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Der 67-Jährige sollte in die Psychiatrie

Der 67-jährige Peter Hans Kneubühl ist geflüchtet. Er hat zuvor auf einen Polizisten geschossen und diesen schwer verletzt. Wo sich der Schiesswütige derzeit aufhält, ist unklar. Gegen den Mann war ein sogenannt fürsorgerischer Freiheitsentzug angeordnet.

1/37 «Ich bin froh, am Leben zu sein»: Peter Kneubühl wurde am 17. September von der Kantonspolizei Bern verhaftet.
Bild: Keystone

   

Spezialeinheiten machen sich bereit

(Video: Jon Mettler)

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Angeordnet hat den Freiheitsentzug der Bieler Regierungsstatthalter Werner Könitzer, wie «Schweiz aktuell» berichtet. Der 67-jährige Rentner Peter Hans Kneubühl hätte demnach am Mittwoch einem Psychiater zur Untersuchung zugeführt werden sollen. Als die Polizisten beim Haus des Mannes auftauchten, kam es zur Eskalation. Peter Kneubühl ist flüchtig und konnte bisher nicht angehalten werden, wie François Gaudy, Chef der Regionalpolizei Seeland, am Donnerstagnachmittag vor Ort sagte. Der Gesuchte ist rund zwei Meter gross und von schlanker Statur. Er hat weisse Haare und trägt einen weissen Stoppelbart. Er ist Brillenträger, trägt ein helles Hemd und dunkle Hosen. Die Polizei bittet die Bevölkerung in einer Mitteilung um Mithilfe.

Suche auf ganze Schweiz ausgedehnt

Gegen Donnerstagmittag haben die Einsatzkräfte feststellen müssen, dass sich der Gesuchte nicht mehr im Haus seiner Eltern am Mon-Désir-Weg im Bieler Lindenquartier befindet. Die Polizei hatte den ganzen Morgen die Liegenschaft und die nähere Umgebung gründlich durchsucht. Auch im vermuteten Waldstück konnte er nicht angehalten werden. Die Suche wurde auf die ganze Schweiz ausgedehnt.

Wie es dazu kommen konnte, dass Peter K. trotz Riesenaufgebots der Kantonspolizeien Bern, Zürich, Thurgau und Baselland entkommen konnte, kommentierte der Regionalpolizei-Chef folgendermassen: «Wir haben daran auch keine Freude.» Der Täter habe aber gegen 1 Uhr am Morgen unvermittelt mit einem Gewehr auf die Polizei gefeuert und den Überraschungsmoment sowie die Dunkelheit genutzt, um zu entkommen. Gaudy: «Bei all unseren Überlegungen stand stets die Sicherheit der Polizisten und des Mannes selbst im Vordergrund.»

Beim Schusswechsel ist ein Elitepolizist am Kopf schwer verletzt worden. Er musste notoperiert werden. Sein Zustand ist aber stabil.

Der 67-Jährige Peter K. wird von Anwohnern als Eigenbrötler beschrieben, der das Haus nicht oft verlassen habe. Anwohner äusserten bereits am Donnerstagmorgen die Vermutung, der Mann halte sich nicht mehr im Haus auf.

Erste Anzeichen von Beruhigung

Die 40 Bewohner aus den umliegenden Gebäuden sind teilweise in Zivilschutzanlagen untergebracht worden, andere wohnten bei Bekannten. Am Donnerstag um 20 Uhr dürfen sie in ihre Wohnungen im Lindenquartier zurückkehren. Ebenfalls evakuiert wurden die Schülerinnen und Schüler der Linden-Schulhäuser. Am Freitag findet der Schulunterricht jedoch wieder normal statt.

Bei den Anwohnern des Lindenquartiers machte sich am Donnerstag Unbehagen breit. «Wir haben schon etwas Angst», erzählte ein älteres Ehepaar aus der Nachbarschaft. Eine direkte Nachbarin des flüchtigen Mannes beschrieb die Stimmung als angespannt. Sie bezeichnete den 67-Jährigen als Einzelgänger, «aber nicht böse oder gefährlich». Mit der Polizeiarbeit sei sie zufrieden, wie sie gegenüber bernerzeitung.ch weiter ausführte. Sie schätzte die Situation als sehr schwierig für die Polizei ein, nicht zuletzt weil der Garten des Rentners verwildert und deshalb unüberschaubar sei.

