Schweiz
Bundesrat Merz verliert die Fassung
Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 22.01.2010 145 Kommentare
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Soll eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) die Herausgabe der UBS-Kundendaten an die USA untersuchen? Oder doch besser die Geschäftsprüfungskommission? Diese Frage beschäftigte heute auch die Finanzkommission des Nationalrates. Sie sprach sich nun wie die Wirtschaftskommission für eine PUK aus. An den Beratungen hat auch Hans-Rudolf Merz teilgenommen. Der Finanzminister steht wegen dem dornigen UBS-Dossier seit Monaten in der Kritik. Besonders seit das Bundesverwaltungsgericht die Herausgabe der Daten durch die Finma als rechtswidrig verurteilt hat.
Diese Kritik nagt allem Anschein nach an den Nerven des Appenzellers. Während der Sitzung vom Donnerstag verlor Merz nämlich die Fassung, wie mehrere von Bernerzeitung.ch/Newsnet kontaktierte Kommissionsmitglieder bestätigen. Er habe sich für völlige Transparenz ausgesprochen, «ob mit GPK oder PUK ist mir egal». Und dann holte er zu einem überraschenden Rundumschlag aus.
«Betrüger» oder «Gauner»?
Der Finanzminister sagte: Er habe für «diese Gauner» oft genug den Kopf hingehalten, während diese sich «aus dem Staub gemacht» hätten. Die vier Kommissionsmitglieder bestätigen diese Aussage, wobei einer allerdings meint, der Finanzminister habe von «Betrügern» und nicht von «Gaunern» gesprochen.
Weil die Kommissionssitzungen vertraulich sind, will sich kein Politiker offen zur Aussage von Bundesrat Merz äussern. Der Finanzminister sei aber auf grosses Verständnis gestossen. Sie sei an der Sitzung nicht dabei gewesen, erklärt Tanja Kocher, Informationschefin des Finanzdepartementes. Sie kenne daher den Wortlaut nicht. «Was ich aber bestätigen kann, ist, dass Hans-Rudolf Merz sich immer für volle Transparenz eingesetzt hat.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.01.2010, 09:16 Uhr
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145 Kommentare
Herr BR H.-R. Merz verdient unser vollstes Verständnis. Ein ehrlicher, aufrichtiger und gradliniger Mann in seinem Alter muss den Kopf für diese Gauner der UBS, allen voran Herr Ospel hinhalte. Man sollte ernsthaft prüfen, ob Herr Ospel und seine Kader nicht des Landesverrates engeklagt werden könnten. Der wirtschaftlihc Schaden ihres Tuns für die Schweiz ist kaum zu beheben. So eine Schande!!! Antworten
Wer sich wie BR Merz um die Verantwortung drückt und nicht fähig ist etwas richtig zu machen, hat auch nicht das Recht jetzt auszurufen. Es wäre an der Zeit wenn Merz die Verantwortung übernimmt und am besten zurückzutritt um die Bürger in Zukunft vor weiteren FDP Desastern zu verschonen. Antworten
@Hans Thommen: Hätte die UBS-Spitze selber die Daten ausgeliefert, hätten die wirklich Kriminellen Elemente der Bank die Suppe auslöffeln müssen und wir hätten sie erst noch in der Schweiz verurteilen können. Der Ruf der Schweiz hätte wesentlich weniger gelitten. Ausserdem: Hätte die UBS mal die ersten 2'000 Leute in den USA entlassen und in den Medien gesagt, warum, hätte der Wind sicher gedreht. Antworten
Merz, Leuthard und die anderen Mitwissenden Bundesrats-Mitwirkende gehören nun "zurückgetreten". Was fü eine Frechheit, wie die BürgerInnen durch die Regierung verschaukelt wurden. Die Volkswahl der SVP hat hier einen weiteren Beweis für deren Notwendigkeit. Antworten
