Polo Hofer & «Die Band» lancieren Tournee

Von Fabian von Allmen. Aktualisiert am 01.02.2010 1 Kommentar

Mit zwei «Hauptproben» haben Polo Hofer & «Die Band» im «Anker» Interlaken ihre Schweizer Tour-nee lanciert.

Polo bei der «Probe» im «Anker» Interlaken.

Fabian von Allmen

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Die Tournee von Polo Hofer&«Die Band» geht ab 5.Februar in Zug weiter. Sie dauert bis August. In der Region sind folgende Auftritt geplant: 13.Februar, Lenk. 19.Februar, Murten. 19.März, Bern.




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«Das ist unser erster Auftritt, eine Art öffentliche Probe – mit Eintritt natürlich», sagte Polo Hofer vor dem Publikum im ausverkauften «Anker» Interlaken. Für eine Probe lief vieles schon richtig gut: Kein Song wurde abgebrochen, keine Stelle zweimal gespielt. Die «Probe» war der erste offizielle Auftritt der Prototyp-Tour, die Polo Hofer in den nächsten Monaten durch die Schweiz führen wird. Im rund dreistündigen Programm spielten Lieder des neuen Albums wie «I tröime mi zu Dir», «Lampefieber» oder «Wie söll me däm de säge süsch?» eine tragende Rolle. Die neue CD verkaufe sich gut. Deshalb habe man im Nachhinein noch diese Lieder einstudiert, sagt Hofer lächelnd.

Unterwegs mit «Die Band»

Die Komponisten der neuen Songs, Polos langjähriger Weggefährte HP Brüggemann an den Tasten und Gitarrist Mario Capitanio, sind auch die beiden Köpfe der Tourband. Diese hat keinen eigenen Namen und tritt schlicht und einfach als «Die Band» auf. Ein Novum nach den bisherigen Alben und Tourneen mit Schmetterband oder Schmetterding. Es war das erste Mal seit fünf Jahren, dass Polo Hofer wieder als Solokünstler mit Band auf der «Anker»-Bühne stand. Damals trat er mit den Alpinistos auf, dem Projekt mit Hanery Amman. In den letzten fünf Jahren gastierte Hofer lediglich bei Gastauftritten mit verschiedenen Formationen im Lokal.

Stimme wiedergefunden

Polo präsentierte sich nach schweren gesundheitlichen Rückschlägen wieder gesund. Und er zeigte, dass er sich auf der Bühne nach wie vor wohl fühlt. Seine Stimme hat er nach langwieriger Behandlung wiedergefunden. Ein Highlight war daher das Stück «Memphis», inszeniert im Stile einer Gospelsonntagspredigt mit überbordender Euphorie. In Polos Worten: «Das isch no Gospel! Nid sone Bo-Katzman-Scheiss.» Und mit dem darauf folgenden «Ds letschte Hemmli» machte die Band auch gleich im Gospelgenre weiter. Den Abschluss von Polos Auftritt machte «Im letschte Tram». Auch wenn das Stück einen traurigen Unterton hat, die «öffentliche Hauptprobe» zur Schweizer Tournee war es nicht: Sie war Polos gelungene Rückkehr. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 01.02.2010, 09:00 Uhr

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1 Kommentar

Beate Gretner

01.02.2010, 11:40 Uhr
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Ich freue mich auf Polo, auch wenn er immer mehr durch die Nase singt. Antworten



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