaftsglobalisierung muss gestoppt werden, und das kann man, wenn man die Personenfreizügigkeit stoppt.


Reto La Roche

28.12.2008, 13:55 Uhr

@Urs Keller! Bitte nehmen Sie den Herrn Spuler nicht allzuernst, er ist ja eigentlich auch kein richtiger SVP'ler, genau, das was Sie sagen, lieber Herr Keller trifft genau zu, Spuler soll weiter drohen und soll ruhig in's Polakenland gehen, der wird noch auf die Welt kommen...


Martin Burckhardt

28.12.2008, 13:47 Uhr

ich bin entsetzt über die grosse Anzahl dieser sehr kurz- und engsichtigen Kommentare hier. Es scheint, die SVP-Propaganda hat es tatsächlich geschafft einen Teil der Bevölkerung zu blenden. Aber ausgerechnet dieser rückständige, immobile und unterqualifizierte Teil der Bevölkerung wird es sein, der von einer Ablehung einer Erweiterung und Erneuerung der Bilateralen am meisten leiden wird.


Christian Buchs

28.12.2008, 13:11 Uhr

Die Frage ob ja oder nein zu den FZA stellt sich letztendlich doch anders. Nämlich, muss sich das Stimmvolk von ausländischen Politikern und sogenannten „interessierten Kreisen“, wie etwa Arbeitgeber- und Unternehmerverbände, erpressen lassen? Gerade diese Kreise, inkl. FDP sind für die Misere und Arbeitslosigkeit verantwortlich vor der wir heute stehen. Und gerade diese (und alleine diese) Kreise waren immer die Profiteure der Ja zu den PFZ. Sie werden auch die Rosinenpicker eines allfälligen Ja am 8. Februar sein. Nein zur Erpressung, Nein zu den PFZ!


Liane Haffer-Lang

28.12.2008, 13:07 Uhr

Es ist immer schwer,mit anderen etwas zu teilen u.schön für andere,etwas zu erhalen immer einfach.Meine Ansicht(und ich spreche aus Erfahrung),ist diejenige,zunächst im eigenen Lande Ordnung zu machen,den eigenen Leuten etwas vom Kuchen zu geben-u.ich meine da die vielen,die hier zu Schweizern wurden,als noch viele reinzuholen,u.dadurch innere Sicherheit u.Frieden,sowie den Standart zu gefährden.


Urs Keller

28.12.2008, 11:14 Uhr

Lieber Willy Portmann, Sie unterschätzen den Willen und die Fähigkeiten der Schweizer gewaltig. Das Selbstvertrauen ist wiedererwacht, und wir brauchen uns nicht zu verstecken. Im weiteren ist ein Schuss vor den Bug der Regierung und Linken durch die Mogelpackung, unbedingt von nöten. Daher stimmen wir am 8. Februar NEIN


Marcel Zufferey

28.12.2008, 11:13 Uhr

BIP-Statistiken sind nun einmal kein Wohlfahrtsindikator- doch genau das versucht uns der Wirtschaftsflügel schon seit Jahren begreiflich zu machen. Unter den Begriff Wohlfahrt fallen aber auch nicht direkt messbare, immaterialle Begriffe wie Stabilität; Stabilität der Lebensverhältnisse zum Beispiel- und um die steht es nachweislich immer schlechter: Deshalb auch die ganze Diskussion hier.


Urs Keller

28.12.2008, 10:05 Uhr

Interessant, Herr Spuler teilt mit dass er seine Arbeitsplätze ins Ausland verlegen werde wenn die PFZ abgelehnt würde, dass sie füher Sklaventreiber waren und tatsächlich verhält er sich immer noch so. Gewinnmaximierung steht auf seiner Fahne. Die Bevölkerung und das Wohl des Landes schein ihm egal.. I weiteren giebt er zu, dass es eine Wanderbewegung von 0,4 % von ost nach west geben würde


Willy Portmann

28.12.2008, 02:23 Uhr

Viele "Sachverständige" stimmen Nein, weil die EU scheinbar nichts zu bieten hat als Überfremdung und Lohndumping. Auf diese Weise ist die Schweiz gottlob schneller EU-Mitglied als man denkt. Die Schweiz ist für einen Alleingang gar nicht fähig. Sonst wären die Schweizer in Sachen EU sachverständig und nicht peinlich, und erschreckend ahnungslos unwissend. Ade Sonderfall. Ade Bilaterale.


Peter Gutknecht

28.12.2008, 02:07 Uhr

Die deutsche Regierung macht, was für Deutschland gut ist. Die rumänische Regierung macht, was für Rumänien gut ist. Und was macht unsere Schweizer Regierung ? - Komischerweise dasselbe, also das, was für Deutschland und Rumänien gut ist. - Die Stimmbürger fallen nicht darauf herein und schicken die Personenfreizügigkeit bachab !


Bruno Hotz

28.12.2008, 01:21 Uhr

Für die 2007 beigetretenen Staaten Bulgarien und Rumänien wurden in einem zweiten Protokoll (Protokoll II) Zuwanderungsbeschränkungen während sieben Jahren ab Inkrafttreten festgelegt. Anschliessend gilt für diese beiden Staaten während weiteren drei Jahren eine spezielle Schutzklausel. Also sollte es in 7 Jahren immer noch eine Kriese geben ..........................


Hans Meier

28.12.2008, 00:56 Uhr

Ca. 400'000 Auslandschweizer in der EU profitieren von der Pfz, diese Verträge sind also gut für beide Seiten. Übrigens leben prozentual mehr Schweizer in Deutschland als umgekehrt.


Freddy Balser

27.12.2008, 23:45 Uhr

was jetzt in der Schweiz passiert wünschen sich Millionen EU Bürger. Nämlich abstimmen zu dürfen. Aber das vermeidet die EU wie der Teufel das Weihwasser. Die EU braucht keine mündigen Bürger.


Michael Schmid

27.12.2008, 23:12 Uhr

Von "Angstmacherkampagnen" seitens der SVP kann nicht die Rede sein. In Tat und Wahrheit ist es allein der Bundesrat, der Ängste schürt. Die Schweiz ist bei einem NEIN nicht rechtlich zur Kündigung der Bilateralen I verpflichtet, und die EU hat wirtschaftlich nicht das geringste Interesse daran. Der Europafanatismus des Bundesrates muss am 8.Februar mit einem klaren NEIN endlich gestoppt werden.


Freddy Balser

27.12.2008, 23:12 Uhr

Das ist doch logisch mit den Vietnamesen. Die Bulgaren welche eine gute Ausbildung haben gehen selbst für mehr Geld in andere Länder. Die EU fördert das Normandentum der Arbeitnehmer. Man zieht dort hin wo man auch für weniger Arbeiten DARF.


Urs Keller

27.12.2008, 23:06 Uhr

Wir können die ansässigen Ausländer nicht einfach wieder ausführen, aber wir können Schranken gegen eine gewolte und vorsätzliche Uebervölkerung errichten und die PFZ ablehnen. Wir können jederzeit die nötigen Arbeiskräfte rekrutieren sofern wir sie brauchen, ohne einen übefüllten Marktplatz mit Wirtschaftsflüchtlingen zu bekommen. Wir wären nicht in der Lage, alle zu unterstützen.


Ruedi Lais

27.12.2008, 22:43 Uhr

@Schmidli. Türkei/Tunesion eher noch nicht. Aber bald Kroatien, Island, Mazedonien, Montenegro. Wäre die Schweiz EU-Mitglied, könnte sie dabei mitbestimmen, hätte sogar ein Vetorecht. Als bilateral abhängiges Land sind wir jedesmal erpressbar. Dabei haben wir doch die Guillotine-Klausel in den Bilateralen I ganz brav und demokratisch per Volksabstimmung angenommen!


Franz Brunner

27.12.2008, 22:28 Uhr

@ Ernst Brauchli--Swissair-Crash hat GANZ VIEL mit dem Nicht-EWR-Beitritt zu tun. Die Swissair musste Airlines in der EU kaufen-----------DA IRREN SIE ABR GEWALTIG--EINE airline hätte genügt, und dass man sich die Sabena holte (tolle Streiktradition) oder die TAT-Gruppe (wo doch BA schon 3-5 Jahre vergeblich was zu ändern versuchte) hat NUR mit der Beschränkheit der damaligen SR-Führung zu tun


Felix Perdu

27.12.2008, 22:18 Uhr

Lesetipp: "Bulgarien holt vietnamesische Facharbeiter ins Land" http://derstandard.at/?url=/?id=1479327%26_range=1 Das ist doch schon fast pervers.


Thomi Sprecher

27.12.2008, 22:17 Uhr

An ihrer Stelle würde ich dies auch so sehen mit der PFZ. Leider verkaufe ich keinen Ramsch und bin nicht auf der Sonnenseite geboren. Ich wäre dafür dass wenn jemand das Land verlässt jemand neu einreisen darf. Man vergibt keine neuen Schweizer Pässe und könnte so das Land auf einem kontrollierten Level halten. Alles nach dem Nein vom Februar . Otto grüsse mir deine Lieferanten aus dem Osten.


Hans Meier

27.12.2008, 22:07 Uhr

Wer zudem den Lohndruck beklagt hat die Globalisierung verschlafen, da besteht keinen Zusammenhang mit den Bilateralen. Wir müssen auf dem globalen Markt konkurrenzfähige Produkte liefern, dass entsprechend die Löhne tendenziell sinken, ist daher eine Tatsache. Aber unsere Lohnkonkurrenz arbeitet in Asien und nicht in Europa.


Alexander Zürcher

27.12.2008, 22:05 Uhr

Wenn man einige dieser Kommentare liest und damit rechnen muss, dass die hälfte der Schweizer zur Personenfreizügigkeit nein sagen würden, muss man sich wirklich fragen, ob Sokrates nicht recht hatte, als er meinte, dass demokratisch gefällte Entscheide nicht immer die besten Entscheid sind. Vieles hängt davon ab wie gut der Stimmbürger informiert ist und die zusammenhänge wirklich kennt.


Hans Meier

27.12.2008, 22:01 Uhr

Die EU Anteil im der CH Warenexporte beträgt 64%, so klein ist die Werkbank CH nicht, auch wen es viel Spezialitäten sind. Anscheinend sind diese Arbeitsplätze den Gegner egal.... Nach dem EWR-Nein folgte eine 10-jähriges Nullwachstum, aber dass wird immer verschwiegen.


Urs Keller

27.12.2008, 21:15 Uhr

Na na Herr H.Meier, nochmals, Rieter hat Probleme mit den Produktionskosten, Nestle produziert 98% im Ausland, Swatch produzier in Asien , ABB baut Anlagen im Osteuropa, überprüfen sie die Fakten, sorry es ist leider so. Es werden nur noch Spezialitäten in der Schweiz hergestellt, und dazu brauchen wir keine Rumänischen und Bulgarischen Arbeitskräfte. Meine Tätigkeit ist irelevant


Erik Wille

27.12.2008, 20:52 Uhr

selbstverständlich benötigt die Schweiz kein PFZ-Abkommen. Ist aber Teil des Deals. Die Schweiz hat derzeit deutlich mehr Vorteile als Nachteile durch die Bilateralen. Bin daher auch für ein Nein. Dann können wir schauen, was in neuen Verhandlungen ohne die Protektion eines gewissen Helmut K. aus O. herauskommt.


kurt meier

27.12.2008, 20:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Ineichen. Als FDP Nationalrat, sind Sie in der für unsere Staatsmisere Hauptverantwortlichen Partei ! Mit Ihrer integren Person, lassen Sie sich immer wieder , vor den Abzockerkarren spannen. Schade.


Urs Keller

27.12.2008, 20:14 Uhr

Hier ein Lob an die junge SVP, die den Mut hat gegen die Mogelpackung vorzugehen. Diese Jungen sind die Zukunft der Schweiz und im gegensatz zu O. Ineichen für den Weitebestand der Schweiz in geregelten kulturellen Verhältnissen. Von der kurzfristigen Gewinnsucht der Unternehmer haben alle genug. Die Abstimmung wird ein erstes Zeichen gegen Pfz sein . Die Argumente für ein NEIN sind gewaltig.