Wie naiv darf ein Bundesrat sein? - Ich freue mich auf eine PUK mit adäkuater personeller Zusammensetzung um die dannzumaligen Vorgänge schonungslos aufzudecken und die Verantwortlichen für diese Entscheide zu nennen. Dies sind die Politiker der Demokratie, dem Schweizer Volk und der Geschichtsschreibung schuldig! Antworten
Merz macht genau das, was er den Bankmanagern vorwirft: er übernimmt keine Verantwortung und versucht, sich aus dem Staub zu machen. Wenn die UBS die Finma ersucht, per Verfügung eine Datenauslieferung zu verlangen, handelt die UBS legal und perfekt im Eigeninteresse. Wenn Merz und Finma das Gesuch abnicken, handeln sie kreuzfalsch. Antworten
Die Bundesräte äussern sich immer mutig, kampfeslustig und engagiert - aber nur im Inland mit inländischen Medien und Parlamentariern. Geht es dann darum, mutig, kampfeslustig und engagiert die Schweiz im Ausland zu vertreten, dann ist leider nicht mehr viel vom BR zu hören respektive zu sehen. Die USA hätten die UBS nie pleite gehen lassen - dies hätte einen Dominoeffekt zur Folge gehabt. Antworten
die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Als Politiker hofft Merz auf das kurze Gedächtnis der andern, und versucht nun etwas Distanz zur UBS zu gewinnen. Dabei hat er der UBS bisher stets jeden Wunsch erfüllt, auch wenn dabei die Schweizer Rechtssicherheit bachab ging. Antworten
@H. Thommen: Die Beiträge sind nicht naiv, sondern zeugen in erster Linie vom Ueberdruss der Leute bezüglich dem Gehabe der UBS, die anscheinend auch unseren BR im Griff hat. Im Uebrigen hätte die USA die UBS nie und nimmer in den Konkurs geschickt, hatte sie sich doch mit dem Fallenlassen von Lehman Brothers schon gehörig die Finger verbrannt. Antworten
Es ist eh an der Zeit die UBS zu liquidieren. Sie verdient keinen Rappen, hat noch jede Menge Ausstände beim Volk und der Nationalbank und das neue Management taugt so viel wie das alte - NICHTS. Der Aktienkurs ist im Keller und die Gauner im Management schaufeln sich Bonusse in die eigene Kasse. Antworten
@Hans Thommen glauben sie wirklich das dies die Bürger überhaupt noch interessiert ob es eine UBS gibt oder nicht,höchstens noch die die ein Konto oder Kredit besitzen,Würste wie ich und viele andere haben andere Sorgen ,dass können sie mir/uns glauben. Antworten
Was will Herr Merz mit seinem heute zur Schau gestellten Entsetzen erreichen. Will er sich reinwaschen? Bis jetzt hat er als alter UBSler sich eher still verhalten und kaum Grösse in seinem Job gezeigt. Er soll doch lieber heute als morgen endlich abtreten. Seine Show ist wirklich zu Ende Antworten
Sehr markige Worte im Nachhinein von einem tatenlosen Mann. Vor nicht allzulanger Zeit hatte man diese "Gauner" hofiert. Absehbare Herausforderungen für die Finanzbranche wurden auch in Bern verschlafen. Nun ist man enttäuscht und und besinnt sich auf die Mittel der Verantwortungslosen: Pauschalanschuldigungen. In welcher Welt leben unsere Damen und Herren in Bern eigentlich? Antworten
@Hans Thommen:Die Meinungen sind nicht naiv!Dass die USBehörde die UBS ans Messer geliefert hätte ist mehr als fraglich. Wenn man gesehen hat, welcher Schaden der Konkurs der Lehman Br. für die Weltwirtschaft nachsichgezogen hat, wäre es nach einem Grounding der UBS noch viel schlimmer gekommen, weil deren finanz.Vernetzung weltweit noch viel grösser ist!Merz ist ein nicht mehr tragbarer Zauderer! Antworten
