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Der Jungfrau-Park setzt neu auch auf die Wunder der Bergwelt

Der Jungfrau-Park in Matten setzt in der neuen Saison neu auch auf die Wunder der Bergwelt. Zu bestaunen gibt es eine 360-Grad-Panorama-Show von Aletsch und Jungfrau sowie das Welterbe im Miniaturformat.

Geschäftsführer Bernhard Zysset blickt der Eröffnung des Jungfrau-Parks am 2.April erwartungsfroh entgegen.

Claudius Jazella

Die Berner Alpen kommen in den Jungfrau-Park. Bernhard Zysset präsentiert den neu gestalteten Eingangsbereich zum Welterbe-Aletsch-Pavillion.

Die Berner Alpen kommen in den Jungfrau-Park. Bernhard Zysset präsentiert den neu gestalteten Eingangsbereich zum Welterbe-Aletsch-Pavillion. (Bild: Claudius Jezella)

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«Jungfrau-Park» statt «Mystery Park» – die Namensänderung Anfang des Jahres hat nicht nur am Eingang des Themenparks in Matten sichtbare Spuren hinterlassen. Auch beim Programm für die neue Saison sind Neuerungen auszumachen. Denn neben den Rätseln der Menschheit nimmt nun auch die wunderbare Bergwelt der Berner Alpen ihren Platz im Jungfrau-Park ein und übernimmt einen der sieben Pavillons. In einer 15-minütigen 360-Grad-Panorama-Show können die Besucher ihren Blick von Matterhorn, Finsteraarhorn, Schilthorn und Jungfrau schweifen lassen, ohne dass Nebel oder Wolken die Aussicht trüben. Ebenfalls neu entstanden ist eine dreidimensionale Projektion des Unesco-Weltnaturerbes mit Aletschgletscher und Jungfrau. «Per Joystick können die Besucher sich in der Bergarena bewegen, Geodaten abfragen und Trailer ansehen», erklärt Bernhard Zysset, Geschäftsführer des Jungfrau-Parks, das interaktive Geländemodell.

«Jungfrau» ist bekannter

«Wir wollen nicht nur auf die Rätsel von Erich von Däniken setzen, sondern sukzessive auch etwas Neues aufbauen», sagt Hauptaktionär Oskar Schärz zur Neuausrichtung des Parks, die mit der Namensänderung einhergeht. Schärz: «Der Name ‹Mystery Park› ist negativ belegt. Deshalb mussten wir ihn ändern.» Zudem sei der alte Name zwar in der Schweiz bekannt gewesen, im Ausland seien jedoch Erich von Däniken und die Jungfrauregion die bekannteren Werte.

Dennoch liegt das Hauptaugenmerk natürlich auch weiterhin bei den Rätselpavillons, wenn der Park am Karfreitag, 2.April, seine Pforten öffnet. Im Maya-Pavillon dreht sich alles um das vermeintliche Ende der Welt im Jahr 2012. Die Orient-Schau wird um neueste Entdeckungen erweitert, die Forscher unterhalb der Pyramiden in Ägypten gemacht haben. Beide Ergänzungen hat der geistige Vater des Mystery Park, Erich von Däniken, ausgearbeitet, der auch in diesem Jahr einmal wöchentlich Vorträge im Park halten wird. Der Film «Magical Oberland» wird auf vielfachen Wunsch weiterhin gezeigt.

150'000 Besucher erhofft

Bereits aus dem vergangenen Jahr bekannt ist das Kinderparadies Mysty Land. Die Spielmöglichkeiten für die kleinsten Parkbesucher von zwei bis zehn Jahren werden noch ausgebaut. Auch der Bereich «Spiel und Spass» erhält einen zusätzlichen Parcours für Modelllastwagen. Bewährt hat sich das flexiblere Preis-Punkte-Modell, mit dem man den Eintritt zu einzelnen Attraktionen buchen kann. Der Preis für eine Tageskarte für Erwachsene erhöht sich um 3 Franken auf nun 41 Franken.

Bis zum 31.Oktober ist der Jungfrau-Park geöffnet, einen Monat länger als im vergangenen Jahr. Mit vierzig bis fünfzig fest angestellten Mitarbeitern wird geplant. «Damit sich die Investitionen für die neuen Shows rechnen, müssten wir rund 150'000 Besucher haben», sagt Oskar Schärz. Bei der Wiedereröffnung 2009 kamen 90'000 Leute.

Hotel in zwei Jahren

Und Schärz hat schon die nächsten Entwicklungsschritte im Blick: In zwei Jahren soll ein Hotel mit 250 Zimmern stehen, etwas später zwei Eventhallen für jeweils 1800 Personen. Beide Projekte befinden sich zurzeit im Vernehmlassungsverfahren beim Amt für Gemeinden und Raumordnung. Nach Angaben von Schärz unterstützt die Regionalkonferenz Oberland-Ost die Pläne des Jungfrau-Parks, da diese eng mit der regionalen Entwicklungszone auf dem Flugplatz Interlaken verknüpft seien. Die Regionalkonferenz unterstützt das Beitragsgesuch von 400'000 Franken, das der Jungfrau-Park an den Kanton gestellt hat. (Berner Oberländer)

Erstellt: 16.03.2010, 09:08 Uhr

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1 Kommentar

Bernd-Ulrich Fleischmann

24.10.2010, 18:31 Uhr
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Meine Damen, meine Herren wir sind jetzt 2 mal, am Anfang und dieses Jahr im Park gewesen und finden ihn immer noch interessant. Sie sollten den Touristen aus dem "Fernen Osten" ein "pauschal Arrangement" anbieten. So hätten Sie einen sicheren Betrag in der Kasse. Der Parkplatz ist viel zu teuer ! Mit freundlichen Grüssen Bernd Fleischmann Antworten



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