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Rene Strickler: «Grenchen ist sicher ein interessanter Standort»

Von Parzival Meister. Aktualisiert am 04.09.2009

Zieht René Strickler mit seinem Raubtierpark von Subingen nach Grenchen? Noch diesen Monat trifft er sich jedenfalls mit Vertretern der Stadt. Und Strickler sagt, er würde mit seinem Park gerne im Mittelland bleiben.

René Strickler muss mit seinen Raubtieren umziehen. Ob Grenchen ihm den passenden Standort bieten kann, zeigt sich Mitte Monat.

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Alles begann in der letzten Grenchner Gemeinderatssitzung: SVP-Mann Heinz Müller regte an, die Stadt solle sich mit René Strickler in Verbindung setzen, denn dieser suche nach einem neuen Standort für seinen Raubtierpark (wir berichteten). Mittlerweile ist bereits ein Treffen aufgegleist. Mitte dieses Monats wird eine Delegation aus Grenchen mit René Strickler zusammenkommen und erstmals über einen möglichen Umzug nach Grenchen diskutieren.

Termin ist noch unklar

Klar ist also noch gar nichts. Die beiden Parteien müssen erstmals abklären, was sie einander zu bieten haben. Schon jetzt kann Strickler aber sagen: «Grenchen ist sicher ein interessanter Standort.» Denn er würde mit seinem Raubtierpark gerne im Mittelland bleiben. Dass er in Subingen die Zelte abbrechen muss, steht fest. «Ich weiss aber nicht, wie lange wir noch bleiben können. Da ist ein Verfahren am Laufen», so Strickler.

Grenchen oder Dompierre?

Zurzeit steht er in Kontakt mit zwei Gemeinden: Grenchen und Dompierre im Kanton Fribourg. Obwohl Strickler sagt, er würde gerne im Mittelland bleiben, will er sich zu diesem Zeitpunkt nicht für einen der beiden Standorte aussprechen. Den Kontakt zu Dompierre pflegt er nämlich schon einige Jahre. Hier war ein Grossprojekt geplant, das von Strickler initiert wurde. Auf 42ooo Quadratmetern sollte «Jungleworld» entstehen. Die Baubewilligung lag bereits vor. «Das Projekt scheiterte aber, weil wir die nötigen 30 Millionen Franken nicht aufbringen konnten», erklärt René Strickler.

Alles neu aufgleisen

Mittlerweile ist die Baubewilligung abgelaufen und Strickler sagt: «Jetzt müssen wir alles neu aufgleisen, wir sind wieder in einem neutralen Gang.» Käme also ein Deal mit Grenchen zu Stande, wäre es möglich, dass hier einmal «Jungleworld» entsteht. Das Projekt werde jedenfalls noch immer weiterverfolgt, so Strickler.

Win-win-Situation

Wegen der guten Verkehrsanbindung und den grossen Landreserven würde sich für den Raubtierpark wohl ein Standort im Süden Grenchens anbieten. Vielleicht sogar in der Nähe des Flughafens. Doch würde der Fluglärm die Tiere nicht stören? «Nein, hier fliegen ja keine Kampf-Jets ihre Runden», so Strickler. Der Flughafen und sein Park würden sich sogar ergänzen. Beides sind beliebte Ausflugsziele für Familien. Strickler meint: «Das wäre eine win-win-Situation für alle.» (Solothurner Tagblatt)

Erstellt: 04.09.2009, 10:05 Uhr

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