Sicherheitsmassnahmen noch immer hoch

Die Sicherheitsvorkehrungen im Lindenquartier sind seit Donnerstagmorgen verschärft worden. Für die Kantonspolizei Bern stand ein Super Puma der Schweizer Armee im Einsatz, wie Armeesprecher Christoph Brunner auf Anfrage sagte. Dieser Helikopter sei mit einer speziellen Wärmebildkamera ausgestattet, die zur Lokalisierung von Personen geeignet sei. Das Quartier befindet sich in der Nähe des Bieler Stadtzentrums. Auch dort herrscht erhöhte Polizeipräsenz.

Haus sollte versteigert werden

Das Haus des 67-Jährigen sollte per Gerichtsbeschluss versteigert werden, am Mittwoch hätte eine Besichtigung stattfinden sollen: Doch genau dies verhinderte der 67-jährige Mann, indem er sich alleine in besagtem Haus verschanzte und einen Schuss abgab. Angeblich soll er sogar selber die Polizei alarmiert haben, wie das «Bieler Tagblatt» in der Ausgabe vom Donnerstag schreibt.

Schüsse und Detonationen

Verschiedene Behördenstellen versuchten laut Miteilung, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen. Danach bemühten sich Spezialisten der Polizei darum, das Gespräch mit dem Mann aufzunehmen. Am späten Mittwochabend überstürzten sich dann die Ereignisse. Die Stadtpolizei Zürich rückte mit Spezialkräften an. Die Kantonspolizei Bern hatte Verstärkung angefordert, weil gleichentags der deutsche Bundespräsident Christian Wulff in Bern weilte und Kräfte dadurch gebunden waren. Die Kantonspolizei Zürich rückte bereits am Mittwochabend nach Biel aus. In der Nacht wurde diese jedoch noch zu einem weiteren Einsatz gerufen. Sie traf am Donnerstagmorgen erneut im Lindenquartier ein.

Gegen 22.27 Uhr waren mehrere Knallgeräusche zu hören, die wie Schüsse tönten. Gegen 22.55 Uhr gab es erneut einen lauten Knall, der sich wie eine Detonation anhörte. Gegen 0:20 Uhr am Donnerstag knallte es erneut zwei Mal. Polizeisprecherin Florie Marion bestätigte am Donnerstagmorgen genüber der Schweizerischen Depeschenagentur «Detonationen» in der Nacht. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.09.2010, 16:23 Uhr

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46 Kommentare

Hansruedi Zweiacker

10.09.2010, 13:29 Uhr
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Warum muss die Polizei ausrücken. sollen doch die Leute wo ein Interesse haben an der ZWANSVERSTEIGERUNG ausrücken ! Welcher Mensch gibt schon gerne sein Elternhaus weg. Antworten


Sandra Weibel

10.09.2010, 08:48 Uhr
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Hallo es tut mir leid, sowohl für den Polizisten der angeschossen worden ist als auch diejenigen Polizisten, die den Kopf für so etwas hinhalten müssen. Diese Leute halten den Kopf hin für Bürokraten der sich ihrer Macht bewusst, vielleicht etwas gar gesetzlich verhalten haben. Es wäre besser gewesen, im Vorfeld des traurigen Spiels etwas diplomatischer Vorgegangen zu sein. Dies hätte so nicht.. Antworten


christoph scheidegger

10.09.2010, 00:20 Uhr
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@ leo streng : eigentlich bin ich gleicher meinung wie sie: es ist wichtig dass jeweils frühzeitig, vorbeugend und mit psychologischem fingerspitzengefühl gehandelt werden kann. sozialbehörden können menschen in krisensituationen proaktiv früherkennen und in ihren netzen relativ sanft auffangen. ärzte und pfarrer sollen mit ihren care-teams auch zur prävention und deeskalation eingesetzt werden. Antworten


