«Für ein Mitglied unserer Kurve wäre ich eingestanden»
Aktualisiert am 28.10.2011 62 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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«Der Grund, dass wir hier mehrheitlich gegen Pyros sind, ist doch ganz einfach: Wir wollen uns und unserem Verein nicht schaden. Hier von irgendwelchen Traditionen zu schwafeln ist weit hergeholt», schreibt ein Anhänger der Thuner in deren Fan-Forum. Man scheint stolz zu sein, dass die Selbstregulierung geklappt hat und hofft, dass dies auch künftig der Fall sein wird.
Andere zielen mit ihren Kommentaren direkt auf den Fackelwerfer: Nach den Vorkommnissen in Zürich und den damit verbundenen Repressionsandrohungen eine Fackel zu zünden, sei einfach eine Riesendummheit, schreibt ein Fan.
Man kennt sich im Stadion
Die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer ist sich einig, dass Fackeln in ihrer Kurve nichts zu suchen haben. Sie wehren sich auch gegen Fussball-Fans die sagen, dass Pyros etwas mit Emotionen zu tun haben und zu einem Fussballspiel gehören. «Fackeln haben nichts mit Emotionen zu tun sondern mit Blödheit», schreibt einer.
Ein weiterer meint, dass er es satt habe, sich wegen solchen «Idioten» für sein Hobby rechtfertigen zu müssen. Er betont aber auch, dass Thun ein kleiner Verein sei, bei dem man sich kenne. Man sei auch mit den Verantwortlichen per du, begegne sich auf Augenhöhe und werde ernst genommen und geschätzt.
Kein Mitglied der Kurve
Einer der Fans macht deutlich, dass er die positiven Schlagzeilen aber für übertrieben hält. Er schreibt, dass der Fackelwerfer nur ausgeliefert worden sei, weil er mit seinen Kollegen das erste Mal am Spiel war und schon vor dem Fackelwurf durch Hitlergrüsse aufgefallen war. «Für ein Mitglied unserer Kurve wäre ich eingestanden», gibt der Thun-Fan zu. Er hätte dem Übeltäter für den Wurf nach dem Spiel allerdings ein blaues Auge verpasst.
Ein weiterer Fan teilt diese Meinung. Er betont aber, dass «dieses Gesindel» die volle Härte des Gesetzes verdient habe. Pyros als solches seien nicht das Problem, meint ein weiterer Diskussionsteilnehmer, sondern «die Einzeller, die sie abbrennen und rumschmeissen.» (js)
Erstellt: 28.10.2011, 12:44 Uhr
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62 Kommentare
Gratuliere den mutigen Eingreifern in Thun.So erledigt man,nicht nur in diesem Fall die Angelegenheit.Erinnere mich,vor vielen Jahren zogen in Bern jeweils Saubannerzüge wärend des Donnerstagabendverkauf durch die Innenstadt und verschmierten Wände.Das hörte damit auf,dass sich beherzte Bürger persönlich der Sache annahmen.Wie,darf ich nicht schreiben,weils als Aufruf zur Gewalt aussehen könnte. Antworten

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