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Stv. Statthalter über Kneubühl: «intelligent, wirr, schreibwütig»

Der stellvertretende Regierungsstatthalter von Biel, Philippe Garbani, äusserte sich am Freitag im Westschweizer Fernsehen zu Peter Hans Kneubühl. Der 67-Jährige soll früher an einer Fachschule in Biel angestellt gewesen und ein hoch intelligenter Mensch sein.

Dieses mit dem Computer bearbeitete Bild zeigt, wie Peter Hans Kneubühl heute aussehen könnte.

Dieses mit dem Computer bearbeitete Bild zeigt, wie Peter Hans Kneubühl heute aussehen könnte.
Bild: Kantonspolizei Bern

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Zwar habe man gewusst, dass der Mann Probleme hatte, so Garbani. Doch diese seien nicht so gravierend gewesen, dass ein Eingreifen nötig gewesen wäre. Ein Entmündigungsverfahren habe es vor einigen Jahren zwar gegeben. Dann sei aber nichts passiert.

100-seitige Briefe

«Was ihm vor 10 Jahren widerfahren ist, ist noch präsent», sagte Garbani. Der 67-Jährige leidet offenbar unter Verfolgungswahn: Er könne nichts vergessen. Worum es im Behörden-Streit ging, sagte Garbani nicht. Persönlichen Kontakt habe niemand im Statthalteramt gehabt. Es gab aber Briefwechsel. Der Renter sei «schreibwütig» gewesen und habe ein eigenes, teilweise wirres Weltbild entworfen. Seine Briefe seien teilweise mehr als 100 Seiten lang gewesen.

Der 67-Jährige habe eine Verteidigungshaltung eingenommen und sich angegriffen gefühlt. Er habe sich gegen Vorwürfe gewehrt, die ihm nie gemacht wurden. Laut Garbani ist Kneubühl aber auch ein sehr einsamer Mensch. Er habe das Haus nur in den Abendstunden verlassen. Die geplante Zwangsversteigerung des Hauses war es , die die Krise auslöste.

Am Donnerstag veröffentlichte die Polizei ein Fahndungsbild von Kneubühl, das zeigt, wie er heute aussehen könnte. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.09.2010, 22:12 Uhr

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17 Kommentare

Susann Geyer

11.09.2010, 19:17 Uhr
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WAS ICH EIN WIRKLICHES DRAMA NENNE... Stv. Statthalter über Kneubühl: «intelligent, wirr, schreibwütig» Wenn ein Bürger sich über Jahre hinweg von den Behörden bedroht fühlt— aus welchen Gründen auch immer—, von ihnen zermürbt wird und letztendlich durchdreht, weil er keinen Ausweg mehr sieht, wird er in den Medien absolut respektlos und ohne Empathie zerpflückt. Alle ziehen über den Mann her, vom stellvertretenden Statthalter bis zu befragten Leuten auf der Strasse; einzig die Psychologen bleiben sachlich. Man braucht in der Schweiz nicht "wirr" zu sein, um sich über das herrschende Vorschriften- und Behördentamtam mindestens aufzuregen — und dass im Alltag hier jeder jeden kontrolliert, macht das Leben auch nicht angenehmer. Ein Mensch mit geschwächter psychischer Widerstandskraft wird von alledem krank. Wenn aber in diesen selben Tagen 5 Kühe in steilem Gelände zu Tode stürzen, so steht das in der Zeitung, und man nennt es: Tödliches Drama am Stockhorn Antworten


christoph scheidegger

11.09.2010, 18:00 Uhr
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schade, haben die behörden verpasst, den peter hans kneubühl rechtzeitig für sie denken zu lassen. kneubühl wäre auch als (militär- oder polizei-) referent für operative führungsschulung oder für den taktikunterricht eine bereicherung geworden, auch als rentner mit lebenserfahrung. - peter hans kneubühl ist ein stratege. Antworten


Patrick Bieri

11.09.2010, 17:54 Uhr
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Es gäbe auch über den psychischen Zustand von Grabani einiges zu sagen. Antworten


Heinz Frey

11.09.2010, 15:20 Uhr
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Oje, der Arme...wenn man die Beiträge hier so liest, wird einmal mehr der Täter zum armen Behördenopfer gemacht. In unserem Land kann jeder alles bis zum geht nicht mehr anfechten. Wenn ein Haus verpfändet wird, dann wohl nicht ohne Grund und nach Jahren des Rechtsstreites. Einem Menschen hat der Psychopat in den Kopf geschossen!! Und hier gibt es einige Idi**, die für Ihn Partei ergreiffen. Antworten


martha w

11.09.2010, 10:12 Uhr
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@Florian Löwnesberg: ich wohne in der gemeinde die kürzlich auch täglich in den schlagzeilen war, wegen eins psychisch kranken und wohl drogensüchtigen jungen mannes!! der 1. FFE für ihn, wurde ziemlich lash ber juristisch korrekt "behandelt". die begründun "untherapierbar" ist allerdings kein grund, solche personen, wieder auf die allgemeinheit "loszulassen", ergebnis haben wir ja gesehen! Antworten


Peter Weber

11.09.2010, 09:34 Uhr
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Warum soll dem Mann das Haus weggenommen werden? Hab den Grund nirgends gelesen. Ist immerhin ein selten drastischer Vorgang und ein 67-Jähriger hat da nichts mehr zu verlieren, wenn ihm quasi der Boden unter den Füssen genommen wird. Kann jemand entkräften, dass das Haus nicht für Spekulanten oder noch mehr Ausländer "freigeschaufelt" werden sollte? Antworten