Urs Keller

27.12.2008, 19:48 Uhr

Unsere Arbeislosenzahlen werden wissentlich manipulliert, und die Ausgesteuerten abgezogen, zählt man diese dazu dann sind wir schon weit über 4 % . Wenn nun die noch die Rumänen und Bulgaren auf unseren Arbeitsmart ströhmen dann sind wir bald über 6 %, und die meisten werden aus Kostengründen Schweizer sein, Herr Ineichen Ihre Lohnpolitik ist bekannt. Skrupellos. Die Antwort ist NEIN


Hans Meier

27.12.2008, 19:30 Uhr

@Herr Keller Ich nehme an sie arbeiten in einem Subventionierten Bereich, sonst würden Sie wissen, dass ABB, Roche, Novartis, Nestle, Swatch, Rieter und viele mehr noch in der Schweiz produzieren. Wollen wirklich alle Neinsager unsere Exportfirmen versenken?


Bruno Meier

27.12.2008, 19:30 Uhr

Wir hatten Hochkunjunktur - ohne Personenfreizügigkeit wäre nun die Arbeitslosigkeit fast bei 0, Frauen und Behinderte würden problemlos Teilzeitstellen finden. Dies wurde inzwischen fast unmöglich, die Unternehmer (Ineichen und Co.) können sich gesunde, 100% arbeitende Deutsche holen. Für die Schweizer Arbeitnehmer bleiben nur die Nachteile und überrissene Häuserpreise.


Urs Keller

27.12.2008, 18:41 Uhr

Lieber M. Meier, aber aber, sie sollten wissen, dass die Grossen Firmen ihre Produktionen längst ins Ausland verlegt haben, und nur noch die Holdings aus steuerlichen Gründen in der Schweiz angesiedelt sind. Die Schweiz ist ein Dienstleistungsland. Die Argumente für ein " Nein" bei der Freizügigkeitsabstimmung sind ueberwältigend, nur sollte man sie lesen und verstehen können.


Urs Keller

27.12.2008, 18:26 Uhr

Ernst Brauchli, was für ein Unsinn, die Swissair hat sich nicht überkauft wie sie sagen, sondern marode Gesellschaften unter dem Motto Hunterstrategie einverleibt. Das ist Selbstverschulden und Grössenwahn einiger Manager. Mit dem EWR hat das gar nichts zu tun. Im weiteren, wenn sie für die Freizügigkeit von Rumänien und Bulgarien sind, dann ruinieren sie wissentlich die Sozialwerke .


Marcel Zufferey

27.12.2008, 18:24 Uhr

Hätten wir 1992 nicht ein hauptsächlich SVP-getriebenes Nein zur EWR in die Urne gelegt, bräuchte es diese ganze Diskussion hier nicht einmal! Ich bin für die erw. Personenfreizügigkeit- was ich aber der Wirtschaft zum Vorwurf mache- v. a. im Falle einer Ablehnung- ist ihre ganze Schönredner- und Schönrechnerei bezüglich der Auswirkungen auf Teile der hier ansässigen, schweizer Bevölkerung!


Gabriel Hefti

27.12.2008, 18:22 Uhr

Die EU hat vielen ehemaligen Ostblockländern rechtsstaatliche und wirtschaftliche Perspektiven eröffnet. Wir profitieren Alle davon. Ein überzeugtes Ja zur Personenfreizügigkeit ist das Mindeste, was wir dazu beitragen sollten.


Freddy Balser

27.12.2008, 17:55 Uhr

Grossbritannien debattiert die Personenfreizügigkeit zu stoppen.Die Schweiz hatte auch früher Ausländer gehabt nicht erst seit den Bilateralen.Und bei Nachweis das kein CH die Stelle besetzen kann konnte man Ausländer einstellen. Heute dreht der Spies.Man stellt meistens die billigen ein.Die Deutschen können fast unsere Sprache haben sich auf Kosten der BRD ausbilden lassen und arbeiten nun Billig


Fernando zomon

27.12.2008, 17:46 Uhr

Ein NEIN macht mir keine Sorgen, aber unsere Bundesräte um so mehr. Sie sagten ja es gibt keinen Plan B! Mein Gott! Muss man von Schlamperei sprechen?Zukunftsforscher sehen grossen Nationalismus aufkommen da die Globalisierung gescheitert ist. Desweiteren Europa nie eins war. Und die Menschen in die Wirtschaftsführer kein Vertrauen mehr haben. Eine Zukunft mit Ethik bedeutet sich zu besinnen!


markus basli

27.12.2008, 17:39 Uhr

Wer garantiert mir das ich mit meiner zukünftigen Pension noch in der Stadt eine Wohnung finden werde? Wer sich um eine Wohnung in der letzten Zeit bemühte kann sehen das deutsche Ausländer bereit sind fast jeden Betrag zu zahlen. Wer garantiert mir das ich mit 58 noch mal eine neue Stelle antreten kann, niemand!a)bin ich überqualifizier b)zu teuer.Man kann Arbeit bekommen für ca.30% weniger Lohn.


markus schmid

27.12.2008, 17:26 Uhr

Innerhalb der EU kennen nur Irland und England die volle Personenfreizügigkeit mit den neuen EU Länder (Polen etc.). Warum wird das dem Bürger von den Befürwortern und Medien vorenthalten? .


Ursula Meili

27.12.2008, 17:16 Uhr

@fred berg Wegen ihrem Rassenproblem sollen meine Kinder in der Rezession aufwachen? Sie sind mir ein Schöner!


Markus Schmidli

27.12.2008, 17:13 Uhr

Ich würde doch gerne mal sehen, ob das jetzige Freizügigkeitsabkommen auch gilt, wenn wir als 27. und 28. Kanton die Türkei und Tunesien in die Eidgenossenschaft aufnehmen würden. Türken und Tunesier würden uns jedenfalls dafür die Füsse küssen und erst noch garantieren, dass sie Schweizer Boden nie betreten werden. Dank Abkommen überschwemmen sie stattdessen die EU.


Ernst Brauchli

27.12.2008, 17:12 Uhr

In wenigen Jahren ist die Schweiz in Europa so isoliert wie Serbien. Keine Arbeit mehr, Wirtschaft am Boden. Viel Spass dann. Wer gegen die Personenfreizügigkeit ist, sollte an sich selber und an seine Arbeitsstelle und nicht an evtl. Bulgaren denken, die dann evtl. kommen könnten. Ich empfehle den Schweizern im Fall einer Ablehnung, zügig in die EU auszuwandern.


Ernst Brauchli

27.12.2008, 17:07 Uhr

@ Christian Buchs Der Swissair-Crash hat GANZ VIEL mit dem Nicht-EWR-Beitritt zu tun. Die Swissair musste Airlines in der EU kaufen, um als Airline eines Nicht-EU und Nicht-EWR-Staats Verkehrsrechte zu erhalten, als 1992 die Liberalisierung im europäischen Luftraum begann. Das können Sie überall nachlesen. Leider hat sie sich dann überkauft.


Ruedi Lais

27.12.2008, 17:04 Uhr

Als Befürworter einer EU-Mitgliedschaft der Schweiz müsste ich eigentlich Nein stimmen, denn der bilaterale Weg ist zwar für die Wirtschaft gut, macht uns aber erpressbar und zwingt uns, alle 2 Jahre Schein-Abstimmungen durchzuführen. Ein Nein würde aber zu einer schweren Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und noch mehr Fremdenhass führen. Wir hätten alle ein schlechteres Leben in der Schweiz.


Max Gehring

27.12.2008, 16:52 Uhr

Achtung, Achtung! Es besteht die Gefahr, dass unser lieber Bundesrat diese Kuckucksei-Abstimmung aus Angst vor einer Ablehnung durch das Stimmvolk entweder annulliert oder auf den St. Nimmerleinstag verschiebt. Wenn dies geschehen, sollen diese Damen und Herren - ausser dem Ueli - aber schleunigst freiwillig den Hut nehmen. Warten wir vorläufig noch ruhig und gelassen das Weitere ab.


Dieter Linder

27.12.2008, 16:39 Uhr

Christian Buchs soltte den Mut haben, die Argumente FÜR die Erweiterung einmal zu studieren, dann müsste er ehrlicherweise zur logischen Einsicht kommen, dass ein JA für die Schweiz gut ist und ein NEIN der Schweiz schadet. Es reicht eben nicht sich nur an den ewigen Angstmachern zu orientieren. Schweizer zu sein heisst nicht, sich aus dümmlicher Angst die Zukunft des Landes zu verbauen.


Urs Keller

27.12.2008, 16:17 Uhr

Ueberraschend, die Berichterstattungen der Medien sind einseitg " für " ein Freizügigkeit von Rumänien und Bulgarien. Von Bührer im Blick und Ineichen in der Baslerzeitung und deren pendent Tagesanzeiger wird Angst und Schrecken sugeriert, es wird gelogen dass sich die Balken biegen. Im Endefekt wird das Volk die richtige Wahl treffen und die heisst NEIN zu Rumänien und Bulgarien


Daniel Caduff

27.12.2008, 16:13 Uhr

Hier geht es um plumpe Fremdenfeindlichkeit, nichts anderes. Die selben Leute, die seit zehn Jahren über die "Jugos" fluchen, merken jetzt, dass ihre altbewährte Argumentation bei den Deutschen nicht funktioniert. (Die sind nämlich gut ausgebildet, integriert und sprechen besser Deutsch als so mancher Schweizer.) Also schiebt man den schwarzen Peter an die Rumänen und Bulgaren weiter.


P. H. Kuhn

27.12.2008, 16:06 Uhr

Ausgerechnt Otto Ineichen! Lassen wir diesen Mann schwatzen. Er hat ja schon viele komische Dinge gesagt. Oder wird diese Aussage wieder einmal vom TA geblockt?


Hans Meier

27.12.2008, 15:52 Uhr

@ Herr Buchs Das EWR - Nein war der Todesstoss für die Swissair und dasselbe Schicksal werden viele andere Konzerne erleiden oder Auswandern


Beat Senn

27.12.2008, 15:38 Uhr

Herr Ineichen,- als Werbeberater würde ich Ihnen zu einer neuen Befürworterkampagne auf der Tatsache einer Ihrer Kernaussagen raten:..."einen Job erhalten sie (Ausländer)nur, wenn ein Unternehmer sie engagiert." Die "Personenfreizügigkeit" wurde von zahlreichen Schweizer Firmen ausgenützt - ( Temporärbüros). An einem Nein am 8. Februar wären die Unternehmer mitschuldig - aus Profitsucht.


Christian Buchs

27.12.2008, 15:33 Uhr

Joh. G. Gredig, was führen Sie da Leute in die irre? Der Swissair-Konkurs hat absolut nichts mit dem EWR zu tun. Das EWR-Nein fand lange Zeit vorher statt. Wer hat schweizerseits mit Ausnahme der Wirtschaftskapitäne (Rosinenpicker) je etwas von den Bilateralen gehabt? Niemand! Ein NEIN zu den Bilateralen ist ein JA zur Schweiz. Lange genug wurden wir von den FZA-Befürwortern in die Irre geführt.


Urs Keller

27.12.2008, 15:33 Uhr

Ineichen und seine FDP sind realitätsfremd, er sollte einmal mit den Leuten reden und die Kommentare beachten die zur Freizügigkeit aufliegen. Keine Chance für ein Ja, das Nein ist schon vollzogen bei über 250'000 Arbeitslosen inkl ausgesteuerte , tendenz steigend. Die Bevölkerung sieht die Gefahr bei einem allfälligen Ja, und Folgen die daraus entstehen. Die Regierung ist blind.


David Herzig

27.12.2008, 15:32 Uhr

Leider kann ein einheimischer Handwerker-Betrieb nicht mehrmals Konkurs machen wie Herr Ineichen. Der Druck, der heute schon da ist (trotz Übergangs-Kontigenten und bis anhin guter Wirtschaftslage), wird nicht kleiner sondern nur noch stärker. EU-Mitglied Grosbritannien hat die Pers.FZ mit Rum./Bulg. ausgesetzt, da sie erst mal mit dn Polen zurecht kommen müssen. Brüssel-Sanktionen gab's keine...


adrian huber

27.12.2008, 15:22 Uhr

es hat doch auch alles seine sonnenseite. ich denke da an das wahlergebnis der servelat-volkspartei 2011 im falle eines neins und dessen folgen.


