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Energie Thun setzt auf Windkraft
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Die Energie Thun AG und die Wasserwerke Zug AG (WWZ) beteiligen sich mit je rund 15 Prozent am Windpark Sustrum/Renkenberge bei Lathen in Norddeutschland, wie die Energie Thun AG gestern mitteilte. Diese hat das mittelfristige Ziel, den Eigenproduktionsanteil von heute 20 Prozent auf rund 50 Prozent zu erhöhen. Der Produktionsausbau soll über verschiedene Technologien diversifiziert sein. Die Beteiligung am norddeutschen Windpark Sustrum/Renkenberge sei «ein integraler Bestandteil des Zielportfolios», heisst es.
Beteiligung: 31 Prozent
Der Windpark liegt rund 100 Kilometer hinter der Küste an der niederländischen Grenze und umfasst 32 Windenergieanlagen. Die in 80 Meter Höhe befindlichen Turbinen mit einem Rotordurchmesser von 64 Metern und einer Nennleistung von je 1,5 Megawatt produzieren jährlich rund 70 Gigawattstunden Strom. Die Prüfung aller juristischen, technischen, ökologischen und kaufmännischen Aspekte habe die Attraktivität der Beteiligung bekräftigt, schreibt das Unternehmen. Mit insgesamt 31 Prozent sichern sich die beiden Partner ein strategisches Mitspracherecht.
Die Energie Thun AG hat sich mit den WWZ für den Schritt über die Grenze entschieden, weil sich in der Schweiz keine vergleichbaren Möglichkeiten bieten. Mit Sustrum/Renkenberge setze die Energie Thun AG dabei auf bewährte, hohe Betriebssicherheit und ein geringes Risiko. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. (Berner Oberländer)
Erstellt: 18.03.2010, 08:36 Uhr


