«Da haben wir uns ein Riesenproblem eingebrockt»

Drängt die Personenfreizügigkeit Schweizer Arbeitskräfte aus ihren Jobs? Laut Ökonom Reiner Eichenberger führt die Zuwanderung zu einem erhöhten Lohndruck - und bringt die Schweiz an den Anschlag.

Zuwanderung in die Schweiz

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«Da haben wir ein Riesenproblem»: Ökonom Reiner Eichenberger.

«Da haben wir ein Riesenproblem»: Ökonom Reiner Eichenberger.

Artikel zum Thema

Zur Person

Prof. Reiner Eichenberger, 48, ist Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Freiburg. Er ist zugleich auch Forschungsdirektor von CREMA (Center for Researchin Economics, Management and the Arts) und Mitherausgeber von «Kyklos», einer renommierten Zeitschrift für Volkswirtschaft. Eichenberger gilt als liberaler Vordenker auf dem Gebiet der politischen Ökonomie.

Herr Eichenberger, die SVP will die Personenfreizügigkeitsverträge mit der EU aufkündigen, weil die Schweiz die Masseneinwanderung nicht mehr tragen könne. Hat sich die Personenfreizügigkeit in der Schweiz nicht bewährt?
Es kommt drauf an, was man als Ziel definiert. War es die Öffnung der Arbeitsmärkte, welche die Personenfreizügigkeit bezweckte? Falls ja, dann wurde dieses Ziel klar erreicht. Nur muss man sich dann nicht wundern, wenn die Leute scharenweise in die Schweiz kommen, weil hier die Löhne höher sind als im umliegenden Ausland.

Befürworter der Personenfreizügigkeit versprachen stets, dass die Zuwanderung in der Rezession automatisch abnehme. Genau das geschieht aber nicht. Warum?
Die ausländischen Arbeitskräfte kommen wegen der hohen Lebensqualität in die Schweiz. Nicht nur die Löhne sind hier höher. Auch die Zukunftsaussichten sind deutlich besser als in den umliegenden Ländern. In der Krise haben sich die Aussichten gar noch zugunsten der Schweiz verschoben: In Deutschland etwa müssen die Arbeitnehmer mit einer noch stärkeren Besteuerung rechnen, weil die Verschuldung des Staates dort weit mehr zugenommen hat als in der Schweiz.

Trotzdem: Auch in der Schweiz sind kaum mehr Arbeitsplätze verfügbar.
Das Problem liegt heute nicht in erster Linie in der Zuwanderung, hier hat der Druck ein wenig nachgelassen. Aber die ausländischen Arbeitskräfte wollen die Schweiz nicht mehr verlassen. Logisch: In ihrer Heimat finden sie heute keine bessere Stelle als in der Schweiz. Wer also glaubte, dass diese Leute in ihre Heimat zurückkehren, als die Rezession nahte, war völlig naiv. Früher wurden die ausländischen Arbeitskräfte bei schlechter Konjunktur auf die Strasse gestellt und sie verloren das Aufenthaltsrecht schnell. Heute ist die Situation eine andere.

Es kommen aber auch immer noch mehr als tausend Deutsche pro Monat in die Schweiz.
Das schon. Trotzdem aber ist der Druck kleiner geworden. Das wird sich wohl aber schnell ändern, wenn die Konjunktur wieder anzieht: Dann dürfte die Einwanderung wieder stark zunehmen. Denn in der Krise wurden die Arbeitnehmer im EU-Raum mobilisiert. Wer seine Stelle verloren hat oder sie als gefährdet betrachtet, hält heute auch im nahen Ausland nach einem neuen Job Ausschau.

Welche Auswirkungen hat die anhaltende Zuwanderung auf die Löhne und die Arbeitslosigkeit?
Kurzfristig ist klar, dass der Lohndruck steigen wird. Das führt zu sinkenden Lohnkosten für die Firmen; die Schweiz gewinnt damit als Firmenstandort an Attraktivität und zieht vermehrt ausländisches Kapital an. Dank den ausländischen Arbeitskräften entstehen also auch neue Arbeitsplätze in der Schweiz. Jedes Jahr wächst die Bevölkerung, zugleich aber auch die Anzahl an Arbeitsplätzen.

Die Zuwanderung beschert der Schweiz also Wachstum?
Aufgepasst: Die Gesamtwirtschaft wächst zwar, für den Einzelnen bessert sich die Situation aber nicht. Sein Einkommen pro Kopf bleibt unverändert. Darum ist es auch falsch, dass manche Bundesstellen immer wieder verkünden: «Wirtschaftswachstum dank Zuwanderung». Die Zahlen sind nämlich nie pro Kopf gerechnet.

Wird die Schweizer Wirtschaft dank der Öffnung der Arbeitsmärkte denn nicht produktiver?
Möglicherweise schon. Wenn viele hochqualifizierte Arbeitskräfte in die Schweiz einwandern, wird die Schweizer Wirtschaft flexibler und die Produktivität steigt. Davon können auch die unproduktiven Arbeitskräfte allenfalls profitieren. Aber: Wenn die Bevölkerung wegen der Zuwanderung weiterhin um 1,4 Prozent zunimmt, gelangt die Schweiz an ihre Kapazitätsgrenze, mit all den bekannten negativen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen.

Der Ökonom Rudolf Strahm befürchtet, dass die Sockelarbeitslosigkeit auch nach der Krise hoch bleiben wird. Denn wer jetzt seine Stelle verliere, könne nicht mehr darauf hoffen, in besseren Zeiten wieder eingestellt zu werden, da die Unternehmen im Ausland billigere Arbeitskräfte finden können.
Ich gehe davon aus, dass Schweizer weiterhin eingestellt werden – aber sie können nicht höhere Lohnforderungen stellen, als die ausländischen Arbeitskräfte. Die Frage ist nun, ob die Schweizer das mitmachen. Sie haben ja auch die Alternative arbeitslos zu bleiben, oder gar Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen. Eine vierköpfige Familie erhält heute immerhin 6000 Franken Sozialhilfe.

Welche politische Lösung propagieren Sie als Ökonom?
Angesichts der offenen Arbeitsmärkte sind wir nicht in der Lage, die Zuwanderung so zu steuern, dass tatsächlich nur die Elite in unser Land kommt. Mit anderen Worten: Da haben wir uns ein Riesenproblem eingebrockt.

Sollte die Schweiz also tatsächlich die Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU neu aushandeln?
Solange wir die Verträge haben, sind uns die Hände gebunden. Das Abkommen lässt meines Wissens nicht allzu viel Spielraum offen. Das Krisenszenario der SVP, die Verträge zu kündigen, ist meines Erachtens weniger schlimm, als befürchtet. Ich bin überzeugt, dass die EU durchaus Verständnis für unsere Anliegen hätte, wenn die Bevölkerung in der Schweiz weiterhin um 1,4 Prozent ansteigt. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass die Schweiz ihr Anliegen geschickt kommuniziert. (Bernerzeitung.ch/Newsnetz)

Erstellt: 24.11.2009, 11:41 Uhr

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253 KOMMENTARE

Emil Sauter

10.12.2009, 09:38 Uhr

Mit der Personenfreizügigkeit haben uns die Politiker einmal mehr ein Riesenproblem eingebrockt. Das war damals von den Nein-Stimmenden klar abzusehen. Viele haben diesen nicht geglaubt. Noch ist es möglich das zu korrigieren. Was jetzt aber das Schweizer Fernsehen mit der Sendung "Reporter" zeigte, ist weit daneben und nicht zum richtigen Zeitpunkt und das wird mit unseren Geldern finanziert.


Hans-Peter Sturzenegger

25.11.2009, 20:28 Uhr

Super Artikel! Reiner Eichenberger, einer der wenigen, die imstande sind, ein Problem nüchtern und sachlich darzustellen. Gilt ebenso für seinen Artikel vor einigen Monaten über die Ueberbevölkerung bzw die falschen Anreize, Kinder auf die Welt zu stellen.


Peter Keller

25.11.2009, 17:55 Uhr

Der Titel des Artikels bzw. die Aussage von Herrn Eichenberger ist falsch, denn nicht wir, sondern IHR habt uns dieses Problem eingebrockt. Ihr die Politiker und sogenannten Experten und Professoren, die uns wissentlich falsche Vorspiegelungen gemacht haben und willkürlich Unwahrheiten verbreitet haben. Mit Garantie werdet IHR dafür bezahlen müssen, wenn der soziale Unmut wächst.


Roland Habermacher

25.11.2009, 17:03 Uhr

Die entscheidende Frage ist: Wieviele Einwohner verträgt die Schweiz noch? Die Natur ist am kollabieren, die Verkehrswege und -Mittel ständig überlastet, die Wohnungen knapp. Täglich werden tausende von Quadratmetern Boden zubetoniert! Ueberschwemmungen sind die Folge. Und das alles, um ein paar fette Mulinationale Unternehmen noch fetter zu machen? Prof. Eichenbergers Erkenntnisse sind zutreffend


oliver keller

25.11.2009, 15:16 Uhr

Hm, wir Helvetier waren schon immer der weniger erfolgreiche Stamm als unsere keltischen Cousins aus dem Norden. Was mir hier immer wieder auffällt ist die Tatsache, dass Berufsbildung in der CH gerade soweit stattfindet, dass jemand Sklave sein kann, nicht jedoch als Mitbewerber aktiv werden könnte. Deutsche sind meist besser ausgebildet und können sich besser vermarkten, sorry für uns Helvetier!


marc michel

25.11.2009, 14:53 Uhr

bei diesem professor in freiburg würde ich nicht ökonomie studieren. er erwähnt mit keinem wort die ventilklausel! damit entlarvt er sich selbst. wir haben ein instrument dieses problem anzupacken. es müsste nur gemacht werden!!


rené dupont

25.11.2009, 14:39 Uhr

Ja glaubt ihr es geht nur um Jobs. Es geht darum, dass die Karriere praktisch erledigt ist. Warum soll der Arbeitgeber eigene Leute fördern, wenn sie sog. gut qualifizierte einem vor die Nase stellen kann. Sowieso die Schweizer müssen jetzt endlich Hochdeutsch lernen und sprechen. Schliesslich müssen sich die Gäste doch auch wohlfühlen und der Vorgesetzte verstehen. Basta ich habe fertig, by CH.


Viktor Dammann

25.11.2009, 13:32 Uhr

Allein die deutsche Bevölkerung ist rund 15 mal grösser als diejenige der deutschen Schweiz. Man darf auch davon ausgehen, dass die nördlichen Nachbarn gleich qualifiziert sind wie die Schweizer. Wären also alle deutschen wanderungswillig, ginge dann rein arithmetisch nur noch jeder fünfzehnte Schweizer Arbeitsplatz an einen Indigenen - noch unangenehmer für die Romands mit Frankreich!


Christophe bachmann

25.11.2009, 13:13 Uhr

Die Politik von Links (SP, CVP, FDP) hat dafür gesorgt, dass wir mehr Bevölkerungs-Wachstum haben, als die Privat-Wirtschaft Jobs schafft bzw. sichert (Personenfreizügigkeit, Asylpolitk etc.). Ewiges Wachstum in der Schweiz gibt es nicht, und sollte es schon nur aus Lebens-Qualitätsgründen nicht geben. Wir wollen doch nicht eine Betonwüste in der CH haben und 15 Mio Einwohner, oder?


Zweifel Martin

25.11.2009, 13:02 Uhr

Der Konkurrenzdruck aus dem Ausland ist wichtig, weil er die Kompetitivität der Schweiz erhöht. Ich würde mir eine Schweiz wünschen, deren Bürger keinen Heimatschutz brauchen, sondern sich dem Wettbewerb stellen, weil sie sich durchaus zutrauen, punkto Ausbildung und Arbeitswille mit den "ausländischen" Mitbewerbern mitzuhalten, oder sogar besser als diese zu sein.


Philippe Barbier

25.11.2009, 13:01 Uhr

@ReneKlingler: wie erwaehnt - im Vergleich zu 'frueher' hatten wir so oder so eine Kroete zu schlucken. Es geht jetzt eh' nicht darum, Schuldzuweisung zu betreiben - das bringt nix. Ein Nein zur PFZ haette uns sicher nicht mehr gebracht. Vielleicht waeren wir einfach 'homogener frustriert', weil die Misere breitere Bevoelkerungsschichten getroffen haette. Ganz abgesehen von der akt. Finanzkrise.


rene klingler

25.11.2009, 12:42 Uhr

Ich höre wohl nicht richtig,..was heisst wir haben uns was eingebrockt?, nicht wir sondern all jene, vorab die geldgierigen und schlecht entlöhnenden Panikmacher der Industrie tragen die Hauptschuld an dieser Misere! Wer hat denn hauptsächlich für die Personenfreizügigkeit plädiert?...schon vergessen? nun habt ihr bekommen was ihr verdient...jammern nützt nichts mehr...passé ist passé!


Philippe Barbier

25.11.2009, 12:16 Uhr

Naja, eigentlich wussten wir damals ja schon, dass es SO ODER SO ganz sicher nicht so weitwergehen wird, wie bisher. Bei der Abstimmung hatten wir also zwischen zwei Alternativen zu waehlen, die von uns verlangten, den Guertel enger zu schnallen. Von der einen Option konnte man sich zumindest den Erhalt des Landes mit seinen Institutionen und der Elite erhoffen - altruistisch haben wir gewaehlt.


hans muster

25.11.2009, 12:12 Uhr

Puh, 230 Kommentare, warum machen wir so ein Thema aus die Zuwanderung? Deutschland ist schon seit Zeiten ein Zuwanderungsland. Schau es ganzheitlich an: Kommt der Schweiz in die EU, dann wird es hier auch vermehrt stattfinden. Die CH kann sich nicht (mehr lange) die Rosinen (hochausgebildeten) aus dem EU-Topf nehmen. Dafür ist es jetzt zu spät, weil von CH wird jetzt Engagement in der EU verlangt


Tobias Naumann

25.11.2009, 12:02 Uhr

@Christian Kälin @Heinz Frey: stellen fest, dass ca. 11'000 Deutsche aktuell an Schweizer Unis studieren. Nur einmal zu ihrer Information ,was dies bedeutet! In Deutschland waren im Wintersemester 2008/09 insg. 2,01 Mio. Studenten an 139 Unis und gleichgestellten Hochschulen immatrikuliert. Bitte machen sie ihre Grenzen für EU doch dicht, kündigen sie die PFZ u. Bilateralen Verträge!


Reto Hubacher

25.11.2009, 11:52 Uhr

Hört doch auf, nur an uns Schweizer zu denken. Das Lohnniveau muss sinken, ist ja logisch. Die Welt MUSS sich angleichen. Alles andere führt letztendlich zu Selbsschussanlagen und Stacheldraht an der Grenze!


Urs Berger

25.11.2009, 11:51 Uhr

"Eine vierköpfige Familie erhält heute immerhin 6000 Franken Sozialhilfe." Wo lebt der Herr? Und wie hat er dies errechnet? Nach meinen eigenen Erfahrungen bekmmt man gerade mal genung, um zu überleben. Und auch das reicht nicht mal bis Ende Monat.