M. Meier

27.12.2008, 15:15 Uhr

Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht, was mit den 860.000 Schweizern, die in der EU leben (ca. 11% der CH Bevölkerung) passiert, wenn die Bilateralen fallen? Wie fühlen sich wohl UBS,Nestle, Novartis& Co und all die KMUs, die vom EU Markt leben? Meine Prognose: Sie werden über kurz oder lang in die EU übersiedeln, weil sie ohne diesen Markt nicht leben können. Resultat: CH Arbeitslosigkeit!


Antonella Coos

27.12.2008, 15:00 Uhr

Seht ihr nicht wie die Rumänen und Bulgaren in Italien wohnen und leben? Mehr schlecht als Recht, die Italiener wollen sie wieder raus und sie schaffen es nicht. Nehmt euch ein Beispiel und dann erledigt sich die Frage von alleine. A.C.


Daniel Caduff

27.12.2008, 14:43 Uhr

So gesehen hat Herr Ineichen absolut recht: "Der SVP-ler fürchtet den Rumänen an sich". Eigentlich hätte er auch sagen können "fürchtet den Ausländer an sich". Diese Leute sind bereit, massive wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen (oder sie zu leugnen), nur damit sie Morgens im Tram einem "Jugo", Deutschen oder Rumänen weniger begegnen....


Daniel Caduff

27.12.2008, 14:40 Uhr

Es geht doch gar nicht um die Wirtschaft. Die Leute, die gegen die PFZ sind, sind die selben die seit zehn Jahren über die "Jugos" motzen (haben nichts mit PFZ zu tun!) und seit neustem die Deutschen als Feindbild entdeckt haben. Die Deutschen sind hochqualifiziert und sprechen unsere Sprache besser als so mancher Schweizer. Trotzdem will man sie nicht.


Bruno Meier

27.12.2008, 14:36 Uhr

Der Bundesrat ist völlig selber schuld. Warum lässt er für zwei so unterschiedliche Fragen nur eine mögliche Antwort zu? Das ist nicht nur undemokratisch und dumm, sondern reine Zwängerei. Ich lege deshalb ein Nein in die Urne - Ich bin doch nüd blöööd!


Peter Bachmann

27.12.2008, 14:31 Uhr

Wir haben ja gar keine Alternative als Ja zu stimmen. Ein Nein würde auch das Ende der flankierenden Massnahmen bedeuten. Dies bedeutet Lohneinbussen für den einfachen Arbeitnehmer. Wenn die Arbeitgeber ihre Bilateralen nicht mehr haben, wird am Lohn nach unten geschraubt. Die Exportkosten werden dann teurer und dies bezahlt der Arbeiter.


Thomas Stäubli

27.12.2008, 14:16 Uhr

Schuld sind immer die anderen - hier die "Angstmacherkampagne" der SVP. Schuld ist in Wahrheit das dreckige Spielchen von Mitte-Links - die haben die Frage Rumänien/Bulgarien ja unbedingt mit der Frage der Weiterführung der Personenfreizügigkeit verknüpfen wollen.


Reto La Roche

27.12.2008, 14:14 Uhr

@Hans Schumacher! Was reden denn Sie da für einen "Blödsinn" daher, die Deutschen würden doch nie sagen, die Tessiner dürfen bei ihnen nicht arbeiten, gehen Sie mal ins Tessin, dort gibt es sehr viele wohlbetuchte Deutsche mit 2 Wohnsitz, glauben Sie mir, die "lieben" die Ticinesi...also bitte, etwas sachlichere Argumente!


M. Maier

27.12.2008, 14:11 Uhr

Die Mehrheit der Schweizer geht immer noch von der Autarkie der CH aus. Die Realität der wirtsch. Verflechtung mit der EU wird ignoriert, teils aus Unwissenheit, teils, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die politische Öffnung des Landes hat nie wirklich stattgefunden und 60 Jahre europ. Geschichte sind an der CH vorbei gegangen. Der "Sonderfall" droht zum "Sonderling" Europas zu werden.


Hans Meier

27.12.2008, 14:06 Uhr

In meiner Arbeitsgruppe: Die letzten 3 Stellen wurden mit Ausländern besetzt, es gab keine Bewerber aus der Schweiz. Das wurde sogar unserem Chef zu viel und er hat junge Schweizer, die eben ihre Ausbildung abgeschlossen haben, persönlich angeschrieben. Er erhielt nicht einmal eine Antwort!!! Wo bitte sind da die Ausländer, die uns Schweizer die Arbeit wegnehmen.


Freddy Bold

27.12.2008, 14:05 Uhr

Es herrscht in den Diskussionen die unmittelbare Angst vor der momentanen Krise. Jedoch auch einige Gedankenlücken. Irland ist EU Mitglied Herr Mosimann. Wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren, Herr Nussbaumer ist es doch wirtschaftlich sinnvoll: Gleichbleibender Wohlstand in CH ist auf Wachstum angewiesen und dieser erfordert immer grössere Marktmöglichkeiten. Binnenmarkt geht nicht mehr.


Joh. G. Gredig

27.12.2008, 13:59 Uhr

Wenn Leute aus Angst um ihre Stelle nein sagen zur Personenfreizügigkeit, dann müssen sie bei einer Ablehnung x mal mehr Angst haben um den Arbeitsplatz.Schon die Ablehnung des EWR hat uns zu viel gekostet(Swissair Untergang). Die grossen Unternehmen haben keine Angst, sie haben die Möglichkeit den Arbeitsplatz ins Ausland zu verlagern.


Jürg Lienhart

27.12.2008, 13:47 Uhr

Soso Herr Ineichen, nach Bruggisser, Ospel und vielen anderen Versagern erzählen Sie nun also dem Volk was es zu tun und zu lassen hat. Klar, Sie wären gleich doppelter Profiteur wenn die Pfz angenommen würde. 1. Billige Arbeitskräfte im Überfluss, 2. Viele neue Kunden, die Angesichts ihres Salärs bei Ihnen einkaufen. Wieviele Ausländer beschäftigen Sie? Zu welchem Durchschnittslohn? Pfz NEIN!


peter bräm

27.12.2008, 13:46 Uhr

Man sollte vor allem dringendst das ALVG ändern und es auf uns Eidgenossen beschränken. Jeder sollte dem Sozialversicherungssystem des Herkunftslandes unterstellt bleiben.


Bernhard Bosshart

27.12.2008, 13:46 Uhr

Bei Inneichen & analog-Läden kaufen viele Kopfbetuchte ein - plötzlich steht einer mit erhobenen Fäusten vor mir. Unvergesslich. einfach so! Unsere Unternehmer lassen sich gratis(!) Fabrikhallen in Rumänien hinstellen und gehen von hier dorthin (mit unserm EU-Vertrags-FörderungsMillionen!). Schon 1992 (EWR) sagten Bundesbeamte: dann kriegen wir eine Sekretärin für 1600Fr usw! Die Inserate stimmen!


markus basli

27.12.2008, 13:45 Uhr

DAS IST DIE EU:Der SGB schreibt in einem Dokument vom 21. August:«In den vergangenen Monaten hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) eine Reihe von Urteilen gefällt (Laval, Viking, Rüffert und Luxemburg),die die Anwendung der innerstaatlichen Rechte der Arbeitnehmenden stark einschränken.Innerstaatliche Rechte der Arbeitnehmenden, Gesamtarbeitsverträge, werden durch EU Urteile stark eingeschränkt!


Hans Schumacher

27.12.2008, 13:41 Uhr

Es ist ganz einfach: 1991 EWR Nein dank der SVP, nochmals merci, dafür den bilateralen Weg. Es gibt für uns drei Varianten: Nein zur Presonenfreizügigkeit bedeutet entweder 1.)EU-Beitritt oder 2.)wir machen einen auf Albanien. 3. Ja, wieterhin bilateraler Weg. Für die EU Bulgarien und Rumänien auszuschliessen wäre dasselbe wie wenn Deutschland sagt es dürfen keine Tessiner in Deutschland arbeiten


Federico Rossi

27.12.2008, 13:40 Uhr

Sind sich die Gegner der Personenfreizügigkeit bewusst, wem sie in die Hände spielen? Sollte die Fremdenangst helfen, die Bilateralen Verträge zu bodigen (die die EWR-Gegner einst gefordert hatten), wird die Wirtschaft wohl sofort Druck machen und mit dem folgenden wirtschaftlichen Abstieg sich auch in der Bevölkerung die Erkenntnis durchsetzen, dass als Ausweg nur noch der EU-Beitritt bleibt...


Lars Mazzucchelli

27.12.2008, 13:31 Uhr

Eigentlich müsste ich von meiner ganzen Überzeugung, Herkunft und Einstellung für ein Ja einstehen. Mach ich auch. Ich verstehe die Kritiker der ganzen "Freiheiten" aber nur zu gut. Der kleine Mann hat weder was von Schengen noch von der Personenfreizügigkeit. Das Kapital bewegt sich zwar ungehindert, die kleinlichen Warenzollgrenzen, die teuren Medikamentenpreise etc. bleiben aber.


Hans Binzhofer

27.12.2008, 13:30 Uhr

Ich gehöre zu den Verlierern dieser Rezession, weil mir mit 50 gekündigt wurde. Die Gewinner der Resezzion in der Schweiz wohnen in der EU - die wird man für einen tieferen Lohn holen, bis ihnen irgend wann mal das gleiche Schicksal erleidet, weil dann Arbeiter aus den künftigen EU-Ländern Ukraine und Türkei noch billiger sein werden. Die einzigen Gewinner sind Wirtschaftsbosse - und nur sie !!!


B. S.

27.12.2008, 13:20 Uhr

Wie kann man nur ernsthaft in Erwägung ziehen, der erweiterten Personenfreizügigkeit zu zustimmen? Ich will weder Rumänen, Bulgaren oder noch mehr deutsche Arbeiter in der Schweiz. Wir haben gegenwärtig über 150000 Arbeitslose in der Schweiz von den Ausgesteuerten ganz zu Schweigen. Tendenz steigend und das bei der heutigen Wirtschaftslage, die nach den Experten, auf Jahre schlecht bleiben wird.


Sandro Keller

27.12.2008, 13:18 Uhr

Vielleicht war die Päckchen-Erpressung von Mitte-Links doch nicht die beste Lösung...! Mit Zwang erreicht man halt doch nicht immer das gewünschte Resultat, schon gar nicht in einer echten Demokratie.


A. Dillier

27.12.2008, 13:12 Uhr

Die Befürworter der Freizügigkeits-Mogelpackung sagen uns es werde uns sehr viel schlechter gehen wenn wir sie verwerfen. Die Gegner sagen uns es werde uns sehr viel schlechter gehen wenn wir sie annehmen. Wir haben also lediglich die Wahl wie es uns schlechter gehen soll: Unter dem Diktat der Eurokraten oder in Freiheit. Seien wir des Erben unserer Väter würdig und verwerfen wir das Mogelpack


J. H.

27.12.2008, 13:06 Uhr

Beispiel 1 : Die neue Solarmodulfabrik im Tessin beschäftigt vorallem günstige, italienische Einwanderer. Trotz ausgewiesener Qualifikation hatte ich als "teurer" Schweizer keine Chance. Beispiel 2 : Als älterer Schweizer habe ich gegen junge, deutsche Mitbewerber keine Chance. Schuld an dieser Tatsache sind nicht die Einwanderer sondern unsere einheimischen Unternehmen.


H* G"

27.12.2008, 13:04 Uhr

Ja genau auf den Schweizer Arbeitslosenämtern Arbeiten ja auch schon Grenzgänger und solche wo man Sich fragt bin ich jetzt auf einem Schweizer Arbeitsamt oder auch nicht.


