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Aufgeregte Stimmung vor dem Gigathlon-Start

Von Dino Dal Farra. Aktualisiert am 12.07.2010

Stossweise trudelten sie ein, die Gigathleten: Am Freitag Nachmittag füllte sich die Wiese bei der Panzerpiste Thun nach und nach mit roten Zelten.

<b>In Reih und Glied: </b>Die Zelte auf dem Thuner Waffenplatz bilden das Wort «Thun».

In Reih und Glied: Die Zelte auf dem Thuner Waffenplatz bilden das Wort «Thun».
Bild: Thomi Studhalter

Aufbruchstimmung herrschte am Freitag Nachmittag im Basiscamp: Ein Fünferteam beim Aufbau eines Zelts auf dem Thuner Waffenplatz. (Bild: Patric Spahni)

Auf dem Thuner Waffenplatz herrschte am Freitag Nachmittag Stimmung in bester Open-Air-Manier: Reihenweise mobile Toiletten, provisorische Waschbecken am Wiesenrand, Verpflegungsstände und der Geruch von Gras und Heringtüten auf der Campingwiese.

Die Gigathletinnen und Gigathleten trudelten stossweise im Basiscamp bei der Panzerpiste ein. Beladen mit Kleidung, Schlafsäcken und Ausrüstung gings für sie in der Nachmittagshitze zum Zeltfassen. Danach ratschten die Reissverschlüsse, schwollen die Luftmatratzen und raschelten die Plachen im Sekundentakt. Bis am späten Abend standen 2500 Zelte für rund 5600 Teilnehmer. Die Zelte bildeten aus der Vogelperspektive betrachtet das Wort «Thun».

Angst vor der Hitze

Die Aufregung für den Grossanlass Gigathlon 2010, dessen Strecke über 452 Kilometer und 7940 Höhenmeter durch den Grossraum Thun und weite Teile des Berner Oberlands führt, war im Basiscamp am Abend vor dem Startschuss zu spüren. Athletin Daniela Güdel aus Bern hatte Bedenken wegen des Wetters. «Ich fürchte mich ein bisschen vor der Hitze», sagte sie. Zuversichtlicher waren da ihre Zeltnachbarn, die dem Start euphorisch entgegenfieberten. Das Team «Seuzifire», bestehend aus fünf Feuerwehrleuten aus Seuzach bei Winterthur, fühlte sich für den zweitägigen Kraftakt gewappnet. «Wir nehmen in erster Linie teil, um unseren Teamgeist zu fördern», sagte Teamleader Martin Diener. Das Zeltaufstellen gehört wie der morgendliche Weckdienst in sein Pflichtenheft. Und irgendwie erstaunt es wenig, dass er im beruflichen Leben Feuerwehrkommandant ist.

Die Jagd hat begonnen

Am frühen Samstagmorgen um 5 Uhr hat die Jagd nach der Sonne – so das Motto des diesjährigen Gigathlons – begonnen. Das OK hat für den kräftezehrenden Sportanlass 47'000 Mahlzeiten und 2000 Bananen bereitgestellt. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 10.07.2010, 11:30 Uhr

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