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Bald ist klar, wer die Kampfjets baut

Von Mischa Aebi. Aktualisiert am 15.09.2011 13 Kommentare

Aller Voraussicht nach entscheidet die Politik noch in diesem Jahr definitiv, welches der neue Kampfjettyp der Schweizer Armee ist.

1/5 Alec von Graffenried, Grüne
Die Schweiz braucht keine neuen Kampfjets. Wir sind nur von befreundeten Staaten umgeben, diese grenzen ihrerseits an befreundete Staaten. Auch wenn wir keinem Militärbündnis angehören, ist die Luftsicherheit bereits damit gegeben. Zusätzlich verfügen wir heute mit unseren 33 F/A-18 über rund 4-mal mehr Flieger pro Fläche als etwa das exponierte Finnland. Neue Jets können wir uns da getrost sparen!
Bild: Urs Baumann

   

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Eurofighter (Bild: Keystone )

Rafale (Bild: Keystone )

Saab Gripen (Bild: Keystone )

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Nach jahrelangem Hin und Her wird es nun Schlag auf Schlag gehen: Der Nationalrat hat gestern Geld für neue Kampfjets bewilligt. Nun muss noch der Ständerat seinen Segen dazu geben. Bereits in der laufenden Session wird er das Geschäft behandeln. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass er das Vorgehen des Nationalrats unterstützt.

Welcher Jet darf es sein?

Folgen die Ständeräte dem Nationalrat, kommt es noch in diesem Jahr aller Voraussicht nach zur definitiven Qual der Flugzeugwahl. Drei Typen stehen zur Auswahl.

  • Die Rafale: Gebaut wird dieses Kampfflugzeug vom französischen Flugzeughersteller Dassault.

  • Der Eurofighter: Dieser ebenfalls zur Auswahl stehende Düsenjet wird von einem deutsch-italienisch-spanisch-britischen Konsortium gebaut.
  • Der Gripen: Er stammt aus dem schwedischen Hause Saab.

Je eine Subkommission des Ständerats und des Nationalrats werden die Offerten der drei Hersteller vergleichen und dem Bundesrat den bevorzugten Flugzeugtyp unterbreiten. Dann wird noch der Bundesrat darüber brüten und den auserwählten Kampfjet schliesslich im Rahmen des Rüstungsprogramms dem Parlament unterbreiten. Dieses wird – falls alles nach Plan läuft – noch im Dezember die Flugzeugwahl absegnen. 2015 oder 2016 würden dann die ersten neuen Flugzeuge ausgeliefert.

Gemäss dem nun vom Parlament eingeschlagenen Weg hat das Volk keine Möglichkeit mehr, über die Beschaffung der Kampfjets zu befinden, zumal das Geschäft so, wie es jetzt aufgegleist ist, nicht dem Referendum unterstellt ist.

Gedrängter Zeitplan

Geplant ist, dass gestaffelt insgesamt bis zu 22 Kampfjets geliefert werden. Offenbar noch nicht ganz klar ist, ob die geplante Investition tatsächlich für 22 Flugzeuge ausreicht.

Problematisch könnte es werden, wenn die Politik den Zeitplan bis Ende Jahr nicht einhält oder nicht einhalten kann. Denn die drei aktuellen Offerten der drei Flugzeugbauer sind nur bis Ende Jahr gültig. (Berner Zeitung)

Erstellt: 15.09.2011, 11:04 Uhr

13

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13 Kommentare

Christian Grogg

15.09.2011, 11:41 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wird auch langsam Zeit denn eines ist klar: Eine Luftwaffe (Luftpolizeidienst) brauchen wir! Es geht dabei gar nicht primär um die Bedrohungslage.
Hoffen wir, dass die Rafale das Rennen macht und in Zukunft vielleicht auch unsere relativ teuren F/A-18 ersetzen wird.
Antworten


Kurt Dubach

15.09.2011, 12:23 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Keinen von den Jets! ist schade für das Geld! Wer will sich Profilieren Trauerspiel von a-z. Es gibt schlaueres mit dem Geld umzusetzen! Solarenergie! wäre da an vorderste Stelle! Antworten



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