Roman Has

27.12.2008, 12:57 Uhr

Das Kapital hat sich immer soviele Ausländer geholt, wie es gerade brauchte. Da ändert auch ein Nein zur Personenfreizügikeit nichts. Sonst gibts halt wieder Kontingente. Nur so nebenbei: Meistens sind es die Ausländer die gewerkschaftlich organisiert sind und eben nicht alles mit sich machen lassen. Im Gegensatz zu vielen Schweizern die ihrem Boss immer schön hinten rein kriechen.


Daniel Caduff

27.12.2008, 12:53 Uhr

Der Grossteil der Gegner der PFZ will in der Schweiz einfach möglichst wenigen Ausländern begegnen. Nach den "Jugos" und den Deutschen, wird der schwarze Peter nun an die Rumänen und Bulgaren weitergereicht. Wie man am Beispiel der Deutschen sieht, reicht es diesen Leuten eben auch nicht, wenn jemand integriert ist und hart arbeitet. Das jetzige "Nein" gegen die PFZ, ist Ausdruck dieser Mentalität


Daniel Caduff

27.12.2008, 12:47 Uhr

Auch wenn es rationale Gründe gegen die PFZ geben mag, die, die hier am lautesten schreien, sind darauf nicht angewiesen. Es sind die selben Leute, die seit zehn Jahren über die "Jugos" motzen. Es sind die Leute, die seit neustem ihr Feindbild bei den Deutschen gefunden haben. - Obwohl diese top ausgebildet sind, nicht kriminell sind und unsere Sprache besser sprechen als mancher Schweizer.


Roger Burlet

27.12.2008, 12:42 Uhr

Es sollte sich jeder der politisierenden Nein-Sager mal mit einer Person aus dem persönlichen Umfeld unterhalten, welche vom Export abhängig ist (und das ist auch der Staplerfahrer im Lager oder der Schichtarbeiter, nicht nur die Büro-Leute), und dann weiterdiskutieren. Ich würde mich ja sehr freuen meinen Job wegen ein paar abstimmenden SVP-Neandertalern zu verlieren!


Fritz Kubli

27.12.2008, 12:27 Uhr

Die Schweizer fürchten sich nicht vor den Rumänen, sondern vor den eigenen Politikern, die das Wort nicht halten. Im übrigen passiert wirklich nichts, wenn wir nein Stimmen oder glauben sie, die EU verzichtet freiwillig auf die Schweizer Milliarden? Uns fehlt nur eine Regierung und ein Parlament, das am gleichen Strick zieht. Es ist falschin Richtung Brüssel zu Katzenbuckeln!


Markus Stöckli

27.12.2008, 12:22 Uhr

Für mich gibt es nur eine Frage die zu beantworten ist: Wer braucht wen am ehesten? Die EU die Schweiz oder die Schweiz die EU? Schweizer, wacht auf aus dem Tiefschlaf, vergesst das Märchen von den Galliern die gegen die Römer mutig angetreten sind. Wir haben eben keinen Zaubertrank. Darum gibt nur eine Antwort. JA zur Personenfreizügigkeit.


Erwin Müller

27.12.2008, 12:20 Uhr

Ungeklärt ist nach wie vor, weshalb die SVP-Fraktion zuerst für die Personenfreizügigkeit gestimmt hat und dann die Junge SVP die heissen Kohlen aus dem Feuer holen liess, um sich nun zu "profilieren". Diese Trickserei passt nicht in unser politisches System, das wie kaum ein anderes in Europa von Tradition und Vertrauen geprägt ist.


fred berg

27.12.2008, 12:16 Uhr

Lieber eine Rezession als ein Ja für die Personenfreizügigkeit !


Alfred Illigen

27.12.2008, 12:15 Uhr

Die Blocher-SVP belügt den Bürger seit Jahren - der Emser-Werke-Blocher übernimmt seit Jahren widerspruchlos sämtliche EU-Regelungen und hat selbst dafür gesorgt, dass die Schweiz nur ja sagen kann. Der Heimat-Blocher und seine Zürcher-SVP erzählen den Bürger verlogene Schauermärchen um sie zu manipulieren. Z. B. AHV: wer keine volle Versicherungslaufzeit hat, bekommt sytematisch zu wenig.


Stefan Besmer

27.12.2008, 12:14 Uhr

Es geht um 2 Abstimmungen. Man kann guten Gewissens Nein sagen zu Rumänien / Bulgarien. Ein Nein würde rag nichts ändern. W was anderes sagt, lügt und das sind logischerweise die Angstmacher von Politik und Wirtschaft, welche ihr Päckli bereits gemacht haben. Solange Rumänien und Bulgarien die Korruption nicht in den Griff kriegen soll die Schweiz auch kein Geld dort rüberschicken, Punkt.


Stefan Herrli

27.12.2008, 12:13 Uhr

Hoffentlich ergibt sich ein NEIN und die EU kündigt die gesamten Bilateralen. Was resultierten würde wäre eine isolierte Schweiz. Nun kann es ja sein, dass all die NEIN-Stimmer dies wollen, weil funktionieren würde es bestimmt irgendwie. Nur soll sich bitte diejenige Partei welche gegen die Öffnung ist nicht mehr als Partei ausgeben welche gut für die Wirtschaft ist! Diese Heuchlerei stinkt!


Urs Keller

27.12.2008, 11:59 Uhr

Es scheint dass der geworfene Bumerang der Mogelpackung zur Freizügigkeit auf auf die SP, Grüne und CVP zurückfällt. Die Schweizer Bevölkerung hat genug von den unlautern Machenschaften dieser Gilde. Die Mogelpackung wird bei zunehmender Arbeitslosigkeit und steigenden Asygesuchen zurecht keine Chance haben. Die geheime Umfrage ist innert Wochenfrist um 10 % zugunsten des Nein gewachsen. Es ist absehbar, dass die Personenfreizügigkeit in der aktuellen Situation, und auf diese weise, keine Chance hat, und der Bundesrat und Parlament gezwungen werden nach einem Nein das Packet aufzuschnüren und nochmals abzustimmen. Parlament und Bundesrat werden eine Ueberraschung erleben, weil das Vertrauen verloren gegangen ist. Selbstverschulden.


Walker Mark

27.12.2008, 11:54 Uhr

Die bestehenden bilatereralen Verträge waren kein Geschenk der EU, sondern ein Verhandlungsergebnis, welches die Interessen beider Seiten berücksichtigt. Die Angst vor einer Kündigung durch die EU teile ich nicht. Wer genau profitiert von billigen Arbeitskräften? Ich jedenfalls stimme NEIN.


Peter Fürst

27.12.2008, 11:53 Uhr

Die ewige NEINSAGERI der Subventiponsbezüger-Partei SVP hat dorch nichts mit VOLK und Vaterland zu tun, sondern nur mit Eigeninteresse der Exponeneten. Un ddas "Volk" täppelt hinterher.


E. Koller

27.12.2008, 11:52 Uhr

Nein, Herr Abdul R. Furrer, die ANGST vor Problemen, die Sie da aufzeichnen wird künstlich geschürt. Die Probleme sind schon da, erstens weil die Schweiz keine Insel ist und die Wirtschaft heute global funktioniert, zweitens weil die hiesigen Banker übereifrig in faulen Geschäften mitgemischt haben. Glauben Sie wirklich dass die Rumänen die Schweiz überfluten und es noch verschlimmen könnten?


Wilhelm Müller

27.12.2008, 11:46 Uhr

Solange wir für der EU und deren neuen Länder Solidaritütsbeiträge zahlen ist noch etlicher Verhandlungsspielraum offen. Die Italiener wissen inzwischen was es heisst Länder mit Romas aufzunehmen.


Feurer Beat

27.12.2008, 11:37 Uhr

Herr Ineichen bezichtigt die Gegner der Abstimmung von kommendem Februar der Angsmacherei. Doch was hat er zu bieten? Die Befürworter wollen uns weismachen, bei einem "nein" der Schweizer Bevölkerung würde die EU uns fürchterlich bestrafen und die Wirtschaft käme zum erliegen. Aha, das wäre dann also keine Angstmacherei....?


Karl Heinen

27.12.2008, 11:35 Uhr

Das linkische Parlament, ohne SVP aber inklusive FDP und CVP, wollte das Volk mit dem „Päckli“ (zwei verschiedene Sachen in einer Vorlage) übertölpeln. Das Volk hat’s aber gemerkt und sagt jetzt NEIN zu diesem „Päckli“. Um schlimmeres zu verhüten, bleibt den „Päckli“-Parlamentariern nichts anderes übrig, als der von ihnen hochverehrten EU mitzuteilen, dass sie sich geirrt hätten und dass das Schweizervolk nicht so dumm sei, um sich von EU-gläubigen Parlamentariern täuschen zu lassen. Sie müssen nun einen Canossa-Gang nach Brüssel unternehmen und dort den EU-Gewaltigen versprechen, dass sie das „Päckli“ sofort nach dessen Ablehnung in zwei Teilen erneut dem Volk, dem Souverän, unterbreiten werden. Ausserdem würde diesen Parlamentariern, sofern sie noch nicht allzu stark vom EU-Virus befallen sind, ein Nachholkurs für Demokratie gut tun.


Hans-Peter Müller

27.12.2008, 11:27 Uhr

Seit der Personenfreizügigkeit mit den "alten" EU-Ländern hat die Einreise von dort massiv zugenommen, obwohl uns versprochen wurde, das es nichts verändern würde. Wenn ich zurzeit die Einreisezahlen z.B. von Deutschen in die Schweiz anschaue und sehe, dass diese innert kürzester Zeit zur grössten Ausländergruppe angewachsen sind, wird mir eben doch mulmig.


Lukas Zürcher

27.12.2008, 11:25 Uhr

Das Beste wäre ein gut schweizerischer Kompromiss: Die Möglichkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Zuwanderung zu kontingentieren. Fakt ist: Die Schweiz hat ein demographisches Problem und ist darum auf ausländische Fachkräfte leider angewiesen. Es ist wohl besser die Einwanderung gesetzlich zu regeln als mehr Schwarzarbeiter zu haben.


Marcel Zufferey

27.12.2008, 11:16 Uhr

Hier ein Zitat von Thomas J. Jordan, Direktoriumsmitglied der SNB aus der NZZ am Sonntag vom 13. Mai 2008: "Wir haben dank den bilateralen Verträgen ein höheres Arbeitsangebot, wir verfügen (...) über ein grösseres Reservoir an Arbeitskräften. Das wirkt positiv auf das Wachstum. Gleichzeitig hat der offene Arbeitsmarkt einen dämpfenden Einfluss auf die Lohnentwicklung.“ Soviel zur Faktenlage...


Hans Ulrich Suter

27.12.2008, 11:14 Uhr

Wer ist ein Luegner? Ich halte es fuer mehr als nur unverschaemt, von einem Politiker, als Luegner bezeichnet zu werden, nur weil man auf massive Probleme aufmerksam macht. Wenn jemand luegt, mobbt und betruegt dann Politiker wie Ineichen und nicht das Volk: Die Pluenderung der IV geschieht ja auch durch Einwanderer aus dem Osten sondern aus dem Suedosten und das sehr wohl eine Tatsache.


Ulrich E. Würsten

27.12.2008, 11:09 Uhr

Beim Denken darf jeder über die Doktrin stolpern . Das Bezahlen richtet sich weder nach rechts noch nach links.


Stefan H

27.12.2008, 11:09 Uhr

Überlegt Euch erst einmal wieso es der Schweiz so gut geht, wieso der Lebensstandard so hoch ist! Wer am Gemeinwohl der Schweiiz interessiert ist, kann nur JA stimmen. Nur frustrierte Egoisten und Xenophobe stimmen nein!


Rudolf Lienhart

27.12.2008, 11:08 Uhr

Irgendwann platz dieser Herr Inneichen noch vor Grossenwahn. Er hat sicherlich viel gutes getan, und ist der Meinung er macht das immer wieder. Zusammen mit Schneider Amann haben diese Herren das Gefühl Sie seien fast Göttlich. Bei herren Otto Ineichen schmeckt es noch nach mehr Umsatz in seinen Läden.


