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War es ein Rennen?

Von Katharina Merkle. Aktualisiert am 22.12.2011 6 Kommentare

Warum überholte der 18-jährige Neulenker mitten im Dorf ein anderes Auto? Es könnte sich um ein Rennen gehandelt haben, spekuliert der «Blick».

1/9 Die Unfallstelle in Täuffelen: Hier wurde die Familie von einem schleudernden Auto mitgerissen.
Arthur Sieber, Newspictures

   

Der 18-jährige Elektriker aus Hagneck knallte am Samstag mit seinem schwarzen BMW erst in einen korrekt entgegenkommenden Opel. Dann in den 34-jährigen Polizisten aus Lyss, der mit seiner Frau, dem Sohn und der Tochter den Zebrastreifen überquerte. Der zweifache Familienvater wurde zehn Meter weit weggeschleudert und starb noch am Unfallort. Warum unternahm der 18-Jährige mitten im Dorf ein so gefährliches Manöver? Der «Blick» spekuliert in seiner gestrigen Ausgabe, es könnte sich um ein Rennen gehandelt haben. Die Zeitung zitiert eine anonyme Augenzeugin. Die Frau will einen Bekannten kennen, der vor dem BMW und einem zweiten Auto gefahren sein soll. Im Rückspiegel habe er beobachtet, dass sich die beiden Autos gegenseitig mehrmals und mit einem aggressiven Fahrstil überholt haben.

Die Kantonspolizei will dies weder bestätigen noch dementieren: «Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind noch in vollem Gang, es gibt keine neuen Erkenntnisse, die kommuniziert werden können», sagt der Leiter der Medienstelle, Michael Fichter, gegenüber dieser Zeitung. Zeugen seien weiterhin gebeten, sich zu melden (032 3445111).

Der 49-jährige Lenker des Opels zeigt sich gegenüber dem «Blick» überzeugt, dass der 18-Jährige zu schnell unterwegs war. Er selber habe die Familie von weitem gesehen, die Fahrt verlangsamt und ein Handzeichen gegeben. Er sei an vorbeigefahren und habe aus dem Fenster geschaut, ob sie gut angekommen sind. Der Vater sei schon auf dem gegenüberliegenden Trottoir gestanden. In diesem Augenblick näherten sich Autos, die in Richtung Biel fuhren. Der BMW begann ein Überholmanöver und kollidierte mit dem Opel. Diesen schleuderte es in die Familie, es gab einen lauten Knall.

Der 49-jährige Opel-Fahrer liegt mit einer Wirbelverletzung und einem gebrochenen Brustbein im Spital. Zum Zustand des ebenfalls schwer verletzten mutmasslichen Unfallverursachers äussert sich die Polizei nicht.kle> (Berner Zeitung)

Erstellt: 22.12.2011, 07:31 Uhr

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6 Kommentare

walter bossert

22.12.2011, 09:45 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Autorennen scheinen sich zu einer Plage auszuweiten, ich kann mindestens 1 mal pro Woche solches Tun beobachten. Die Polizei sollte halt vermehrt in neutralen Autos unterwegs sein! Antworten


barbara beyeler

22.12.2011, 09:10 Uhr
Melden 6 Empfehlung

gebt diesen jungen männern nur noch autos mit max. 50 ps! Antworten



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