Kommentar: Wenn zwei sich streiten...
Von Stefan Geissbühler. Aktualisiert am 21.11.2011 189 Kommentare
Stefan Geissbühler, Chefredaktor des Thuner Tagblatts.
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Stöckli holt Simonetta Sommarugas Sitz für die SP zurück. Überraschend gross ist Amstutz’ Abstand auf Stöckli, der wirtschaftsfreundliche SP-Mann hat bis weit in die Mitte Stimmen geholt. Komfortabel wiedergewählt ist der stille Schaffer Werner Luginbühl (BDP), er genoss breite Unter-stützung – bis hin zu den Grünen, welche den Krattiger zwecks Verhinderung des SVP-Hardliners zur Wahl empfohlen hatten.
Die Abwahl von Adrian Amstutz – er kann sich damit trösten, als bestgewählter Berner Nationalrat weiterpolitisieren zu können – zeigt deutlich: Die Bürgerlichen haben es einmal mehr nicht geschafft, am selben Strick zu ziehen. Und die Wunden der Kampfscheidung SVP -BDP sind alles andere als verheilt. Die SVP hat der BDP vor dem zweiten Wahlgang die Hand gereicht, die BDP hat aber den ehemaligen Parteikolleginnen und -kollegen die kalte Schulter gezeigt.
Jetzt zahlen die Bürgerlichen die Zeche. Und sie werden dies auch bei den Wahlen in den bernischen Regierungsrat im Jahr 2014 tun, sollten sie es wieder nicht schaffen, sich zusammenzuraufen. Denn: Wenn die Bürgerlichen sich streiten, freut sich im Kanton Bern Rot-Grün.
stefan.geissbuehler@thunertagblatt.ch (Thuner Tagblatt)
Erstellt: 21.11.2011, 08:42 Uhr
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189 Kommentare
Der Leistungsausweis Herr Stöckli ist bemerkenswert im Sinn der Vernichtung der eigenen Heimat nicht mehr und nicht weniger.Wer durch Biel geht und mit Bielern spricht hört unisono, Biel: Nur noch Ausländer. Aber das ist der Regierungs Wille. Denken bis zum eigenen Geldbeutel. Was die derzeitige Landesregierung hinterlassen wird ist bestenfalls ein ein Vermerk, es gab einaml eine Nation Schweiz Antworten
Ich gratuliere Werner Luginbühl und Hans Stöckli ganz herzlich zu ihrer Wahl und freue mich, dass wir Berner zwei fähige Politiker in den Ständerat gewählt haben. Mit Adrian Amstutz hätten wir einen Vertreter des Stillstands und des Mittelalters, also lieber zwei Politiker, die vorwärts schauen, als nach hinten :-) Antworten

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