Dass, die Banken und vorallem die Grossbanken keine Skrupel kennen ist ja nichts Neues. Leider stellen sich immer noch viele Politiker hinter diese Gilde und verteidigen diese schamlose Abzockerei. Und die UBS konnte sich immer auf den willfährigen Bundesrat Merz verlassen. Leider hat man nichts aus der Krise gelernt. Kontoinhaber bei der UBS zieht euer Geld ab. Es gibt sicher bessere Alternativen Antworten
Die meisten Kommentare hier sind extrem naiv, denn sie verschweigen, was passiert wäre, wenn die Daten nicht ausgehändigt worden wären. Die Amerikaner hätten die UBS mit grosser Wahrscheinlichkeit in den Konkurs getrieben. Das wäre eine viel grössere Katastrophe für die Schweiz gewesen als das jetzige Thetaer. Antworten
Ich verstehe den Ausbruch von Merz. Umso unverständlicher ist mir, dass er sich dagegen wehrt, dass die Banken so aufgeteilt werden, dass die Gefahr des to big to fail nicht mehr vorhanden ist. Aus den gemachten Erfahrungen ist nun wohl jedem klar, dass diese (Gauner) niemals und zwar niemals aus eigenen Stücken auf riskante Geschäfte verzichten, wenn sie davon selber profitieren können. Antworten
Ob nun Gauner oder Betrüger, wo ist da der Unterschied?Eine klare Aussage wie Herr Merz nun laut über die Banken-Zocker denkt und diese nun für Gauner / Betrüger hält . Normalerweise bringt man aber Gauner / Betrüger vor Gericht. Hätte Herr Merz doch auch schneller über Steuerbetrug/Steuerhinterziehung laut nachgedacht, vieles wäre ihm erspart geblieben. Antworten
Da rudert einer nach Lybien, lommt zurueck mit nutzlos Papier in den Haenden, wettet sein Gesicht, verliert und den Einsatz; sein Gesicht - um weiter zu strahlen, etwas bleich von UBS Aerger, also schnell die heisse Kartoffel zzur Rettung der Haende an die FINMA und nun in der Not bei SF und Begle abgeguckt : "Schuld sind immer die andern ! " Luegner und Betrueger. Letzte Ehre verloren Merz. Antworten
Wow, das erste mal seit Jahren da ich doch tatsächlich mal sagen muss: "Respekt", "Respekt", Hr. Merz. Haben Sie jetzt doch noch bemerkt, dass man auf dieser Haifisch-Bühne manchmal mit dem Doppelschrötter reinfahren muss? Hätte bei dem Lybier da sicher auch mehr geholfen. Weiter so. Keine CH-Heuchlereien mehr. Mut haben und ruhig auf den Tisch hauen! Antworten
Ich staune, wie leicht die Presse an die vertraulichen Informationen aus den Kommissionen gelangen kann. Gibt es hier irgendwelche Abmachungen zwischen diesen Parlamentarier und der Presse? Erhalten diese Politiker für solche Informationen eine geschönte Publizität für die nächsten Wahlen oder werde diese von der Presse abgestraft, wenn sie schweigen? Ich vermisse die Transparenz bei den Medien! Antworten
Die neuste Masche von BR Merz ! Jetzt haut er auf den Tisch...! Alles Schauspielerei. Wer in der Vergangenheit derart leichtfertig mit Wahrheit, Klarheit und Konsequenzen gespielt hat, dem ist nicht mehr zu trauen. Merz hat seinen politischen Kredit schon lange verspielt ! Antworten
Herr BR Merz hat völlig Recht. Denn was schon mit Ex BR Blocher als VR der UBS und Chemie (Visions) gezockt wurde (aus dem Geldbeutel des Volkes natürlich - für das er sich ja super einsetzt - ist schlicht Gaunerei. Da aber in der Schweiz Mega-Gaunerei und Mega-Abzockerei von ein paar Parteien als Genial empfunden wir, darf man ruhig von einer Classe Mafia Suizzera (oder Classe Blocher) sprechen. Antworten
