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Bürgerliche outen sich für Ursula Wyss

Aktualisiert am 26.02.2011 49 Kommentare

SP-Kandidatin Ursula Wyss rüstet sich für den zweiten Wahlgang der Ständeratsersatzwahl: Die Unterstützung einzelner Bürgerlicher soll ihr gegen SVP-Kandidat Adrian Amstutz den Sieg bringen.

Messerwetzen vor dem zweiten Wahlgang: Ursula Wyss und Adrian Amstutz.

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Amstutz, Wyss und Markwalder im Berner Rathaus

Amstutz, Wyss und Markwalder im Berner Rathaus
Nach der Wahl ist vor der Wahl: Die Berner Ständeratsbewerber Adrian Amstutz (SVP) und Ursula Wyss (SP) haben bereits mit dem Wahlkampf für die Stichwahl vom 6. März begonnen.

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Die bernische SP will eine Woche vor dem entscheidenden zweiten Wahlgang für die Ersatzwahl in den Ständerat noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Ihre Kandidatin Ursula Wyss ist dabei auch auf die Unterstützung der bürgerlichen Wähler angewiesen.

Für den zweiten Wahlgang reiche das ganze Rot-Grüne-Mitte-Lager alleine nicht, sagte Wyss am kantonalen Parteitag in Burgdorf. «Wir sind auch auf die Unterstützung von klassischen bürgerlichen Wählerinnen und Wählern angewiesen.» Um dies zu schaffen, müssten sie und die bernische SP in der verbleibenden Woche «nochmals alles geben».

Wyss hofft auf Grünliberale und FDP

Es brauche nun Bürgerliche, die den Mut hätten, für die SP- Kandidatin hinzustehen, sagte Wyss. Die Nationalrätin betonte, sie freue sich deshalb ganz besonders über die Unterstützung der Grünliberalen und FDP-Persönlichkeiten wie Christine Beerli.

Sie stehe für eine konstruktive und lösungsorientierte Vertretung des Kantons Bern im Ständerat, sagte Wyss zu ihrer Kandidatur. Denn mit einer Motorsäge in der Hand könne man zwar holzen, aber niemandem die Hand geben, sagte sie in Anspielung auf ihren Rivalen in der Stichwahl, den SVP-Mann Adrian Amstutz.

Im Berner Oberland, der Heimat Amstutz', habe ihr Gegner viel mehr Plakate auf dem Feld stehen, räumte Wyss ein. «Aber das können wir auch», fügte sie an. Sie bedankte sich bei ihren Verbündeten für den bisherigen Wahlkampf und rief diese dazu auf, auch in den verbleibenden Tagen auf die Strasse zu gehen, um Flyer zu verteilen und Plakate aufzuhängen.

(mrs/sda)

Erstellt: 26.02.2011, 13:19 Uhr

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49 Kommentare

Hanspeter Burri

26.02.2011, 14:13 Uhr
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Da die CH früher oder später sowieso der EU beitritt, können die Berner getrost die besser Ausgebildete, die von ihrem beruflichen Werdegang noch viel von Ökonomie versteht, wählen, dies beim selben 'Einkaufspreis'. Jeder kluge Unternehmer wählt die besser Ausgebildete, die Sprachen beherrscht und sich selber auch beherrschen kann. Und die Berner sind ja kluge Unternehmer/innen. Antworten


Hanspeter Jaggi

26.02.2011, 14:23 Uhr
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Warum nur diese Aggressionen? Die Schweiz kann nur verlieren, wenn eine demokratische Wahl für einige heisst, eine Gegnerin verbal zu vernichten. Seid Ihr unfähig, eure Argumente sachlich und anständig zu formulieren? Wer ist euer Vorbild? Antworten



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