52'000 wollten die OHA sehen
Eine frische Eisstadt die täglich urbaner wurde, ein Freigelände mit frischem Grün, ein abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot, eine Tierschau und 260 Ausstellende bescherten der Oberländischen Herbstausstellung (OHA) in Thun mehr Besucherinnen und Besucher als auch schon. Mit rund 52000 verbuchten Eintritten schloss gestern Abend die zweitgrösste Produkteschau im Kanton Bern nach zehn Tagen ihre Türen. Dies sind rund 2000 Messebesucher mehr als im Vorjahr. «Nach dem tollen OHA-Start sind uns mit dem Sommerwetter der vergangenen Tage die Eintritte etwas weggeschmolzen», bilanzierte OHA-Geschäftsführer Gerhard Engemann gestern Abend. Kurz nach Halbzeit rechnete er mit einem Plus von 10 bis 15 Prozent, weil insbesondere das erste OHA-Wochenende mit bis zu 8000 Besuchern täglich überdurchschnittlich zu Buche schlug.
Positive Stimmung
Der OHA-Geschäftsführer ist sich aber sicher: «Die OHA hat sich positiv entwickelt.» So seien der angepasste Rundgang mit der sanften Besucherlenkung sowie das neu gestaltete Freigelände bei den Ausstellern und beim Publikum gut angekommen. Insbesondere die Eisstadt habe bei Jung und Alt viel Staunen ausgelöst. wie viel sich die OHA-Leitung diese Attraktion kosten liess, liess sich Gerhard Engemann gestern nicht entlocken. Nur soviel: «Viel Herzblut und Initiative und viel Unterstützung durch die Sponsoren.»
Der Geschäftsführer stellte eine generell gute Stimmung fest. «Die Leute haben sich sehr interessiert gezeigt und waren auch bereit, etwas auszugeben.» Zudem konnte die Messe ohne grosse Zwischenfälle durchgeführt werden. «Wir hatten keine Unfälle und auch alle Tiere sind gesund», betonte Engemann. Wie der OHA-Chef weiter ausführte, wird die OHA 2011 vom 2. bis 11. September zum 52. Mal durchgeführt. Motto und Sonderschau sind noch nicht bekannt. «Ich will mich nicht zu früh festlegen», sagte Engemann. (Thuner Tagblatt)
Erstellt: 06.09.2010, 09:20 Uhr













