Biker feiern das 20. Homberg-Race

Das erste Downhill-Rennen 2015 jährt sich heuer zum zwanzigsten Mal. Mitgründer Thomas Ryser sprach über Veränderungen, Wetterprobleme und sein schönstes Erlebnis.

Mitgründer Thomas Ryser beim Juniorentraining im Vorfeld zum 20.Homberg-Race, welches
dieses Wochenende über hundert Mountainbiker nach Homberg locken wird.

Mitgründer Thomas Ryser beim Juniorentraining im Vorfeld zum 20.Homberg-Race, welches dieses Wochenende über hundert Mountainbiker nach Homberg locken wird. Bild: Markus Hubacher

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Tempo, Action und viel Dreck. Das verspricht Thomas Ryser, Mitgründer des Homberg-Race zum 20-Jahr-Jubiläum des Downhill-Rennens dieses Wochenende. Programm sind wie jedes Jahr die Kategorien Kid’s Race, Downhill und Dual Eliminator.

Diese letzte Kategorie verspricht laut Ryser besonders viel Spannung: «Beim Dual Eliminator starten zwei Fahrer gleichzeitig auf derselben Strecke und kämpfen um den Sieg.» Der Wettkampf findet morgen Nachmittag statt und ist Teil des schweizweiten Bergamont Swiss 4Cross Cup. Am Sonntag folgt ein weiteres Highlight: die Finalrunde der Berner Downhill-Kantonalmeisterschaft.

Die Qualifikationen aller Kategorien und die Finalrunden des Dual Eliminator werden morgen von 14 bis 20 Uhr am Moosacker in Homberg ausgetragen. Der Startschuss für die Festwirtschaft, die Startnummernausgabe und der Rückblick auf 20 Jahre Homberg-Race finden bereits heute Abend statt. Zusätzlich zur Diashow findet morgen Nachmittag das Jubiläumsrennen «Back on Track» statt. An diesem messen sich Fahrer der letzten 20 Jahre auf der neuen Strecke.

Problemfaktor Wetter

Das erfahrene OK ist ein eingespieltes Team, welches den Anlass Jahr für Jahr zu verbessern versucht. «Bei der Organisation der Festwirtschaft und den Sicherheitsmassnahmen konnten wir uns deutlich steigern. Die Strecke selbst konnten wir laufend verbessern und fairer gestalten», sagt der passionierte Biker.

Die grösste Sorge macht dem OK um Ryser Jahr für Jahr die wechselhafte Wetterlage. Diese sei vor allem in den letzten 3 Jahren unvorteilhaft gewesen und habe zu sinkenden Teilnehmer- und Zuschauerzahlen geführt. «Wir spüren das mittlerweile auch in den Finanzen. Wir stehen zwar nach wie vor solide da, können uns aber keine grösseren Ausfälle mehr leisten.» Nicht zuletzt wegen der tatkräftigen Unterstützung des Skiclubs Homberg könne das Rennen auch in Zukunft weiter bestehen.

Bei den wetterbedingten Absagen machte Thomas Ryser eine interessante Beobachtung: «Oft sind es Fahrer ab 30, welche bei schlechter Witterung Forfait geben. Man wird halt bequem», bemerkt der 37-Jährige süffisant. Er selbst wird am Rennen teilnehmen – bei jeder Witterung.

Konstanter Nachwuchs

Angesprochen auf sein schönstes Erlebnis während dieser 20 Jahre, nennt Ryser spontan die Einführung des Kid’s Race 2003. «Es ist toll zu sehen, dass die Jungen bei jedem Wetter einen Riesenspass am Sport haben. Das motiviert, weiterzumachen.» Das Kid’s Race ist beim Blick in die Zukunft ein wichtiger Faktor für das Weiterbestehen des Rennens.

Denn viele der mittlerweile über hundert Kids bleiben dem Sport treu und nehmen später an den Rennen der oberen Kategorien teil. Dies trägt zu einer gesunden Altersstruktur des Events bei: «Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer bewegt sich seit Jahren konstant zwischen 20 und 30 Jahren.»

www.sc-homberg.ch (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 24.04.2015, 11:14 Uhr

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