Florian Löwnesberger

09.09.2010, 23:24 Uhr
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Biel/Bienne wie es leibt und lebt ... grossartig im Parkbussenverteilen. Aber dann kommt mal ne richtige Aufgabe und schon ist die Polizei überfordert. Nicht eine kleine Dorfpolizei, sondern die besten SpecialForces der Schweiz mit der besten Ausrüstung und Ausbildung. Und der fast 70-jährige Opa läuft einfach davon. Ach was ist das peinlich- und erschreckend. Was wenn mal ein Krimineller kommt ? Antworten


leo streng

09.09.2010, 22:50 Uhr
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@ christoph scheidegger, hier hat der regierungsstatthalter wenigstens schneller gehandelt als in schüpfen, jahrelang bedrohen querulanten mitbürger, können sich alles erlauben, ein gutes beispiel dafür ist auch der müll heini aus dem thurgau, dort wäre ein ffe seit jahren nötig, der mann gibt ja selber zu, dass er psychisch gestört ist und bedroht behörden und den müllentsorger!!! Antworten


Heinz Hertig

09.09.2010, 22:34 Uhr
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Jede auch nur halbwegs ernstzunehmende Polizeiorganisation handelt äusserst fahrlässig, wenn sie in einer solchen Situaton zulässt, dass es überhaupt Schwerverletzte innerhalb der Einsatztruppe geben kann. Keiner professionellen Einsatztruppe weltweit käme es in den Sinn, einem offensichtlich ausser Kontrolle geratenen Täter ohne entsprechendem Schutz zu begegnen. Aber Dummheit ist nicht strafbar Antworten


Stephan Zaugg

09.09.2010, 22:17 Uhr
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Jede und Jeder der hier schreibt wie unfähig die Berner Polizei ist soll doch bitte hier ihre Kontaktdaten hinterlegen. So können sie beim nächsten schwierigen Einsatz kontaktiert werden um den Einsatz zu leiten und die Verantwortung zu übernehmen. Ebenso hätten dann die anderen Besserwisser ein weiteres Opfer um es hinterher in der Luft zu zerreissen.. Antworten


christoph scheidegger

09.09.2010, 22:07 Uhr
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dass peter hans kneubühl entkommen konnte, löst bei mir zwar erstaunen, aber keineswegs schadenfreude aus... (wer des geldes wegen etwas tut, handelt aus niedrigem motiv). - bemerkenswert ist meiner meinung nach, dass wieder so ein (ominöser...?) "FFE" von einem regierungsstatthalter verfügt wurde, das ist sicherlich allermindestens merkwürdig...! Antworten


Hurni Oliver

09.09.2010, 21:31 Uhr
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Unglaublich, kann nur in Biel/Bienne passieren. Bis auf die Zähne bewaffnete Special-Truppe (Enzian, Diamant-/ZH, Armeehelikopter etc.) beissen auf Granit, infolge eines 67-jährigen Rentners. Haus mit unzählingen Profi-Polizisten umstellt, und scheinbar, kann der Bewohner ungesehen entkommen. Die Aktion kostet sicherlich ein Mehrfaches, als die Liegenschaft bei der Steigerung hergegeben hätte. Antworten


Heinz Gerber

09.09.2010, 21:12 Uhr
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@Kettiger. Aber Halloooo, nicht spitzfindig werden, empfehle WG Art.8 richtig durchzulesen. Sonst hier ein Link zur Vertiefung: http://www.police.be.ch/police/de/index/sicherheit/sicherheit/waffen/waffenerwerb.html Antworten


Julian Heldstab

09.09.2010, 20:34 Uhr
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@daniel meister: Als zweifacher Familienvater und Polizist mit Erfahrung verdiene ich netto keine 6000.--. Dafür bin ich nebst 42 Stundenwoche jedes zweite Wochenende und jeden vierten Abend unter der Woche von zu Hause weg und halte stellvertretend für Sie irgendwo den Kopf hin. Wenn Sie schlafen gehen, wache auch ich über Sie und Ihre Lieben. Besten Dank, dass Sie meine Arbeit derart schätzen. Antworten


