Kommentar: Sieg der Vernunft
Von Bruno Stüdle. Aktualisiert am 21.11.2011 189 Kommentare
Bruno Stüdle, Chefredaktor des Berner Oberländers.
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Werner Luginbühl, der stille, mehrheitsfähige Sachpolitiker aus Krattigen, wurde vom Bernervolk mit einem Glanzresultat wiedergewählt. Dem Sigriswiler Adrian Amstutz hingegen reichten die Sympathien, die er im Oberland und in seiner SVP geniesst, nicht für die Wiederwahl. Die klare Abwahl ist nicht als Niederlage des Oberlandes oder als Niederlage von Land gegen Stadt zu werten, sondern vielmehr als Sieg des 71 Prozent grossen Nicht-SVP-Volkes im Kanton Bern.
Die Wahl des Bewährten, auch für Linke und Grüne vernünftig politisierenden Bürgerlichen Luginbühl und des wirtschaftsfreundlichen und krisenerprobten Linken Hans Stöckli ist nichts als logisch: Denn für Grüne, Linke und die bürgerliche Mitte ist Hardliner Amstutz schlicht nicht wählbar. Zu offensichtlich sind bei ihm die Einflüsse des rechtspopulistischen Zürcher SVP-Flügels erkennbar. Das Berner Stimmvolk hat erkannt, dass diese nicht wirklich lösungsorientierten Einflüsse in einer Standesvertretung, die mehrheitsfähige Lösungen entwickeln muss, nichts verloren haben.
Adrian Amstutz bleibt der Trost, dass er als bestgewählter Berner Nationalrat weiter politisieren kann. Dort, in der Volksvertretung, darf er sich durchaus wie bisher pointiert fürs Berner Oberland starkmachen.
b.stuedle@bom.ch (Berner Oberländer)
Erstellt: 21.11.2011, 08:52 Uhr
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189 Kommentare
Der Leistungsausweis Herr Stöckli ist bemerkenswert im Sinn der Vernichtung der eigenen Heimat nicht mehr und nicht weniger.Wer durch Biel geht und mit Bielern spricht hört unisono, Biel: Nur noch Ausländer. Aber das ist der Regierungs Wille. Denken bis zum eigenen Geldbeutel. Was die derzeitige Landesregierung hinterlassen wird ist bestenfalls ein ein Vermerk, es gab einaml eine Nation Schweiz Antworten
Ich gratuliere Werner Luginbühl und Hans Stöckli ganz herzlich zu ihrer Wahl und freue mich, dass wir Berner zwei fähige Politiker in den Ständerat gewählt haben. Mit Adrian Amstutz hätten wir einen Vertreter des Stillstands und des Mittelalters, also lieber zwei Politiker, die vorwärts schauen, als nach hinten :-) Antworten

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