Albert Zmmermann

27.12.2008, 11:07 Uhr

@A:D. würden Sie Ihrem Ex Chef den Kündigungsgrund auch abnehmen wenn er Ihnen wegen des Klimawandels, der nicht eingetroffenen weissen Weihnacht oder nach einen Ja am 8.Februar eben wegen diesem Ja gekündigt hätte? Dann müssten Sie sich ja wohl bei den Harmonielieben in Bern dafür bedanken. Selbstsicherheit oder gar der Glaube an die Qualität der eigenen Produkte scheint Ihnen und Ihrem Chef wohl ganz abzugehen. Zudem besteht der Exportmarkt wohl aus mehr als den 27 genormten EU Einheitsbreistaaten.


Albert Zimmermann

27.12.2008, 11:05 Uhr

Otto lege einen kalten nassen Lappen auf deinen Kopf, riet der neue Bundesrat dem Guten nach dessen vorletzten Anfall, anscheinend hat Otto’s Leiden mit seinem Portemonnaie zu tun und nicht mit dem Klimawandel.—Die Guillotine-Klausel-Drohung der Harmoniecliquen von Bern und Brüssel entbehren jeder Grundlage da alle EU Staaten unterzeichnen müssten, schon die Finanzkrise hat bewiesen dass der Brüsseler Hühnerhaufen nur einig ist bis kurz vor den eigenen Interessen jedes Einzelnen.


Alexander Zürcher

27.12.2008, 11:04 Uhr

Die Argumente der Gegner sind irgendwie tragisch und in ihren Absichten wohl nicht weniger egoistisch als die der "elitären Wirtschaftsführer". Es ist naiv zu glauben, dass wir diese Verträge ablehnen könnten, ohne einen erheblichen Schaden davon zu tragen. Nehme mich wunder wie die JSVP dies den Wählern dann erklären würde. p.s. Irland (EU) ist nicht gleich Schweiz (nicht EU)!


Chris Sabour

27.12.2008, 11:00 Uhr

"Die Ausländer zahlen mehr in die Sozialwerke ein, als sie kassieren", sagt Otto Ineichen. Die Statistiken verraten etwas ganz anderes. Ausländer in der Schweiz: 20.4%. Ausländer als IV-Bezüger: Neurenten 2007 an Ausländer: 39.1%. Der Ausländeranteil in der Sozialhilfe ist zwischen 1.4 mal (GE) bis 4.5 mal (AI) höher gegenüber dem Anteil der Schweizer zur Gesamtbevölkerung. (Quelle: BFS)


Fernando zomon

27.12.2008, 10:57 Uhr

Zeigt die Realität nicht deutlich genug, dass es keinen anderen Ausweg als die Ablehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens gibt, wenn wir Löhne, GAVs und die übrigen Errungenschaften der Arbeitnehmenden schützen wollen, und dass uns nichts anderes übrig bleibt, als zu einem Nein an der Urne aufzurufen?


Julian Gerber

27.12.2008, 10:56 Uhr

Warum stimmen wir überhaupt ab? Es ist ja ohnehin klar, was man stimmen "muss". Das ist dann Demokratie. - Zum Thema Rumänien ein Tipp an die Medien: Geht mal nach Österreich und fragt die Leute dort, wie es so läuft mit der Osterweiterung. Die werden es wissen.


Erich Egli

27.12.2008, 10:54 Uhr

Ich hoffe schwer, dass das Schweizervolk nicht auf die Lügen unserer Wirtschaftsversager hereinfällt! Alles was die Unternehmer wollen sind billige Arbeitskräfte aus dem Ausland. Viele Schweizer werden im Zuge der Wirtschaftskrise auf der Strasse landen. Dies ist unseren Wirtschaftsbossen egal, ihnen geht es nur ums eigene Geschäft auf kosten des Schweizer "Büezers".


Peter Grünig

27.12.2008, 10:47 Uhr

Wir sind ein ganz kleines Land, das heute schon total Ueberbevölkert ist. Tragen wir Sorge zu dem was noch übrig bleibt! Stimmen wir nein, denn es sind genügend Arbeiter aller Nationen in der Schweiz.


Thomas Unseld

27.12.2008, 10:44 Uhr

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Tatsache ist, dass die Bilateralen Verträge I bis heute gut funktionieren. Die Schwarzmalereien der Gegner haben sich nicht erfüllt. Da wir auch in Zukunft auf die EU angewiesen sind wäre es fahrlässig, die Verträge jetzt zu kündigen. Der Staatsvertrag mit Deutschland zum Flughafen Zürich lässt grüssen. Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!


René Meier

27.12.2008, 10:41 Uhr

Ja klar lehnen wir doch die Personenfreizügigkeit ab und alle unsere Probleme sind gelöst. All die Ausländer sind ja schuld, dass es Schweiz in der letzten Jahren wirtschaftlich so schlecht ging. Wer ist schon auf die Exportindustrie angewiesen, deren grösster Abnehmer die EU ist. Für mich kein Problem, ich bin gut ausgebildet und werde auch im Ausland einen Job finden.


Renato G.

27.12.2008, 10:39 Uhr

So ein Riesengebilde wie die EU hat keine Zukunft. Kleine Einheiten (Länder), miteinander wirtschaftlich gut verknüpft, sind viel gesünder und krisenresistenter. Für die lokalen Bedürfnisse muss wieder viel mehr vor Ort produziert werden. Auch funktioniert der Lohnschutz für die einfachen Arbeiter nicht. Es herrscht Lohndumping in der EU. Daher bin ich gegen die Personenfreizügigkeit.


Francois Stocker

27.12.2008, 10:37 Uhr

Ich bin in der SVP und ich fürchte mich mehr vor den deutschen, schweizerischen und allgemein europäischen Politikern und Beamten. Die Angst hat nichts mit Rumänien und Bulgarien zu tun, nein, bei mir definitiv mit der Angst vor den erwähnten Politikern und Beamten. Da muss ich leider Otto Ineichen auch einschliessen.


Markus Kostezer

27.12.2008, 10:32 Uhr

Ein Unternehmer ist daran interessiert, möglichst wenig Arbeitsplätze anzubieten, da diese immer einen Kostenfaktor darstellen. "Otto" ist da keine Ausnahme.


Thomas Dingeldein

27.12.2008, 10:27 Uhr

Die Politiker in Bern vergessen oft, was sie Ihren Wählern versprochen haben. Die Verknüpfung der Weiterführung und der Erweiterung ist ein Affront gegenüber jedem mündigen Stimmbürger der Schweiz. Hier geht es nun halt nicht mehr um das eigentliche Sachthema, sondern jetzt geht es darum, dass die Stimmbürger diese Vorlage bodigen, um wieder einmal zu beweisen, wer in diesem Land bestimmt!


Toni Müller

27.12.2008, 10:24 Uhr

Die neoliberale sozialdarwinistische Schweizer Wirtschaft braucht die Personenfreizügigkeit mit der EU (und auch mit Rumänien und Bulgarien), um billiger produzieren zu können. Die Schweizer ArbeitnehmerInnen brauchen die Personenfreizügigkeit nicht, weil sie von ihr nichts profitieren können. Im Gegenteil: Die Personenfreizügigkeit drückt unsere Löhne, während die Preise auf hohem Niveau bleiben.


Martin Imhasli

27.12.2008, 10:19 Uhr

Wenn ich mir so die Kunden welche in Herr Inneichens Läden einkaufen so betrachte, wird mir klar warum Herr Inneichen sich so für das öffnen der Schweiz einsetzt.


Michael Meienhofer

27.12.2008, 10:16 Uhr

Bald werden wir ein grosses Problem haben, nämlich all die Arbeitslosen aus der Rezession,Die aufgeblasenen Firmen gehe ein-bleiben tun hier die Arbeitslosen-auch die Importierten!Holen wir noch mehr herein, wird sich bald die Frage stellen, wer bezahlt das alles?Die Unternehmer-nein,die EU-nein , das Volk wird sie bezahlen-heimschicken unmöglich-Sozialbedingungen vom Feinsten nur in der Schweiz!


Fritz Sommer

27.12.2008, 09:52 Uhr

Es ist immer das gleiche Schema. Die Besorgnis der Bürger wird mit besänftigenden Floskeln verharmlost. Mit katastrophalen Zukunftsvisionen werden alle besonnenen Argumente unsereseits abgetan. Anstelle von konstrukt- iven Zukunftsperspektiven, die ohne Fremdbestimmung ala EU sind, wird das Heiligtum der Arbeitsplätze heraufbeschworen.Also nach dem Motto: Wachstum um jeden Preis. Wachstum für wen?


Peter Meier

27.12.2008, 09:50 Uhr

Die Schweiz würde ohne Ausländer gar nicht (mehr) funktionieren! Diejenigen, die noch kommen werden sind entweder hoch qualifiziert oder machen einfachste Arbeiten - für beides finden sich keine Schweizer. Wir würden gut daran tun, den zukünfitgen Zuwanderern klare Anforderungen zu geben, was wir erwarten, damit sie sich integrieren können, anstatt immer nur die Angst vor 'Fremden' zu schüren!


Peter Gedöns

27.12.2008, 09:50 Uhr

Langsam kann ich die das "Mehr-als-700 Jahre-Gefasel" nicht mehr hören. Die Welt hat sich verändert. Wenn wir wieder mit unserer Armbrust durch die Wälder streifen wollen, dann machen wir die Grenzen zu. Lassen nur noch ausl. Geld ins Land und lutschen Ricola, ach nein, das wird ja inzwischen auch mehrheitlich im Feindesland hergestellt. Leute geht den SVP-Rattenfängern nicht auf den Leim!


N Leuzinger

27.12.2008, 09:48 Uhr

Ob wir die Personenfreizügigkeit haben oder nicht, spielt nur teilweise eine Rolle. Die stehlenden Banden aus Osteuropa, haben wir bereits jetzt schon und werden nicht damit fertig. Das Problem liegt beim Vollzug durch unsere schlappen Behörden. Im Moment kann doch sowieso jeder (Osteuropa, Afrika, Asien etc.) relativ problemlos in die CH kommen und bleibt jahrelang - ob er darf oder nicht.


René Crameri

27.12.2008, 09:43 Uhr

Ich sage nur das: "Abstimmen nicht mekern"


Urs Kaufmann

27.12.2008, 09:41 Uhr

Wenn man diskutiert, dann bitte mit Fakten: 1. hat Irland nicht über bilaterale Verträge abgestimmt, Irland ist Mitglied der EU bzw. damals noch EG seit 1973! 2. Rumänien hat 2008 das höchste Wirtschaftswachstum der EU und eine Arbeitslosigkeit von rund 4 % und "importiert" selbst Arbeitskräfte aus dem Ausland. 3. Rumänien ist nicht auf dem Balkan und rumänisch ist eine romanische Sprache. 4. etc.


Robert Baumann

27.12.2008, 09:38 Uhr

Die Wirtschafts-und Finanz-Krise giesst Oel ins Feuer der Ablehner. 4 -5 % Arbeitslose sind das Mindeste was wir 2009 erwarten müssen. Unter solchen Prämissen braucht es gar keine Propaganda mehr für die die Ablehnung der Freizügigkeits-Abkommen Rumänien/Bulgarien!. Jedem steht das Hemd am nächsten! Die UBS-Milliarden - Pleite, abgebucht zl d.Steuerzahler, zur Genüge auf was Sache ist.


michael maier

27.12.2008, 09:37 Uhr

Ein nein habes Sie Herr Ineichen, und die anderen Politiker in Bern zu verantwortern. "Päckli" werden vom Volk nicht mehr einfach so geschlukt!