«Betrüger» oder «Gauner»? Betrügereien und Gaunereien, und damit meine ich die klaren Rechtsverstösse der UBS, wurden erst durch das Versagen des Kontroll- und Steuerungsorgans FINMA ermöglicht. Für die FINMA ist der Bundesrat und BR Merz als Finanzminister im Speziellen verantwortlich. Merz merkt, dass sich die Schlinge immer fester um seinen Hals zieht, Adieu! Antworten
Da US Budgetdefizit im Jahre 2009 stolze US$ 1.6 Trillionen erreicht hat und die Banken in den USA immer noch $ 2.8 Trillionen Dreckpapiere in ihren Bilanzen versteckt halten ist wahrscheinlich für den Herr Merz unausweichlich geworden sich zu dieser Realität zu äussern. Man kann nur hoffen, dass wir für die Schuldenwirtschaft der Zockerbanken nicht aufkommen müssen. Antworten
Warum die grosse Aufregung? Herr BR Merz wäre kein BR wenn die Bankier ihm dazu nicht verholfen hätten. Und er hatte auch keinen Skrupel, diese Korruption auf der höchsten Stufe mitzutragen. Jetzt vor dem Volkszorn kapituliert er. Das ist das Mindeste, was man von einer Demokratie erwarten kann. Antworten
Herr Merz gehört einer Partei an, die von den Banken namhafte Spenden entgegennimmt. Wenn er sich jetzt so negativ über die Banker äussert, spürt er selbst, dass es klüger wäre, sich nicht von Geldgebern abhängig machen zu lassen. Wer Geschenke entgegennimmt, ist korrupt und vertritt nicht die Interessen des Landes. Wer übernimmt endlich die längst nötige Abschaffung des Lobbywesens? Antworten
Herrn Merz geht es nicht um die Sache, sondern um seine angeknakste Eitelkeit, das ist doch durchschaubar! Im übrigen hatten andere Quellen des Tagi kürzlich zu einer Tagi-Meldung geführt, dass Merz und Widmer-Schlumpf hartnäckig die Herausgabe wichtiger Unterlagen verhindern wollten. Was also stimmt nun? Eine PUK braucht es. Schön, wenn ers nun nicht mehr boykottiert. Antworten
Nun ja endlich sagt einer die Wahrheit. Aber WIESO nur hinter verschlossenen Türen? WIESO nicht in aller Öffentlichkeit? WIESO nicht gleich eine PUK? Weil auch er drin steckt und auch er weiss das wir von A-Z betrogen und über den Tisch gezogen wurden und auch in Zukunft werden. Antworten
Was soll man von "Volksvertretern" halten, die aus vertraulichen Sitzungen plaudern, wenn sie von den Medien kontaktiert werden? Das sollte augenblickliche Beseitigung der Fehlbaren zur Folge haben. Letzten Endes geht es um die Glaubwürdigkeit der Schweiz, die durch diesen Kindergarten gefährdet wird. Antworten
So wie es ausschaut, werden die Betrügereien der Banker langsam zur "heissen Kartoffel", die niemand mehr halten will. Bravo Herr Merz, endlich sind Sie mutig! Ich sehe es wie es der Trendforscher Gerald Celente ausdrückt: "seit bald 2 Jahren ist der grösste Bankraub in der Geschichte der Menschheit im Gang, nur rauben diesmal die Banken uns aus!" Antworten
Zuerst wird geospelt, dann gekurert und anschliessend gegrübelt! Nach Monaten reift die Erkenntnis, dass da betroge ond gauneret wurde. Toll was unser BR Merz so zu stande bringt. Das Volk wusste vorher wo es lang geht. Er sollte nun zurück treten. Glauben in Banken und Bundesrat habe ich nicht mehr, nochweniger Vertrauen! Antworten