Sid Meyer

09.09.2010, 20:01 Uhr
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das sich das volk hier über die polizeiarbeit im allgemeinen auslässt, ist ja wohl klar... jeder, der mal eine busse erhalten hat, freut sich insgeheim schelmisch, das der mann entkommen konnte. jeder der nur halbwegs mal eine waffe abgefeuert hat, spielt sich zum experten auf. sie haben alle keine ahnung, was polizeiarbeit heute bedeutet. wegen des geldes tut dies keiner, sondern aus überzeugung. Antworten


rolf schaller

09.09.2010, 19:40 Uhr
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@sandra du hast sicher recht. ich verurteile niemand. Dieser Rentner ist ja jetzt auf der Flucht, aber man kann ihm kein "Gesicht" geben. Warum wurde bisher nirgends ein Bild veröffentlicht? Dies würde mir etwas mehr Sicherheit geben weil ich weiss wenn ich unterwegs bin, dass es nicht dieser Mann ist. Wie würdest Du dich fühlen wenn Du einem älteren Mann dann begegnen würdest? Antworten


Roland Peter

09.09.2010, 19:06 Uhr
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@Sandra: Hast ja recht mit dem was du schreibst aber wenn der Polizei einen 67 jährigen, schiesswütigen Psychopaten durch die Lappen geht, dann frage ich mich ernsthaft ob unsere Polizei nur für das Buseverteilen taugt. Einen 67 jährigen traue ich einfach keinen Hürdenlauf mehr zu! Antworten


Sandra Huber

09.09.2010, 18:41 Uhr
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Jeder ist wieder nur am beurteilen was die Polizei macht, oder eben nicht macht. Ich hätte alle Motzer mal hören wollen wenn die Polizei das Haus des Rentners gestürmt und ihn vielleicht sogar erschossen hätte... Die Titelseite vom Blick Morgen: "Schiesswütige Polizisten töten armen und psychisch kranken Rentner". Denkt lieber an den verletzten Polizisten der beinahe sterben musste! Antworten


Rolf Schaller

09.09.2010, 18:38 Uhr
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Was mich aber im nachhinein am meistens erschreckt hat, ist das ich so ungeniert mit meinem Auto rein und raus fahren konnte obschon so viel Polizei und Spezialeinheiten anwesend waren. Es verwundert mich deshalb nicht unbedingt, obschon mir nach dem ich von der Sache erfahren habe der Schrecken in den Knochen stecken blieb, dass der Rentner flüchten konnte. Antworten


Rolf Schaller

09.09.2010, 18:32 Uhr
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ich bin mit der Tochter bis zum Schulhaus gefahren. Dort standen sehr viele Polizisten und Eltern mit Kinder. Ich bin von niemanden angehalten, kontrolliert, noch informiert worden! Ich bin danach zurück gefahren durch das Quartier. Ich bin dann ins Büro gefahren und habe mich Erstaunen von der Sache erfahren. Was mich jetzt sehr erstaunt ist , dass ich weder angehalten noch kontrolliert wurde!! Antworten


christoph scheidegger

09.09.2010, 18:30 Uhr
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@ Daniel Meier : sie wagen zu sagen, was viele denken, das ist richtig und wichtig so. - dem bedauerlicherweise verletzten polizisten, wünschen sicher alle leser und kommentarschreiber von herzen gute genesung, das ist auch richtig und wichtig und das wird hier auch ausdrücklich gemacht...! Antworten