********* Betschart

27.12.2008, 09:32 Uhr

herr ineichen, wenn ich in ihre läden gehe ,bin ich ein ausländer, der sich sprachlich die komischten wortübungen einfallen lassen muss. sind dass ihre hoch qualifizierten leute? unsere jungen werden mit auflagen und prüfungen überhäuft bis sie eine lehrstelle bekommen. diedeutschen stekt ihr befürworter auf die baustellen und wir handwerker dürfen uns mit ihnen herumschlagen, nicht für euch! nein


Peter Gass

27.12.2008, 09:31 Uhr

Von was reden denn diese Gegner? Alle Asyl Unterkünfte sind voll und es kommen immer mehr! Rumänen und Bulgaren kommen nicht in die Schweiz um Arbeitsplätze zu vernichten oder billig zu arbeiten. Bekämpft das Asylanten Gesetz, wenn Ihr Angst vor Überfremdung hat. Diese beiden Länder gehören zu Europa. Leider fühlt man sich in der Schweiz bereits wie in Schwarzafrika. Drogen Dealende Asylanten.


Dieter Kaiser

27.12.2008, 09:31 Uhr

Es wäre das Beste, diese Abstimmung um mindestens ein Jahr zu verschieben. Vielleicht hat sich dannzumal die Lage etwas beruhigt.


Paul Thürig

27.12.2008, 09:29 Uhr

Ist neu,dass die SVP sich vor Ausländern fürchtet...Kann die SVP-Angsthasen aber beruhigen,dass die Rumänen ganz friedfertige Leute sind,die bestimmt die Schweiz nicht "überrennen"werden.Das ist reine Panikmache der untersten Schublade! Wäre intelligenter,wenn die "Jungs"der SVP sich den kommenden grossen Wirtschaftsproblemen annehmen würden,sonst wandern ihnen die WählerInnen noch davon!


Thomas Stalder

27.12.2008, 09:29 Uhr

Das Scheitern der Abstimmung haben die Unternehmen selbst verschuldet. Sie haben ihre Leute im Unternehmen zu wenig gefördert und im Falle einer Vakanz dann vorwiegend Deutsche, bloss auf dem geduldigen Papier und mit der Klappe geeignete "Positionsbesetzer" eingestellt. - Die braven Schweizer fragen sich nach dem raschen Verdorren der Vorschusslorbeeren dann meist: "was kann der nun (besser)?".


Hans Lips

27.12.2008, 09:27 Uhr

Als Stimmbürger, die ernst zu nehmen sind, müssen wir klar nein sagen. Das Parlament hat uns das "Päckli" eingebrockt und soll es auch auslöffeln. Die sollen dann verhandeln für eine Weiterführung der Personenfreizügigkeit mit den Staaten die der Souverän will.Die Rosinenpicker sitzen in Brüssel. Stichworte: Asylwesen.Zuwanderung bedeutet Entlastung der ausl. Arbeitsmärkte und Arbeitslosenquote.


Hansi Meier

27.12.2008, 09:22 Uhr

Ich wurde soeben entlassen, weil vermutet wird, dass Bulgaren und Rumänen in Scharen kommen und meine Arbeit für billigeren Lohn wegnehmen - Schade: Aufruf : Stimmt NEIN Solidarität mit den Schweizern !!! Danke


Christoph Keller

27.12.2008, 09:22 Uhr

FDP/Economiesuisse/Gewerbeverband und Co. sind die Sprachrohre der Gierbanker und Bonusabzocker. Klar sind die für die Personenfreizügigkeit. Die wollen halt auch in Zukunft abzocken können. Die Personenfreizügigkeit ist ein riesiger Vorteil für die Arbeitgeber. Die Arbeitnehmer werden europaweit gegeneinander ausgespielt.


Werner Christmann

27.12.2008, 09:21 Uhr

Rosinenpickerei? Ja hoffentlich. Ich erwarte von unseren Politikern, dass sie zu unserem Vorteil die Verträge aushandeln. Aber dem ist ja nicht so. Fragen sie einmal alle Arbeitslosen, Ausgesteuerten, Wohnungssuchenden und diejenigen, die eine Stelle wegen einem billig arbeitenden Europäer nicht erhalten haben (und wenn die dann arbeitslos sind bleiben die hier, ist immer noch besser als Hartz 4).


Yves Latour

27.12.2008, 09:20 Uhr

Ein Nein, wäre ein Ausdruck des Misstrauens gegenüber dem Bundesrat. Die Stimmbürger wurden unter Druck gesetzt, mit dem Ergebnis, dass die Schwankenden jetzt Nein stimmen werden. Die Leugnung der Krise/Rezession hat dies noch verstärkt. Menschen verfallenen in eine Abwehrhaltung, wenn sie das Gefühl haben, in die Irre geleitet zu werden.


markus dietschy

27.12.2008, 09:19 Uhr

es sollte viel mehr otto ineichen geben. bitte mach weiter so.


Alexander Kunz

27.12.2008, 09:11 Uhr

Ganz toll, Herr Ineichen, das Wohl unseres Landes liegt Ihnen zweifellos am Herzen. Futterbeschaffung für die Brigaden unserer Sozialhelfer und Betreuer verhindert teure Arbeitslosigkeit. Im Gegenteil: Diese Industrie hat noch gewaltiges Wachstumspotential! Setzen wir uns also positiv mit den Möglichkeiten langfristiger Wertschöpfung auseinander!


Peter Bolli

27.12.2008, 09:04 Uhr

Diese Abstimmung ist die letzte Gelegenheit, mit klarem "Nein", die Schweiz vor dem ungebremsten Zustrom von ausländischen Arbeitern, inkl. deren Familien, zu retten. Danach bestimmt die EU mit der Einschliessung weiterer Länder in die EU, wer in der Schweiz arbeiten darf. Wir haben dann nichts mehr zu sagen, da schon heute die EU und unser Parlament will, dass die Ausdehnung auf neue Länder, ohne unsere Zustimmung, abgemachte Sache ist. Wer hat denn noch Vertrauen in unsere Regierung und die Wirtschaftsbosse? Wer noch minmalen Stolz auf unsere Schweiz hat, stimmt "Nein".


hans affolter

27.12.2008, 08:57 Uhr

"Die meisten sind jung, mobil und gut qualifiziert. " Herr Ineichen, "Jung" war jeder einmal, das ist keine Qualifikation, "Mobil", heisst bei Ausländern aus dem Osten Raser und um bei OTTO's arbeiten zu können braucht es keine "gut qualifizierte" Ausländer. Halbschlaue haben wir selbst genug. Wahrscheinlich haben Sie ihre rosarote Brille im eigenen Laden gekauft.


Christian Buchs

27.12.2008, 08:48 Uhr

Die Rezession hat noch nicht einmal begonnen und bereits wurden 20.000 Arbeitnehmer auf die Strasse gestellt. Die Kurzarbeiter nicht einmal gerechnet. Das ist die Moral unserer Wirtschaftsführer, die sich für die Personenfreizügigkeit einsetzen. Es geht nicht nur um Lohndumping. Es geht auch darum, dass Ausländer hereingeholt werden sollen, mit denen man ja alles machen kann. Also Unterwanderung des Arbeitsrechts. Die Wirtschaftsbosse werden sich eines Tages bei den Befürwortern der Personenfreizügigkeit für ihre Dummheit bedanken. Man sollte sich auch einmal darüber Gedanken machen, wer die Rosinenpicker der Bilateralen sind. Es sind unsere Wirtschaftsbosse. Und nur die!


Abdul R. Furrer

27.12.2008, 08:48 Uhr

Nein, Herr Ineichen, der Schweizer fürchtet sich nicht vor "den" Rumänen (oder "den" Ausländern, "den" Asylantenusw.). Aber er fürchtet sich vor importierter Arbeitslosigkeit, vor importierter Kriinalität, vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, der Plünderung der Sozialwerke und er lehnt es ab, dass Milliarden von Steuergeldern in die EU gepumpt werden ohne Gegenleistung. Und womit ? Mit Recht !!


Peter Egloff

27.12.2008, 08:44 Uhr

@Calmar Mac; ich möchte Sie ja gerne sehen wie sie bei der Migros am Laufband Käse abpacken, oder anderere Leute WC putzen oder jeden Tag bevor die meisten aufstehen die Strassen wischen. Diese und viele weitere Arbeiten werden nämlich von Ausländern gemacht, denn selbst die Schweizer Arbeitslosen würden sich nie herablassen solche Jobs zu übernehmen. Ja zur Personenfreizügigkeit, Danke Otto.


babs widmer

27.12.2008, 08:41 Uhr

ich werde 100% ein NEIN einlegen. bei den bilateralen hat man uns bequatscht, es gebe keine überfremdung und was ist passiert. wir werden von einer deutschen welle überrollt, danach kommen die noch billigeren arbeitskräfte aus den oststaaten usw. bilanz, die wirtschaft holt sie und wir müssen die AL und sozialgelder auftreiben - man hat uns also angelogen und davon habe ich genug.


Armin Buchenel

27.12.2008, 08:33 Uhr

Wenn Restpostenverkäufer Ineichen mit dem Zweihänder gegen die EU-kritischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger antritt, wird's ziemlich peinlich. Den FDP-und CVP-nahen Wirtschaftsverbänden und den rüksichtslosen Bankern sind die Zukunft der Sozialwerke und die begründeten Aengste schweizerischer Arbeitnehmer vor der einwanderenden Konkurrenz egal. FdP = Förderung des Profits für die "Elite".


A Meyer

27.12.2008, 08:30 Uhr

Gegen die erweitere Personenfreizügigkeit bin ich aus einem ganz anderem Grund. Der massiven, durch die Zuwanderung verschlimmerten Überbevölkerung unseres Landes sollten wir endlich Riegel schieben. Sie verschlechtert wesentlich unsere Lebensqualität.


Peter Bachmann

27.12.2008, 08:28 Uhr

@Robert Mosimann: Die EU braucht die Verträge nicht zu kündigen. Mit einem Nein würde sie die Schweiz mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten automatisch kündigen. Die Schweiz wäre wohl das erste Land das erfolgreiche Verträge automatisch kündigt. Wenn es Spuler, Ineichen und Co. gut geht, dann geht es uns auch gut. Den Ast auf den Du sitzt, solle man nicht absägen.


Dieter Wundrak

27.12.2008, 08:23 Uhr

Ja, es ist richtig, was Ineichen sagt. Viele Leute haben Angst. So stelle ich auch fest, dass man neu in den Deutschen einen Bumerang gefunden hat. Ich möchte folgendes festhalten: Wir leben in einer Welt, die sich geöffnet hat. Unser Geld wird nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland verdient. Und ein Wirtschaftsvertreter, sofern er in einem globalen Markt tätig ist, ist davon betroffen.


Constantin von Arx

27.12.2008, 08:19 Uhr

@Robert Mosimann: Danke für Ihren letzten Satz. Er zeigt Ihre wahre Gesinnung. Verrückt, dass viele Schweizer nicht vernünftig denken können. Und noch verrückter, dass soviele Schweizer auf Hassparolen, die wir in ähnlicher Form schon vor 70 Jahren gehört haben, hereinfallen. Es sind einfache Rezepte, die stechen - und seien sie noch so falsch. Wenn die Emotion diktiert, dann die Schweiz verliert.


Adi S

27.12.2008, 08:19 Uhr

@lucien schmidlin was erzählen sie hier für mist. sie behaupten, die überfremdung habe nicht statt gefunden. in vielen städten wie dietikon/zh leben weit über 50 prozent ausländer. hunderttausende sind eingebürgert, trotz fehlender integration. bald werden wir die 2 mio grenze erreicht haben und da besitzen sie noch die frechheit zu behaupten, james schwarzenbach habe unrecht gehabt?


C. Rüegg

27.12.2008, 08:18 Uhr

Mit einem Nein schützt man nicht die Schweiz, sondern sperrt die Bürger ein. Wie fatal das für die Jugend und für die Wirtschaft ist, zeigte das EWR-Nein. Denn heute ist bewiesen, dass es bei einem Ja zum EWR der Schweiz besser gehen würde (siehe Österreich). Und es liegt an den CH-Arbeitgebern und CH-Vermietern, wem sie einen Job oder eine Wohnung geben.


