Banga verhängt Burka-Verbot
Aktualisiert am 13.12.2009 8 Kommentare
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Verschleierte Personen dürfen auf der Stadtverwaltung ab sofort nicht mehr bedient werden, wie er gegenüber «Tele M1» sagte. Der Grund für den Entscheid ist ein Vorfall vom Freitagmorgen. Eine junge Schweizerin, die zusammen mit ihrem marokkanischen Vater auf der Einwohnerkontrolle erschienen war, wollte ihr Gesicht nicht enthüllen.
Sie wollte sich als neue Einwohnerin von Grenchen anmelden. Dabei sei sie - inklusive bandagierten Händen - komplett verhüllt gewesen. Die Frau habe sich dann in einem seperaten Raum gegenüber weiblichen Angestellten enthüllt, damit sie identifiziert werden konnte.
Polizisten aufgeboten
Weil er nicht gewusst habe, wie ihr Vater reagieren werde, habe er zwei Polizisten der Stadtpolizei Grenchen aufgeboten, hielt Banga fest. Es habe aber keine Probleme gegeben.
Für die Stadtverwaltung Grenchen gelte nun die Weisung, keine mit Burka verschleierten Frauen mehr zu bedienen, betonte der ehemalige SP-Nationalrat. Bei amtlichen Geschäften müsse man erkennen, wer man vor sich habe. (vh/pd)
Erstellt: 13.12.2009, 11:02 Uhr
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