Rolf Schaller

09.09.2010, 18:25 Uhr
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Ich bin Vater eines Kindes welches im Lindenquartier wohnt resp. zur Schule geht. Ich selber wohne in Nidau. Als ich ins Lindenquartier fuhr, ist mir aufgefallen, das die Strassen zur Schule mit einer Fahrverbotstafel belegt waren. Da ich nicht wusste um was es ging, habe ich einen Weg von der Klinik Linde her gewählt. Das Fahrverbot habe ich bewusst missachtet, da meine Tochter zur Schule musste. Antworten


daniel meister

09.09.2010, 17:42 Uhr
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...stolz werden heute von der Kantonspolizei wieder zwei Dutzend "ertappte" Raser vermeldet. Aber Drogen- und Menschenhandel, sonstige organisierte Kriminalität und Gewalt im öffentlichen Raum, tja da wird's eng für diese hoch bezahlten Beamten. Und wenn einer auf Amok macht wie dieser Herr in Biel, ist man endgültig überfordert und ruft nach nationaler Verstärkung und Luftwaffe. Wirklich krass. Antworten


Thomas Zaugg

09.09.2010, 17:37 Uhr
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@Daniel Kettiger: Wie gesagt, beim Kauf ist die Sache heute ganz klar. Ohne Bewilligung vom Staat gibts keine (Feuer-)Waffe! Und wie wollen sie das umsetzen bei den bereits vorhandenen Waffen? Wer sich nichts hat zu Schulden lassen kommen wird auch diese Bewilligung bekommen. Wieso auch nicht? Selbst wenn eine Aktion plant hat er ja noch nichts gemacht weshalb das Gesuch abgelehnt werden könnte. Antworten


Has-Peter Häusler

09.09.2010, 17:28 Uhr
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Für mich unglaublich, dass wenn ein Haus von den besten Polizeispezialisten der CH umstellt und mit Flutlicht ausgeleuchtet wird, der Rentner das Haus im Spaziergang verlassen kann. Das ist schlechte Polizeiarbeit. Hier in Brasilien wäre dieser Mann innert einer Stunde Tod oder in Polizeigewahrsam. Die brasilianische Polzei ist eine der brutalsten Polzei der Welt. Ist auch nicht gut. Antworten


Beat Berner

09.09.2010, 17:04 Uhr
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Schliesse mich Tom Emmenegger an.Aber vielleicht ist dies ja Polizeitaktik?Ein Bild sollte man schon veröffentlichen,da es ja sein kann,dass er bald neben einem am Nachbartisch in der Beiz zu Abend isst und sich die Nachrichten anschaut.Es wird wieder einmal mehr gesprochen als gehandelt, typisch Schweiz.Diese Supercops wissen,dass Ihr Job gefährlich ist und erhalten so auch ein paar SFr mehr. Antworten


Markus Berner

09.09.2010, 17:01 Uhr
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Der Name des Polizeisprechers tönt doch ein wenig stark zynisch! Hoffentlich erholt sich der Polizeibeamte gut und trägt nicht bleibende Schäden davon. Gute Genesung! Im Raum Biel ist die Erfolgsquote beim Überführen von gemeingefährlichern Rentnern nicht berühmt, sei es in diesem Fall oder beim Fahrer des Motorboots. Antworten


Tom Emmenegger

09.09.2010, 16:39 Uhr
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Da schliesse ich mich Daniel Meier an: ein Radarkasten ist halt einfacher zu bedienen, als einen alten Mann zu fangen! Immerhin soll es sich ja um "Spezialeinheiten" handeln. Ob bewaffnet oder nicht, es wäre ihr Job, das Problem zu lösen, dafür sie diese "Supercops" ja trainiert und ausgerüstet. Ober eine tolle Ausrüstung und ein modernes Gewehr machen halt nicht alles aus! Antworten


Pascal Schütz

09.09.2010, 16:26 Uhr
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Ach wie stümperhaft ist das den!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Er ist flüchtig obschon das Haus umstellt war.???????????? Bevölkerung soll vorsichtig sein.....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Polizei hatts noch nicht mal geschaft ein Bild zu veröffentlichen so das man evt. den Rentner erkennen könnte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Antworten