Stephan Gafner

27.12.2008, 08:15 Uhr

Das gleiche Gejammer und die gleiche Schwarzmalerei hörten wir bereits 1992 vor der EWR-Abstimmung. Die gleichen Parteien und Verbände sagten eine düstere Zukunft für die Schweiz voraus, es kam jedoch im Vergleich zur EU ganz anders. Vertrauen wir Schweizer wieder auf Gott, besinnen wir uns auf unsere Stärken und sagen kraftvoll NEIN zur erweiterten Personenfreizügigkeit.


Roland Moser

27.12.2008, 08:14 Uhr

Die Befürworter der Ausdehnung und Erweiterung der Personenfreizügigkeit operieren mit Ängsten, weil ihnen die Argumente für ein "Ja" an der Urne fehlen. Ohne bilaterale Verträge haben wir besser gelebt. Sollte die EU uns wegen der Kündigung der Bilateralen schikanieren, muss der Bundesrat nur schnell und entschieden genug Gegenschikanen beschliessen und umsetzen. In wenigen Wochen ist Frieden.


Karl Mrak

27.12.2008, 07:59 Uhr

Ja ja Herr Ineichen bei so vielen Unwahrheiten hätte ich vermutlich auch Herzprobleme.


Lorenz Schmid

27.12.2008, 07:29 Uhr

Auch die Befürworter werden uns wieder Angst machen Job und Ansehen zu verlieren wie bei jeder Abstimmung wo es um die Vorteile der Wirtschaft geht. Würde wie versprochen die Wirtschaft viele geeignete Behinderte und über 50 jährige einstellen. Mein Sohn als leicht Behinderter bewarb sich bei ihm und erhielt von Denner die Antwort er sei nicht mehr im operativen Teil tätig. Billige Dennerwerbung


Mike Keller

27.12.2008, 06:37 Uhr

Otto Ineichen sollte das ganze nicht nur als SVP Problem deklarieren. Wenn über 50% der Schweizer Nein stimmen und die geschwächte SVP vielleicht nur noch 25% Wähleranteil besitzt und bestimmt nicht mit 100% nein stimmt, muss er sich doch auch fragen woher die restlichen Nein-Stimmen kommen. Bestimmt von der FDP und auch von enttäuschten SP-Genossen, die keinen tollen Job im Ausland erhalten haben


Juan Catito

27.12.2008, 06:32 Uhr

Also das Boot ist voll..... Seht nur wie viele Deutsche bereits in die CH kammen.... Es gibt Läden da wimmelt es von Deutschen , das löscht einem total ab... ich kenne viele die haben Angst vor der Osterweiterung und daher wird die Abstimmung für den Bundesrat ein Fiasko!!!!!


G. Niedermann

27.12.2008, 06:29 Uhr

Und auf einmal sind die Beführworter die Angstmacher. Hr Ineichen hören Sie bitte auf. Die CH-Bevölkerung sieht und erlebt selbst, was da vorgeht und wenn ein Arbeitgeber jetzt schon Leute entlässt, weils eventuell ein Nein geben könnte, das ist kriminell und schlichtweg eine Ausrede. Jeder Schweiz/In muss NEIN sagen zu dieser Entwicklung.


Mike Keller

27.12.2008, 06:25 Uhr

Otto's Ineichen Wahrnehmung schein ein wenig limitiert. Es sind eben bei weitem nicht nur Chauffeure oder Bauern oder gar nur SVP-Anhänger, welche nein stimmen werden. Ich gehöre zu den bestausgebildeten (heisst nicht unbedingt intelligenter oder schlauer als ein Bauer!) in diesem Lande und werde ebenfalls nein stimmen. Und bezeichnen Sie nicht einfach Argumente als Lügen - ein schlechter Stil!


Hans Zimmerli

27.12.2008, 05:57 Uhr

Ich werde Nein stimmen! Die Arbeitgeber stellen keine Schweizer über 55 mehr ein, sondern billige aus dem Ausland und werden vielen über 60 kündigen. Das ist leider die Realität der Schweizer Wirtschaft. Ich habe meine Stelle auf den 31. Januar 2008 verloren und über 100 Bewerbungen geschrieben und alles Absagen erhalten.


Georg Balmer

27.12.2008, 04:07 Uhr

Es tönt ähnlich und Angst wird geschürt im Falle einer Ablehnung. Wieso haben wir eigentlich eine Regierung? Die sollen sich dann halt einmal auch profilieren. Immerhin kann man auch mit Kopftuch in den Iran. Also? Wo liegt das Problem? 23% Arbeitslosigkeit in Südspanien, 12% Arbeitslosigkeit in Portugal. Diesen Ländern sollte es doch EU gut gehen? Irgend etwas geht da für mich nicht auf.


lucas kunz

27.12.2008, 04:00 Uhr

Vom Blocherlager hört mann immer wieder: Bei einem NEIN würde sich gar nichts ändern! So, so, dann mal sehen. Zu etwa 85% ist die Schweiz wirtschaftlich mit der EU verquickt. Und zu wie viel % die EU mit der winzigen Schweiz? Also die Spiesse der EU, trotz Gotthard und weiteres Bla Bla, sind um einige Ellen länger als die der sicherlich bald frustrierten greinenden Wilhelm Tells.


Gérard Détraz

27.12.2008, 03:56 Uhr

Diese ewige Zwängelei und Angstmacherei ! Für die Schweiz gehts auch ohne Bulgarien und Rumänien , wir haben im eigenen Land schon genug Probleme , man muss sie nun nicht noch mehr importieren.


Hans Bieri

27.12.2008, 03:31 Uhr

Die Politiker haben versprochen, dass das Volk ueber jeden einzelnen Schritt abstimmen kann. Nun hat das Parlament zwei Vorlagen zu einer zusammen gelegt und laesst mir deshalb keine Moeglichkeit mich zu den einzelnen Punkten separat zu aeussern. Habe ich vor Jahren JA gestimmt, werde ich aufgrund dessen nun ein NEIN stimmen.


Peter Gutknecht

27.12.2008, 03:28 Uhr

Die Schweizer Industrie würde ohne die ausländischen Facharbeitskräfte kollabieren. Diese kann die Schweiz aber auch ohne bilaterale Abkommen, mit unseren EIGENEN Gesetzen, ins Land lassen. Die Schweiz braucht Einwanderungsregeln wie die USA: Fachleute Ja, Ungelernte Nein.


Marcel Ruetsche

27.12.2008, 03:11 Uhr

Dieser Hr. Ineichen, spricht wie er aussieht. So ein Mist habe ich selten gelesen. Und er nennt sich Unternehmer. Mit seinen Ansichten und Aussagen wuerde er unser Sozialwerk noch mehr ausbeuten. Nach seinen Aussagen sollte mehr Kurzarbeiten geleistet und dann vom Staadt bezahlt werden ! Ich kenne genug Unternehmen, die nur darauf warten das die Karrenzeiten gekuerzt werden,um den Staadt zu prell


Markus Hauser

27.12.2008, 02:30 Uhr

Wenn es der Ignoranten-Front wirklich gelingen sollte, eine Mehrheit für ein Nein zu gewinnen, hoffe ich auf eine sofortige Anwendung der Guillotine-Klausel durch die EU. Dann Gute Nacht, Schweiz!


Olivier Kessler

27.12.2008, 02:21 Uhr

"Und einen Job erhalten sie nur, wenn ein Unternehmen sie engagiert." Unglaublich, mit was für Lügen und Unwahrheiten Herr Ineichen da um sich wirft. Zugleich wirft er dem Gegner-Komitee Angstmacherei vor. Absolut unglaubwürdig. Oder hat Herr Ineichen etwa noch nie etwas von den sogenannten Ich-AG's gehört?


Karl Krummenacher

27.12.2008, 02:19 Uhr

'Und einen Job erhalten sie (die Ausländer) nur, wenn ein Unternehmen sie engagiert' - argumentiert Herr Ineichen hier. Ach nein, wirklich? Wie naiv. Das war doch schon immer so. Die ganzen Auswirkungen unserer sogen. Freizügigkeit werden arge Spuren hinterlassen (Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Plünderung der Sozialwerke, usw. ) für die sich unsere Jugend bei den Politikern bedanken können.


Walter Huber

27.12.2008, 02:12 Uhr

Die extreme Einwanderung im letzten Jahr, besonders im Kanton und Stadt Zürich, hat viel böses Blut in der Bevölkerung hervorgerufen. Es gibt viele Verlierer dieser Entwicklung. Familien mit Kindern können die hohen Mieten nicht mehr bezahlen. Der Verkehr uund die Belastung der Unwelt ist unerträglich geworden. Viele Schweizer haben Angst um ihren Arbeitsplatz.


S Studer

27.12.2008, 02:07 Uhr

Herr Ineichen meint die Argumente der Gegner seien bloss Lügen. Damit will er wohl sagen, dass er und die Befürworter nur die Wahrheit sagen würden. Wieso nur, kann ich ihm das nicht glauben, vielleicht weil es ihm und den Wirschaftsverbänden nur um ihre Gewinnmaximierung geht, sicher nicht um die Bedürfnisse der schweizer Arbeitnehmer. Ich glaube IHM nicht, desshalb werde ich Nein stimmen.


Bruni Appenzeller

27.12.2008, 01:52 Uhr

Als KMU mit 80% Exportanteil stellen wir fest, dass wir in die EU mehr Zollpapiere ausfüllen müssen als nach Indien, Japan oder in die USA. Unsere Produkte werden gekauft wegen der Qualität (swissness) und dem Nutzen. Es gibt keine Alternative zu unseren Produkten = gute Preise = hohe Löhne . Der OTTO mit seinem Ramsch kann keine hohen Löhne zahlen, deshalb braucht er Arbeiter mit tiefen Löhnen.


Hans Kessler

27.12.2008, 01:33 Uhr

Schweizer sind nicht glücklicher mit mehr Geld. Aber vielleicht mit mehr Heimat. 18:00 vor dem Opernhaus aggressives Verhalten von balkanisch aussehenden Männern beim PP suchen, dann war ich einer der wenigen Schweizer im Mc D und auch im Coop nicht sehr viele Schweizer. Fühle mich nicht mehr wohl. Wo soll ich hin, was tun? Habe keine Angst um mein Geld, Arbeitsplatz, etc. Will schöne HEIMAT!


Gion Saram

27.12.2008, 01:32 Uhr

Nachdem unser Parlament in Sachen Bürgerverachtung mit der EU gleichgezogen hat und aus zwei separaten Vorlagen eine Mogelpackung gebastelt hat, ist es an der Zeit dass wir Schweizer uns an den Iren ein Vorbild nehmen und einen grossen Knüpel zwischen die Speichen dieses Europäischen Mühlrades werfen. Wir sind das Volk!


Gene Amdahl

27.12.2008, 01:27 Uhr

Otto kann eben nur für seine Vorteile rechnen. Unsere Sozialsysteme plus viele andere Institutionen werden massiv belastet. Der grenzenlose Optimismus der Markt regelt alles ist eine Fehleinschätzung. Die Finanzkrise, Rezession etc. zeigt wohin das führt. So lange wir Arbeitslose haben, soll keine Zuwanderung stattfinden. Australien lässt auch einfach so noch Leute rein!


Sancha Seibt

27.12.2008, 01:19 Uhr

Der Tenor hier erinnert schon stark an den zur Zeit des dritten Reiches. Das bolschewistische Judentum, dass einem potentiell der Lebensgrundlage beraubt. Hier ist es nun der (Ost)Europäer. Die Empfänglichkeit des ungebildeten Bürgers für triviale Angstmacheparolen scheint immer noch gleich. Das Dumme ist nur, dass sich die Krakeeler mit ihrem Geschrei den Ast selber absägen.