Nun endlich zieht BR Merz die richtigen Schlüsse, aber wenn dem nicht die richtigen Taten folgen bringt das alles nichts. Man hätte bei der Bankenrettung die Führungskräfte dazu zwingen sollen sich mit einem nahmhaften Teil ihres Vermögens am Risiko ihres Unternehmens zu beteiligen. Aber jetzt ist es wohl zu spät. Antworten
Wo er recht hat, hat er recht, schliesslich lässt sich niemand gerne verheizen. Ich begrüsse es, dass er Klartext redet. Keiner dieser Starbanker, kann nämlich das Gegenteil beweisen, Wehegeschrei von den Typen hin oder her. Die haben den Karren an die Wand gefahren, nicht uner BR, er durfte nur die Suppe auslöffeln. Antworten
Ich habe so genug von dieser Banken-Gesellschaft und begrüsse, dass ein Politiker sich mal Luft macht. Die UBS habe ich insofern abgeschrieben, als dass sie kein Signal nach aussen sendet. Die Boni sollten im Mindesten endlich an den LANGFRISTIGEN Erfolg der Bank mit straffen Bedigungen zu knüpfen sein. Aber im Grunde ist die Geldvermehreirei sowieso keine echte Wertschöpfung. Antworten
Kein Verständnis. Merz bestätigt mit seinem Befreiungsschlag höchstens, was schon lange gemunkelt wird. Er ist der Lustknabe für seine alten Seilschaften und dient sicher nicht den Landesinteressen. Er hat die Schweizer Bevölkerung immer angelogen, alles gehe mit rechten Dingen zu. Würde bei einer Initiative Bundesratswahl an der Urne das erste mal nicht reflexartig gegen die SVP stimmen. Antworten
jetzt geht das wieder los mit der Wortauslegung. Betrüger sind Gauner ! ...und einige Banken und Finanzinstitute bewegen sich leider in den Spähren des organisierten Verbrechens. Das ist bekannt und nachgewiesen. Herr Merz und Herr Haltiner, beides (ehemalige) UBS Mitarbeiter müssen wirklich darauf achten nicht selbst dieser Gruppe zugeordnet zu werden. Anzeichen dafür würde es ja geben. Antworten
Bravo, endlich hat ein Bundesrat das richtige Wort ausgesprochen. Bei unseren Gerichten hingegen wird es noch zwanzig Jahre dauern, bis sie Herren wie Ospelt und Brügisser genauer unter die Lupe nehmen werden. Wenn ein Dieb mir mein Portemonnaie stiehlt, nennt man ihn Gauner. Antworten
Im Nachhinein mit Kraftausdrücken zu reagieren ändert nichts. Besser wäre gewesen von Anfang aktiv zu agieren statt Hoffen und erst unter Druck nachzugeben und alles zu verharmlosen. Statt "...ich würde alles wieder gleich machen", sollteHerr Merz die Lehren ziehen aus dem Desaster und alles unternehmen damit sich eine UBS-Rettung durch den Steuerzahler nie mehr wiederholen kann. Antworten
Vertrauliche Kommissionssitzungen mit veröffentlichten Begebenheiten? Sollte der BR die "Fassung" verloren haben, ist dies nachvollziehbar. Die Verantwortlichen der UBS sollten in Rechenschaft gezogen werden. Eine Symptombehandlung reisst das Übel nicht an den Wurzeln aus. Ob allenfalls eine PUK das Kernproblem einer unehrenhaften Geschäftspraxis seitens der UBS löst, ist fraglich. Antworten
Grosse Sprüche kennen wir ja von herrn Merz schon zur Genüge. Folgen tut dem in der Regel nichts oder Chaos. Ist eben schon hart für den Herrn Merz wenn er mit ansehen muss wie andere Regierungschefs handeln und er wieder mal zuschauen darf. Aber er hat den Steuergeldklau der Banker lange gedeckt und unterstützt somit hält sich das Mitleid in Grenzen. Wir wollen Taten sehen - Obama macht es vor. Antworten
