Stadt ehrt erfolgreichste Sportler
Die ausgezeichneten Sportler:
Badminton: Fischer Monika, Bösiger Christian, Eggenschwiler Marco, Hofer Anna Rosa. Bogenschiessen: Dreier Stephan, Stampfli Kathrin, Lammers Iris, Moser Gabriella. Duathlon: Schläpfer Andrina, Giacometto Jana, Bill David, Holenweger Lars. Curling: Laubscher Annette, Gnägi Kathrin, Schneider Barbara, Dick Marianne; Dick Urs, Laubscher Peter, Häner Roland, Noti Albert; Niebur Jens, Brunner Hubert, Linder Patrick, Morgenthaler René. Dynamic-Shooting: Heller Peter, Heller Joshua, Zanardi Annamaria, Gehri Rolf, Bogaert René, Josi Oliver, Hermann Otto, Simonet Peter, Hermann David, Mottet Andreas, Gaon Ivo, Itani Marwan, Fricker Daniel, Bieri Ueli. Eisstockschiessen: Weyermann Fredy, Schenk Fritz, Lobnik Hans, Caspar Andreas, Caspar Martin, Weyermann-Rothen Dédée, Rubi Ursula, Rixner Nelly. Gymnastik: Gym-Team TV Kaufleute Solothurn. Kajak/Kanu: Arnold Andreas, Kurt Mike, Stoffel-Kurt Nadine, Amstutz Schläppi Kristin, Hasler Julian, Eigenstetter Michael, Wunderlin Tanja, Mathys Melanie, Stölken Annika, Tischer Valentin, Bouruvka Yves, Ostermeier Deborah, Ryf Pascal. Mountainbike: Schneitter Nathalie, Stauffer Alina, Burki Nik. Patrouillenlauf: Beffa Marco, Dreier Thomas. Tanzen: Emch Sonja, Secchi Francesco. Triathlon: Schläpfer Andrina, Giacometto Jana, von Büren Rebekka, Holenweger Lars.
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Stadtpräsident Kurt Fluri durfte gestern Abend im Schloss Waldegg zur 34. Sportlerehrung der Stadt Solothurn begrüssen. Neben der Gratulation für herausragende Leistungen ist der Anlass eine Möglichkeit, an die Tätigkeit der öffentlichen Hand im sportlichen Sektor zu erinnern und allgemeine Gedanken zum Sport anzustellen.
Ersteres übernahm der Stadtpräsident indem er kurz mit ein paar Detailzahlen Transparenz zum Engagement der Stadt schuf: «Im letzten Jahr hat Solothurn brutto 1,662 Millionen Franken für den Sport ausgegeben, dies umfasst allgemeine Aufwendungen, das Schwimmbad, Hallenbad, Fussballstadion, die CIS-Halle, Ausgaben für das Ferienheim Saanenmöser, Beiträge an Ski- und Ferienlager.» Nach Abzug der Einnahmen von 475000 Franken, die grösstenteils vom Schwimmbad stammen, hat die Stadt den Sport mit 1,19 Millionen Franken subventioniert.
Schiedsrichter als Thema
Der zweite Teil, die allgemeinen Gedanken zur Sportwelt, war dem Gastreferenten überlassen. Aufrufe zum fairen Sport gehören zur Tagesordnung, über das faire Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern und deren Stellenwert im Sport muss wohl noch vermehrt gesprochen werden. Jüngste Vorkommnisse vor allem im Fussball beweisen dies. Der Theologe und Philosoph, Rugbyspieler und Coach in dieser Sportart, Reto Stampfli, widmete sich dieser Thematik. Sein Aufruf an Sportler, Fans und Zuschauer: «Den Schiedsrichtern muss mehr Achtung entgegen gebracht werden, sie dürfen nicht dauernd in Frage gestellt werden.»
Respekt vor Autoritäten
Stampfli machte einen Exkurs ins Schiedsrichterwesen der Sportgeschichte und verschiedener Sportarten. So genoss der Kampfrichter im antiken Olympia-Wettstreit einen sehr hohen Stellenwert. In ausgeprägten Kampfsportarten ist davon noch viel übrig geblieben, so hat beispielsweise im Rugby der Schiedsrichter absolute Befehlsgewalt, «sonst wäre dieses Spiel gar nicht möglich». Aber auch bei Nicht-Kampfsportarten gebe es diesen hohen Stellenwert: «Beispielsweise beim Gehen hat er eine extrem wichtige Position oder beim Tennis sitzt er nicht von ungefähr in einer höheren Position», zeigte Stampfli auf.
Heute müsse der Schiedsrichter manchmal vor Angriffen geschützt werden. Reto Stampfli schlug hier einen Bogen zur heutigen Gesellschaft: «Auch im Sport zeigt sich, dass Autoritäten immer mehr angezweifelt werden.» Da forderte er zum Umdenken auf, gerade erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler würden mit ihrem Verhalten im Spiel gute Beispiele sein können. (Berner Zeitung)
Erstellt: 14.05.2009, 10:23 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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