First-Flieger in der Testphase
Links
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
«Die harschen Witterungsbedingungen der letzten Wochen hatten eine weitere Verzögerung des Baus zur Folge»: Christoph Egger, Leiter Angebot Berg der Jungfraubahnen, erklärte den 40 angereisten Gästen und Medienvertretern am Samstagmorgen auf First (2166 m), warum sie heute nicht fliegen durften: «Wir erhalten die Betriebsbewilligung nach weiteren Testfahrten, die wir in den nächsten Tagen ausführen werden.» Die definitive technische Abnahme des neuen First-Fliegers durch das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte (IKSS) ist für morgen vorgesehen, sodass der ordentliche «Flugbetrieb» am Weihnachtstag aufgenommen werden soll. Ursprünglich war die Einweihung für den 13.Dezember vorgesehen gewesen. Die schwierigen Arbeitsbedingungen bei Schneesturm und Kälte verzögerten jedoch den Bau.
«Es het rächt gfägt»
Ein paar Flüge am neuen «Zip Rider» gab es dann aber am Samstagmorgen doch noch zu bestaunen – so liessen sich die «Jungfraubähnler» die Gelegenheit nicht nehmen, eine rasante Fahrt durch Nebel und Schneetreiben zu unternehmen. Finanzchef Christoph Seiler, Mediensprecherin Kathrin Naegeli und Pistenpatrouilleur Fredi Abegglen lieferten sich ein regelrechtes Rennen: Ausgerechnet die nur 54 Kilo leichte Kathrin Naegeli glitt nach 800 Meter langem rasantem Flug am gespannten Stahlseil auf Schreckfeld als Erste in die Bremsfedern hinein. Und hatte offensichtlich den Plausch am 85-Stundenkilometer-Ritt: «Äs het rächt gfägt.» Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, war an der Einweihung des 1,3 Millionen Franken teuren First-Fliegers auch dabei: «Ich rechne für das erste Betriebsjahr mit bis zu 25000 Fahrgästen.»
800 Meter Tyrolienne
Der First-Flieger stellt ein neues Ganzjahresangebot für jedermann zwischen 35 und 125 Kilo Körpergewicht dar: An einer knapp 800 Meter langen Tyrolienne können Abenteuerlustige in einem Sicherheitsgurt sitzend von der First 200 Höhenmeter zur Station Schreckfeld sausen. Der Flug dauert rund 45 Sekunden.
(Berner Oberländer)
Erstellt: 22.12.2008, 07:55 Uhr