Bert Hermann

25.11.2009, 11:43 Uhr

Die Kündigung und Neuverhandlung des PKZ ist gutes Recht der Schweiz. Aber wird die EU dann nicht die gesamten Bilateralen, die DBA's und Schengen auch neu verhandeln wollen. Die sind ja auch nicht dumm! Die EU sieht den Bilateralen Weg der Schweiz als Paket der Zusammenarbeit Schweiz und EU. Vergessen wir auch nicht die 400'000 Schweizer Bürger in der EU.


andre tschudi

25.11.2009, 11:37 Uhr

coop und migros sind genossenschaften und die grössten arbeitgeber der schweiz,also links und haben die meisten ausländer und grenzgänger eingestellt,weil sie billger arbeiten,also lohndrücker wie kann man da nur sagen,dank der SVP haben wir so viele arbeitslose.zuerst denken dann schreiben,werte linke kommentarschreiber


Stefan Widmer

25.11.2009, 11:31 Uhr

Hier wird ja viel über Schweizer Arbeitnehmer gesprochen die durch Ausländer(Deutsche) ersetzt werden. Aber niemand spricht über kleine CH Dienstleister,die ihre Mandate bei grossen Schweizer Firmen an Deutsche verlieren,nicht wegen den Kosten!


Guido Cina

25.11.2009, 11:31 Uhr

@Marc Sailer: warum BITTE gehen Sie nicht sofort zurück nach "old Germany" wo Sie Ihre 35-Std.-Woche + 6 Wochen Urlaub haben, wenn hier alles so schlimm, bösartig und hässlich ist, ein Land voller böser, fremdenfeindlicher Menschen die Ihnen nicht gut tun! Ahh, verstehe, hier lebt es sich doch gut, wie die Made im Speck, Pensionskasse, AHV etc. Dafür sind wir wieder gut genug, gäll....?


Hans Keller

25.11.2009, 11:31 Uhr

Vor 2 Jahren war ich (Schweizer, Akademiker) auf Stellensuche in der CH. 2 Tage nach einem Bewerbungsgespräch wurde mir mitgeteilt, man werde bald für das zweite Gespräch einen Termin organisieren. Nach 2 Wochen Funkstille allerdings, sagte man mir, ich sei zwar geeignet, man werde jetzt aber noch in Deutschland nach Kandidaten suchen, ich solle mich gedulden. Danke!


Peter Müller

25.11.2009, 09:53 Uhr

@alfred bleuler: "nur"gewinnorientierte unternehmer gibt es nicht; sie denken hier an die kategorie der angestellten manager...... ein nicht gewinnorientiertes unternehmen ist übrigens nicht überlebensfähig. Wir schweizer lassen uns in unsren abstimmungen für dumm verkaufen. Selberschuld; wir sollten eben höhere ziele verfolgen als eigener profit, dann schaltet vielleicht das hirn wieder ein!


Martin Müller

25.11.2009, 09:52 Uhr

Mehr Menschen bedeutet mehr Markt und mehr Dienstleistungen, der Wirtschaftsraum wächst. Früher oder später sinken also die Arbietslosen zahlen wieder. Es gibt ja auch Länder mit mehr Einwohner als die Schweiz die auch einen funktionierendes Wirschaftssystem haben. Ein Problem entsteht aber sicher beim knapp- und teurer werdenden Wohnraum.


Henry Mancini

25.11.2009, 09:49 Uhr

Herr A. Bleuler hat völlig recht. Ich denke für die meisten hier ist es so, dass sie nichts gegen Ausländer haben. Das problem liegt schon in der Philosophie der Firmen. Nun kann man sich aber nicht gegen die Hand wehren die einen füttert! Also geht man auf die "nächsten" los und dies sind nun mal die Einwanderer die die PFZ nützen um hier zu arbeiten. Am schluss ist sich jeder selber am liebsten.


alfred bleuler

25.11.2009, 08:34 Uhr

freizügigkeit hin oder her, ich bin für die freizügigkeit. -- das problem liegt wo anders: die unternehmen investieren zuwenig oder gar nichts in die aus- und weiterbildung vom bestehenden personal --- es ist billiger die nicht struckturkonformen zu entlassen und möglichst billige ausländer anszustellen. --- ich habe nichts gegen ausländer sondern gegen die nur gewinnorientierten unternehmer


Mario Feriencik

25.11.2009, 08:21 Uhr

Herr Spuhler hat das Schweizer Volk genau wie Frau Dreifuss mit ihrem KVG belogen, wenn er vor der Abstimmung über Personenfreizügigkeit versicherte, dass der positive Entscheid keinen Einfluss auf die Zuwanderung haben wird. Dass Gegenteil ist passiert. Auf die CH - Firmen sollte deshalb Druck vom Parlament ausgeübt werden, dass sie zuerst Schweizer Arbeitskräfte anstellen.


Elsa Lüthi

25.11.2009, 03:28 Uhr

Vor allem sollte die endlose und verkappte Einwanderung via Asylwesen endlich und sofort aufhören. Bei diesen Einwanderern handelt es sich um ungelernte Arbeitskräfte, wenn überhaupt. Diese Einwanderung betrachte ich als das grösste Problem und Riesenbelastung für Volk und Land. Die Personenfreizügigkeit muss gesteuert werden können, wenn nicht, dann weg damit.


Urs Huber

25.11.2009, 01:40 Uhr

An alle die sich hier so gewaltig enervieren das Problem ist nicht polit.- sondern psych-Natur den Sie alle würden falls Sie sich jemals ein Haus bauen liessen auch die billigsten Handwerker wählen, da Sie sich dann ja noch ein Extra leisten könnten. Das Thema beginnt übrigens bereits beim Esseneinkauf.. den Rest können Sie sich ja ausdenken. Hab Nein gestimmt aus Anarchistischen Ueberlegungen.


peter meier

25.11.2009, 00:41 Uhr

oh...sind jetzt doch einige Eidgenossen endlich aufgewacht....bedanken könnt ihr Euch bei den Linken, oder ?


Gisela Niedermann

24.11.2009, 17:18 Uhr

Die Zeit, in welcher wir lernen müssen, ohne ewiges Wachstum zu existieren, kommt schneller als mancher glaubt. Gut so, dann können wir diesen Planeten eventuell noch retten.


Sasha Kunz

24.11.2009, 16:00 Uhr

Interessant. Die Antworten des Bundesrates: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20093478


Roland Meier

24.11.2009, 15:55 Uhr

Was interessiert uns ein hohes Wirtschaftswachstum? Dann kommt halt Google und Co. nicht in die Schweiz. Na und... Wir müssen nur genug Arbeitsstellen für die eigenene Bevölkerung stellen und nicht zusätzlich für halb Süddeutschland. Jeder braucht Spitäler, Schulen, Strassen usw. Immer mehr wird zubetoniert. Erwacht mal endlich!


Rolf Obrecht

24.11.2009, 15:48 Uhr

Was bis jetzt so gut wie nie erwähnt worden ist, sind die unzähligen Grenzgänger welche in der Schweiz 'einfallen'. Wenn ich täglich frühmorgens sogar im Mittelland auf der Autobahn von Elsässern umzingelt bin, sind die Zugewanderten bald einmal harmlos. Dem Schweizer Arbeitsmarkt würde es sicher helfen, wenn diese Gruppe von Arbeitnehmern einem Kontingent unterworfen würden.


Karl Klingler

24.11.2009, 15:46 Uhr

Die SVP-Fans machen sichs einfach, immer den Linken die Schuld zuzuschieben. Wer führt denn die Unternehmen? Wer stellt all die Deutschen ein? In 9 von 10 Fällen sind das doch eher bürgerlich/wirtschafts-liberal Gesinnte! Und die SVP-Bauern sind auch nicht unglücklich, dass sie für die harte Arbeit so viel billige Osteurpäer wie noch nie bekommen. Wenn schon, dann beklagt euch bei Economiesuisse!


Heinz Fritschi

24.11.2009, 15:38 Uhr

@Sibylle Weiss: Es kann kein Ausländer einen Schweizer aus dem Job drängen. Sie werden gesucht und angestellt von den Arbeitgebern. Sie haben auch meinen Beitrag gar nicht richtig gelesen. Es fehlt überall an Arbeitskräften. Das geht soweit, dass Altersheime zwar leere Betten haben, aber keine Bewohner aufnehmen können, weil es an Personal fehlt. Sind da die Deutschen schuld?


Stefan Dörig

24.11.2009, 15:35 Uhr

@ Martin Bürger: Ach, da bin ich aber wirklich froh, dass ich in der Informatik arbeite. Da schwirren einem nämlich die gebratenen Tauben nur so ums Maul. Und Konkurrenz gibt es da auch nicht. Wir sind ja erwiesenermassen die einzigen, die was können. Wachen Sie auf. Die Löhne werden in Zukunft immer mehr unter Druck geraten - und das hat nichts mit der Personenfreizügigkeit zu tun.


luki müller

24.11.2009, 15:34 Uhr

mir als schweizer wurde vor 4 jahren bei einer hiesigen versicherunggesellschaft aus "reorganisatorischen gründen" gekündigt! meine stelle wurde selbstverständlich durch einen arbeitnehmer aus dem grossen kanton besetzt! an alle befürworter der p-freizügigkeit, wünsche ich, dass sie selbst einmal durch einen arbeitnehmer aus dem eu-raum "ersetzt" werden. vielen herzlichen dank an die euro-turbos!


reto huber

24.11.2009, 15:33 Uhr

Man könnte der Sache durchaus einen Riegel schieben ohne gleich alles aufzukünden. Das Problem besteht wieder mal darin das die Wirtschaft über die gekauften Politiker bestimmt was läuft. Der neue Konkurrenzdruck ist durchaus im Interesse der Betriebe. Die arbeitslosen Schweizer und Ausländer werden dann ja von der Allgemeinheit sprich Steuerzahler finanziert.


Petra Raubach

24.11.2009, 15:26 Uhr

@ Fälschlicherweise wird der Lohn immer wieder als absolute Grösse betrachtet wird. Ausschlaggebend ist, wieviel jemand für eine Lohneinheit leistet. Die Schweizer müssen sich bewusst werden, dass im globalisierten Markt die Löhne sich nach der Produktivität richten, dies mit oder ohne Einwanderung . Das Problem in der CH ist, dass die Lebenshaltungskosten zu hoch sind. Reden wir besser darüber!


Pascal Rotzler

24.11.2009, 15:26 Uhr

Herr Borka, die SP ist leider nicht mehr die Partei für soziale Gerechtigkeit. Von diesen Seiten wird ständig darauf gepocht Mitglied in der EU zu werden. Sorry, aber wie man in der EU sieht, geht es dort um einiges weniger sozialer und demokratischer zu als in der Schweiz. Von dem her unterstelle ich manchen Figuren in der SP EU Machtgelüste. Nichts anderes. Die SP ist leider unwählbar geworden.


Kleti Markus

24.11.2009, 15:20 Uhr

@Viktor Troska 13:59... M.E. der beste Kommentar im thread - Gratulation! Aber wenn schon, dann von Botswana, nicht aus Deutschland - Stichwort: Gewinnmaximierung! Beste Grüsse und weiterhin viel Spass


Werner Sugi

24.11.2009, 15:18 Uhr

Was soll das Gejammer.Hört doch auf mit diesem Geschrei! Die blöde Mehrheit glaubt unseren Politiker ja alles. Immer danach merken einige dass das Volk wieder angelogen wurde. Die nächste Abstimmung wird folgen...


Jürg Schmid

24.11.2009, 15:15 Uhr

Wer auch liest was Reiner Eichenberger sonst so tut und schreibt, merkt dass er ein neoliberaler Turbo ist. Somit der letzte auf den ein Arbeitnehmer hören sollte. Er passt bestens zu den Kreisen, die auf den Profit und nicht das Landesinteresse schauen.


B. Egger

24.11.2009, 15:13 Uhr

Nur die Elite darf ins Land? Was ist mit den Jobs die kein Schweizer mehr machen will, weil die Entlöhnung zutief ist? Was ist mit den Lehrstellen die dann nicht mehr besetzt werden können, weil dazu die jugendlchen Schweizer fehlen? Was ist mit den Fachkräften die dann nich ausgebildet sind?


Alois Beretta

24.11.2009, 15:12 Uhr

Jeder Handwerker, Unternehmer oder Dienstleistungsbetrieb der einen neuen Ausländer einstellt müsste der AHV, der IV und der Arbeitslosenkasse Fr. 10'000.-- einzahlen.


Bruno Dreier

24.11.2009, 15:08 Uhr

Die Wähler werden sich auch bei den nächsten wahlen noch erinnern, dass SP und Grüne zusammen mit einigen kapitalisten uns das blaue vom Himmel versprochen haben bei der personenfreizügigkeit. auch die versprochene ventilklausel wollen sie gar nicht mehr anweden, sie drücken lieber den lohn von uns schweizern.


Andreas D. Meier

24.11.2009, 15:02 Uhr

Im Gesundheitswesen ist es schwierig, genügend qualifizierte Schweizer/innen zu finden. Wer wird in einigen Jahren in die Sozialversicherungen einzahlen und die immer zahlreicher werdenden alten Menschen pflegen? Dank den Linken wurden flankierende Massnahmen ergriffen, gegen die SVP, um Lohndumping zu verhindern. Viele die hier motzen profiteren davon, auch diejenigen die der SVP nachrennen.


Thomas R.

24.11.2009, 15:01 Uhr

Ich bin ein sehr gut ausgebildeter Schweizer und Führungskraft. In so ziemlich allen Unternehmen, bei denen ich mich bewerbe, ist mein zukünftiger Vorgesetzter entweder ein Deutscher oder Engländer und der stellt wieder Leute aus der EU ein. Diese EU Bürger verlangen nur 50-70% von unserem Salär! Als Schweizer hat man hier keine Chance mehr auf einen gutbezahlten Job! Die Lebensqualität sinkt!


Henry Mancini

24.11.2009, 15:00 Uhr

Als gebürtiger Secondo hier in der Schweiz, weiss ich nicht ob ich weinen soll od. Schadenfreude haben. Schadenfreude für all die AG die dachten die billigeren seien so gut wie die "einheimischen", es gibt nämlich gravierende Arbeitskulturunterschiede, siehe Komm. von Hr. S. Gerber 13.57. Weinen weil ich bei dieser Abstimmung meine Stimme nicht geben durfte, die Suppe aber mit löffeln darf.


Peter Gutknecht

24.11.2009, 14:56 Uhr

In der Freizügigkeits-Abstimmung wurde immer gesagt, die Schweiz würde ohne ausländische Arbeitskräfte stillstehen. Mag sein, aber die Schweiz muss (mit besseren Einwanderungsgesetzen) selbst bestimmen, wer kommen darf und wer nicht. - 6000 Fr Einkommen für 4-P-Familie: gute Sozialleistungen und freie Einwanderung passt nicht zusammen. Die Freizügigkeitsbefürworter SP begraben so den Sozialstaat.


Heinrich Baur

24.11.2009, 14:54 Uhr

Die PFZ ist Fluch und Segen. Die bipolare Welt hat sich zur globalen Weltwirtschaft gewandelt. Den Grat in der Mitte gibt es nicht mehr, dazu ist der EU Markt auch zu wichtig. Der Finanzplatz verliert an Bedeutung zu gunsten der Spitzentechnologie. Momentan müssen die Spezialisten im Ausland rekrutieret werden. Das einseitige, billige Abschöpfen an Spitzenkräften ohne PFZ würde die EU kaum dulden.


