Schweiz
Minarettgegner tricksen Plakatverbot aus
Aktualisiert am 22.10.2009 11 Kommentare
Das neue Plakat der Minarett-Gegner.
In sieben Städten verboten: Anti-Minarett-Plakat.
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Gegen das Plakatverbot in sieben Städten geht das Komitee nicht nur rechtlich vor, wie Nationalrat Ulrich Schlüer (SVP/ZH) vor den Bundeshausmedien erklärte. Dort, wo der Aushang verboten sei, werde ein anderes Plakat aufgehängt. Es sei dasselbe Plakat, jedoch mit dem Schriftzug «Zensur» statt der raketengleichen Minarette und der Burka-Frau. Schliesslich seien die Aushangflächen auf öffentlichem Grund schon lange gemietet worden und das Komitee wolle sie nicht einfach leer lassen. Auf privatem Grund komme indessen überall das ursprüngliche Plakat zum Aushang.
Das Komitee kann aus dem Vollen schöpfen. Mittlerweile verfügen die Minarettgegner laut Geschäftsführer und SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer (65) über eine Kriegskasse von mehr als einer Viertelmillion Franken – vor einem Monat lag der Spendenstand noch nahe bei null, wie der «Sonntagsblick» berichtete.
Auf das Minarett folgt der Muezzin
Im Weiteren warb das sogenannte Egerkinger-Komitee für den Inhalt seiner Initiative, der durch die Plakatfrage etwas in den Hintergrund geraten war. Mit dem Verbot von Minaretten ändere sich nichts an der Religionsfreiheit für Muslime, sagte Komiteepräsident und Nationalrat Walter Wobmann (SVP/SO).
Überall, wo ein Minarett stehe, lasse auch bald ein Muezzin den Gebetsruf erschallen. Das sei eine reine Machtdemonstration, die mit Religion nichts zu tun habe. Durch Sonderrechte für eine Religion drohe die Gefahr einer muslimischen Parallelgesellschaft mit Scharia, Ehrenmorden und der Burka. Der schweizerische Rechtsstaat und die direkte Demokratie würden unterwandert.
Falsch verstandene Toleranz
Kantonsrätin Barbara Steinemann (SVP/ZH) sprach über die Unterdrückung der Frau in vielen islamischen Gesellschaften. Verprügelte Ehefrauen seien an der Tagesordnung. Männer hätten als Patriarchen alle Rechte. Tausende von Musliminnen lebten in der Schweiz in Zwangsehen. Ihnen tue niemand mit Wegschauen und wehrloser Toleranz einen Gefallen.
Nationalrat Oskar Freysinger (SVP/VS) warnte vor Servilität gegenüber Muslimen, deren Religion ihnen einen Überlegenheitsanspruch gegenüber anderen Religionen zuweise. Moammar al-Qadhafi habe Europa schon als künftigen muslimischen Kontinent bezeichnet.
Daniel Zingg von der Eidgenössisch-Demokratischen Union Bern erinnerte an die Verfolgung von 200 Millionen Christinnen und Christen in aller Welt und nicht zuletzt in islamischen Ländern. (bru/sda/)
Erstellt: 22.10.2009, 14:12 Uhr
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11 Kommentare
Staatliche Zensur ist in diesem Fall der falsche weg. Man sollte diese Plakate einfach medial ignorieren, um diesen Hetzern keine Aufmerksamkeit zu verschaffen. Des Weiteren sollten jeder Mensch,der Zivilcourage besitzt diese Plakate überkleben oder zerstören. Ich weiss es kling extremistisch,wenn man jedoch daran denkt was vor 70 Jahren bei unseren nördlichen Nachbarn passierte, ist dies legitim. Antworten
Ich frage mich wo das demokratische denken geblieben ist müssen wir denn aus lauter Angst ja stimmen, und bei der nächsten Abstimmung ?? Heute stimmen wir aus lauter Angst vor Wirtschaftlichen Sanktionen nein und bei der nächsten Abstimmung aus lauter Angst vor anderen Sanktionen gegen unseren Willen. ARME DEMOKRATIE Antworten
An C. Gutzwiler: Deswegen macht es ja für Schweizer keinen Sinn, Minarette zu verbieten! Ausser dass man so nur noch mehr Öl in die Flamme der hetzenden Islamisten giesst, während das Ansehen bei gemässigten (genauso in der Überzahl wie das, was wir als "normale" Christen verstehen) Muslimen wesentlich geschmälert wird! Antworten
Sehr geehrte Luise Zbinden Unglaublich, dass Sie aufgrund von völligem Fehlverhalten des Sudans, mit einem relativ stark ausgeprägten (um nicht zu sagen radikalen) Islamischen Hintergrund, nun rechtfertigen, dass die im Osten als vorbildlich-westlich angesehene Schweiz nun einfach mit extremen Staaten gleichzieht nach dem Kindergarten Prinzip "Wie du mir, so ich dir". Von wegen vorbildlich... Antworten
Lieber Herr Daniel Zingg, als Christ werden Sie wissen, dass Jesus uns auffordert, unsere "Feinde" zu lieben und nicht mit der gleichen Keule zurückzuschlagen! Wäre es vielleicht nicht besser in den muslimischen Ländern - z.B. in der Türkei - "in aller Freundschaft" aber bestimmt betreffs Anerkennung christlicher Glaubensgemeinschaften politisch zu intervenieren? Antworten
Obigem Bericht kann man nur Zustimmen! Muslime kreuzigen Christen (siehe Internet) in den letzten Tagen im Sudan.Sehen Sie Was der Westen wissen muss Video an (Internet Suche eingeben) Wenn uns unsere Schweiz etwas bedeutet muss diese Initiative (JA) angenommen werden.Bitte aufwachen bevor es zu spät ist! Antworten
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Luise Zbinden
Tobias Feller ich denke Sie haben mich nicht verstanden.Wenn wir dem Islam immer mehr Zugeständnisse machen werden wir diejenigen sein die verfolgt und unterdrückt werden,so wie im Sudan! Es geht nicht darum das die Schweiz extremen Staaten gleichzieht,sondern das diese die demokratischen Staaten islamisieren wollen und wir uns schützen müssen,das meine ich mit wacht auf.Freiheit ja oder nein? Antworten