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Füllen Thun und YB erstmals die neue Arena?

Von Michael Gurtner. Aktualisiert am 09.12.2011 6 Kommentare

Die Fieberkurve steigt: Am Samstag treten der FC Thun und die Young Boys zum ersten Derby in der neuen Arena an. Vor vollen Rängen? Bis am Donnerstag waren 9300 Tickets verkauft.

Die FC-Thun-Fans  in der neuen Arena – hier beim Spiel gegen GC.

Die FC-Thun-Fans in der neuen Arena – hier beim Spiel gegen GC.
Bild: Patric Spahni

Das Derby

Keine Platzwahl an der Tageskasse - Strassen werden gesperrt

Die Verantwortlichen des FC Thun empfehlen, für das morgige Derby gegen YB (17.45 Uhr, Arena Thun) den Vorverkauf zu benützen. Tickets können online über www.ticketcorner.ch gekauft und zu Hause ausgedruckt werden. Der Onlineverkauf läuft jeweils bis kurz vor Spielbeginn. Eintrittskarten gibt es auch in allen BLS-Reisezentren und SBB-Bahnhöfen sowie bei den Ticketcorner-Vorverkaufsstellen. An der Tageskasse in der Arena ist keine Platzwahl mehr möglich, es wird der bestmögliche Platz zugewiesen. Wie üblich wird im Gästesektor nur alkoholfreies Bier ausgeschenkt.


Folgende Verkehrsmassnahmen wurden kommuniziert: Fahrverbot für Motorfahrzeuge auf der Allmendingenallee (stadtauswärts) und Talackerstrasse/Burgerstrasse (Höhe Neufeldschulhaus). Der Parkplatz P9 des Waffenplatzes ist für Park and Ride eingerichtet – Signalisation beachten. Parkverbote gelten an der Mönchstrasse (ab Frutigenstrasse bis Seefeldstrasse), Seefeldstrasse (ab Mönchstrasse bis Innere Ringstrasse), Rampenstrasse und Allmendingenallee. Matchbesuchern wird empfohlen, den öffentlichen Verkehr zu benützen (Extrabusse ab dem Bahnhof).

www.ticketcorner.ch
www.fcthun.ch

Ein Rekord bleibt mit Sicherheit unangetastet: Am 2.Mai 2004 besuchten 10'055 Fussballfans das Meisterschaftsspiel gegen den FC Basel im Lachenstadion. Das ist und bleibt Vereinsrekord. Das Fassungsvermögen in der neuen Arena beträgt nämlich «nur» 10'000 Personen – und es gibt eine weitere kleine Einschränkung: «Wir sperren bewusst gewisse Teile in jedem Sektor», sagt Alain Kappeler, CEO der Stadion Thun AG. Dies sei einerseits eine interne Sicherheitsmassnahme: Wenn beispielsweise ein hartgesottener YB-Fan online ein Ticket für den Heimsektor des FC Thun gekauft hat, wird diesem ein Platz aus dem Reservekontingent in einem anderen Sektor zugewiesen.

Andererseits werden bewusst Plätze für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen frei gehalten. Alain Kappeler hofft, dass die Arena im Derby gegen die Berner Young Boys erstmals ausverkauft sein wird. Die Ausgangslage ist äusserst vielversprechend: Bis gestern waren 9300 Tickets verkauft. Einzig rund 500 Stehplätze und einzelne Sitzplätze sind noch verfügbar.

Basel-Spiel klar übertroffen

Damit erreicht das Spiel gegen den Kantonsrivalen bereits sicher Platz 4 der Meisterschaftsspiele mit den höchsten Zuschauerzahlen in Thun. Bisher war das meistbesuchte Spiel im neuen Stadion dasjenige am 24.September gegen den FC Basel mit 7801 Personen. Dieser Wert wird zum Ende der Vorrunde jetzt locker übertroffen. Kein Wunder, sagt Stadion-CEO Kappeler: «Das ist natürlich ein krönender Abschluss.» Ein Abschluss zudem, der den Zuschauerschnitt der laufenden Saison deutlich aufwertet. Derzeit liegt er bei 6085 pro Partie – mit einem ausverkauften Stadion gegen YB steigt er auf rund 6500 und liegt damit rund 1000 Personen über dem bisherigen Rekord (5509 in der Rückrunde der Saison 2004/2005) und sogar mehr als 2000 Personen über der Rückrunde der letzten Saison, der letzten im altehrwürdigen Lachenstadion. Das sind zwar erfreuliche Zahlen – und die budgetierten 6000 Fans pro Spiel werden übertroffen. Trotzdem herrscht bei Alain Kappeler nicht uneingeschränkte Freude. «Wir haben die Zahlen analysiert. Finanziell sind wir eher ein wenig enttäuscht», sagt er – und nennt als Beispiel den Match gegen Servette: Da wurden offiziell über 5000 Zuschauer gemeldet – durch die Drehkreuze marschierten aber «nur» 4100 Fans. Gewertet wurden für die offizielle Zahl auch alle Saisonabos, wie das bei allen Clubs Usus ist. Kappelers Fazit: «Wir hätten pro Spiel etwa 500 Fans mehr gebraucht.» Genaue Zahlen zu den Einkünften nennt er vor dem letzten Match der Vorrunde nicht.

Fahnen für die Stimmung

Das alles schmälert die Vorfreude auf das letzte Spiel des denkwürdigen ersten Arena-Jahres in keiner Weise. Im Stadion werden FC-Thun-Fahnen verteilt, um zusätzlich für Stimmung zu sorgen. In Sachen Gastronomie wappnen sich die Verantwortlichen mit zusätzlichen Verkaufsständen. Wenn es um die Wurst geht, soll morgen alles klappen – nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 09.12.2011, 08:30 Uhr

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6 Kommentare

michael leoson

09.12.2011, 11:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung

kein wunder kommen nicht mehr zuschauer, den bei dieser preispolitik bleibe auch ich lieber zuhause. 70sfr. für einen platz auf der gegentribüne sind nicht durchschnitt, in der super league, sonder sogar die höchsten preise die man für vergleichbare plätze zahlen kann. man kann bei gewöhnlichen match`s sehr gut beobachten wo die preiszonen sind. Antworten


Patrick Ackermann

09.12.2011, 14:03 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Nun, mit diesen stolzen Preisen(bis 70.--) kann man von den Oberländern nicht erwarten, dass Sie jeden Match anschauen gehen. Beim Spiel gegen Basel ist mir aufgefallen, dass vor allem die teuren Plätze(70.--) leer blieben, der Family-Corner und die anderen Eckplätze(bis 38.--) praktisch voll waren. Antworten



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