Simon Martin

24.11.2009, 14:53 Uhr

Ich bin fassungslos über das Niveau der meisten Kommentare. Jeder weiss doch, dass alle alternden Industriegesellschaften qualifizierte Zuwanderung dringend benötigen, um wirtschaftlich zu wachsen. Warum sollte das in der Schweiz anders sein? Und dafür, dass Schweizer für die gleiche keine höheren Lohnforderungen stellen können als Ausländer, dafür gibt es ein Wort: Gerechtigkeit.


Samuel Meier

24.11.2009, 14:53 Uhr

Die Zeiten ändern sich langsam und es ist ein Wandel den wir alle nicht aufhalten können. Wichtig wird das man schaut, das man im Rennen bleibt.Die Schweizer haben kein Kollektivbewusstsein, keine Indendität (ausser im Militär) und die wird auch nicht kommen. Darum sich Ausbilden und schauen das man auf dem Arbeitsmarkt attraktiv bleibt. Zum Glück ist man sich als Junger langsam an vieles gewohnt.


Sibylle Weiss

24.11.2009, 14:51 Uhr

Scheinbar gibt es immer noch Ewiggestrige,die jetzt das Ganze der SVP als Inszenierung in die Schuhe schieben wollen.Mindestens hat ein Referent zugegeben,dass ihm die Billigkräfte bei der Einsparung nicht viel geholfen hätten.Und wenn dies ein Unternehmer schreibt,muss wohl oder übel was WAHRES dran sein!Soll mir auch keiner einreden,dass ein Pole besser gebildet ist,als ein CH, faule Ausreden!


Peter Gut

24.11.2009, 14:51 Uhr

@Marc Sailer - Bedauerlich, dass sie 10 Jahre hier leiden mussten. Vielleicht wäre ein Wegzug schon früher möglich gewesen? Aber vielleicht gehen sie ja nun mit dem hier erhaltenen Geld auch in Rente. Ansonsten freue ich mich auf die frei werden Stelle... Noch was: Erzählen sie ihre Erlebnisse zu Hause - hoffentlich wirkt es...


Jens Oledenburg

24.11.2009, 14:49 Uhr

Der Beitrag klingt brutal! Es scheint als wäre die Idealvorstellung jene, dass bei Konjunkturrückgang Ausländer ausgeschafft werden müssen und nur die Elite eingestellt wird. Mein Chef sagte mir vor 2 Jahren, dass er keine SchweizerInnen findet die den Job machen wollen. Mein finanzieller Lebensstandard ist hier ungefähr der gleiche. Ich freue mich sehr über die kritischen Kommentare hier.


Bruno v. Nünlist

24.11.2009, 14:48 Uhr

Vor 150 Jahren war die Schweiz das Armenhaus Europas! Durch die Geschichte hat sie profitiert. Es gibt jedoch keinen realen Grund für den auch in Zukunft andauernden Reichtum der Schweiz; schon gar nicht, wenn sie in die EU will und sich in Steuerfragen dreinreden lässt! - Die Kommunen sollten also jetzt massiv in sozialen Wohnungsbau investieren. Wir haben uns tatsächlich ein Problem eingebrockt!


Hans Inauen

24.11.2009, 14:38 Uhr

Roland Raux, das tut mir für Sie sehr leid; aber Sie hätten auch erwähnen sollen dass Sie mit 53 Jahren keine Chance mehr haben für eine anständige Anstellung. Wir sind heute soweit dass gut ausgebildete Leute die über fünfzig sind kaum mehr eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Ich hoffe Sie haben ein intaktes, privates Umfeld das Ihnen hilft.


Bruno v. Nünlist

24.11.2009, 14:38 Uhr

Während des Kulturmanagement-Studiums an der ZHAW, wo der Professor für die totale Liberalisierung der Kunst votierte, erzählte ich vom schon seit 20 Jahren massiv auftretenden Lohndumping durch Musiker aus dem Osten. Davon hatte er noch nie gehört! Der Zufall wollte es, dass die Leuchtschrift beim Stadttheater Winterthur eine Oper durch das 'Staatstheater Sofia' ankündigte. Alle waren überrascht!


Tim Thalmann

24.11.2009, 14:33 Uhr

Die Schweiz ist in Europa angekommen. 20 Jahre nach dem Mauerfall begreift der Eidgenosse, dass die Sonderrolle der Schweiz nicht mehr akzeptiert wird. Und das ist gut so: denn ausserhalb der Ländergrenzen ist es bunter, vielschichtiger und bei allen Unzulänglichkeiten - viel, viel spannender. Doof nur - angekommen heisst auch, dass sich alles auf europäschem Niveau nivelliert - Löhne&Preise.


Henry Mancini

24.11.2009, 14:32 Uhr

Ich habe jetzt schon mehrmals gelesen es gehe um die Qualifikation. Arbeite selber in einer Deutschen Firma und haben zu 50% Deutsche. Was mir aufgefallen ist, die sind gar nicht Qualifizierter. Ergo geht es nur um den "Preis". Wenn so jemand, diesselbe Arbeit für 1/3 Lohn weniger macht, selbst wenn er nicht so gut ist, was meinen Sie wer wird genommen? Billiger Preis = leerläufe akzeptabel.


Isabel Wirth

24.11.2009, 14:32 Uhr

Also die «echten Linken», sprich die Gewerkschaften, waren klar gegen die Personenfreizügigkeit und haben sich erst von Wirtschaftslobbys wie etwa Economiesuisse ins Boot holen lassen, als diese mit dem Zückerchen «flankierende Massnahmen» wedelten. Vielleicht war das ein Fehler. Aber wieso will der BR nicht von der Ventilklausel Gebrauch machen, wenn diese Bestandteil des Vertrages ist?


willi aerne

24.11.2009, 14:31 Uhr

Voll einverstanden, Herr Eichenberger! Ich habe schon 1995 in der NZZ und in einem Brief an das EDA vor der Masseneinwanderung gewarnt. Eine Antwort kam vom Integrationsbüro. Der Inhalt hätte vom EU-Propagandabüro sein können. Die Warnung wurde ignoriert und nun haben wir halt den Salat! Vielleicht war der gewollt, weil man uns in die EU zwingen will. Am Anschlag geht das leichter!


manuela leu

24.11.2009, 14:29 Uhr

@Marc Seiler. wieso bleiben sie denn überhaupt 10 Jahre in dieser "Hölle"? So unglücklich und unmotiviert wie sie sind, sollten sie sofort über irgendeine Grenze gehen. Sie scheinen auch nicht gerade ein Sonnenschein zu sein.


Polo Hofer

24.11.2009, 14:29 Uhr

Alle Tage wieder - heiteres* German-Bashing*. Ich bin Deutscher - arbeite seid 2006 im Oberland. Ich verdiene genauso viel wie meine schweizer Kollegen. Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima und gerade 2 neue Arbeitsstellen geschaffen für einen Schweizer oder Ausländer? - egal die Leistung muss stimmen den wir brauchen gut ausgebildete und engagierte Teammitglieder. Lasst euch nicht abschrecken!


Peter Gut

24.11.2009, 14:26 Uhr

Ich bin ein seit kurzem arbeitsloser Schweizer um die 50 (kein Eingekaufter...) mit guter Ausbildung. Projekte auf Eis gelegt und nun gibt es keine Arbeit mehr... Meine Mitbewerber kommen aus dem Norden! Sozialhilfe kann für einen Schweizer mit Kinder und lange Jahre einbezahlter Vorsorge NIE in Frage kommen. Kinder würden bezüglich Entwicklung benachteiligt und Vorsorge würde eingezogen...


Peter Mahler

24.11.2009, 14:26 Uhr

Ich bin Arzt und arbeite seit vielen Jahren gerne mit Deutschen zusammen. Doch es gibt definitiv negative Entwicklungen: - Wenn mal ein Deutscher Chefarzt ist so steigt der %-Anteil Deutscher Ärzte unter ihm frappant - Deutsche sind sich hierarchische Strukturen gewohnt. Wehren sich nicht für die Einhaltung von Gesamtarbeitsverträgen. - Viele Weiterbildungsstellen werden an Deutsche vergeben...


Peter Büchi

24.11.2009, 14:26 Uhr

Beobachtung von der Basis: Seit 3 Jahre keine Lohnanpassung (nicht mal Teuerung), immer vollere Züge, auf der Strasse immer mehr Stau, grosse Posten (Wohnen + Krankenkasse) werden teurer. Faktisch schrumpft mein Einkommen und ich muss dafür (Wegzeit, erwartete nicht abgegoltene Ueberstunden) langsam aber sicher immer mehr Zeit aufwenden.


Sibylle Weiss

24.11.2009, 14:23 Uhr

Hr. Fritschi.Wo sind die CH-Arbeitnehmer?Das kann ich Ihnen genau schreiben, entweder bei der ALV od.beim Sozialamt und warum??? Weil sie von ihren nordischen Freunden aus dem Job GEDRAENGT werden, ganz einfach!Wenn schon ein Leserbriefverfasser einerseits erwähnt,es sind zuviele Migrationsarbeitrnehmer in der CH, dies zeigt, wie prekär die Situation sein muss;wir sitzen auf einem Pulverfass!


Patrick Raffzahn

24.11.2009, 14:23 Uhr

@Marc Sailer: Grüssen Sie mir die Heimat ;-)


Hans Leemann

24.11.2009, 14:22 Uhr

Ich bin ein "Grüner" ( Parteilos ) und habe klar gegen die Personenfreizügikeit gestimmt. Das war vorhersehbar. Die Schweiz wird überschwemmt mit EU Bürgern und Bürgern ausserhalb der EU. Noch vermisse ich eine intensive Diskussion über die negativen Auswirkungen wie die fortschreitende Verstädterung und der Landschaftsverschleiss. 8 Millionen Menschen in der Schweiz sind genug!


Jean Lenaux

24.11.2009, 14:21 Uhr

Das Problem ist, dass unsere linken Parteien Kontakt und Bezug zur arbeitenden und sich sorgenden Bevölkerung verloren haben. Als Angehörige der existentiell gut abegesicherten Beamten- und Verwalterkaste, können sie die Sorgen der einfachen CH-Bürger nur kleinreden und als kleinbürgerlich und spiessig abtun. Sie sollten auf ihre riesigen Löhne und Pensionen verzichten und selbst arbeiten gehen.


Rolf Jucker

24.11.2009, 14:20 Uhr

Aber hört mal Leute, habt ihr gedacht, es sei etwa anders? Das war von Anfang an klar, dass dabei das Lohnniveau nicht hinaufschnelle.... Oder sind wir so naiv, wie wir tun?


Theo Fuchs

24.11.2009, 14:18 Uhr

Es ist Werktag, Dienstagnachmittag, und ein Forum voller Arbeitslose hadert mit seiner persönlichen Krise. Ich habe Verständnis für alle Kollegen, die die Schuld bei den bösen Anderen (EU, Bundesrat, Linke, Wirtschaft etc.) suchen. Wenn es euch temporär hilft, so glaubt an die SVP und ihre Parolen. Aber soviel ist garantiert: Solche Rezepte haben noch keinem Staat und keinem Arbeitnehmer geholfen.


alois geierle

24.11.2009, 14:17 Uhr

Ich denke die Schweiz bekommt jetzt was Goethe schon lange wusste: "Die Geister die ich rief, bekomme ich nicht mehr los"! Die Chance wurde verspielt, 60% Ja- Stimmen und jetzt jammern! Die Welt ist offen ohne Mauern (ausser USA, Korea und Palestina)! Die Schweiz kann sich ja Einmauern! Ob das aber mit den weltweit operierenden Unternehmen wie Nestle, Novartis, CS, UBS...etc. zu vereinbaren ist???


Stefan Ebnöther

24.11.2009, 14:16 Uhr

@ Marc Sailer: vielen Dank für Ihre gute aber vielleicht auch eher späte Einsicht. Warum haben Sie sich das auch nur 10 Jahre angetan? Geniessen Sie von Herzen den Humor in ihrem herkömlichen Land. Da sind die Probleme nicht kleiner, eher noch viel grösser. Die Debatte darüber wird auch noch viel härter, dafür auch ehrlicher geführt. Und viel Spass dann beim einkaufen bei Aldi. Guten Umzug


C. Vögtli

24.11.2009, 14:11 Uhr

was ich mich frage ist: wie können denn die ausländischen "billiger-arbeiter" mit dem lohn den sie verdienen in der ch überhaupt überleben? nach abzug der steuern, miete, krankenkasse ect. bleibt ja einem ja als normalverdienenden schweizer kaum etwas übrig. und die ausländischen arbeitnehmer haben ja nicht günstigere unterhaltskosten wie wir ... ??


Regula Weber

24.11.2009, 14:09 Uhr

----> @ Rudolf Müller , 12:15 Uhr Eeendlich ein Linker MIT Rückgrat !!! Dachte nicht, dass es so etwas überhaupt gibt!? Kompliment. Hoffentlich ist die Einsicht nicht zu spät... Denn es kommt noch viel dicker, als manche denken. Der Sozialstaat wird am meisten getroffen. Über 700 Mio. Menschen in Europa, die allesamt tiefere Einkommen und höhere Steuern, als wir in der Schweiz haben! Noch Frag


Rudi Buchmann

24.11.2009, 14:08 Uhr

Viele mittelständische Unternehmen wurden an ausländische Investoren verkauft, wo jetzt kaum noch ein Schweizer Kadermitglied sitzt. Wen wundert's, wenn die fürs Personal zuständige Person, die ebenfalls aus dem Ausland kommt, fast nur ausländische Arbeitnehmer einstellt? Der Zug ist abgefahren und die Minarettinitiative ein hilfloser und lächerlicher Nebenschauplatz!


Heinz Frey

24.11.2009, 14:05 Uhr

@ Thomas Müller Ist das so, dass Deutschland für uns Leute ausbildet? Schon mal die Unisituation in der Schweiz und Österreich angeschaut? Die Schweiz bildet z.B. derzeit 11'000 Deutsche an CH-Unis aus. In Österrreich sind 35% der Studierenden Deutsche. Und die ausgebildeten Deutschen, die in die Schweiz kommen, bleiben die für immer hier?


Christian Kälin

24.11.2009, 14:04 Uhr

Herr Thomas müller, Deutschland bildet noch lange nicht alle ihre Studenten selber aus! Es studieren sehr viele in der Schweiz und vor allem in Österreich, wo die Studentenproteste ihren Anfang nahmen. Diese protestieren netterweise nicht gegen ihre deutschen Komilitonen aber gegen höhere Studiengebühren, für bessere Betreuung und Infrastruktur. Geld, das auch für Deutsche ausgegeben wird.


Jo Glor

24.11.2009, 14:02 Uhr

Einmal mehr wurde der Stimmbürger angelogen und anscheinend ist dies normal in der heutigen Zeit


oliver keller

24.11.2009, 14:00 Uhr

Vor einigen Jahren haben wir auf die Italiener gespuckt, die bei uns die Drecksarbeit erledigt haben, 50 Jahre später sind die Deutschen an allem schuld und die Linken.Niemand kann in der CH arbeiten, der nicht einen Arbeitsvertrag hat.Die Wirtschaft will billige Sklaven, klar.Aber man könnte sich ja gewerkschaftlich organisieren gegen Lohndumping.Die 42h-Woche wurde ja auch gemeinsam erkämpft.