Ein Bundesrat, der dermassen die Fassung verliert, ist schlichtweg nicht tragbar. Ich hoffe nur, dass die Betroffenen genug Handhabe haben, um ihn einzuklagen. Mir ist schon klar, weshalb er die Fassung verloren hat: Merz hat einfach noch nichts, aber auch gar nichts Nachhaltiges produziert. - Das Meiste, was er anfasst, endet im Debakel. Jetzt kann er ja wieder ein Jahr lang Opfer spielen... Antworten
Merz hat endlich das ausgesprochen, was fast jeder Schweizerbürger denkt. Die Gemeinten wissen dies selbst auch und können ihre grossen Fehler auch genau analisieren. Doch solange man nichts unternimmt gegen diese feinen Herren, werden sie zufrieden still sein und ja nicht auffallen wollen. Wer hat endlich den Mut, gegen diese (Zitat BZ: Gauner oder Betrüger) vorzugehen und sie anzuklagen. Antworten
Das wäre ja ein gewaltiger Fortschritt, wenn BR Merz tatsächlich diese verantwortungslosen Lottergestalten zutreffend als Gauner bezeichnet hätte. Deshalb hat er nicht die Fassung verloren, sondern diese dadurch gesichert. Fluchen ist die wertvollste Therapie für aufgestauten Ärger, die verlogene Diplomatensprache dagegen Nährboden für Verlogenheit gegenüber den Mitbürgern/innen. Antworten
Kommissionssitzungen sind vertraulich - ob gut oder schlecht ist zu diskutieren. D.h. jede Person die den Raum betritt kennt also diese Bedingung. Trozdem dringt immer wieder irgendwelche Info raus: Inhalt, Mimik oder nur Gestik, es sind alles Informationen... Diese Art von (oft politisch motiviertem) Vertrauensbruch sollte geahndet und Schwätzer zur Rechenschaft gezogen werden können. Antworten
Was Herr Merz auch immer gesagt haben mag,ich kann ihn gut verstehen.Da kämpft er mit allen ihm zur Verfügung stehen Kräften. Und als Dank erntet er Kritik und Hohn. Die Boni-Banker machen sich aus dem Staub, die parteipolitische Konkurrenz fällt über ihn her, und die Medien zerreissen ihn nach Strich und Faden.Wo bleibt hier die Würde des Menschen, die Korrektness und der Sachverstand? Henri P. Antworten
Herr Merz setzt sich für volle Transparenz ein - die Kommissionssitzungen sind jedoch geheim !? Volle Transparenz - die UBS Akten können jedoch nur von zwei Parlamentarier eingesehen wurden - wobei einer ein Parteikollege ist ? Frau Kocher, erklären Sie mir bitte wo hier die Transparenz ist ? Antworten
Was mich am ganzen Betrieb in Bern zunehmend stört, ist die Tatsache, dass man Sitzungen für vetraulich erklärt und anderntags doch alles in der Presse nachzulesen kann. Warum man soclches Theater aufführt ist mir unerklärlich und harte Fragen müssen sich schon die Mitglieder gefallen lassen, die man "kontaktieren" kann und die dann den Redefluss vor lauter Wichtigtuerei nicht mehr zügeln können. Antworten
Wenn Merz von Gaunern und Betrügern spricht ist das kein Ausraster sondern ein Finanzminister der die Wahrheit sagt. Das ist mir viel lieber, als dauernd vom Bundesrat mit politisch korrekten, aber letztendlich leeren Worthülsen eingelullt zu werden. Danke Herr Merz. Antworten
Also doch -der BR deckt und schützt die Banditen und Gauner -so gesehen die seinesgleichen. Vom einfachen Volk verlangen diese Herren und Damen Eigenverantwortung und Disziplin. In welchem Staat leben wir -in einem Staat der Korruptionen -der Falschheit und der Gewissheit, dass die Politik und das Kapital unseren einstigen Rechtsstaat -und unser Volk in die Verwahrlosung und den Untergang führen. Antworten