Ursula Badertscher

11.09.2010, 09:13 Uhr
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Querulante, schreibwütige Behördenkritiker schiebt man in die Psychi ab und Einsprachen werden vermehrt mit teuren Gebühren schon im Keim erstickt. Dazu herscht auf vielen Ämtern eine anmassende Paragraphenreiterei, die weit an der Realität vorbeischiesst. Mich verwundert eigentlich nur dass nicht mehr Leute ausflippen, weil sie diesen bürokratischen Würgegriff nicht mehr aushalten. Antworten


Michael Eichner

11.09.2010, 08:58 Uhr
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Ich hoffe, dass dieser äusserst unfähige Gaudy sofort von seinem hohen Trohn entmächtigt wird und wieder als Streifenpolizist eingesetzt wird. Mit seiner arroganten und nicht sehr belichteten Art sowie der fehlenden Kommunikation ist dieser Typ gefährlich für die ganze Bevölkerung. Polizisten als zivil einsetzen: sobald das der Opa weiss, schiesst er nun auf alles was sich bewegt. Ein Bieler Antworten


Simona Fricker

11.09.2010, 08:35 Uhr
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Ganz toll, diese kriegsähnliche Mobilmachung gegen einen alten, einsamen Mann.Der angeschossene Polizist hätte nicht sein müssen....!!! Und dass dieser verzweifelte Mann sich jetzt vielleicht irgendwo umbringt, auch nicht. Antworten


Ulrich Baumann

11.09.2010, 08:28 Uhr
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Es ist praktisch unmöglich, die Vorfälle von Biel gemäss den Presseberichten einzuordnen und zu beurteilen. Doch zunehmends beschleicht mich das Gefühl, das einmal mehr ein Mensch von unfähigen Behörden, Politikern und Richtern in die Enge gedrängt wurde! Und die unfähige Polizei erschüttert unser Vertrauen! Antworten


Patrick Arn

11.09.2010, 08:09 Uhr
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Beamtenwillkür gegen einen verdienten alten Mann ohne Rücksicht auf Verluste. Juristen die sich mit Paragrafen herumschlagen und die Menschlichkeit vermissen lassen. Hoffentlich kommt irgendwann ans Licht mit welchen Mitteln dieser alte Mann so in die Enge getrieben wurde. Sie können dir alles nehmen aber niemals deine FREIHEIT Antworten


Stefan Müller

11.09.2010, 07:25 Uhr
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Er hat sich angegriffen gefühlt? Zurecht anscheinend, wenn ihm die Behörden sein Haus wegnehmen wollen, ohne je mit ihm gesprochen zu haben. Antworten


christoph scheidegger

11.09.2010, 02:37 Uhr
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irgendwie (eine anwohnerin wolle eine angebliche drohung vernommen haben) geriet der peter hans kneubühl bedauerlicherweise in not (waffen wurden auf ihn angeschlagen). in seiner not wehrte er sich gegen den staat (notwehr...?) und feuert (auf seinem eigenen grundstück...?) eine schusswaffe gegen die schwer bewaffneten polizeitruppen ab. LEIDER wird ein polizist schwer verletzt!! das wiegt schwer. Antworten


christoph scheidegger

11.09.2010, 01:21 Uhr
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spezialeinheiten wollen präzise geführt werden. darauf haben die involvierten männer anspruch und anrecht. die einstzkräfte wurden an ihre standorte befohlen und der verletzte polizist wird ein chef sein, der vorne angeführt und die letzte deckung unter licht- und feuerschutz verlassen hat. (sobald spezialeinheiten unterfordert sind, muss man sie abziehen, die sind nicht für leerlauf trainiert). Antworten


Patrick Lüthi

10.09.2010, 23:19 Uhr
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Sehr geehrte Menschen,mein Name tut hier jetzt nichts zur Sache. Thema: Mon-Desirweg in Biel. Naja...Sicherheit gut und Recht,aber was passiert mit den Haustieren,während einer evakuierung der Staatsmacht......? Ich wohne seit 8 Jahren im Mon Desirweg 7 in der Dachwohnug,habe zwei Katzen. Die sind seit der Polizist angeschossen wurde,und danach das Haus stürmten..total verstört! Antworten


samanta eicher

10.09.2010, 22:59 Uhr
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geht ja noch 100 seitige briefe, nichts im vergleich zum auch wirren müllmann aus dem kosovo, welcher nach eigenen aussagen bis zu 15000 briefe und beschwerden gemacht hat. ich arbeite seit jahren in der verwaltung, weiss wieviel papierflut bearbeitet werden muss. für solche "fälle", wäre ein controlling sinnvoll am besten von einer spezialisierten externen firma, kostet weniger als grosseinsatz Antworten


Florian Löwnesberg

10.09.2010, 22:24 Uhr
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Das Statement von M. Garbani zeigt auf, was zu befürchteten war: Es hatte niemand vom Statthalteramt persönlichen Kontakt zum alten Mann gesucht - statt dessen verordnet man die Einweisung in die Psychi und schickt die Polizei - wie früher in UdSSR. Wäre schön wenn Hr Könitzer die Grösse hätte in solchen Fällen jeweils zu reden statt seine Amtsgewalt zu (miss)brauchen. Keine solchen FFEs mehr ! Antworten



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