Thomas Maurer

24.11.2009, 14:00 Uhr

An Frank Baumann Wer sagt Ihnen, dass sie gleichviel wie ein Schweizer verdienen? Genau aus dem Grund wurden sie wohl angeworben. Habe noch selten Deutsche kennengelernt, die ohne mehr Geld mehr leisten... wohl etwas übertreiben mit Ihrem Eintrag.


Thomas Bisang

24.11.2009, 14:00 Uhr

Herr Meier, der Gesundheitsmarkt funktioniert anders, weil er ein verkrüppelter Markt ist! Praktisch jede Behandlung, auch die völlig unnötigen, müssen per Gesetz von den Krankenkassen bezahlt werden. Dies fördert eine unglaubliche Mengenausweitung und Strukturerhaltung, die natürlich viel Personal benötigt, das man nicht hat. Hoffentlich greift hier der neue BR mal durch!


Viktor Troska

24.11.2009, 13:59 Uhr

Was für eine Erkenntnis. Wir sollten vielleicht auch unsere Politker ersetzen durch billigere aus Deutschland....


Mario Borka

24.11.2009, 13:57 Uhr

"Die Gesamtwirtschaft wächst zwar, für den Einzelnen bessert sich die Situation aber nicht. Sein Einkommen pro Kopf bleibt unverändert." Ein Verteilungsproblem! Die Reichen werden immer reicher, weil die SP immer weniger Wähler hat. Die SP ist die Partei des sozialen Fortschritts. Genossinnen und Genossen, kämpft, nur wenn die SP wieder stärker wird, wird es wieder besser.


Samuel Gerber

24.11.2009, 13:57 Uhr

Als Unternehmer kann ich sagen, dass die PF kaum Einsparungen gebracht hat. Was sich aber in einigen Fällen negativ ausgewirkt hat, sind "inkompatible" Arbeitseinstellungen von Mitarbeitern, welche CH-Tugenden nicht intus haben. Das führt durchaus zu einem Produktivitätsverlust! Schlimmer: CH-Jungen fühlen sich durch das "easy going" ermuntert und zeigen weniger Leistungsbereitschaft.


Heinz Gfeller

24.11.2009, 13:52 Uhr

@Thomas müller: Das Argument mit den hochqualifizierten Deutschen, die die Schweiz nicht ausbildet und somit kosten spart ist ziemlich realitätsfremd: Sie haben wohl in letzter Zeit keine CH-UNI von innen gesehen!!! Massenweise Deutsche Studenten!! Echt peinlich dieses Argument!


James Lehmann

24.11.2009, 13:51 Uhr

Die Zuwanderung hat gegenüber 2008 ja abgenommen. Ich würde gerne einmal mehr zu dem Thema von jemand anderem hören. Das ganze tönt mehr nach dem alt bekannten Problem. Es ist ja nichts neues, dass die Unternehmer gerne billige Arbeitskräfte haben wollen, aber der Prof grenzt das nicht genug ab. Sowas hätte er auch vor der Abkommen sagen können.


Thomas Wyss

24.11.2009, 13:48 Uhr

@Susanne Müller: Sie haben etwas nicht richtig verstanden. Die meisten Arbeiter werden deshalb aus dem Ausland rekrutiert, weil sie g ü n s t i g e r sind!! Selbstverständlich kann der heimische Arbeitsmarkt eine dermassen fortschrittliche Wirtschaft mit Weltkonzernen nicht zu 100% bedienen. Das hat nichts mit mangelnder Qualität Schweizer Arbeitnehmer zu tun.


Dieter Wundrig

24.11.2009, 13:48 Uhr

Jetzt werden wieder Gehässigkeiten ausgetaucht und an der ganzen Misere sind wieder einmal die Ausländer die Sündenböcke.Das war schon bei anderen Einwanderungswellen,man hat diese Menschen mit niedrigen Preisbrecher-Löhnen abgespeist und für Arbeiten benötigt, welche man selbst nicht mehr verrichten wollte.Viele sind wieder gegangen,andere geblieben,genau wie heute.Na und,so ist das Leben!


Sandra Mettler

24.11.2009, 13:47 Uhr

Die Sozialwerke der Schweiz werden zum Glück von den jungen, gesunden, motivierten EU-starkverdiener mitfinanziert. Wenn Hr. Eichenberger enttäuscht ist, dass nicht 'nur' die Elite kommt, dann zeigt dies, dass leider einige Ökonomen die Brücke zwischen Modellen und der Realität nicht schlagen können. Lohndumping? Ich hoffe drauf. Die Hoch-lohn und Hoch-preisinsel Schweiz soll endlich aufwachen!


hans maag

24.11.2009, 13:46 Uhr

Vergessen wir nicht, dass die SP je länger je mehr eine Funktionärspartei ist - Cavalli dixit - und nur noch in eigener Sache Politik macht. Funktionäre verlieren ihre Arbeit nicht, da es sich in allen Verwaltungen de fakto um Geschützte Werkstätten handelt.


Marc Sailer

24.11.2009, 13:46 Uhr

Bei mir müssen die Schweizer nicht mehr lange diskriminierend daher reden, denn ich als Deutscher werde ihr Land nach 10 Jahren verlassen. 10 J. Humorlosigkeit, 10 J. Diskriminierung, 10 J. teure Miete für die letzten Löcher, 10 J. Coop und Migros (Gähn), 10 J. Kleinkariertheit, 10 J. fette Kohle für zu lange Arbeitszeiten und zu wenig Ferien, 10 J. das Gefühl lebendig begraben zu sein!! Tschüss!!


Dieter Hauer

24.11.2009, 13:43 Uhr

Grenzen Dicht machen! So machen es alle Länder. Verträge mit der EU supsendieren. Stärke zeigen und sich nicht unterkriegenlassen von einer maroden EU. Neue Partner suchen, BRIK und co. Die Schweiz ist nicht abhängig von einem sinkenden EU Schiff. Unseren Wohlstand verdanken wir unserem ausgeklügelten System und harter Arbeit, wir sind nicht abhängig, das ist gelogen...


silvia büsch

24.11.2009, 13:42 Uhr

ein problem ist wohl, dass arbeitgeber ausländischen arbeitskräften weniger bezahlen als schweizerischen - dies sollte verboten sein, denn dann würde es keinen sinn machen, eine person aus dem ausland einzustellen, wenn in der schweiz eine zu finden ist, die den job machen will. also, bitte: nicht dauernd auf den «bösen ausländer/innen» rumhacken, sondern die «abzockenden» arbeitgeber verurteilen!


Marino Schönenberger

24.11.2009, 13:41 Uhr

Nur mit Panikmache wurden die Freizügigkeitsabkommen durchgeboxt. Es ist immer dieselbe alte Drohung: Wenn ihr nicht ja sagt, dann........ Wir Schweizer begreifen es immer erst, wenn's fünf vor zwölf ist. Traurig aber wahr. Der Schweizer ist wohl der einzige Mensch auf Erden, der es immer erst allen anderen recht machen will. Mehr Egoismus täte unserer Nation wahrlich gut


Rudi Wassmer

24.11.2009, 13:41 Uhr

Eine heuchlerische Diskussion. Ein einfaches Rezept gegen diese vermeintlichen "Sorgen": Steuern rauf und zwar kräftig für Firmen und Privatpersonen. Dann würde sich das Kapital und seine Anhänger ein neues Zuhause in der Welt suchen und wir Schweizer könnten endlich wieder frei durchatmen. Aber soweit ich weiss wollen wir traditionell den Fünfer und das Weggli.


Markus Hagedorn

24.11.2009, 13:41 Uhr

Meine lieben Mitschweizer, dann erzaehlt mir doch mal, warum z.B. die VBZ in Zuerich wie bloed in dem angeblich boesen grossen Deutschland noch immer Werbung macht? Weil sich keine Schweizer finden, die in dem taeglichen Chaos in Zuerich Tram fahren. Also immer schoen leise sein mit der Massenauslaenderfeindlichkeit!!!!


Martha Meister

24.11.2009, 13:38 Uhr

Das gibt es in keinem anderern Land in Europa, dass die einheimische Bevölkerung derart diskriminiert wird bei Jobvergaben. Ich möchte daran erinnern, dass uns vor einigen Monaten aus dem Unispital Basel die Nachricht erreicht hat, man sei darauf angewiesen, Pflegepersonal aus NORDDeutschland zu rekrutieren. Da hätte man zum Beispiel schon stutzig werden können.


Stefan Bucher

24.11.2009, 13:37 Uhr

Was haben die Euroturbos uns doch alles versprochen und hinters Licht gefuehrt. Ein mutiger Artikel, der ein Tabu anspricht.


Alois Tobler

24.11.2009, 13:37 Uhr

Es sind ja Schweizer Unternehmer (meist nahe der SVP) die Ausländer anstellen. In vielen Bereichen finden sich aber leider auch kaum qualifizierte Schweizer Arbeitnehmer, die den Job können oder wollen, das muss auch gesagt sein. Tatsächlich bleibt aber die Frage, inwieweit Ausländer in der Schweiz bleiben können/sollen wenn sie ohne Beschäftigung sind


Bruno Kienast

24.11.2009, 13:34 Uhr

Man kann das ganze auch mal, von einer anderen seite her betrachten.... Wenn unsere Industrien zunehmend in Ausländische Hände geraten, und das aus purer Geldgier. Dann ist die Personenfreizügkeit doch nur die logische folge davon. Denn man holt sich dort die Arbeitskräfte, wo sie biliger sind .


Dieter Wundrak-Gunst

24.11.2009, 13:33 Uhr

Was soll das Geschrei. WIr selbst waren ja der Meinung, dass unser Wohlstand nur so zu gewährleisten ist. Und jetzt kam halt diese Finanzkrise dazu. Also,auf einmal haben auch wir eine Krise, früher waren es in der Regel nur die Nachbarn. Und dies sollte man auch wissen, im Ausland leben und arbeiten so ca. 800 000 Leute mit Nationalität Suisse. Also nicht nur die anderen, auch wir profitieren.


Thomas müller

24.11.2009, 13:32 Uhr

Hallo Sidney Pfister, ist bestimmt total lukrativ für Deutschland Leute auszubilden die dann im Ausland arbeiten. Medizinstudium kostet Deutschland 150 tsd. eur, Schule bis Abitur 70 Tsd. dazu Kindergeld usw. - kein Wunder dass die Steuern höher sind, wenn man die Ausbildungskosten für die CH mitübernimmt. Und in der CH hat man Angst um seine Batzen... unglaublich.


walter steinmeier

24.11.2009, 13:32 Uhr

Wären wir in der EU könnten wir gar nichts mehr unternehmen. Es zeigt sich einmal mehr, dass ein EU-Beitritt eine krasse Win-Loose-Situation z. L. der Schweiz bedeuten würde.


Ulrich Raumer

24.11.2009, 13:28 Uhr

Die Annahme der Personenfreizügigkeit wurde mit Angstmache (Jobs gehen ins Ausland), dreckigem Spiel (ohne JA sind die anderen Dossiers ungültig) von Wirtschaft und Politik mit dem Hinweis auf die Kündbarkeit durchgedrückt worden. Der gesunde Menschenverstand hätte nein gesagt. Die Neuzuzüger werden noch merken, dass mit den vereinbarten niedrigeren Löhnen das Leben in der CH auch nicht schön ist.


Susanne Müller

24.11.2009, 13:27 Uhr

Ist kein Leistungausweis für unsere Fähigkeiten wenn Ausländer zur ersten Wahl für unsere Unternehmen werden. Fähigkeiten und Erfahrung, nicht der Pass, geben bei der Einstellung den Ausschlag. Also - nicht auf dem Hintern sitzen und 'pfuttern' - Leistung zeigen! Abschotten hilft ja auch nicht, dann gehen die Unternehmen nämlich dorthin, wo sie die Leistung kriegen.


Stefan Wiedmer

24.11.2009, 13:24 Uhr

Letzthin bei einem VG bei einer CH-Firma in ZH. Dass die Empfangsdame eine Deutsche war, kam mir etwas seltsam vor. Sie wusste nicht, wo mein Interviewer war und hat mich herumgeführt. Sie fragte dann den ersten Mitarbeiter, der uns entgegenkam, wo der besagte Herr wäre. Hmm, auch ein Deutscher. Zufall? Dieser führte uns in ein Grossraumbüro und da sassen ausnahmslos nur Deutsche drin...


Fabian Thüring

24.11.2009, 13:24 Uhr

Bin mit Hr. Heinz Baumann einverstanden! Wenn aber jemand bei Hr. Baumann arbeitslos wird, dann wird dieses Problem dem „Staat“ zur Handhabung überreicht, bis die Sozialkassen knallen...! --> als Idee: Die holenden Firmen sollten die finanzielle Verantwortung für mindestens 5 Jahre garantieren müssen... Leider fehlt zur EU auch eine EU weite Arbeitslosenkassen, meiner Meinung nach ein Muss!


Martin Bürger

24.11.2009, 13:22 Uhr

@ Stefan Dörig: Als Linker sollten Sie zu der Verantwortung betr. des freien Personenverkehr stehen. Aber wie meistens, ideologische Schaumschlägerei und keine Verantwortung. Es bin schlussendlich ich, hart arbeitender CH, Mittelstand mit ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein, welcher die Konzequenzen auszubaden hat. Aber eben, für die Linken bin ich der reiche Abzocker, welcher zu rupfen ist.


Thomas Stettler

24.11.2009, 13:22 Uhr

Eigentlich war das ja alles schon vor der Abstimmung zur Personenfreizügikeit bekannt und abzusehen! Aber wo sind denn plötzlich alle JA-Stimmer geblieben? Zählt man heute nach kommt man wahrscheinlich nicht auf 20%. Also bitte in Zukunft über den Nasespitz heraus schauen, nicht nur 20min. lesen, nur abstimmen wer interessiert+informiert ist und nicht jeden Sch.... glauben der da verzapft wird.


Aschi D.

24.11.2009, 13:22 Uhr

Ich bin ein bestens ausgebildeter Schweizer. In beinahe allen Firmen, in denen ich mich bewerbe, ist der Chef ein Deutscher und der stellt wieder Deutsche ein. Wir Schweizer haben keine Chance mehr, einen gut bezahlten Job zu bekommen. Ja, die Personenfreizügigkeit muss aufgekündigt werden.


Sibylle Weiss

24.11.2009, 13:22 Uhr

Hr Meier. Haben Sie sich schon mal überlegt, warum sich bei Ihnen keine CH-Arbeitnehmer beworben haben?Könnte das sein,dass diese AN um die PFZ-Bevorzugung wussten und sich DESHALB nicht beworben haben,weil sie im Vorfeld wussten,dass sie eh keine Chane haben.Dann wird es doch absichtlich so geschürt,damit sich keine CH bewerben u.die Arbeitgeber sagen können "wir finden keine CH-Arbeitnehmer"!


Roland Berner

24.11.2009, 13:22 Uhr

Das freut die Unternehmer! Die suchen sich ihre Leute direkt im benachbarten Ausland. Und somit haben Schweizerinnen und Schweizer auch gar keine Chance, sich zu bewerben. Die Hotellerie geht da voraus! Und die Verbände? Die unternehmen nichts. Weshalb? weil sie ARBEITGEBER - Verbände sind!


