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Spitalaffäre: «Klarheit schaffen!»

Von Simone Lippuner. Aktualisiert am 04.06.2010 1 Kommentar

«Mittlerweile haben die Kosten für das laufende Verfahren die Millionengrenze überschritten – ohne dass die Beweislast gegen Knecht erhöht werden konnte. Der Steuerzahler will wissen, wofür er so tief in den Sack greift.»

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Simone Lippuner: «Der Steuerzahler will wissen, wofür er so tief in den Sack greift» (Bild: Andreas Blatter)

Die Bieler Spitalaffäre sorgt seit 2008 für Schlagzeilen. Der Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud (SP) hielt bisher seine schützende Hand über das Spitalzentrum. Er sprach dem Verwaltungsrat sein volles Vertrauen aus. Doch hat er den entlassenen Direktor nie angehört. Nun muss der Kanton Bern als Hauptaktionär des Bieler Spitals handeln: Mit seinem Brief vom 10. Mai forderte Ex-CEO Knecht die Regierung auf, sich in den Konflikt einzuschalten. Zudem sind im Parlament diverse Vorstösse hängig: Die Politik fordert eine rasche Klärung des Falls. Der Kanton will nun die Situation im Verwaltungsrat des Spitalzentrums bis Ende August überprüfen. Endlich. Denn mittlerweile haben die Kosten für das laufende Verfahren die Millionengrenze überschritten – ohne dass die Beweislast gegen Knecht erhöht werden konnte. Der Steuerzahler will wissen, wofür er so tief in den Sack greift. Wer denn nun welchen Fehler gemacht hat. Und wieso dieses Verfahren so absurd lange dauert. Es ist Zeit, dass nicht nur der Untersuchungsrichter, sondern auch der Regierungspräsident im Fall Knecht Klarheit schafft. (Berner Zeitung)

Erstellt: 04.06.2010, 09:28 Uhr

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1 Kommentar

kurt habegger

04.06.2010, 14:57 Uhr
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Es wäre interessant zu wissen, wer eigentlich dieses Problem ausgelöst hat - und warum sich der Regierungsrat dieser Angelegenheit überhaupt nicht angenommen hat - wer hat eigentlich ein schlechtes Gewissen? - die Arroganz des VR kennt scheinbar keine Grenzen - aber diesem ist nun die Luft ausgegangen - immer das Gleiche wenn es ums Berappen geht - wer war jetzt schon die eff. Verursacherin ?? Antworten



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