Andi Bezzoli

09.09.2010, 15:51 Uhr
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Ein Polizist wurde durch diesen Mann verletzt. Ein Polizist, der wahrscheinlich ein Mensch wie du und ich ist. Und da kommen von Aussenstehnden Kommentare, dass die handelnden Leute unfähig, nichtsnutzig, nicht gut genug sind. Dies ist erbärmlich und feige. Dies sind genau die Bürger, die meinen sie können alles besser und sind für nichts zu gebrauchen. Möge der Verletzte sich wieder erholen. Antworten


Christian Tschan

09.09.2010, 15:36 Uhr
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@ Nathalie Sieber: Ihr Kommentar ist mehr als Stümperhaft, die Geiselbefreiung die Sie meinen war in Manila und das liegt doch einbisschen woanders. Aber zum Thema, wie gross wäre der Aufschrei wenn die Polizei den Mann erschiessen würde? Was die Eisatzkräfte auch machen, es ist doch falsch Antworten


Daniel Kettiger

09.09.2010, 15:35 Uhr
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@alle, die mir Unwissen vorwerfen: Es gibt erstens die Ausnahmen nach Art. 10 Waffengesetz (WG). Zweitens entspricht eine Anmeldung von Waffen im Sinne von Art. 42a WG keiner Bewilligungspflicht sondern ist eine Meldepflicht. Das ist rechtlich etwas total anderes. Mithin ist meine Forderung nach einer flächendeckenden Bewilligungspflicht berechtigt. Antworten


Daniel Dummermuth

09.09.2010, 15:32 Uhr
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@Michael Eichner: Ihre Sprüche hier im Forum nützen niemanden etwas. Weder der Polizei noch den Bewohnern des Quartiers. Ich glaube nicht, dass Sie dieses Problem besser lösen würden. Aber schreiben ist halt viel einfacher, als handeln. Antworten


freddy huber

09.09.2010, 15:23 Uhr
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Vielleicht müsste man sich überlegen, die ganze Stadt Biel zu evakuieren, einfach lächerlich und peinlich was die Polizei da für eine Show abzieht. Der Mann kommt von selber zurück. Antworten


nathalie sieber

09.09.2010, 14:35 Uhr
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@michael eichner, bin ganz ihrer meinung, evt sollten die einsatzkräfte die gleichen funkfrequenzen nutzen! die geiselbefreiung in bankok war mehr als stümperhaft, wie man live auf cnn beobachten konnte. hoffen wir, dass es hier besser gelingt. Antworten


Peter Menni

09.09.2010, 14:29 Uhr
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at Daniel Kettiger, wissen Sie überhaupt wovon Sie reden? Schusswaffenbesitz ist schon bewilligungspflichtig! Erst überlegen, anstatt solchen Mist zu reden. Es gibt Tausende Menschen in der Schweiz die eine Waffe haben und diese nie gebrauchen würden, aber von denen hört man nie etwas... Antworten


Stalder Otto

09.09.2010, 14:14 Uhr
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Klar sofort verbieten. Ich glaube nicht das einige Leute von außerhalb unsere Grenzen sich daran halten werden. Vielleicht sollten sich einige Weltverbesserer, Besserwisser und Wahrsager Gedanken machen "WIESO". Oft kommt es einem vor wie beim Fussball da wissens auch immer alle besser. Antworten


Gregory Brown

09.09.2010, 14:00 Uhr
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Auf dem Bild 2 sieht man schön wie die Polizei wieder einmal gegen das kantonale Vermummungsverbot verstösst. Antworten


Michael Eichner

09.09.2010, 13:59 Uhr
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Aber mal Hand aufs Herz: was geht hier falsch? Es kann doch nicht sein, dass ein knapp 70ig Jähriger Opa eine Person anschiesst und dann noch flüchten kann? Es ist die Unfähigkeit der Polizei, wahrscheinlich mangelt es an Intelligenz und normalem Sachverstand. Eine unfähigere Truppe als "unsere" Polizei und "unsere" Armee gibt es nirgends auf der Welt. Und ich bezahle diese auch noch! Antworten


Heinz Lehman

09.09.2010, 12:48 Uhr
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Daniel Meier: Ich würde vorschlagen Sie gehen als Einzelperson in das Haus und lösen das Problem, und übernehmen dann auch die VERANTWORTUNG!! Antworten