Peter Gloor

24.11.2009, 13:20 Uhr

Bleibt noch das Problem das die erweiterte PVZ gar noch nicht in Kraft getreten ist. Wenn noch Polen und Rumänen frei in die Schweiz kommen dann gute Nacht (um eine Idee zu bekommen: als GB die Grenzen öffneten wanderten ca. 2 Mio. Polen ein). Ich kann mich noch an die Arena zum Thema erinnern: Alle Hauptredner, inkl. P. Spuhler von der SVP sprachen sich für die erweiterte PVZ. Tolle CH-Politiker!


Karl Linder

24.11.2009, 13:20 Uhr

6'000 Sozialhilfe für eine 4köpfige Familie? Mir ist bekannt, dass eine Einzelperson 1'700 erhält (inkl. Miete). An für sich ist die Personenfreizügigkeit positiv; Es kamen viele gutausgebildete Menschen (im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten). Deswegen ist es seltsam, dass erst jetzt - wo die Deutschen kommen - zur Generalkritik ausgeholt wird. Die Unqualifizierten sind uns offen lieber in der CH.


leo spescha

24.11.2009, 13:20 Uhr

ich glaube nicht mehr an märchen: die aussage von frau schmidt stelle ich in frage: "für meine stelle liess sich kein schweizer finden". bei dieser arbeitslosenquote müsste sich doch ein in der schweiz wohnhafter mensch finden lassen, es muss ja kein schweizer sein. die arbeitslosen ausländer kosten ja gleich viel.


Mark Sanders

24.11.2009, 13:20 Uhr

Dafür wird die SP bei kommenden Wahlen die Quittung kassieren. Selbst die treusten Wähler werden ihnen scharenweise davonlaufen. Bin auch einer davon.


Peter H. Kuhn

24.11.2009, 13:18 Uhr

Es ist eben ein ernstes Problem, wenn die Gewerkschafter, anstatt einmal selbst zu studieren, ihren abgehobenen Ideologen nachspringen. Vor den grossen Problemen, die sich nun heute abzeichnen hat man vor der Abstimmung eindrücklich gewarnt! Die "Ungläubigen" müssen sich nun selbst bei der Nase nehmen, beziehungsweise sich bei ihren intelligenten Ideologen bestens bedanken.


Peter Zurbrügg

24.11.2009, 13:18 Uhr

Die Gewerkschaften und linken Parteien haben lautstark Werbung für die Personenfreizügigkeit gemacht.Die Leidtragenden sind auch ihre Wähler. Ich frage mich, wann auch der naiveste Linke Arbeiter merkt, wie seine Vertreter ihn übers Ohr hauen. Den Arbeitgebern kanns nur recht sein, Europäer, oft noch besser ausgebildet, und motivierter, zu tieferen Löhnen anstellen zu können


Sonja Morgenthaler

24.11.2009, 13:18 Uhr

Was die Schweiz ganz nötig braucht sind fähige PolitikerInnen. Es ist egal ob d/f sprechend, M/F oder aus welchem Kanton, Hauptsache fähig. Fähig: vorausschauend denkend, eigene Landesinteressen verteidigen können und sich dem eigenen Volk verpflichtet und verbunden fühlend. Leider haben wir kaum solche Politiker und die wenigen sehen sich einer stetigen Hetzkampagne (beinahe Rufmord) ausgesetzt


Oliver Fritz

24.11.2009, 13:17 Uhr

Die Aussagen von Herrn Eichenberger decken sich in keiner Weise mit kürzlich veröffentlichten Lohnstatistiken. Er erzählt einfach Erfindungen. Die bilateralen Verträge wurden in zahllosen Abstimmungen, zuletzt mit rund 60%, angenommen und bestätigt. Dieses Theater dient nur dazu , in 2 Jahren, wenn Wahlen sind, der SVP ein passendes Wahlkampfthema "pro Büezer" zu liefern. Wieso merkt das niemand?


Heinz Schneebeli

24.11.2009, 13:16 Uhr

Tragisch wie die Menschen dazu gebracht werden, in den Mitmenschen Konkurrenten ums Dasein zu sehen und sich rüsten für zukünftige Kriege um vermeintlich knappe Ressourcen (Platz, Arbeit, Geld, Natur etc.). Anstatt zu sehen, dass Verschwendung, Konkurrenz und Mangel keine Naturgesetze sind, sondern Ergebnisse des kapitalistischen Systems.


Adolf Stamm

24.11.2009, 13:15 Uhr

Na und? Wettert doch einfach weiter über die Anliegen der SVP und lasst euch beerdigen. Es war und ist ja sowieso alles falsch, was von seiten der SVP kommt, darum muss man auch gegen ihre Vorstösse und Initiativen stimmen. Macht ruhig weiter so, ihr Lieben und Netten! Nur die allergrössten Kälber ...


Robert Marek

24.11.2009, 13:14 Uhr

Das wäre alles kein Problem, wenn die Zuwanderung aus den Nicht-EU-Ländern radikal gestoppt würde.


Juerg Heiz

24.11.2009, 13:14 Uhr

Liebe Arbeitnehmer beklagt euch nicht. Eur ehrwürdige SP war doch federführend in der Abstimmung zur Personen Freizügigkeit. Wieder einmal hat lediglich die SVP das Problem erkannt, ist ja nichts neues!


Ruth Chartrand

24.11.2009, 13:14 Uhr

Und wenn dann endlich mal ein "Grüner" aufwacht und meint, dass die hohe Zuwanderung auch auf unsere Landschaft und Umwelt einen negativen Einfluss hat (Mehr Bauten, mehr Verkehr, mehr Abfall) wird er sofort von der eigenen Partei in die "rechte" Ecke gestellt......


Susanna Kim

24.11.2009, 13:11 Uhr

@Hans Meier: Ja, ist nur dumm, dass wir Schweizer halt nicht alle Krankenschwestern sind......Abgesehen davon kann man den eindruck von Stellensuchenden in zwei Einzelfirmen nicht als allgemein gültig präsentieren.


Yves Schneider

24.11.2009, 13:09 Uhr

Nun was soll's in 7 - 10 jahren sidn wir sowieso in der EU. Jungen empfehle ich etwas zu lernen das sie auch selbständig ausführen können. Dann versuchen zu den Besten zu gehören den top Qualität kann immer gut verkauft werden. Klar sie müssen versuchen das steuerbare Einkommen auf einem Minimum zu halten. Die anderen werden vom Staat durchgefüttert. Siehe Deutschland


Matthias Aggeler

24.11.2009, 13:08 Uhr

Ich bin auch ein Linker und war trotzdem gegen die Personenfreizügigkeit. Nicht das ich was gegen Ausländer habe, aber es war abzusehen das genau das passiert. Die Bonzen werden die Situation ausnutzen, vorallem da es noch nicht überall Gesamtarbeitsverträge gibt und die Mindestlöhne teilweise immer noch zu tief sind. Die EU ist ein WIRTSCHAFTSBÜNDNISS also sollte jeder Linke dagegen sein.


Stephan Fehlmann

24.11.2009, 13:02 Uhr

Ich staune über die vielen unzufriedenen Forumsteilnehmer. Wie haben denn all die frustrierten Arbeitnehmer zur Personenfreizügigkeit gestimmt? Meine Angst und mein Nein hat sich bereits bestätigt. Ich hab es vermutet, wie es rauskommen wird. Und noch etwas: Wir haben praktisch kene glaubwürdigen Politiker mehr, sie lügen uns täglich brandschwarz an. Hat das noch niemand gemerkt?


Rainer Burri

24.11.2009, 13:01 Uhr

Es gibt qualifizierte Arbeitssuchende mit Hotelfachschulabschluss, die dies beim Vorstellungsgespräch oft verschweigen. Denn es hiesse manchmal, dass der danach geforderten Lohn nicht bezahlt werden könne. Lohndumping also auf dem Buckel der Schweizerinnen und Schweizer. Ausländische Arbeitssuchende arbeiten zu jedem LGAV Mindestlohn! Somit ist die Lohnfrage schon lange praktisch keine mehr.


Walter Von der Weide

24.11.2009, 13:00 Uhr

Jeder soll sich mal selbst fragen, ob er seine Vorfahren nicht auch in die Schweiz eingewandert sind.. Wir leben heute in einer globalisierten Welt und jeder muss sich dem Konkurrenzkampf stellen, ob es einem passt oder nicht.


Hansjürg Meier

24.11.2009, 13:00 Uhr

Good morning Schweiz. Endlich aufgewacht?!


Paul Kleger

24.11.2009, 12:59 Uhr

Lieber Heinz Baumann - ziemlich naiv ihre Ansicht. Gut ausgebildete und versierte Fachkräfte zahle ich lieber etwas mehr und bekomme anständige Leistung und kann (und will!!!) meine Mitarbeiter noch aussuchen. In Deutschland ist die Ausbildung auf viel kürzer - aber ich schicke ihnen beim nächsten Auftrag gerne einen EU Handwerker zum Ansatz eines CH Schreiners. Die Reklamation wird kommen....


andreas schneider

24.11.2009, 12:58 Uhr

tja was soll ich sagen, die SP Wähler haben sich das Süppchen selber eingebrockt, und die SP hat damit Ihre wähler Verraten. Nicht das erste mal. Das rechtsbürerliche FTP und die Reichen die Personenfreizügikeit wollten ist klar. Zum einen müssen sie weniger Löhne bezahlen und 2tens steigen die Preise für Wohnung und Land. Also gut durchdacht. Wer aber vertritt eigentlich uns 80% "normalos"?


Guido Cina

24.11.2009, 12:58 Uhr

@ Rudolf Müller: Hut ab vor Ihrer Einsicht....! Wenn nur all die anderen Ihre Seite so offen und ehrlich wären...! Sie haben Courage, cool!


Ulrich Brandenberger

24.11.2009, 12:57 Uhr

Wer als männlicher Schweizer seinen Wehrdienst leistet ist schon einmal benachteiligt. Was glauben Sie, wen Arbeitgeber einstellen, wenn sie die Wahl haben zwischen einem 28-jährigen, ledigen Deutschen und einem fast gleichaltrigen Schweizer (militärpflichtig) - beide vergleichbar qualifiziert? Der Deutsche gewinnt fast immer. Denn der muss nicht ins Militär und arbeitet drei Wochen mehr!


Matthias Erzinger

24.11.2009, 12:57 Uhr

Da ist der Tages-.Anzeiger aber der SVP-Hintergrund PR-Strategie mit sogenannten unabhängigen Experten ganz schön auf den Leimgekrochen. diese pauschale, undifferenzierte und unpräsziese Angstmachere, verbunden mit Zahlen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind ("6000 Franken Sozialhilfe"). Reine PR, die Angst machen soll.


Andreas Keller

24.11.2009, 12:56 Uhr

@Hans Ineichen: Nein, im Zeitalter von Medien und Internet können wir nicht ernsthaft behaupten "die bösen anderen sind Schuld". Jeder der Ja gestimmt hat ist selber Schuld. Wer kritisch gedacht hat, sah die Probleme schon vor den Abstimmungen.


Tom Würgler

24.11.2009, 12:54 Uhr

Solange unsere Geburtenrate bei 1.4 liegt, brauchen wir viele qualifizierte Einwanderer. Natürlich stellen diese eine Konkurrenz für den einen oder anderen, faulen Schweizer dar. Ohne Einwanderung wäre die CH seit 30 Jahren ein Scherbenhaufen.


Frank Baumann

24.11.2009, 12:54 Uhr

Ich als Deutscher wurde für meine bisherigen Jobs in der Schweiz immer aktiv angeworben, angeblich gab es keinen Schweizer der neben den Qualifikationen auch über die Bereitschaft verfügt, über das normale Mass hinaus etwas zu leisten. Es wäre dumm anzunehmen, das ich für einen Rappen weniger als ein Schweizer arbeiten würde, diese Märchen entstammen wohl eher dem Stammtisch der örtlichen Kneipe..


birgit lachenberger

24.11.2009, 12:53 Uhr

bei den Abstimmungen zur Freizügigkeit konnte ich mir nicht vorstellen das es ein JA geben kann,aber wir kennen das Ergebnis. Es war mir klar warum die Wirtschaft so dafür war, der normale Arbeiter so dachte ich wird das auch so durchschauen,aber ich hatte mich getäuscht, Es ist jetzt so gekommen wie befürchtet. Als Lehre für die nächsten Abstimmungen: wenn die Wirtschaft hurra schreit sagt NEIN


Sonja Morgenthaler

24.11.2009, 12:52 Uhr

Ich glaube es gibt kaum ein anderes Land welches, obwohl Frieden herrscht, andauernd vor lauter Schrecken und Panik gegen seine eigenen Interessen abstimmt. Und es gibt wohl auch kaum ein anderes Volk welches vor Angst sein Saubermann-Image zu verlieren kein Wort über noch so absurde Entwicklungen verliert. Nun das Image haben wir bereits verloren, warum nicht mal für seine Interessen einstehen?!


thierry paulen

24.11.2009, 12:49 Uhr

nur zur Information: ca. 300000 Schweizer arbeiten in der EU! ohne irgendwelche Probleme ohne Ausländerfeindlichkeit und sind wilkommen!


Stephan Lombris

24.11.2009, 12:49 Uhr

Betrachtet man all die Einträge und Anwürfe, man könnte meinen, es entsteht hier ein Drehbuch-Sequel für den 2. Teil des derzeitige, hippen Weltuntergangs-Kinofilms "2012" ...so viel Zornesröte auf einen Forum habe ich selten gelesen.


Marcel Peter

24.11.2009, 12:48 Uhr

Niemand verlässt leichtfertig seine Heimat. Wer wie die Schweiz an der Welt verdient, kann nicht gleichzeitig die Welt ausschliessen. Bevor von Überbevölkerung (CH und Welt) gesprochen wird, sollte endlich eine Diskussion beginnen, wie ein GUTES Leben mit viel weniger Ressourcenverbrauch (1000 Watt) möglich ist. Denn es hat GENUG für alle, es muss nur intelligent genutzt werden!!


Roland Christen

24.11.2009, 12:47 Uhr

Ich habe jetzt alle Kommentare gelesen und nicht ein vernünftiges Statement gefunden, nur Angst und Hass. Es scheint als ob die Globalisierung in den Köpfen der Schweizer noch nicht wirklich angekommen ist. Die Konkurrenz kommt doch nicht aus unseren Nachbarländern, sondern viel eher aus Indien, Philippinen oder China. Ganz generell werden Staatsgrenzen wohl langfristig an Bedeutung einbüssen.


milan balasevic

24.11.2009, 12:47 Uhr

es ist nun mal passiert aber man soll aus fehlern lernen. dieser titel «Da haben wir uns ein Riesenproblem eingebrockt» darf nicht in 2 jahren wieder im tagi erscheinen, weil man erlaubt hat minaretten zu bauen (ich weiss, passt nicht zum thema und passt trotzdem. grund: BR verführte volk jedesmal. es ging immer schlechter). auch damals BR sagte ja für Pers-FZ ja jetzt mit minarett. alles falsch


Hans Ulrich Suter

24.11.2009, 12:47 Uhr

Jeder Migrant kostet den Steuerzahler einen siebenstelligen Betrag, der eventuell oder doch eher nicht, bei den Steuern wieder reinkommen sollte. Wenn man die Arbeitgeber zwingen würde pro ausländischem Arbeitnehmer diesen Betrag, oder davon zumindestens 1 Million cash, als Depot, beim Steueramt abzuliefern, wäre euer Problem gelöst.


