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Beliebte Hängebrücke wird privat

Aktualisiert am 09.02.2012 1 Kommentar

Der Frutiger Gemeinderat hat beschlossen, keine Verantwortung mehr zu übernehmen für die Hostaldenbrücke zwischen Frutigen und Adelboden.

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Nach dieser sogenannten «Entwidmung» wird die zu einer Touristenattraktion gewordene Fussgängerbrücke privat. Der Frutiger Gemeinderat beschloss den Rückzug der Gemeinde, weil Verhandlungen zum Abschluss einer Dienstbarkeitsvereinbarung zwischen Gemeinde und den Eigentümern der Brücke gescheitert sind. Das teilte die Frutiger Gemeindeverwaltung am Donnerstag mit. In dieser Vereinbarung hätten Unterhalts- und Sicherungsfragen geklärt werden sollen.

Die Eigentümer der 153 Meter langen Brücke über die Engstlige wollen aber den Fussgängersteg für die Öffentlichkeit zumindest teilweise offen lassen. Das sagte ein Mitglied der Eigentümerfamilie, Karin Wäfler, am Donnerstag auf Anfrage.

Öffnungszeiten wie die Beiz

Voraussichtlich werde sie und ihr Mann die Brücke zu den Öffnungszeiten des Brücken-Beizlis öffnen, sagte sie. Dieses Restaurant wurde eingerichtet, nachdem die luftige Brücke in maximal 38 Metern Höhe von Hunderten von Wanderern und Ausflüglern benutzt worden war.

Die Brücke war 2006 eigentlich als Schulweg für Kinder erstellt worden. Sie wurde aber so beliebt, dass sich in einer Petition über 1000 Personen beim Frutiger Gemeinderat für ein Engagement der Gemeinde stark machten. Der zuständige Regierungsstatthalter muss den Rückzug der Gemeinde als Mitträgerin des Fussgängerstegs noch gutheissen. (cls/sda)

Erstellt: 09.02.2012, 10:44 Uhr

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1 Kommentar

Daniel Jaggi

09.02.2012, 19:43 Uhr
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Da keimt der Verdacht auf, dass der Gemeinderat Frutigen ein Problem mit Leuten hat, welche nicht in einem Verband oder Verein mitmachen, sondern unabhängig sind. Den Bogen völlig überspannt, hat derselbe Gemeinderat, welcher Herrn Petroni geholfen hat, den Reitstall Frutigen aufgrund anonymer, unhaltbarer Anschuldigungen in den Dreck zu ziehen. Von neutraler Haltung keine Rede! Antworten



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