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Oberländer als Spitzenteam?

Von Bettina Sarbach. Aktualisiert am 08.07.2010

Das junge Oberländer Team Bikeholiday.ch 2 hat sich zum Ziel gesetzt, am Gigathlon zu den besten 20 Mannschaften zu gehören. Teamcaptain Daniel Büschlen aus Adelboden gibt sich optimistisch und stellt seine Leute vor.

Das mehrheitlich aus dem Oberland stammende Team 
(hinten, v.l.): Barbara Walter, Daniel Büschlen und Andrea 
Lautenschlager; (kniend, v.l.): Daniel Eymann und Mathias Inniger.

Das mehrheitlich aus dem Oberland stammende Team (hinten, v.l.): Barbara Walter, Daniel Büschlen und Andrea Lautenschlager; (kniend, v.l.): Daniel Eymann und Mathias Inniger.
Bild: zvg

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Barbara Walter, 22-jährig, aus Brugg, Daniel Büschlen, 22-jährig, aus Adelboden, Daniel Eymann, 21-jährig, aus Interlaken, Andrea Lautenschlager, 24-jährig, aus Studen und Mathias Inniger, 22-jährig, aus Adelboden. In dieser Reihenfolge wird das Team Bikeholiday mit seinem jugendlichen Durchschnittsalter von 22 Jahren am Samstag in der Kategorie Team of Five am Gigathlon starten.

Unter die besten zwanzig

«Unser Ziel ist eine Klassierung unter den zwanzig Besten», stellt Daniel Büschlen die Ambitionen des Teams klar, «um das zu erreichen, muss aber alles zusammenpassen.» Letztes Jahr glänzte das Team bereits mit einem 15.Platz bei 901 klassierten Teams, allerdings wird gemunkelt, dass das Teilnehmerfeld am diesjährigen Gigathlon in der Team-of-Five-Kategorie noch stärker sei als in vergangenen Jahren. Doch das diesjährige Bikeholiday-Team ist gewappnet gegen starke Gegner: Mit Inlinerin Barbara Walter und dem national erfolgreichen Mountainbiker Daniel Eymann, der am Gigathlon jedoch die Rennradstrecke unter die Räder nehmen wird, konnte das Team zwei starke Neuzuzüge aufnehmen.

Deal mit den Startplätzen

Während die jungen Sportler von grossen Zielen am Gigathlon sprechen, war ihre Teilnahme zu Beginn alles andere als gewiss: Im traditionellen Ansturm auf die Teamstartplätze vergangenen November konnte sich das Team keine Startberechtigung sichern. Nur mit Glück ergatterte sich das Team später einen Platz von einem Athleten, der seinen Teamstartplatz gegen eine Startberechtigung für die Kategorie der Zweierteams eintauschte.

Der Trainingsaufwand der Teammitglieder beläuft sich auf mindestens zehn Stunden pro Woche. «Für jeden von uns zählt die Einzelleistung ebenfalls», sagt Büschlen. Zum oft zitierten Motto, wonach das Mitmachen vor dem Rang kommt, meint er: «Mitmachen zählt, aber die Leistung eben auch.»

Nachtessen in der WG

Trotzdem sehen sich die fünf nicht als reine Zweckgemeinschaft. «Am Biennathlon bin ich in einem Team gestartet, das rein aufgrund von Leistungsfaktoren als Team an den Start ging und so den 2.Rang belegen konnte», erklärt der Adelbodner Hochbauzeichner, der zurzeit eine Zweitlehre als Maurer absolviert. Im Team Bikeholiday spiele die Kameradschaft eine grössere Rolle, «besonders wir Männer treffen uns ab und zu». Entsprechend gross ist die Vorfreude aufs Zusammentreffen der Teammitglieder sowie auf die gemeinsamen Nachtessen in Büschlens WG, die sich nur wenige Hundert Meter entfernt vom Gigathlon-Zentralort auf der Thuner Allmend befindet.

Dinge, auf die sich das Team nicht freuen kann, scheint es keine zu geben. Natürlich sei es etwas verwirrend, dass die definitive Bikestrecke (wir berichteten) erst fünf Tage vor Start bekannt geworden sei, aber schlimm sei das nicht. Viel grösser ist die Freude auf die Atmosphäre des riesigen Anlasses, auf gute Leistungen und auf hoffentlich viele anfeuernde Zuschauer. (Berner Oberländer)

Erstellt: 08.07.2010, 11:20 Uhr

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