Matthias Meier

24.11.2009, 12:47 Uhr

prof. eichenberger analyse ist eine michbüchlirechnung. man ist sich von ihm nichts anderes gewohnt. er bedient alle vorurteile und schon quillen die kommentare über. glaubt dem mann kein wort und richtet ja nicht die politik nach seinen analysen. das kann nur in einem fiasko enden.


Mario Borka

24.11.2009, 12:47 Uhr

"Die Gesamtwirtschaft wächst zwar, für den Einzelnen bessert sich die Situation aber nicht. Sein Einkommen pro Kopf bleibt unverändert." Ein Verteilungsproblem! Die Reichen werden immer reicher, weil die SP immer weniger Wähler hat. Die SP ist die Partei des sozialen Fortschritts. Genossinnen und Genossen, kämpft, nur wenn die SP wieder stärker wird, wird es wieder besser.


walter müller

24.11.2009, 12:46 Uhr

Das wüssten alle "Büezer" in der Schweiz schon lange. Ab die lässt man ja links liegen. Die Elite gibt erst Ruhe, wenn die Schweiz kaputt ist. Als Ghadaffi hat recht....teilt die Schweiz auf... !


Sibylle Weiss

24.11.2009, 12:46 Uhr

Hr.Augustin.Es ist offensichtlich,dass Ihnen die SVP-Wahrheit nicht passt.Aber nachdem sogar das SECO die Arbeitgeber zur Rekrutierung von CH-Arbeitnehmern aufruft,kann dies wohl NICHT alleine auf dem Mist der SVP gewachsen sein, oder?Hier gibt es gerade gar nichts zu inszenieren,weil es den Tatsachen entspricht!So einfach ist das!


Ernst Pauli

24.11.2009, 12:46 Uhr

Nur die halbe Wahrheit wird hier kommuniziert. Tatsache ist, dass die einfachen Büezer aus dem Ausland "abgeholt" wurden und nicht von alleine gekommen sind. Man hat sie regelrecht im Ausland abgeworben und das wird hier einfach verschwiegen.


Ernst Pauli

24.11.2009, 12:46 Uhr

Nur die halbe Wahrheit wird hier kommuniziert. Tatsache ist, dass die einfachen Büezer aus dem Ausland "abgeholt" wurden und nicht von alleine gekommen sind. Man hat sie regelrecht im Ausland abgeworben und das wird hier einfach verschwiegen.


Daniel Keller

24.11.2009, 12:45 Uhr

Mal ehrlich: Wer war so naiv zu glauben, dass die Personenfreizügigkeit keine negativen Konsequenzen für die Arbeitnehmer hier hätte? Wer fällt auf die billigen Lügen und Halbwahrheiten von FDP, Economisuisse und, ja, grossen Teilen der SVP herein? Der kleine Mann gräbt sich eben gerne sein eigenes Grab, wenn er dabei gegen die Ausländer und die Classe Politique wettern kann.


Barbara Stucki

24.11.2009, 12:44 Uhr

Es ist eine glatte Lüge, dass uns die Ausländerinvasion mehr Wohlstand gebracht habe. Wenn wir die dadurch ruinierten Schweizer aufrechnen, ergibt sich ein vollkommen anderes Bild! Zudem waren wir auch vor der Invasion genug wohlhabend!!! Nur einige schwerreiche Insider profitieren, das ist der Witz dieses Horrors. Und wir anderen Schweizer müssen immer mehr zechen.


Mario Kubon

24.11.2009, 12:44 Uhr

Hat der Herr Professor auch daran gedacht, dass in wenigen Jahren in Europa auf Grund der geringen Reproduktionsrate gut ausgebildete und qualifizierte Arbeitskräfte fehlen werden. Die Schweiz ist gut beraten die Zuwanderungspraxis beizubehalten, eine kurzfristige Sichtweise nur auf Grund der aktuellen Krise ist der vollkommen falsche Ansatz.


Urs Gantenbein

24.11.2009, 12:43 Uhr

wer sich hinsetzt und rechnet der weiss, dass nach abzug der steuern/ miete/ strom usw. ein österreicher/ Deutscher mehr geld in der tasche hat zum lebensmittel und luxusartikel einzukaufen als ein schweizer. also alle die hier herkommen und glauben hier verdient man mehr, der hat eins nicht gemacht... nämlich nachdenken und fakten prüfen!


Matti Hoch

24.11.2009, 12:43 Uhr

Ich verstehe die Problematik und das Wehklagen, aber...mal im Ernst Ihr lieben Schweizer! Das habt Ihr so gewollt, weil Ihr 1. nie klar denken konntet und wollt und Euch vom BR und den Medien tausendfach Lügen auftischen liesst und die Gegenstimmen, denen nun endlich Recht gegeben wird, lächerlich machtet und in den Wind schlugt! Einwanderung=mehr Verkehr!mehr Beton!weniger Qualität! Quo Vadis??


erwin gerber

24.11.2009, 12:42 Uhr

Mein Vorschlag, jeder Linker und JA-SAGER, soll gefälligst die Suppe nun auslöffeln und für dieses Schlamassel aufkommen.... indem er sojemand finanziell unterstützt!!!!!!!!


Peter Müller

24.11.2009, 12:42 Uhr

Kann das Problem verstehen: kleines Land, zu wenig gut ausgebildete Fachkräfte, starke Einwanderung, Lohndruck, etc. Letztenendes sind es aber Schweizer, die hier etwas falsch machen: Ich bin Deutscher, und poche seit längerem auf eine Anpassung meines Gehaltes an CH-Verhältnisse. Aber der CH-Boss stellt sich stur: "man könne froh sein, wenn man einen job hat....!" Wahrscheinlich ist er eher SVP..


Erwin Gerber

24.11.2009, 12:40 Uhr

@sibylle weiss, Sie sagen genau das RICHTIGE! Nur wollen es die LINKEN ind Grünen immer noch nicht wahrhaben. Es ist eine Schande, was da abgeht mit der Einwanderung. Diese Menschen bringen nicht nur wohlstand sondern auch Arbeitslosigkeit und Sozialfälle und da man hier ja mehr bekommt als draussen bleibt man eben hier. Mir tun unsere Jungen schon lange leid, die dies alle ausbaden müssen.


Patrik Walzer

24.11.2009, 12:40 Uhr

Sitzen nicht Politiker in Führungspositionen grösserer Firmen? Wäre es nicht ein leichtes einfach nicht Mitzumachen bei Lohndumping oder statt eines ausländischen Arbeitnehmer einen Schweizer einzustellen? Wieviele Dozenten an den UNI's sind Ausländer? Politiker sind einfach nur noch Blender. Es ist an der Zeit zusammen an Lösungen zu arbeiten und nicht nur Ideologien zu vertreten!


Roger Walser

24.11.2009, 12:40 Uhr

Wenn ich die Kommentare hier so lese verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich bin Stellenvermittler und such für meine Kunden krampfhaft qualifizierte Schweizer als Facharbeiter, vom Handwerker bis zum Ingenieur, nur finde ich die nicht. Wenn auch heutzutage ein Schweizer z.B. Schreiner arbeitslos ist, liegt das Problem nicht dabei, dass es keine Stellen gibt. Meistens liegt es in der Person.


Lukas Lautenschlager

24.11.2009, 12:39 Uhr

@ Niedermann, Friedrich, Merten, Schweizer u.a.: So, so, die Linken sind also schuld, die Linken haben uns verkauft etc. Irre ich mich oder gibt es in Bundesrat, Nationalrat und Ständerat nicht über all eine satte bürgerlicher Mehrheit? Wie kann denn da die Linke Schuld sein?


Boris Radtke

24.11.2009, 12:39 Uhr

Das sind die Folgen von Kapitalismus Pur!!! Profit-Denken 1+1. Der einzelne Mensch zählt nichts mehr. Es sind die Interessen derjenigen, die das ganz grosse Geld wittern, egal, wenn es auf Kosten anderer geht. Mit Hilfe der "Politiker" die in Bern irgendwas zusammen-"köcheln" beim Kaffee-Tratsch, so entstehen Dinge, deren Konsequenzen für das Volk fatale Auswirkungen hat. Skrupellose Geldgier.


Hans Meier

24.11.2009, 12:38 Uhr

Es leben mehr in % gerechnet mehr CH-Bürger in Deutschland (75000) als Deutsch ein der Schweiz. Die attraktivität Deutschlands als Arbeitsort ist also für die CH also riesig.


Heinz Baumann

24.11.2009, 12:37 Uhr

Ich sag jetzt mal was: Ich hab ja selber Deutsche in meiner Bude angestellt. Die arbeiten zu massiv niederigeren Löhnen als Schweizer! Nicht nur im Handwerk. Auch in der IT, Administration sogar bei den ganz grossen. Ach hört doch auf so naiv zu sein! Ich als Arbeitgeber nehm doch den günstigeren in jedem Fall, wenn das "Päckli" stimmt. Machen alle so. Die CH hats ja so gewollt. Mir ists recht!


Hans Ineichen

24.11.2009, 12:33 Uhr

Sie sind wieder hervorgekrochen, die dicken, grinsenden, alten Direktoren mit Zylinder auf dem Kopf und Zigarre im Mund. Sie wollen wieder Geld machen. Wie früher, als sie in dunklen Spinnereien, Leute zu widerwärtigen Bedingungen, schuften liessen. Sie haben nun die Ausländer als billige Arbeitskräfte entdeckt.


Martin Keller

24.11.2009, 12:33 Uhr

@Marty (12:3) wie sollte ein Unternehmer (SVP oder nicht) denn das anstellen, wenn er nur CH Arbeitskräfte zu besten Löhnen anstellen möchte? Jede CH Firma wurde durch Verschärfung des Wettbewerbs praktisch dazu gezwungen, ebenfalls, neben anderem, an der Lohnspirale nach unten zu drehen. ansonsten ginge sie bankrott & noch mehr Leute kämen auf die Strasse. Wieder mal gilt: "Danke" SP & EU-Turbos


Lukas Hansen

24.11.2009, 12:32 Uhr

Die Presse war es doch, die mit keinem kritischen Wort jeweils bei den Abstimmungen um die Personenfreizügigkeit das Stimmvolk begleitet hat. Und plötzlich kommen sie heraus, die Skeptiker, jetzt wo es zu spät ist. Das ist also der Qualitätsjournalismus? Die Presse war und ist ja selber abhängig von Wirtschaftsverbänden.


Schlögl Martin

24.11.2009, 12:31 Uhr

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen mit der Personenfreizügigkeit hat das Schweizer Fussvolk verloren. In den meisten fällen sitzt ein DEUTSCHER CEO an der Konzernspitze. Der wiederum Deutsche einstellt es ist wie in Teufelskreis ein deutscher kommt ein Schweizer fliegt und das zieht sich von der Teppichetage bis in den Keller. Schlussfolgerung Aktionäre profitieren und der Büetzer ??


Sidney Pfister

24.11.2009, 12:31 Uhr

Es ist 1.) Die Naivität der Schweizer und 2.) Die Unfähigkeit der Deutschen, das das ganze Problem verursacht. Die CH hat vor allem und jedem Angst (wehrt sich nicht), die Deutschen sind Hauptsponsor der maroden EU. Somit ist die Steuer in Deutschland sehr hoch - und sie hauen ab über die Grenze zu den wehrlosen CH'lern. Somit berappt die CH den EU-Batzen der Deutschen. Unser CH-Beitrag an die EU.


Peter Münger

24.11.2009, 12:30 Uhr

Die Deutschen haben es uns ja vorgemacht. Aus allen Herrenländer wurden Arbeiter an die Fliessbänder geholt. Die Löhne sanken, die Arbeitslosenzahl stieg. Der Mittelstand muss auswandern oder früher oder später mit Harz 4 leben. Auch hier wurde gewarnt. Uns geht es noch gut, aber auch die Schweiz liegt auf dem Sterbebett. Genau die 6000.- Sozhilfe macht glänzede Augen bei den Einwanderern.


Hans Müller

24.11.2009, 12:30 Uhr

Nun sind die JA-SAGER aber gewaltig gefragt... Aber die Linken und Gutmenschen, wollen ja noch mehr Einwanderung, und noch mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland holen. Und die einfachen Büezer kommen richtig unter den Karren. Aber Hauptsache man ist bei den Gutmenschen angesiedelt, und ist für die EU, dann ist man IN, in der Schweiz. Schönen Zeiten gehen wir entgegen. JA-SAGER handelt endlich......


Ingrid Schmidt

24.11.2009, 12:29 Uhr

Ich bin von meinem Zürcher Arbeitgeber von meiner letzten Arbeitsstelle in Deutschland abgeworben worden. Vorher hatte ich zwar schon ein positives und respektvolles Bild von der Schweiz, ich hätte mich aber von mir aus nicht hier selbst beworben. Für meine Tätigkeit ist kein Schweizer gefunden worden, deshalb habe ich auch viele ausländische Kollegen. Globale Ausländerfeindlichkeit ist blind.


Rene Meier

24.11.2009, 12:28 Uhr

Personenfreizügigkeit geht in beide Richtungen. Und nur Naivlinge können davon ausgehen, man könne diesen Vertrag kündigen ohne Gegenmassnahmen zu gewärtigen.


Sibylle Weiss

24.11.2009, 12:28 Uhr

Und vor allem sollte man mal ENDLICH aufhören falsch zu predigen, indem man - wie es scheint - immer noch behauptet, die CH hätte den Wohlstand NUR der Zuwanderung zu verdanken. Dies ist dummes Zeug.Vor ca. 20 Jahren hatten wir auch OHNE Masseneinwanderung eine gute Wirtschaftslage u.der Wohlstand kam nicht zum erliegen.Deutsche Firmen schaffen Arbeitsplätze f.Deutsche u.NICHT f.CH-Arbeitnehmer.


Gisela Niedermann

24.11.2009, 12:28 Uhr

Frag mich, ob in dieser Statistik die enorm hohen Asylbewerber mitgerechnet wurden. Auch da wird vom Bund nichts unternommen - alles lässt man schleifen bis wohl zum Kollaps. Bürger merkt auch vor der jetzigen Abstimmung, Ihr werdet belogen und über den Tisch gezogen, von der eigenen Regierung, sehr sympathisch. Man muss einfach ein linker/grüner Gutmensch sein, um das zu ertragen.


Stefan Jost

24.11.2009, 12:28 Uhr

National- und Ständerrat werden erst in 2 Jahren wieder gewählt. Hebt euch diesen Artikel bis dahin auf und lest ihn wieder, wenn die Wahlzettel und die Partei-Parolen für die Wahlen 2011 auf dem Tisch liegen, und dann: überlegt!


Paul Linder

24.11.2009, 12:27 Uhr

Der einheimische Arbeitsmarkt ist bereits ruiniert durch die völlig unzumutbare Flut von Ausländern im besten Erwerbsalter! Es grenzt schon an Landesverrat, die Einheimischen in solche Notlagen zu drängen und dies alles im Namen der Gewinnmaximierung für einige eh schon reiche Schmarotzer. Auch der Wohnmarkt ist total verstopft. Wir Schweizer sind nur noch lästig.


Karl Kühne

24.11.2009, 12:26 Uhr

Die Schweizer müssen halt jetzt auch lernen, das System optimal zu nutzen: z.B. Sozialhilfe beziehen und daneben etwas schwarz arbeiten. Damit lässt es sich sicher gar nicht so schlecht leben.


