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11'000 Personen besuchten Fliegerschiessen

Von Bruno Petroni. Aktualisiert am 15.10.2010 2 Kommentare

Auch gestern verunmöglichte der Hochnebel die Luftbrücke für die VIPs zum Fliegerschiessen auf Axalp-Ebenfluh. Dennoch ist Luftwaffen-Kommunikationschef Jürg Nussbaum zufrieden mit dem Publikumsaufmarsch.

1/15 Piloten der Schweizer Luftwaffe zeigen spektakuläre Kunststücke über der Axalp.
Bild: Keystone

   

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«Das neue Verkehrskonzept hat voll hingehauen, die Staus blieben diesmal gänzlich aus»: Jürg Nussbaum als Kommunikationschef der Schweizer Luftwaffe gab sich gestern rundum zufrieden, denn auch in diesem Jahr pilgerten über 11'000 Besucher zum Tschingel auf 2240 Meter über Meer hinauf, um sich von der Durchschlagskraft der Schweizer Luftwaffe zu überzeugen. Unter ihnen auch der extra mit Sack, Pack, Teleobjektiv und Nationalfahne aus Tschechien angereiste Domenic Lazcik: «Das letzte Mal, als ich angereist bin, wurde die Flugschau abgesagt, ich kehrte frustriert nach Hause zurück. Jetzt bin ich sehr glücklich, dass ich hier an der Sonne auf das Nebelmeer hinunterschauen kann.»

«Ganz heisse Crew»

Ebenfalls fasziniert vom herbstlichen Bergpanorama zeigte sich gestern der US-Air-Force-Offizier und Pilot Doug Reynolds, der unter anderem bereits 2500 Flugstunden im F-15-Kampfjet auf dem Zähler hat: «Ich bleibe gleich vier Monate hier in der Schweiz, möchte mit meiner Familie in diesen schönen Bergen noch Skifahren gehen und Spass haben.» Reynolds war hell begeistert von der fliegerischen Präzision der Patrouille Suisse: «Mit dieser Fliegerstaffel habt ihr aber eine ganz heisse Crew. Unglaublich, wie diese Jungs um die Bergkuppen driften. Das Fliegerschiessen Axalp ist übrigens sehr populär und bei unseren Piloten immer wieder ein Thema.» Fünf weitere geladene ausländische Gäste verfolgten die gestrige Flugschau vom Kontrollturm aus: Der argentinische Militärdiplomat Daniel Piccatto, sein iranischer Kollege Seyyed Abbas Husseini und Vertreter aus China, Deutschland und Polen wurden von Verbindungsoffizier Gregor Schwegler betreut.

Ohrenstöpsel rein

Wie bereits am Mittwoch demonstrierte die Fliegerstaffel 8 mit der Tiger-5-Flotte auch gestern ihr Können, gefolgt vom Displayteam des Super Puma Cougar. Die Flugschau des EC-635-Helikopters fiel aus – «er wurde kurzfristig zu einem Primäreinsatz zusammen mit der Rega abberufen», teilte Platzsprecher Mario Winiger den gestern angereisten 4500 Besuchern mit. Dafür wusste das Publikum spätestens beim Einzelauftritt des lauten FA/-18-Kampfjets, warum es die bereits im Tal unten gratis verteilten Ohrenstöpsel mitgenommen hat. Die Fallschirmaufklärer und das neue Pilatus Trainingsflugzeug PC-21 rundeten das Programm ab.

Schon am Mittwoch stieg die Nebelgrenze fast bis 2000 Metern über Meer auf . Dies war gestern Donnerstag nicht anders. Und so blieben die 600 geladenen Gäste, die per Helikopter hätten zur Ebenfluh transportiert werden sollen, in Unterbach am Boden, wollten sie nicht den Weg via Axalp und zu Fuss auf sich nehmen.

(Berner Oberländer)

Erstellt: 15.10.2010, 11:17 Uhr

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2 Kommentare

Alfred Freuler

18.10.2011, 07:28 Uhr
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Hallo, Was schreibt ihr hier nur für Märchen? Ich war am 12.10.2010 frühmorgens in Brienz-Brunnen, wunderschönes Wetter, leere Parkplätze und die Armee hat gerade die Parkplatzabschrankungen abgeräumt.... Fliegerschiessen 2010 wurde ABGESAGT???????????? Wenn das Eure Auffassung von Berichterstattung ist????? Mit freundlichen Grüssen Alfred Freuler Antworten


Alfred Freuler

18.10.2011, 07:40 Uhr
Melden

Hallo, Ich möchte mich für mein eben gesendeten Kommentar entschuldigen, ich habe mich im Jahr vertan. Freundlich Grüsse Alfred Freuler Antworten



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