Da geht aber Bundesrat Merz ein bisschen spät ein Licht auf. Natürlich hat die UBS seine bedingungslose Kooperation ausgenutz. Zuerst hat sie das finanzielle Risiko, dann das rechtliche Risikio und am Schluss auch noch die Anwaltskosten an den Bund ausgelagert ohne im Gegenzug griffige und verbindliche Auflagen zu erhalten. Diese zu Erlassen, wäre aber Merz' Aufgabe gewesen. Antworten
Wie bitte? was soll dieser Ton von einem Magistraten?...sorry und so "Einer" ist noch immer Bundesrat...am Schluss wird Merz gar noch das Volk für seine Unzulänglichkeiten verantwortlich machen, jetzt ist aber wirklich höchste Zeit für einen "Abflug!" PS. Merz war ja früher auch im Bankbussinesclan tätig, es stellt sich nun die Frage, ob er sich selber, wie er sagte, auch zu diesen Gaunern zählt? Antworten
Einmal mehr klar erkennbar, dass unsere Regierung nur Marrionetten unserer Wirtschaft sind. In diesem Fall ist Herr Merz über sich selbst hinausgewachsen, dass er endlich zugibt wer an der Spitze unserer Banken steht. Wenn unsere Regierung diese Herren nun auch noch zur Verantwortung ziehen würde, könnte mann wieder etwas Vertrauen in unsere Regierung bekommen. Antworten
Merz hat nur das ausgesagt, was die meisten Schweizer denken: Endlich Klarheit schaffen. Die Richter sollen endlich an die Arbeit, und Ospel, Kurer und Co endlich einklagen.Die haben der Schweiz in historischem Ausmass beschädigt. Das ist weit wichtiger, als kleine jugendliche Täter für Kleinkriminalität auf Kosten des Staates zu verklagen Antworten
Ausgerechnet Merz verliert die Fassung, dabei ist er doch auch einer derjenigen, welcher sich statt um Aufklärung bemüht eher Beihilfe leistet Dinge zu verschleppen, verschleiern und Personen zu decken. Seine Pressesprecherin hat ja ausgerechnet eine Vergangenheit bei der FINMA und ist dort dem Vorwurf ausgesetzt, wissentlich und gezielt falsche Presseinformationen verbreitet zu haben! Antworten
Zuerst hat die SVP ihre Bankergilde fallengelassen wie eine heisse Kartoffel, jetzt sogar BR Merz. Der Weg ist frei um zu untersuchen, wie eine virtuelle Wirtschaftsbranche eine vermeintlich demokratische Gesellschaft zum Narren hält und davon fett profitiert. Gleichzeitig sollten wir uns auf die Entwicklung von (endlich mal!) funktionierenden Wirtschaftskonzepten machen. Konstruktive Arbeit! :-) Antworten
Es ist unverständlich, was da für ein Theater pro und contra PUK gemacht wird.Wenn sich schon die ungehaltenen Reaktionen von Finanzminister Merz dermassen steigern, dann lasst doch endlich eine PUK ran; ich habe langsam aber sicher das Gefühl, Merz sei einer der BR, der am wenigsten verlieren kann, wenn die einschlägige Mannschaft ans Werk geht,um endlich Licht in diese diffuse Sache zu bringen. Antworten
Damit gibt Herr Merz einerseits preis, dass er sich vor die UBS gestellt hat, Verantwortung übernommen hat, die er (eigentlich) nicht zu tragen hat und andererseits, dass bei den (hohen) Bankern Verantwortungslosigkeit herrscht. Beides ist fatal: Der Staat (in Person Merz) darf keine Partikularinteressen vertreten und die Banker wurden unzulässigerweise davor gewahrt Verantwortung zu tragen. Antworten
Ich finde den letzten Satz von Tanja Kocher (Sprecherin des Finanzdepartements) «Was ich aber bestätigen kann, ist, dass Hans-Rudolf Merz sich immer für volle Transparenz eingesetzt hat » absolut bezeichnend für unsere Eliten. Sie scharren nur Leute hinter sich, die einfach zu allem Nicken und grenzenlos loyal sind. Herr Merz und Co., das Volk ist nicht blind, wir wissen um des BS-Transparenz. Antworten