Freddy Luger

09.09.2010, 12:40 Uhr
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Dachte immer die jungen sind an allem schuld "Böse Rentner " !!! Antworten


Heinz Gerber

09.09.2010, 12:14 Uhr
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@ Herr Meier. geben sie den Auftrag zum "Fangschuss" der Polizei? Erinnerungen an Chur werden wach. Bitte zuerst überlegen. @Kettiger: Für Waffenlänge unter 50cm musste schon seit mehr als 40 Jahren ein Waffenerwerbsschein beim Regierungstatthalteramt (Weitergabe an die Polizei) eingereicht werden. Ab 2009 muss man dies auch für Waffen über 50cm beantragen, darum der Aufstand der versch. Vereine. Antworten


Martin Hug

09.09.2010, 12:12 Uhr
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Daniel Kettiger Wir brauchen kein Verbot von Waffen, weil diese angeblich Leid anrichten. Was wir brauchen, ist viel schwieriger zu erkämpfen und benötigt sehr viel mehr Einsatz, als ein Verbot zu fordern. Wir brauchen Menschen, die die Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen. Das ist schwierig, sicher. Viel einfacher ist es, ein Gesetz oder ein Verbot zu fordern. Antworten


Thomas Zaugg

09.09.2010, 11:49 Uhr
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@ Daniel Kettiger: Sie sind nicht richtig Informiert! Dies ist bereits der Fall. Im Besitz befindliche Waffen müssen seit Dez 09 registriert werden. Für den Kauf braucht es einen Waffenerwerbsschein (Bewilligung der Polizei). Wenn dieser Mann bis jetzt eine reine Weste hatte und keinen Eintrag im Strafregister hat konnte er eine Waffe kaufen. Solche Ereignisse sind damit nicht zu verhindern. Antworten


Noel Denzler

09.09.2010, 11:07 Uhr
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Herr Meier, sagt Ihnen der Begriff "verschanzt" etwas? Der Mann frühstückt wahrscheinlich nicht mit seiner Waffe auf der Terasse und lässt sich festnehmen.. Man könnte auch einfach wie Sie meinen rein stürmen und den Mann erschiessen, aber das ist ja wohl nicht der Sinn der Sache. Dazu kommt, dass sich die Polizisten im Fall der Räumung auch einem hohen Risiko aussetzen würden.. Antworten


Daniel Kettiger

09.09.2010, 11:00 Uhr
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Der Vorfall zeigt - leider einmal mehr - auf, dass wir in der Schweiz eine viel strengere Waffengesetzgebung brauchen. Der Schusswaffenbesitz muss bewilligungspflichtig werden! Antworten


Marc Schaad

09.09.2010, 10:59 Uhr
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@ Daniel Meier Ich weiss ja nicht wie Sie in diesem Einsatz vorgehen möchten. Wenn die Vermutung nahe liegt dass ein Sprengsatz im Besitz dieses Mannes ist, möchte ich die Wohnung nicht stürmen. Ein gezielter Distanzschuss eines Scharfschützen kann ohne unmittelbare Bedrohung auch nicht erfolgen. Die Spezialeinheiten wissen sehr wohl was sie machen. Antworten


Christian Hirschi

09.09.2010, 10:43 Uhr
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@daniel meier Wieder einmal typisch! Vom Bürostuhl aus die Lage analysieren und die Verantwortlichen vor Ort krtisieren. Sie haben doch überhaupt keine Ahnung! Schweigen wäre in Ihrem Falle die beste Variante! Antworten


daniel meier

09.09.2010, 10:21 Uhr
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unglaublich... ein einzelner hält kantonspolizisten aus 3 kantonen sowie spezialeinheiten in schach und verletzt trifft auch noch. entweder herrscht dort ein einziges organisation chaos, oder diese sogenannten "spezialtruppen" sind überhaupt nicht sachgemäss ausgebildet? oder wie ist es anders zu erklären, dass sich dieser mann immer noch frei bewegen kann? Antworten



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