Paul Stutz

27.12.2008, 01:18 Uhr

ich würde gerne mal Argumente hören und nicht die gegenseitige Anschuldigungen. Sehr geehrter Herr Ineichen. Sie sagen Angsmacherei-Kampagne der Gegner. Von den Befürwortern hören wir...bei einem Nein müssen wir in die EU, Katastrophe für unser Land, alle Verträge gekündigt..etc....dass bitteschön ist Angstmacherei....bitte um Argumente und keine Angsmacherei...dies gilt für beide Seiten. Danke


Christian Buchs

27.12.2008, 01:06 Uhr

Die Rezession hat noch nicht einmal begonnen und bereits wurden 20.000 Arbeitnehmer auf die Strasse gestellt. Die Kurzarbeiter nicht einmal gerechnet. Das ist die Moral unserer Wirtschaftsführer, die sich für die Personenfreizügigkeit einsetzen. Es geht nicht nur um Lohndumping. Es geht auch darum, dass Ausländer hereingeholt werden sollen, mit denen man ja alles machen kann. Also Unterwanderung des Arbeitsrechts. Die Wirtschaftsbosse werden sich eines Tages bei den Befürwortern der Personenfreizügigkeit für ihre Dummheit bedanken. Man sollte sich auch einmal darüber Gedanken machen, wer die Rosinenpicker der Bilateralen sind. Es sind unsere Wirtschaftsbosse. Und nur die!


Rüdiger Bauer

27.12.2008, 01:04 Uhr

Die Kombination von bil. Verträgen und Ausdehnung auf RU und BUL duftet nach Erpressung, nun geht scheints gleich beides in die Hosen. Für OTTO ergäben sich noch fettere Margen, für uns ist der Druck von Bern aber nur eine weitere Ohrfeige. Leider eine reine Schein-Demokratie, real werden wir billigst ausgetrickst. Ineichen rennt der falschen Sache nach und ist dabei alles andere als überzeugend.


hans meier

27.12.2008, 00:58 Uhr

unser boot ist nicht voll, unser boot probt den untergang!


luqman bekthashi

27.12.2008, 00:44 Uhr

solange mier einen auf IV machen könne und das IV-geld in den kosova bringen dürfen, ist mir egal werr wo arbeited.. die gute leute bekomen überall gute arbeitstelle.. aber das ist anderi tema. schweiz braucht auslender, weil nicht jede schweizer will das machen was auslender macht. sicher. irgendwann schon ist eine grence ereicht. und sowiso: mir auslender haben weniger lon als schweizer.stimmt


Markus Schmidli

27.12.2008, 00:42 Uhr

Dass sich Rumänen und Bulgaren noch besser von Wirtschaftsbossen à la Ineichen und Spuhler aussaugen lassen als Schweizer ist mir schon klar. Der saubere Herr soll nur mal bei mir zuhause anrufen, da kommt er an den Richtigen! Die faulen Versprechungen und Untergangsszenarien der Wirtschaft sind mir noch von 1992 im Ohr. Die Wirtschaft lügt sich doch seit Jahrzehnten in den eigenen Sack.


Limo kat

27.12.2008, 00:41 Uhr

an calmar mac: Ausländer bauen und arbeiten hart in der Schweiz! vielleicht mehr als du dir vorstellst. die Leute von der svp sehen immer die Ausländer als Problem, bis jetzt haben sie nur eine primitive Einstellung. ändert eure Denk- & Sprechweise und sucht nicht immer Opfer. wir haben bald 2009! SVP-Leute haben ein Problem mit Persönlichkeiten! die ausgebildeten Schweizer haben kein Probleme!


peter baenziger

27.12.2008, 00:32 Uhr

Die Ausländer zahlen mehr in die Sozialwerke als sie herausnehmen ! ?? Wenn er als Ausländer einzahlt und als eingebürgerter Schweizer kassiert vielleicht schon !


Erik Wille

27.12.2008, 00:31 Uhr

Selbstverständlich geht es den Industriellen "nur" ums Geschäft. Um was denn auch sonst. Die Bilateralen I gewährleisten unter für die Schweiz hervorragenden Bedingungen einen Zugang zu einem Markt von einer knappen halben Milliarde Menschen. Die Verträge wurden zu einem Zeitpunkt ausgehandelt, als die Schweiz unter einem hohen Ansehen gestanden hat.


Fritz Nussbaumer

27.12.2008, 00:03 Uhr

Das Lohndumping funktioniert bereits in den besser bezahlten Berufen wie z.B. Informatik. Die Sozialwerke werden durch Immigranten überproportional bereits jetzt belastet. Der soziale Frieden wird bereits heute gestört, da die Gewerkschaften vorwiegend auf Nicht-Schweizer setzen. Eigenartig, dass sowohl Unternehmer als auch Gewerkschaften profitieren.


R.K. Weber

27.12.2008, 00:00 Uhr

Beim Otto geht es nur um die Kohlen. Achtung Schweizer, Augen auf und Hirn einschalten + keine EU Angst ! Was bringt uns diese Öffnung ? Mehr Wohnungen, Schulen + Strassen bauen und geschweige vom künftigen Sozialmissbrauch wie dies uns die "Balkan-Schweizer" bereits vorgemacht haben. Die EU wird die bestehende Abkommen nicht aufkündigen.Darum Eidgenossen, am 8 Febr. 2009 NEIN zum Schummelpaket


Robert Mosimann

26.12.2008, 23:59 Uhr

1. Dem Herr Otto Ineichen & Herr Spuhler, & den Grossfirmen gehts es nur wirklixch nur um's Geschäft, und keinesfalls um die Erhaltung der Schweiz. 2. Die EU wird die bilateralen Verträge nie kündigen, weil sie davon sprofitiert, siehe Irland. 3. Unsere EU-hörige Regierung hat kein gescheiteres Argument als uns Angst zu machen - wie schon seinerzeit beim EWR. 4. Das Boot ist seit langem voll.


Eugen Meier

26.12.2008, 23:59 Uhr

Danke, Herr Ineichen, endlich spricht jemand mit Einfluss und Ansehen Tacheles. Die ganze Geschichte ist doch nur eine kruzsichtige Panikmache der SVP zum Zweck irgendwelcher parteipolitischer Taktiken. Aber welchen Schaden damit für die Schweiz und ihre Wirtschaft und letzendlich Gesellschaft entsteht wird ausgeblendet und am zuletzt womöglich noch der EU angehängt.


Christoph Geiser

26.12.2008, 23:57 Uhr

Überfremdung hat nichts mit der Pfz zu tun und sie bestand auch schon vor den Bilateralen. Der Arbeitsmarkt muss offen sein, der Asylbereich hingegen restriktiver werden. Die Missstände sind ja Behördenfehler und nicht politische. Die SVP wirft alles in einen Topf und serviert einen Einheitsbrei. Dass der nicht bekömmlich ist bemerkt man dann erst wenn die Verdauung zum Zug kommt.


Thomas Klanzi

26.12.2008, 23:54 Uhr

Bin unschlüssig ob JA oder NEIN oder LEER. 1. Vor 7 Jahren wurde versprochen, dass wir über die Weiterführung abstimmen können. Dem war nicht so, es musste ein privates Kommittee das Referendum erzwingen. 2. EU verhandelt mit versch. Staaten, u.a. auch mit der Türkei. Dürfen wir dann jeweils über die erweiterte Pers.freizügigkeit abstimmen? ... die Befürworter sagen "Ja", aber wer glaubt es?


Reto La Roche

26.12.2008, 23:48 Uhr

Werter Herr OTTO, klar und logisch, dass Sie auf dieser Schiene fahren, gerade Sie rekrutieren doch Ihre Mitarbeiter vornehmlich aus den sog. Billiglohnländern...schliesslich muss es doch nur für Sie, bzw. Ihr Unternehmen rentieren...darum mein Rat, nehmen Sie bitte den Mund nicht so übervoll!


Marco Meier

26.12.2008, 23:40 Uhr

Also ehrlich, wo sind denn hier die Argumente? Warum kann nicht sachlich diskutiert werden? Tatsache ist doch, dass sich bei einer Ablehnung gar nichts ändert. Der BR nimmt den Plan B aus der Schublade und wir können ein zweites Mal abstimmen über die Bilateralen 1. Wie sieht die Personenfreizügigkeit aus bei einer Krise? Glauben sie wirklich, dass die Ausländer wieder heimkehren werden? Naiv!!!!


Kasimir Meyer

26.12.2008, 23:30 Uhr

Herr Ineichen ich werde auch nein stimmen. Ich habe meine Stelle schon lange verloren und habe als Schweizer null Chancen noch jemals eine Arbeit zu finden.In unserem Land fühle ich mich von der Politik verraten und verkauft. Darunm hoffe ich auf ein wuchtiges Nein.


Lucien Schmidlin

26.12.2008, 23:29 Uhr

Ueberfremdung ! Dieses Wort hat Schwarzenbach in den 60er Jahren schon geprägt. Und er hat nicht Recht gehabt. Eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit wird sich gleich negativ auswirken, wie die damalige Ablehnung des EWR (was uns dann Zwang alles bilateral neu zu verhandeln). Ich hoffe, dass die Intelligenz der Mehrheit des Volkes siegt und die Personenfreizügigkeit angenommen wird.


Karl Weber

26.12.2008, 23:24 Uhr

Ich bin froh dass es die junge SVP gibt! Denn die Zukunft haben diese in der Hand, dass dieser "Menschenhandel" gestoppt wird. Was dies uns gebracht hat, zeigt ja bestens die Zuwanderungen aus dem Balkan. Da könnten wir bereits Bände schreiben. Auf dessen Arbeitsleistungen können wir bis zu 70% verzichten. Die meist nicht gut ausgebildeteten Rumänen + Bullgaren würden unsere Sozialwerke aushöhlen !


Thomas Klanzi

26.12.2008, 23:16 Uhr

Bin unschlüssig ob JA oder NEIN oder LEER. 1. Vor 7 Jahren wurde versprochen, dass wir über die Weiterführung abstimmen können. Dem war nicht so, es musste ein privates Kommittee das Referendum erzwingen. 2. EU verhandelt mit versch. Staaten, u.a. auch mit der Türkei. Dürfen wir dann jeweils über die erweiterte Pers.freizügigkeit abstimmen? ... die Befürworter sagen "Ja", aber wer glaubt es?


A. D.

26.12.2008, 23:08 Uhr

Ich wurde eben entlassen. Grund: Mein Arbeitgeber rechnet damit, dass die Personenfreizügigkeit abgelehnt wird und dadurch sein Export-Umsatz zusammenbricht. Traurig, dass schon vor der Abstimmung im Hinblick auf die Katastrophe einer Ablehnung der Personenfreizügigkeit Entlassungen vorgenommen werden. Das vedanken wir der Jungen SVP!


John J Feller

26.12.2008, 23:07 Uhr

Ich habe den groessten Respekt vor "Otto's" Ineichen aber hier ist er auf dem Holzweg. Das Volk hat das bessere "Gspuerri" und wird diese freche Zumutung ablehnen weil man nicht Glocken- und Pferdeaepfel zusammenbinden kann und glaubt, dass das "dumme Volk" alles essen wird. Wir wollen ueber 2 Fragen abstimmen koennen. Und vom EU Botschafter lassen wir uns erst gar nicht erpressen.


Bob Zgraggen

26.12.2008, 22:46 Uhr

Herr Ineichen es geht um Überfremdung - wenn jemand wie Sie den Zustrom von Leuten aus dem Ausland nicht verneint frage ich mich - was haben wir dann für Leute in Bern? Mein Vater war 1944 an der Grenze und hätte sein Leben gegeben um für uns die Schweiz zu erhalten. Unsere Kinder sollen auch hier leben können. Dieses Leben sollte durch unsere Art und durch unsere Sitten geprägt sein.


Ueli Türler

26.12.2008, 22:40 Uhr

Bravo Otto! Es darf nicht sein, dass wir das in langer Arbeit und Beharrlichkeit mit der EU Erreichte aufs Spiel setzen und wir uns durch ignorante Mitbürger selbst Knüppel in die Speichen stecken lassen.


calmar mac

26.12.2008, 22:34 Uhr

"Die Ausländer zahlen mehr in die Sozialwerke ein, als sie kassieren." und das geld braucht es dann auch fuer den weggenommenen Arbeitsplatz und demgemaess neu produzierten schweizer Arbeitslosen. Besser fuer die Schweizer, die kaemen gar nicht - so hohl sind die Schweizer auch nicht als dass man die nicht auch einsetzen koennte oder was? (aber egal, kommt sowieso wie es kommen muss...)





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