Lötschentaler Gemeinden wollen Unesco Stiftung verlassen
(Bild: Guiseppe Wüest)
Zur Stiftung
Zur Stiftung Unesco Welterbe «Jungfrau-Aletsch» gehören sieben Berner und 18 Walliser Gemeinden, die Anteil am Welterbe haben, sowie die Kantone Bern und Wallis. Die Stiftung bildet die Trägerschaft des Weltnaturerbes.
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Das Versprechen der Stiftung lautete, dass die Stiftung den Namen «Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn» tragen werde, aber der Vorstand habe den Namen in «Jungfrau-Aletsch» geändert, heisst es in der Medienmitteilung der Lötschentaler Gemeinden Ferden, Kippel und Wiler.
Die Interessen der Lötschentaler Gemeinden würden mit Füssen getreten. Anstelle nachhaltig den Tourismus der gesamten Region zu fördern, würden nur die Marketinginteressen der grösseren Destinationen Jungfrau und Aletsch gefördert.
Austritt nicht so einfach
Die Stiftung «Jungfrau-Aletsch» bedauere den Austritt, habe aber mehrmals versucht mit den Gemeinden in Kontakt zu treten, versichert Beat Ruppen, der Leiter des Managementzentrums der Stifung. Ausserdem hätten juristische Abklärungen ergeben, dass die drei Gemeinden nicht einfach so austreten können. Abklärungen müsste das Bundesamt für Umwelt vornehmen, sagt Ruppen. (cls/pd)
Erstellt: 25.09.2009, 10:46 Uhr


