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Stauffer Metallbau wird expandieren

Von Markus Kestenholz. Aktualisiert am 22.02.2012

Die Firma Stauffer Metallbau will im Industrie-gebiet Gwattmoos für rund 5 Millionen eine neue Fertigungshalle errichten. Der Bau soll in einem Jahr stehen.

Bauprofile auf den Parzellen Moosweg 44 und 44A in Thun: Die Firma Stauffer Metallbau baut hier bald ein weiteres Werkgebäude. Markus Kestenholz

Bauprofile auf den Parzellen Moosweg 44 und 44A in Thun: Die Firma Stauffer Metallbau baut hier bald ein weiteres Werkgebäude. Markus Kestenholz
Bild: Markus Kestenholz

Das Industriegebiet Gwattmoos wird für manchen gelangweilten Zugreisenden, der bei der Fahrt Richtung Spiez zur rechten Hand aus dem Fenster blickt, um einen Blickfang reicher: Die Stauffer Metallbau plant, neben ihrem bestehenden Geschäftsgebäude eine weitere Montagehalle mit Büros zu errichten. Anlass dazu ist keine aggressive Expansionsdrängelei, sondern schlicht der Erfolg des Betriebes, der unter dem Namen Stauffer Metallbau die Stauffer Metallbau AG und die Stauffer Stahlbau AG umfasst.

Der Neubau ist fällig

Geschäftsleiter Hanspeter Stauffer erklärt: «Wir streben kein Wachstum um jeden Preis an. Wir wollen jedes Jahr unsere Aufträge erledigen und dazu sehen, dass wir unter guten Bedingungen solide Arbeit abliefern können.» Das Problem sei, dass die alte Fertigungshalle mittlerweile nicht mehr ausreichenden Platz biete, um weitere, neue und bessere Maschinen aufzustellen.

«Weiter haben wir uns entschlossen, unsere Fachbereiche auch in der Fertigung zu trennen. Der Stahlbau und der Metallbau sind zwei grundverschiedene Dinge», erklärt Stauffer. Neu werden die Arbeiten der Sparte Metallbau in der neuen Fertigungshalle auf den Parzellen Moosweg 44 und 44A stattfinden. Die emissionsreicheren Stahlbauarbeiten hingegen werden weiterhin in der gewohnten Umgebung in der seit 1993 genutzten bisherigen Werkhalle am Moosweg 40 stattfinden. Auch die Büroräumlichkeiten werden gesamthaft in den Neubau verlegt. Durch die besseren Platzverhältnisse sollen die Angestellten künftig wirtschaftlicher an besseren Maschinen arbeiten können.

Viel Eigenarbeit möglich

Die Geschäftsleitung rechnet mit einem Investitionsvolumen von 5,2 Millionen Franken und einer Bauzeit von ungefähr einem Jahr. Stauffer führt aus: «Ein gewisser Vorteil ist natürlich, dass wir Stahlgerippe, Fassade, Fenster und Ähnliches in Eigenarbeit bauen können und so gewisse Kosten einsparen können. Trotzdem bleibt zu beachten, dass Arbeitsstunden und Material wie bei jedem anderen Auftrag anfallen und bezahlt werden müssen.» (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 22.02.2012, 08:38 Uhr

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