Autofahrerin blieb in Unterführung stecken

ThunEine Autolenkerin ist mit ihrem Fahrzeug in der Fussgängerunterführung am Aarequai in Thun stecken geblieben. Letztlich trug einzig das Auto einen Schaden davon.

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Marcel Heckendorn staunte nicht schlecht, als er am Donnerstag um etwa 10 Uhr aus dem Fenster seines Coiffeursalons am Aarequai blickte: «Ich konnte es fast nicht glauben, aber da fuhr tatsächlich ein Auto auf dem Quai.» Die Lenkerin, bei der es sich laut Heckendorn um eine ältere Frau handelte, steuerte auf die Fussgänger- und Velounterführung der Sinnebrücke zu und blieb – mit ihrem Fahrzeug in Schräglage – kurz davor stecken.

«Drei Männer, die zufällig dort waren, halfen der Frau mit Anweisungen. Sie war eingeklemmt und konnte nicht einmal mehr aussteigen», erzählt Heckendorn. Letztlich habe sie den schwarzen Audi selbstständig wieder aus der Unterführung hin­aus und Richtung Mühleplatz fahren können. Später habe sie mit drei Polizisten den Ort des Zwischenfalls aufgesucht. Wie Recherchen dieser Zeitung zeigten, ist das Auto auf eine Garage in Bern zugelassen.

Dominik Jäggi, Mediensprecher bei der Kantonspolizei Bern, bestätigte am Donnerstagabend den kuriosen Zwischenfall. «Eine unserer Patrouillen ist kurz vor 10 Uhr zur Unterführung ausgerückt», sagte Jäggi. Beim Eintreffen der Polizisten sei das Fahrzeug – dank der Mithilfe von Passanten – bereits wieder aus der misslichen Lage befreit gewesen.

«Sachschaden gab es einzig am Fahrzeug», hielt Jäggi fest. Ansonsten seien nach ersten Erkenntnissen weder die Lenkerin noch Drittpersonen verletzt worden. Auch die Unterführung sei nicht beschädigt worden. Was die Lenkerin zur aussergewöhnlichen Fahrt bewogen hatte, blieb gestern unklar. «Weitere Abklärungen sind im Gang», sagte Jäggi. (Thuner Tagblatt)

(Erstellt: 14.01.2016, 20:04 Uhr)

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