Stv. Statthalter über Kneubühl: «intelligent, wirr, schreibwütig»

Von Wolf Röcken, Jürg Spori. Aktualisiert am 11.09.2010 17 Kommentare

Der stellvertretende Regierungsstatthalter von Biel, Philippe Garbani, äusserte sich am Freitag im Westschweizer Fernsehen zu Peter Hans Kneubühl. Der 67-Jährige soll früher an einer Fachschule in Biel angestellt gewesen und ein hoch intelligenter Mensch sein.

Dieses mit dem Computer bearbeitete Bild zeigt, wie Peter Hans Kneubühl heute aussehen könnte.

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Bild: Kantonspolizei Bern

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Zwar habe man gewusst, dass der Mann Probleme hatte, so Garbani. Doch diese seien nicht so gravierend gewesen, dass ein Eingreifen nötig gewesen wäre. Ein Entmündigungsverfahren habe es vor einigen Jahren zwar gegeben. Dann sei aber nichts passiert.

100-seitige Briefe

«Was ihm vor 10 Jahren widerfahren ist, ist noch präsent», sagte Garbani. Der 67-Jährige leidet offenbar unter Verfolgungswahn: Er könne nichts vergessen. Worum es im Behörden-Streit ging, sagte Garbani nicht. Persönlichen Kontakt habe niemand im Statthalteramt gehabt. Es gab aber Briefwechsel. Der Renter sei «schreibwütig» gewesen und habe ein eigenes, teilweise wirres Weltbild entworfen. Seine Briefe seien teilweise mehr als 100 Seiten lang gewesen.

Der 67-Jährige habe eine Verteidigungshaltung eingenommen und sich angegriffen gefühlt. Er habe sich gegen Vorwürfe gewehrt, die ihm nie gemacht wurden. Laut Garbani ist Kneubühl aber auch ein sehr einsamer Mensch. Er habe das Haus nur in den Abendstunden verlassen. Die geplante Zwangsversteigerung des Hauses war es , die die Krise auslöste.

Am Donnerstag veröffentlichte die Polizei ein Fahndungsbild von Kneubühl, das zeigt, wie er heute aussehen könnte. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.09.2010, 22:12 Uhr

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17 Kommentare

samanta eicher

10.09.2010, 22:59 Uhr
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geht ja noch 100 seitige briefe, nichts im vergleich zum auch wirren müllmann aus dem kosovo, welcher nach eigenen aussagen bis zu 15000 briefe und beschwerden gemacht hat. ich arbeite seit jahren in der verwaltung, weiss wieviel papierflut bearbeitet werden muss. für solche "fälle", wäre ein controlling sinnvoll am besten von einer spezialisierten externen firma, kostet weniger als grosseinsatz Antworten


Patrick Lüthi

10.09.2010, 23:19 Uhr
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Sehr geehrte Menschen,mein Name tut hier jetzt nichts zur Sache. Thema: Mon-Desirweg in Biel. Naja...Sicherheit gut und Recht,aber was passiert mit den Haustieren,während einer evakuierung der Staatsmacht......? Ich wohne seit 8 Jahren im Mon Desirweg 7 in der Dachwohnug,habe zwei Katzen. Die sind seit der Polizist angeschossen wurde,und danach das Haus stürmten..total verstört! Antworten



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