Boris Radtke

24.11.2009, 12:23 Uhr

Im Tessin und in der Westschweiz sind es die Massen von Grenzgängern, die täglich in die Schweiz gefahren kommen, während Schweizer im Tessin arbeitslos sind und keinen Job finden. In Genf wohl auch. Und in Zürich sind inzwischen eine grosse Zahl der Positionen von Freunden aus Deutschland belegt. Einst war die Schweiz ein schönes Land, für uns Schweizer. Inzwischen belächelt man unsere Naivität!


Hans Meier

24.11.2009, 12:23 Uhr

Kein Ausländer nimmt der Innländer einen Job weg. Praktisch in alle Gesundheits- und Pflegeberufe wird immer noch nach Arbeitskräften gesucht. Da Schweizer lieber Arbeitslos sind als da zu arbeiten, ist doch nicht die Schuld der Ausländer! Das gleiche an meinem Arbeitsort: Kein einziger Schweizer hat sich beworben. Dasselbe in einer mir bekannten anderen Firma: Kein einziger Schweizer!!!!!


marco hägert

24.11.2009, 12:22 Uhr

darf ich daran erinnern, dass es schweizer arbeitgeber sind, die die "ausländer" einstellen?! warum wollen die schweizer firmen den "keine" schweizer angestellten? nur wg. dem lohnniveau? der schweizer arbeitgeber könnte ja den gleichen lohn zahlen wie einem schweizer. tut er aber nicht. warum?ich finde man sollte etwas neutraler und nicht so ausländerfeindlich dieses anliegen betrachten.


Georg Lehmann

24.11.2009, 12:21 Uhr

Es graut mir. Ich kenne Ausländer die mich sogar fragen wie die CH das bewältigen wolle? Ich höre dann eine Leuthard lauthaus rumbrüllen "Zuwanderung = Wohlstand". Gerade Zuwanderung ist ein ökonomisch hochkomplexes Thema mit vielen Parametern, dessen "Schuss" genauso nach hinten losgehen kann. Vermutlich lügen die Politiker allesamt. Teils aus Unwissenheit teils aus Böswilligkeit. Grauenhaft.


Jean Weiss

24.11.2009, 12:21 Uhr

6000 Fr. Sozialhilfe für eine 4-köpfige Familie. Jetzt versteh ich auch warum in Opfikon beispielsweise eine gewisse Bevölkerungsgruppe nicht arbeiten geht, Kinder in die Welt stellt, und besser leben können als so mancher der sich ehrlich abrackert.


Reto Friedrich

24.11.2009, 12:20 Uhr

das problem ist, dass die linken, die für die öffnung sind, beim staat arbeiten: lehrer, sozialhelfer, beamte, verwalter... die sind natürlich nicht von ausländischen arbeitskräften bedroht wie wir arbeiter! sie halten sich für sozial und offen und opfern ihre eigene arbeiterkaste. kein wunder wählt der arbeiter heute nicht mehr links.


Rene Wetter

24.11.2009, 12:20 Uhr

Der Inländervorrang war schon vor PFZ toter Buchstaben, arbeitete in den 90er für mehrere Firmen, die randvoll Deutscher waren. Durch Internet ist die Stellensuche aus dem Ausland viel einfacher, zudem werden viele Stellen unter der Hand vergeben, d.H die neuen Leute vermitteln ihre Spezis. Das mit der Rückwanderung in der Krise passierte letztmals 1975, wer anderes behauptet ist falsch informiert


René Merten

24.11.2009, 12:20 Uhr

Das haben wir nun von der linken Kuschelpolitik- vieles läuft aus dem Ruder- immer höhere Belastung unserer Sozialwerke- verbreiteter Missbrauch unserer IV - vermehrte Kriminalität- keine konsequente Ausweisung von kriminellen Ausländern- ein drastisches Umdenken muss stattfinden und den Auswüchsen Paroli bieten


Anita Schweizer

24.11.2009, 12:20 Uhr

Wer es noch nicht wahrhaben will, aber die gute alte Schweiz wurde von den Linken gratis verkauft. Dieser Zustand ist leider Irreversibel. Die vielerorts gerühmten Sozialleistungen werden in kürze bald schwinden und nur noch als Traum in den Hinterköpfen schwirren. Dank an alle, die versucht haben uns weiss zu machen, wir müssen uns öffnen. EU sei das einzig wahre. Ja, wahr für unseren Untergang!


julian gerber

24.11.2009, 12:19 Uhr

LINKS und RECHTS waren für die PFZ. irre ich mich? in den letzten 5 Jahren hat sich vieles gewaltig verändert - auch auf dem Wohnungsmarkt - in Zürich ist es extrem. Bemerkenswert ist, dass nicht einmal eine Kontingentierung genutzt wird.


Aschy Furrer

24.11.2009, 12:19 Uhr

"Sie haben ja auch die Alternative arbeitslos zu bleiben, oder gar Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen. Eine vierköpfige Familie erhält heute immerhin 6000 Franken Sozialhilfe." Das ist ja unglaublich, Herr Eichenberger, sowas mit einem breiten Grinsen im Gesicht rauszulassen. Ist das die Mentalität, die eines Professors würdig ist? Wir brauchen qualifizierte Menschen, keine qualifizierte Dekadenz.


Robert Herz

24.11.2009, 12:17 Uhr

Es gibt in diesem Spiel namens Wirtschaft viele Teilnehmer mit vielen Interessen - und alles greift ineinander. Mit populistischen Betrachtungsweisen à la SimCity (oder SVP) kommt man wohl kaum in eine bessere Zukunft. Wer heute gegenüber vor 10 Jahren eine gesunkene Lebensqualität vermeldet hat eine total andere Wahrnehmung als ich.


Andreas Hämmerle

24.11.2009, 12:17 Uhr

Es war immer klar dass es so kommen musste. Die Gewinner sind die Arbeitgeber da sie die Löhne drücken können wegen überangebot an Stellensuchenden. Der Bundesrat sah dies sicher auch voraus aber er ist auf der Seite der Kapitalisten. Geld regiert die Welt, FDP;CVP;SVP - und das Volk klatscht Beifall.


Heiko Schmidt

24.11.2009, 12:15 Uhr

"Eine vierköpfige Familie erhält heute immerhin 6000 Franken Sozialhilfe." SchweizerInnen, geniesst das solange es dies noch gibt. In Deutschland ist das längst vorbei.


anton merer

24.11.2009, 12:15 Uhr

Es ist diese ch-typische Naivität die nervt. Aus dem langen Wohlstand geboren und jeder Bezug zur Realität verloren. Dieses "Meinen" es ist alles für alle gut. Nichts ist gut. Ich kenne Leute, gute Leute, studierte Leute (Schweizer!), die seit über einem Jahr keinen Job mehr finden - und schon an Suizid denken. Aber die Einwanderung hat ja allen Wohlstand gebracht.. irgendwie alles verlogen.


Rudolf Müller

24.11.2009, 12:15 Uhr

@Martin Bürger. Hier ist ein Linker (+Grüner; s. meinen Kommentar von 11:51). Und ich gebe zu, ich hatte mich getäuscht und bereue heute, dass ich für die Personenfreizügigkeit gestimmt hatte. Heute würde ich (mit der SVP!) dagegen stimmen. Hoffe, dass deren Motion im Parlament durchkommt, hoffentlich mit der Hilfe einiger Linker und Grüner.


Ronald Rüegg

24.11.2009, 12:14 Uhr

Sind für die Linken die Ausländer wichtiger als wir Schweizer? Realität ist, dass heute viele Ausländer-Jugendliche den Schweizer-Jugendlichen die Lehrstellen wegnehmen. Bei vielen normalen Berufen ist der Lohndruck "dank" Ausländern enorm. Wenn wir weiterhin unser Land und unsere Kultur im bisherigen Tempo unterwandern lassen, dann gibt es die unabhängige Schweiz in 10 Jahren nicht mehr...


walter schöb

24.11.2009, 12:12 Uhr

politiker müssten den mut aufbringen, schlechte entwicklungen frühzeitig zu korrigieren. wenn nötig soll halt die personenfreizügigkeit gekündigt werden. unabhängigkeit bringt langfristig höheren wohlstand. die eu ist die grosse umverteilmaschine zu lasten der reichen staaten. es ist klar,das bei wirtschaftlichem ungleichgewicht der arbeitnehmer wandert, früher schwankte der wechselkurs.


Boris Radtke

24.11.2009, 12:11 Uhr

Das ganze ist ein nicht mehr zu stoppender Prozess. Die Schweiz wird weiter überflutet mit Ausländischen Arbeitnehmern, die den Schweizern die Jobs wegnehmen. Ich denke, dieser Prozess kann nur gestoppt werden, wenn wir ein ähnliches Lohn- und Steuer-Niveau wie die anderen EU-Länder haben, bis es nicht mehr interessanter ist, hier zu arbeiten, oder in einem anderen Land der EU.


Tom M.

24.11.2009, 12:11 Uhr

Als Secondo möchte ich dieses Heikle Thema kommentieren: Arbeitskräfte aus dem Ausland sind für jedes Wirtschaftsland notwendig. Aber bitte alles mit Mass. Seit den Verträgen mit der EU läuft alles aus dem Ruder! Es wird unkontrollierbar und zu extrem. Für einmal stimme ich als Ausländer der SVP zu. Kündigt die Verträge und schafft entlich die EU ab!! Die bringt nur Reichen etwas.


Hans-Markus Wild

24.11.2009, 12:09 Uhr

Dass es soweit kommen würde, damit war zu rechnen. Der Bundesrat könnte Einfluss auf die Zuwanderung nehmen, indem er die Ventilklausel anwenden würde, welche ihm die EU noch ein paar Jahre gewährt. Aber er tut es nicht, aus Angst vor EU-Sanktionen. Eine Kündigung der PF erscheint schwer möglich zu sein, da würde sofort wieder damit Panik gemacht, dass dann die EU alle Bilateralen kündigen würde.


Marcel Zufferey

24.11.2009, 12:09 Uhr

Mittlerweile ist doch jedem Kind klar, dass eine Ausweitung des Angebotes immer sinkende Preise nach sich zieht- das ist ein ehernes Gesetz der "freien" Marktwirtschaft! Und der Arbeitsmarkt, na? Ist auch ein M.a.r.k.t.!!! Das wusste unsere propere Wirtschaftswelt natürlich schon vor der Abstimmung ganz genau! Warum wohl haben sich die Wirtschaftsverbände vor der Abstimmung so ins Zeug gelegt? Na?


Stefan Dörig

24.11.2009, 12:09 Uhr

@Martin Bürger: Lieber Herr Bürger Glauben Sie im Ernst, was Sie da schrieben? Die Linken sind schuld an allen? Zu Ihrer Information: Die Personen-Freizügigkeit ist ganz im Sinne der Wirtschaftsverbände/-parteien. Letzendlich ging und geht es darum, die Lohnkosten zu senken bzw. immer auf ein gewisses Reservoir an freien Arbeitskräften zurückgreifen zu können (lesen Sie Sockelarbeitslosigkeit).


peter baenziger

24.11.2009, 12:08 Uhr

Die Einsichten von Professor Eichenberger sind bei der Arbeiterschaft seit den 70er-Jahren Tagesthema.Viele Berufsarten sind seit Jahrzehnten durch die Einwanderung enormen Druck ausgesetzt. Jetzt spürenProfessoren, Journalisten, Kulturschaffende usw. Konkurrenzdruck und siehe da.... WELCOME TO REALITY !


Roland Raux

24.11.2009, 12:07 Uhr

Zu spät: Ich, 53, habe vor zwei Monaten meinen Job an einen jungen deutschen Ingenieur verloren, der einen Drittel weniger Salär erhält.


Peter Binder

24.11.2009, 12:07 Uhr

Das die Schweiz ihre Anliegen geschickt kommuniziert, hat sie ja in letzter Zeit mehr als genug bewiesen. Irgendwie wird mir ein bisschen klamm bei der ganzen Entwicklung.


Sandra Forster

24.11.2009, 12:06 Uhr

seit 20 Jahren ist es politisch korrekt, dass das Schweizer Volk ausgerottet wird. Man schaute, dass alle Schweizer möglichst arbeiten und machte nichts aber wirklich nichts für den eigenen Nachwuchs. Im Gegenteil, man importierte gleichzeitig viele neue Probleme aus unterschiedlichsten Kulturen. Die vermehren sich hier nach wie vor massiv aus unsere Kosten. Der Sozialstaat CH ist am Ende!


Erich Lauber

24.11.2009, 12:05 Uhr

Es läuft doch wunderbar für die Firmen in der Schweiz. Sie zahlen wenig Steuern, lassen sich gut ausgebildete Arbeiter aus dem Ausland kommen, für deren Ausbildung sie nichts bezahlt haben. Gleichzeitig entlassen sie alte bisherige, namentlich unrentable Inländer für die jetzt der Staat aufkommen muss. Führen wird doch gleich den Numerus Clausus an den Unis ein, damit die Schweizer brav bleiben.


Heinz Frey

24.11.2009, 12:04 Uhr

Bitte jetzt kein Gejammer, ihr Wähler habt es ja so gewollt! Ihr dachtet, die Einwanderung in ein 4sprachiges Land sei gleich wie z.B. nach Schweden. Ihr dachtet, trotz unserer Sozialwerke käme es in wirtschaftlich schlechten Zeiten zu einer Rückwanderung. Ihr dachtet, es kommen nur die, die einen Arbeitsplatz haben - dass der Arbeitsplatz vorher ebenfalls jemandem gehörte, wurde negiert.


Daniel Müller

24.11.2009, 12:03 Uhr

Interessant... während de diversen Abstimmungskämpfen wurden dem normalen Bürgen absolutes Unwissen und Inkompetenz attestiert, wenn er mit naivem "gesundem Menschenverstand" genau diese Bedenken geäussert hat. Und nun... Soviel zum Thema WirtschaftsWISSENSCHAFTEN.


Richard Marti

24.11.2009, 12:03 Uhr

Mal halblang - es sind immer noch die in der Schweiz ansässigen Unternehmen und CH-Unternehmen, die Arbeitnehmer einstellen. Vielleicht sollte man mal die in die Pflicht nehmen!!! Nähme mich schon noch wie viele von SVP-Exponenten gesteuerte Unternehmen einen 100% Schweizer-Anteil bei den Arbeitskräften haben: Wasser predigen und Wein trinken!


Peter Duschek

24.11.2009, 12:03 Uhr

Die Lohnvergleiche hinken schon seit Jahren. Lohn ist nicht gleich Lohn. Nicht der Betrag , welche am Lohnausweis steht ist mein Reineinkommen. Steuern, Krankenkasse usw, muss noch abgezogen werden. Im Unterschied zu den Nachbarländenr. Hier kann ich den Endbetrag auf meinen Lohnzettel voll verbrauchen ohne Rücklagen, weil die Abzüge für Pensionskasse, Krankenkasse usw. schon abgezogen wurden.


Thomas Bisang

24.11.2009, 12:03 Uhr

Der Bundesrat hätte im Frühling die Ventilklausel anwenden und so die Einwanderung bremsen können. Mit der Begründung, dass arbeitslose Ausländer wieder auswandern hat man dies unterlassen. Mit dieser Dummheit wurde das Nein in der nächsten "EU-Abstimmung" bereits besiegelt. Wenn die Regierung nicht handelt, zum Schaden der Schweiz, wird das Volk handeln, zum Schaden der Schweiz...