Ich verstehe den Ausbruch von Merz. Umso unverständlicher ist mir, dass er sich dagegen wehrt, dass die Banken so aufgeteilt werden, dass die Gefahr des to big to fail nicht mehr vorhanden ist. Aus den gemachten Erfahrungen ist nun wohl jedem klar, dass diese (Gauner) niemals und zwar niemals aus eigenen Stücken auf riskante Geschäfte verzichten, wenn sie davon selber profitieren können. Antworten
Der Zustand unserer Politik: ein lamentierender, überforderder, aber niemals zu Rücktritt bereiter Bundesrat und Kommissionsmitgliedern, die zu den Medien rennen um den genauen Wortlaut aus einer vertraulichen Sitzung zu rapportieren - ohne sich natürlich namentlich dazu zu bekennen. Warum soll ich solchen Leuten mein Vertrauen geben? Antworten
"Verliert die Fassung"? Kraftausdrücke? Wieso darf ein BR-Mitglied nicht einfach in einer Kommission seine ehrliche Meinung sagen, in direkten Worten, wie es im Appenzell halt üblich ist, zumal zu einer Situation, die nun selbst gerichtsnotorisch illegal war? Wie auch immer, wenn Transparenz das Schlüsselwort ist, in einer transparenten Demokratie sollten alle Kommissionssitzungen öffentlich sein. Antworten
Ein schönes Beispiel um zu sehen, wer die wirkliche Macht in den Händen hält. Die schweizer Politiker sind zum Schoshündchen der Hochfinanz mutiert. Wenn ich Banknoten(Buchgeld!), die GESETZLICHES zahlungsmittel sind, als Kredit aus dem Nichts verkaufen(Zins) könnte. Hätte Merz bei mir auch bald nichts mehr zu melden. Antworten
Recht hat er, der Bundesrat Merz! Diese Bankmanager sind auf jeden Fall Kriminelle, beide Ausdrücke, ob "Betrüger" oder "Gauner" sind treffend. Ich habe schon längst mit meinen Mitteln reagiert. Ich habe alle Konton bei den Grossbanken UBS und CS aufgelöst und weigere mich, auf irgendein Konto eines meiner Geschäftspartner einzuzahlen, wenn dieses bei einer dieser Grossbanken ist. Antworten
BR Merz, ex UBS Angestellter, sieht nun endlich ein, dass unser Bankersystem verlogen ist. Daher seine Aussage, dass er für "diesen Gaunern" oft den Kopf hinhalten musste, während diese sich aus dem Staub gemacht haben. Ich kann den Frust von Merz verstehen. Die UBS&Co. haben einen guten Stakeholder verloren. Und dies ist gut so. Antworten
auf jeden Fall haben die Kommissionsmitglieder bestätigt, dass vertrauliche Dokumente bei Ihnen nicht an der richtigen Stelle sind und dass die Vorsicht des Bundesrates gegenüber den Parlamentariern angebracht ist. Zudem würde ich erwarten, dass ein Parlamentarier dazu stehen kann, wenn er ein Problem mit der Vertraulichkeit hat. Antworten
Ja, ja, Herr Bundesrat. So ist das halt, wenn man sich nicht vom kompetenten Bundespersonal, sondern von den Verbänden beraten und leiten lässt. Ob "Gauner" oder "Betrüger" ist ergal. Hauptsache, das Wahlergebis in den Bundesrat war einzigartig, und das rächt sich nun halt, wenn man sich so verkauft. Antworten
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Bruno Michel (Texas)
wo liegt das Problem? Wir USA-Schweizer wurden von der UBS rauskomplimentiert, nun sagen wir Nein zu einer Rückkehr. Verbleibende CH Kunden: wendet dieser Organisation den Rücken zu, dann ist der Laden in einigen Jahren weg. Ich bin jedenfalls mit meiner neuen, kleinen Schweizer Bank höchst zufrieden und frage mich, wieso ich so lange Kunde der UBS war. Antworten