Der Pensionskassenverband lädt zum Runden Tisch
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Die «unfaire Umverteilung von Erträgen der arbeitenden Bevölkerung zu den Rentenbezügern dauert an. Nun geht es umso mehr darum, gemeinsam konstruktive Lösungen für die Zukunft der beruflichen Vorsorge zu finden», schreibt der Verband in einer Mitteilung. Er will nun die Gewerkschaften in die Pflicht nehmen, damit diese an anderen möglichen Lösungen mitarbeiten. «Der ASIP ergreift deshalb jetzt die Initiative und wird alle Exponenten einladen, um gemeinsam konstruktive Lösungen auszuarbeiten.»
Direktor Hanspeter Konrad interpretiert das wuchtige Nein nicht als «Fundamentalangriff auf die Zweite Säule», sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Im Zentrum des Abstimmungskampfes hätten die Lebensversicherer gestanden. Deshalb sei das Nein als Protest zu werten. Ausserdem habe das wirtschaftliche Umfeld und die Diskussionen um Saläre und Boni hätten das Misstrauen geschürt.
Der Verband will nun die Exponenten der beruflichen Vorsorge zusammenbringen und konstruktive Vorschläge ausarbeiten, die allen dienten. Die Strukturreform in der beruflichen Vorsorge, die im Parlament beraten wird, müsse dabei einfliessen. Ausserdem will der Pensionskassenverband die Bevölkerung über die Zweite Säule aufklären. Zudem setze er sich weiterhin für die Transparenz aller Kosten ein. Zusätzlich will er auch die Vermittlungsprovisionen von Maklern transparenter machen.
Und um die im Abstimmungskampf kritisierten Kosten bei der Vermögensverwaltung effektiv senken zu können, fordert der ASIP die Abschaffung der Stempelsteuer für Vorsorgeeinrichtungen. (raa/sda)
Erstellt: 07.03.2010, 15:29 Uhr
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