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Uno-Hochkommissarin: «Minarett-Verbot ist klar diskriminierend»

Aktualisiert am 01.12.2009

Das durch das Schweizer Stimmvolk beschlossene Minarett-Verbot ist laut der Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, «klar diskriminierend».

Der Entscheid sei «ganz schlecht» für die Schweiz: Navi Pillay, Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte.

Der Entscheid sei «ganz schlecht» für die Schweiz: Navi Pillay, Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte.
Bild: Keystone

Die Uno kritisiert den Enscheid des Schweizer Stimmvolks, Minarette im Land zu verbieten. Das Verbot sei «klar diskriminierend», teilte die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, am Dienstag mit.

Sie zögere, wenn es darum gehe, demokratische Entscheide zu verurteilen, schreibt Pillay in einem Communiqué. «Aber ich habe keine Bedenken, alarmierende ausländerfeindliche politische Kampagnen zu verurteilen, die in gewissen Ländern durchgeführt werden, darunter in der Schweiz, und die dazu führen, solche Resultate zu schaffen.»

Der Entscheid sei «ganz schlecht» für die Schweiz, heisst es weiter. Die Schweiz laufe Gefahr, sich in Konflikt mit ihren internationalen Verpflichtungen zu bringen. (etr/sda)

Erstellt: 01.12.2009, 11:32 Uhr


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