Hansueli Günthard

24.11.2009, 12:02 Uhr

Vergessen wir nicht, dass es kapitalistische Unternehmer sind, die billige Arbeitskräfte wollen, nicht linke Parteien!


Hans Thommen

24.11.2009, 12:00 Uhr

Hahaha! Nur die allerdümmsten Kälber gehen freiwillig zum Schlächter! Allen, die der Personenfreizügigkeit zugestimmt haben, und jetzt klagen, kann ich nur etwas sagen: absolut 100% selber schuld! Jetzt gibt es so gut wie kein zurück mehr, also Gürtel enger schnallen, auf die Zähne beissen, und einfach Maul halten. Ich habe diese Verträge mit der EU konsequent bei jeder Abstimmung immer abgelehnt.


Gianin May

24.11.2009, 11:57 Uhr

Es ist doch immer dasselbe auch mit der EU Frage. Die Wirtschaft die Allmacht wird hochgepriesen, wie die doch wachsen würde, dass aber der einzelne Arbeiter schlussendlich weniger hat interessiert keinen. Politik sollte eben weder mit Religion noch mit der Wirtschaft ins Bett steigen - da kommt nichts bei raus ausser Harz 4.


michi kaiser

24.11.2009, 11:57 Uhr

Kürzlich dachte ich über die CH-Probleme (u.a. Länder) nach: verstopfte Strassen, Bahnen, expoldierende Versicherungskosten, anbahnende religiöse Pulverfass und viel mehr. Nun, es sind hausgemachte Probleme. Ist die CH nicht ausgelegt für so eine grosse Bevölkerung? Oder für so viel „Multikulti“? Brauchen wir überhaupt diesen „Multikulti“ ohne dass es nach einer Zeit in Antipatie und Hass umdreht


Heinz Moser

24.11.2009, 11:57 Uhr

wir haben ja die Ventilklausel. Die muss jetzt sofort angewendet werden, bis die Initiative zur Personenfreizügigkeit kommt! War gestern Abend an einer interessanten Politik-Debatte zwischen den Herren Jositsch und Köppel. Die SP scheint den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden zu haben. Die Augenwischerei läuft immer noch auf Hochtouren. Mit anderen Worten, der SP sind die Schweizer wurst!


Ronald Lack

24.11.2009, 11:56 Uhr

Jetzt merken auch die Ja-Sager zur Personenfreizügikeit langsam, dass es nicht gut war so schnell ja zu sagen. Doch nun wird schon wieder auf der SVP herumgehackt und die soll an allem Schuld sein. Frage mich nur wann der Schweizer einmal klar denken kann und die richtigen Schlüsse daraus zieht. Aber anscheinend hat es noch nicht genug Arbeitslose.


Heinz Fritschi

24.11.2009, 11:56 Uhr

Was ist denn faul in der Schweiz? Wo sind die Schweizer? Es braucht Ausländer für die Müllabfuhr, aber auch ausländische Ärzte und Krankenschwestern, Ingenieure, Uni-Dozenten usw. - weil wir zu wenig haben. Es braucht wohl einfach diesen "Puffer" an ausländischen Arbeitskräften, die sowohl unseren Dreck wie auch anspruchsvolle Arbeit machen, damit eine so kleine Wirtschaft funktionieren kann.


michi kaiser

24.11.2009, 11:55 Uhr

(Weil er „meines“ genommen hat und ich mich „eingeengt“ fühle in meinem eigenen Land). Warum stattdessen nicht die fremden Länder bereisen mit ihren fremden Kulturen und darüber staunen und zuhause fasziniert erzählen? Rumänien leidet? Indien leidet? China leidet? Die Schweiz hat bis vor ca. 200 Jahren AUCH schwer gelitten. Wir sind nicht nach China, Indien, Rumänien, etc, ausgewandert (ok USA).


Björn Fröhlich

24.11.2009, 11:55 Uhr

Tja, ich als freier Wähler konnte mir schon vor der Abstimmung damals ausrechnen: 300 Millionen Europäer, die meistens weniger verdienen, schlechtere Sozialwerke und die Krise, in der jedes Land gerne ein paar Arbeitslose verliert. Tja, aber der Anti-SVP Reflex wirkt halt auch gegen normales Denken. Sozial & EU! Juhu! ;) Wann wurden wir vom Bundesrat das Letzte mal wahrheitsgetreu informiert?


michi kaiser

24.11.2009, 11:53 Uhr

Wir haben unser Land aufgebaut. Die anderen Länder haben so viel Potential in Mensch und Land um je eine zweite, dritte, vierte Schweiz zu machen. Aber wenn alle in die CH kommen wollen, zerstören diese Leute den Aufschwung ihrer Länder und bringen auch die Schweiz zu Fall. Ist es nicht sinnvoll dass die Leute Ihr eigenes Land aufbauen? Schaut wohin es so führt.


Peter Zauner

24.11.2009, 11:52 Uhr

Das war klar. Und so kann auch die Wohnungsnot in Züri gelöst werden. 1. Steuern erhöhen in Stadt damit unattraktiv. 2. Einwanderung stoppen 3. Liberalere Baugesetze damit mehr gebaut wird 4. Wirtschaft behindern, damit Wirtschaft einbricht, die Leute zusammenrücken und die Wohnungen genügen. Ich untersütze nur Pte 2 und 3 = SVP Lösungen.


Rudolf Müller

24.11.2009, 11:51 Uhr

Neben der Verschlechterung der Arbeitssituation habe wir auch eine massive Verschlechterung der Lebensqualität: zu wenig / zu teurer Wohnraum, Verschandelung der Lanschaft, Landschaftsverlust durch mehr Infrastrukturbauten, überfüllte Erholungsräume usw,. Ein herrliches Beispiel dafür, dass rein wirtschaftliches (materielles) Wachstum qualitativ sehr viel verschlechtern kann.


Martin Bürger

24.11.2009, 11:50 Uhr

Wo sind jetzt all die Linken Wähler, welche für eine öffnung der Schweiz plädiert haben? Klar, verstummt. Es ist ja klar, dass jetzt der Wohlfahrtsstaat für ideologische Kommunisten geopfert wird. Danke!


Jack Welti

24.11.2009, 11:49 Uhr

Es ist alles genauso gekommen, wie die Gegner der Personenfreizügigkeit schon immer gewarnt haben. Soll jetzt bloss keiner so überrascht tun. Herr Eichenberger bringt es auf den Punkt, wer an eine Rückkehr der Einwanderer in der Rezession glaubte war naiv. Lieber melken diese unsere Sozialsysteme. Eigentlich sollten alle, die damals 'ja' gestimmt haben, nun die Rechnung bezahlen...


Boris Radtke

24.11.2009, 11:45 Uhr

Sowas gibt es auch nur in der Schweiz.Die eigene Bevölkerung wird aus ihren Jobs in die Arbeitslosigkeit getrieben, während ständig mehr Zuwanderer ihnen ihre Jobs streitig macht. Und das ganze völlig legal. Auch hier wurde das Volk um den Finger gewickelt, als ihnen das ganze als notwendige Massnahme "verkauft" wurde. Und wieder einmal mehr ist die SVP die einzige Partei mit Durchblick!!!


Urs Sidler

24.11.2009, 11:44 Uhr

Kündet die Schweiz die Personenfreizügigkeit mit der EU, so kündet sie zugleich die gesamtem Bilateralen I (Guillotine-Klausel!). Das geht oft vergessen. Zu glauben, die EU-Staaten würden unsere Rosinenpickerei verständnisvoll hinnehmen, ist naiv. Statt das Kind mit dem Bade auszugiessen, sollten zunächst alle Vertragsoptionen genutzt werden, z. B. durch das Inkraftsetzen der Ventilklausel.


Herbert Frei

24.11.2009, 11:44 Uhr

Ausgeblendet wurde der wachsende Druck auf die Immobilien- und Mietpreise, die in jüngster Zeit explodiert sind.


oswaldo carrillo

24.11.2009, 11:43 Uhr

Meines Wissens muss ein Ausländer der in der Schweiz arbeiten will und das Aufenthaltsrecht beantragt erstmal einen Job finden. Wenn dan die Wirtschaft Ausländer einstellt anstatt Schweizer, dann sehe ich das Problem eher entweder an den schlecht ausgebildeten Schweizer Arbeitnehmer oder es sind den Firmen lieber Ausländer als die eigene. Also einfach Schweizer einstellen.


Manuel Walker

24.11.2009, 11:42 Uhr

"Sie haben ja die Alternative arbeitslos zu bleiben... (etc)" Arbeitslosengeld und Sozialhilfe sind keine langfristigen Lösungen und helfen den Betroffenen nicht über die Tatsache hinweg, dass die Menschen nicht als Menschen, sondern als Arbeitskräfte betrachtet werden, die man anscheinend nicht schätzt. Total arrogante Aussage!


Bruno Waldvogel

24.11.2009, 11:41 Uhr

Dieses Interview bestätigt alles, was in der Politik vehement verneint und verniedlicht wurde. Wer nicht wach blieb in der politischen Diskussion, wurde an der Nase herumgeführt und mit Nebel und falschen Behauptungen manipuliert. Denn nach wie vor ist einem grossen Teil unserer Magistraten ziemlich egal, wie es dem Fussvolk ergeht. Hier geht es nur um EU-Kompatibilität. Wir bezahlen den Preis.


Gisela Niedermann

24.11.2009, 11:38 Uhr

Dank an Hr Eichenberger für dieses Interview. Genau das spürt der Bürger tag-täglich. Hoffentlich beginnt jetzt nicht wieder die grosse Schlacht gegen die SVP, die Partei, welche vor der leidigen Abstimmung zur PFK gewarnt hat. Ob diese Regierung diese Anliegen auch geschickt kommunizieren kann, bleibt dahingestellt. Die müssten zuerst den Lug am Bürger anlässlich genannter Abstimmung zugeben.


Michael Meienhofer

24.11.2009, 11:37 Uhr

Nun ist die Katze aus dem Sack. Wie wurde doch das Schweizervolk vor der Abstimmung mit den bekannten Phrasen weichgekocht wie: Es werden nur wenige ausländische Arbeitnehmer in die Schweiz kommen..Die schweizer Arbeitsplätze sind garantiert, es wird kein Dumping geben..Schweizer Arbeitsplätze werden nicht an Ausländer geopfert! Rabenschwarz wurde das Volk angelogen,der Bundesrat wusste es genau !


Robert Aeschlimann

24.11.2009, 11:37 Uhr

Wenn man fordern würde das Schweizer zuerst den freien Arbeitsplatz erhalten und die EU-Bürger wieder ausreisen sollten ,dann währe dies sicherlich rassistisch oder würde so gewertet.Nun wir sind ein kleines Land mit beschränkten Arbeitsplätzen und wer will schon Sozialhilfe beziehen , nur weil ein Ausländer seine Arbeit macht?Findet eine Lösung oder findet euch mit arbeitslosen Schweizer ab.


Stefan Studer

24.11.2009, 11:34 Uhr

Danke für diesen Beitrag. In der ganzen offiziellen Einwanderungs-Euphorie auch mal einen anderen Standpunkt zu bringen ist ein notwendiger Kontrapunkt. Was für Folgerungen daraus gezogen werden sollen bleibt dabei jedem einzelnen überlassen.


Martin Lenz

24.11.2009, 11:34 Uhr

Es sind ja die Arbeitgeber, die froh sind, wenn Sie mehr verdienen, weil Sie weniger Lohn zahlen müssen! Warum whl hat man in Frankreich einen Mindestlohn eingeführt? mfg ML


Markus König

24.11.2009, 11:34 Uhr

Die EU wird überhaupt kein Verständnis für Vertragskündigungen haben. Schon jetzt gehen ihr die helvetischen Anliegen auf die Nerven. Und wenn die Verträge dann gekündigt sind, werden die Panikmacher und Wirtschaftsvertreter aufs Parkett kommen und uns weiss machen, was für einen Schaden wir angerichtet haben. Dabei: lieber wirtschaftlich etwas benachteiligt und dafür frei und unanbhängig.


Brühl Augustin

24.11.2009, 11:34 Uhr

Das glaube ich alles nicht, was der Eichenberger erzählt, der ist doch gesteuert von der SVP. Den Daten, mit denen er fuhrwerkt glaube ich auch nicht, die sind auch von der SVP gesteuert. Und der Grafik glaube ich auch nicht, das BFM ist auch gesteuert von der SVP. - Es hilft alles nichts, wir MÜSSEN in die EU, dann erst wird alles gut. Die EU ist nämlich nicht von der SVP gesteuert - oder?


Richard Kunz

24.11.2009, 11:33 Uhr

Für was eigentlich brauchen wir Politiker und Ökonomen, wenn dieses Szenario dass wir Heute haben nicht vorausgesehen werden konnte. Ich wusste es bereits vor der Abstimmung. Liebe Stimmbürger geht einfach mal ins Ausland. Deutschland gleicht bereits einem Schwellenland. Da ist es doch logisch, dass Sie in einen solch gestylten Staat wie die CH kommen. Wacht entlich mal auf und wählt mit Kopf!


Ulrich Scheidegger

24.11.2009, 11:33 Uhr

Gibt es Gratisware, kommen die Leute zu Hauf, muss dafür aber bezahlt werden, bleiben diese aus!


majo naef

24.11.2009, 11:33 Uhr

Ja davor haben die Gegner gewarnt. Der gesamt Bundesrat hat sämtliche Einwände nicht ernst genommen. Wenn die Löhne alle sinken, wie soll man dann noch die Miete aufbringen. Die Firmen werden reicher und die Schweizer verarmen. So war das nicht gemeint. Wenn ich meine Wohnung nicht merh bezahlen kann, werde ich mich bei einem Bundesrat einquatieren, der ist ja so offen für alles.


Rudolf Hauser

24.11.2009, 11:32 Uhr

Der steigende Lohndruck ist kein unerwünschter "Nebeneffekt", er war von Anfang an das Hauptziel dieser Übung. Natürlich konnten FDP und Konsorten im Abstimmungskampf nicht so argumentieren, sonst wäre die Vorlage verworfen worden. Was die Personenfreizügigkeit längerfristig bedeutet, sieht man in Deutschland: 1-Euro Jobs, Zeitarbeit statt Festanstellung, schwache Kaufkraft. Vielen Dank!!


heiner schreck

24.11.2009, 11:30 Uhr

man machte uns prognosen die nicht eintrafen, man erzählte uns es hätte massnahmen die man ergreiffen könnte, falls die einwanderung überhand nehme, nichts passiert, warum lügt man uns an? wieso sagt man nicht einfach klipp und klar man wolle, dass die eu in zukunft sagen solle was sache ist. unsere politiker vertreten nicht mehr unsere anliegen und wollen auch nicht mehr das beste für die schweiz


Giorgio Girardet

24.11.2009, 11:27 Uhr

Gerade Deutschland müsste doch ein Interesse haben, nicht die "besten Köpfe" zu verlieren. Ein Modell könnte es doch sein, Landstriche im Osten unter Schweizer Verwaltung und Steuerrecht zu stellen, und dort die "Landschaften" zum blühen zu bringen. Genau das machte der "grosse Fritz" mit Glaubensflüchtlingen.





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